Hörnerv # 370 Spezial zum BERLIN BOOM ORCHESTER und Interview mit Sänger Filou

live am Mittwoch, den 18. Mai, von 17 – 18 Uhr auf Frankfurts unabhängiges, werbefreies Stadtradio – radio x | Frankfurter Stadtradio | FM 91,8

Ein Spezial zum BERLIN BOOM ORCHESTRA und einem Interview mit Sänger und Autor Filou vom 22. April aus der Brotfabrik in Frankfurt-Hausen. Die hat an dem Abend mit einem neunköpfigen Orchestra und mehr als 120 Fans mächtig gewackelt. 

Das Interview nach der 2 stündigen Bühnenshow führten in einem Joint Venture die Virus-Musik-Kollegen Niels von der OF-Scene und ich, der Ben vom Hörnerv.

die Playlist:    alle Lieder BERLIN BOOM ORCHESTER             Berlin BOOM Orchestra :: Home

01. BERLIN CONNECTION Album: Reggae Punks (2019)

02. VXV Album: Im Sitzen geht´s (2021)

03. SKANK DOWN Album: Reggae Punks (2019)

04. ALLES WAS ICH DUB (Umberto Echo Remix)  Album: Im Sitzen geht´s (2021)

BERLIN BOOM ORCHESTRA : Die Setlist vom 22.04. in der Brotfabrik

05. MOMENT MAL Album: Reggae Punks (2019)

06. DUB:EROR (Barnaby Weir Remix)  Album: Im Sitzen geht´s (2021)

07. WENN ES AUFHÖRT (Ganjaman Remix)  Album: Dub Punks (2020)

08. SPÜRE DEN DUB (Tiger Hifi Remix)  Album: Reggae Punks (2019)

Konzerttipp für kommenden Samstag, den 21. Mai

TONGÄRTNER goes TV – live @ Studio 8 im Herbst 2021

TONGÄRTNER könnt ihr live erleben am kommenden Samstag, den 21. Mai im Club Voltaire in der Innenstadt. Los geht die große Sause ab 20 Uhr, danach ist noch Session und der Eintritt ist frei !

Tongärtner – Live ist unser Gemüse (tongaertner.de)

09. TONGÄRTNER – DAS WARTEN IST VORBEI (brandneuer Release und Radiopremiere)

Wir können uns gerne Wiederhören am Mi., 25. Mai mit einem Spezial zur Leipziger Heavy Rock Band WUCAN und ihrem neuen Album „Heretic Tongues“, das am 22. Mai erscheint.

Außerdem werfen wir einen Blick auf den kommenden Live Event von VirusMusik, dem Open Air „Ins Offene“, am 4. Juni vor dem Offenen Haus der Kulturen in Frankfurt-Bockenheim.

Love & Peace ! Ben vom Hörnerv

Ins Offene – das Kulturcampus Open Air am Samstag, den 4. Juni 2022.

Das Offene Haus der Kulturen, auf dem Kulturcampus Bockenheim.

INS OFFENE – das Kulturcampus Open Air!
Das Offene Haus der Kulturen und Virus Musik laden mit weiteren Initiativen am 4. Juni ab 15 Uhr zum Sommer Open Air auf den Frankfurter Kulturcampus. Fünf Bands aus Frankfurt und der Region bieten ein feines Lineup von Indie-Pop über Alternative bis (Post-)Punk. Daneben gibt es ein buntes Programm u.a. aus Flohmarkt, Urban Gardening, Kinderprogramm, politischen Diskussionen auf dem Sonnendeck und eine After-Party mit ausschließlich weiblichen DJs. Mit dem Festival möchten die Macher*innen für die Weiterentwicklung des heutigen Studierendenhauses zum Offenen Haus der Kulturen werben und die alternative (Musik-)kultur auf dem Kulturcampus verankern. Hintergrund sind die in diesem Sommer anstehenden beinahe historisch zu nennenden Umbrüche: denn die Uni verlässt ihren alten Campus in Bockenheim. Jetzt wirklich. Doch bevor hier in ein paar Jahren eine Großbaustelle das lang angekündigte Leuchtturmprojekt Kulturcampus hervorzaubern soll, treibt in den Ritzen des vor sich hin dämmernden Riesenareals ein wachsendes Kulturprogramm anderer Art seine Blüten: So ist erst jüngst auf geheimnisvollen Wegen ein Gemeinschaftsgarten entstanden und haben Skateboarder sich die Ecken und Kanten angeeignet, es wird Salsa getanzt oder man trifft sich spontan auf der Picknickdecke unter Freunden. Dazwischen veranstalten verschiedene Initiativen rund um das Offene Haus der Kulturen Feste, Open-Air-Kino-Abende, Theater, Sessions und Konzerte am laufenden Band. Beginnend mit dem Festival am 4. Juni soll der Ort in diesem Sommer vollends aus seinem Dornröschenschlaf erwachen und sich zu einem der charmantesten Open- Air-Stätten der Stadt entwickeln. Neben dem Bühnenprogramm findet auf der Außenfläche vor dem Offenen Haus den ganzen Tag über ein Rahmenprogramm aus Flohmarkt, Workshops und Diskussionen statt. Am Abend gibt es eine Feuershow von Künstler*innen aus dem Umkreis der „Kulturinitiative am Main“ und dem Verein Playground e.V. Der Abend endet unter dem Motto „party & politics“, einem Veranstaltungsformat, welches im Café KoZ zwei Welten verbindet, die ansonsten eher getrennt voneinander existieren: die anspruchsvolle politische Diskussion und die Party mit DJs aus dem Queer*-feministischen Spektrum.

Das Programm.

Einlass 15 Uhr und der Eintritt ist frei.

Mimose -@Frau-Anika

18 Uhr Mimose aus Darmstadt mit deutschsprachigen Indie-Pop.
Den Entschluss, ihre Gedankenwelt in Melodien auszudrücken, traf die Musikerin im Jahr 2018. Seitdem produziert und arrangiert sie in Eigenregie ihre Songs mit deutschen Lyrics. Mal klingen sie nach einem Wirrwarr der Gefühle und dann nach der Ruhe in sich Selbst. Manchmal steuert die Künstlerin entspannt in den Hafen der Gelassenheit, um sich direkt wieder in den Sturm der Gefühle zu werfen. Angetrieben durch die Liebe zum Kaffee und die Bedeutsamkeit der Verbindung zu anderen Wesen wendet sie sich Gefühlen wie Zweifeln, Ängsten und ihrer Verletzlichkeit zu. Dabei zelebriert sie diese als Momentaufnahme der eigenen Authentizität. Beflügelt durch das Bedürfnis die Welt wie sie ist zu verstehen, geht es ihr nicht darum, die beste Version ihrer selbst zu zeigen, sondern sich in der eigenen Besonderheit wiederzufinden. Es geht um die Akzeptanz der eigenen Daseinsform, die Annahme von angenehmen als auch herausfordernden Emotionen. Das Anfreunden mit dem Dauerbegleiter Angst und ihrer Bedeutung als existenzieller Wegweiser.
Seit Februar 2020 ergänzen Lisa Bruder (Tasten), Rainer Schütte (Schlagzeug) und Melvin Kallmayer (Bass) das Live-Set von Mimose.
Weitere Infos unter: https://www.mimosemusik.de/

Tongärtner

19 Uhr Tongärtner, Indie-Rock mit deutschen Texten, alternatives Akustiktrio aus Frankfurt.
Live ist ihr Gemüse! Tongärtner sind drei Frankfurter Musiker, die ihren gemeinsamen Klanggarten fleißig sprießen lassen. Sie ernten saftigen Indie-Rock mit deutschen Texten, garniert mit erdschweren Blues-Riffs, lieben aber auch Offbeat-Hymnen und fruchtige Popmelodien. Mit Akustik-Gitarren, Cajón und Bass schreiben die Brüder Thomas und Christian Löw gemeinsam mit Dennis Bergmann fort, was sie bereits in früheren erfolgreichen Projekten zur Blüte gebracht haben, und arrangieren es zu einer frischen, ganz eigenen Spielwiese. Tongärtner wurzeln auf Club-Bühnen, sind jedoch durch ihre Akustikbesetzung auch bei Wohnzimmerkonzerten ein echter Genuss. Die Band fühlt sich aber auch im Freien ausgesprochen wohl, sei es bei einer Gartenparty oder einem Open-Air-Festival. So rockten Tongärtner bereits auf dem Museumsuferfest, im Beduinenzelt der Sommerwerft, beim Steinbruchfestival in Mühlheim und beim beliebten Parkfest in Ffm-Rödelheim. Ihre Texte, auf Deutsch und oft dreistimmig gesungen, handeln von der Liebe, aber auch den Abgründen der menschlichen Natur, die zerstörerisch gegen sich und den Planeten ist. Damit das Ganze nicht zu ernst wird, veredeln sie ihre Songplantagen gerne mit einem Hauch Ironie. Wer ihnen zuhört, spürt sofort die Spielfreude, die das Trio verbindet. Sie pflanzt sich fort in Ohren, Herz und Beine.
Weitere Infos unter: https://tongaertner.de/ 

Der Luger

20 Uhr Der Luger Singer & Songwriter, Alternative, mit Band.
„Wein und Zigarettenrauch sind der Stoff, aus dem man Nähe baut. Außer uns weiß das keiner…“ Hinter „Der Luger“ steckt eine Band aus Frankfurt und Umgebung, rund um den Sänger und Songwriter Christof Langner. Im Sinne großer Geschichtenerzähler wie Gisbert zu Knyphausen und Olli Schulz, verarbeitet Luger in seinen Liedern Gefühle, Beziehungen und Alltagsbeobachtungen, die ihn bewegen. In einem Wechsel von Trauer, Wut, Resignation, Weinmelancholie und Sehnsucht wird mit Ex Beziehungen abgerechnet, versucht aus der Routine des Alltags auszubrechen, mit Vorurteilen gespielt und von der unerfüllten Liebe geträumt, nicht selten mit einem unerwarteten Augenzwinkern dazwischen. Textlich und musikalisch geht es dabei da hin, wo es weh tut, immer mit der Hoffnung darauf, dass am Ende alles gut wird und immer mit dem Anspruch Musik zu schaffen, die Menschen miteinander verbindet.
Weitere Infos unter: https://www.lugermusik.de/lugermusik

Spunkk

 21 Uhr Spunkk, Indie, Alternativ aus Frankfurt.
Spunkk aus Frankfurt machen Musik, die man mal als „Indie“ oder „Alternative“ bezeichnet Bernd hat nach dem letzten Konzert auf dem Hausboot Venus, das dort überhaupt stattfand, bevor es verkauft wurde, diese netten Zeilen über Spunkk geschrieben: Frankfurt Höchst. Am Samstagabend waren Spunkk zu Gast auf dem Hausboot Venus. Eine schwierige Aufgabe musste bewältigt werden: Die Begeisterung hochzuhalten, die soeben der Auftritt von Salon Erika erzeugt hatte. Diese Aufgabe erschein aus meiner Sicht unlösbar. Sind Spunkk doch Vertreter des Indie-Rock der 90er Jahre, was etwas gestrig erscheint. Wie man sich doch täuschen kann. Bei aller Diskussion um den Sound einer Band liegt meiner Meinung nach die Qualität einer Band vor allem im Songwriting. Und da haben Spunkk einen Riesenschritt nach vorne getan. Der häufigste Gedanke während des Konzerts: Wie geil ist das denn!?! Spunkk sind nicht gestrig. Sie sind die Retter des Indierock (und des Powerpops). Wenn es nur ein Wort gäbe, mit dem man die Rockmusik beschreiben müsste, dann würde ich das Wort „Yeah“ wählen. Letzten Samstag auf dem Hausboot Venus? Das war „Yeah, yeah, yeah, yeeaaaah!“
Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/Spunkk-the-band-770165866690105

Pretty Weird

22 Uhr Pretty Weird Punkmusik aus Offenbach.
Weißt du was weird ist? Wenn irgendwo im Satz plötzlich ein Anglizismus auftaucht, das ist zum Beispiel weird. Oder wenn du das Gefühl hast, etwas Neues zu erleben, das dir aber trotzdem sehr vertraut vorkommt ist das… zunächst ein Deja Vu… aber auch irgendwie weird. Oder wenn vier Typen sich zusammentun und ihre verschiedenen (musikalischen) Geschmäcker und Hintergründe zusammenwerfen… dann kann auch das, was dabei raus kommt ganz schön weird sein. Weird ist grundsätzlich erstmal persönliche Empfindungs- und Ansichtssache… aber pretty weird, das ist eine Band. Und die hat sich „punkrock extra ordinary“ auf den Beipackzettel geschrieben. Also irgendwas mit Gitarre, Schlagzeug, Bass und der grundsätzlichen „Mach-was-du-willst“-Attitüde. Kannste dir nix drunter vorstellen? Dann solltest du es dir erst recht mal anhören! Entscheide du, ob’s eher „ganz besonders“ oder „besonders gewöhnlich ist“. Spaß machts auf jeden Fall. Versprochen.
Ein bisschen langsam. Ein bisschen schnell. Ein bisschen hart. Ein bisschen weich. Ein bisschen Pop. Ein bisschen Hardcore. pretty weird eben.
Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/prettyweirdband

Die dritte NewcomerTV Nacht 2022 in der Portstrasse Jugend & Kultur.

NewcomerTV, VirusMusikRadio und die Portstrasse Jugend & Kultur präsentieren:
Die dritte NewcomerTV Nacht 2022 in der Portstrasse Jugend & Kultur
am Freitag, den 27. Mai in der Portstrasse Jugend & Kultur,
Hohemarkstraße 18 in 61440 Oberursel (Taunus).

Der Einlass ist um 20 Uhr und der Eintritt ist frei.

 20.30 Uhr Pauli, Poetgrunge aus Bad Nauheim.
21.15 Uhr Dying Angel, Powerful Harmonic Metal from Germany.
22.00 Uhr JoyRide, Heavy, Alternativ aus Nauheim.
22.45 Uhr Avralize, Metalcore aus Rottweil.

Ich hoff der ganze Frust verschwindet – der mich zu lange schon umgibt – ich wäre gerne ein Magnet, der wahres Licht anzieht – was unterm Schnee verborgen lag bringt dann die Sonne an den Tag – viele mögliche Ideen, ach könnt ich doch die Zeit vordrehen – und ich warte mal wieder auf den Frühling – man kann nicht nur traurige Lieder singen – doch bald werden sie wieder anders klingen – wenn die ersten Sonnentage Wärme bringen –
(Textauszug – Frühling – von Sportfreunde Stiller)

Mein Interesse gilt nicht nur lyrischen Fersen, sondern auch guter Musik. Deshalb darf es für mich im Mai auch etwas härter zur Sache gehen. Wie zum Beispiel auf der bevorstehenden frühlingstrunkenen dritten Newcomer TV-Nacht in der Portstrasse Jugend & Kultur. Zur Feier des Tages rocken dort am 27. Mai fünf stilistisch unterschiedliche hochkarätige Bands, bis der Arzt kommt.

Der Abend wird wie alle NewcomerTV Nächte natürlich für das NewcomerTV Magazin aufgezeichnet und auf Rhein Main TV und dem MOK Rhein Main ausgestrahlt..

Außerdem berichtet das VirusMusikRadio auf Radio X 91.8 Mhz, täglich über Newcomer Bands und die Newcomer TV-Nächte.

Newcomer TV-Nächte in der Portstrasse Jugend & Kultur haben mittlerweile schon Legendenstatus. Die musikalische Bandbreite der Veranstaltungsreihe spannt sich von Rock über Pop bis in Punk oder Independent Gefilde. Sie umfasst alle möglichen Alternativ-Regionen und zieht auch ab und zu begeistert alle Hart und Heftig Register. Trotz musikalischer Vielfalt geht es bei diesen Veranstaltungen in erster Linie um die Präsentation regionaler bzw. überregionaler Newcomer Bands. Mittlerweile kommen die Bands aus allen Teilen der Republik, um bei dieser Konzertreihe für das Fernsehen aufgezeichnet zu werden. Man darf also gespannt sein, welche musikalischen Köstlichkeiten diesmal serviert werden.

Hier die Bands im Programm.

Pauli, Poetgrunge aus Bad Nauheim

20.30 Uhr Pauli, Poetgrunge aus Bad Nauheim
In der ruhigen Kurstadt Bad Nauheim wird es laut mit PAULI, der ersten deutschsprachigen Poetgrunge Band, wie die Liedermacherin ihr Musikgenre selbst benennt.
Ihre wandelbare Stimme, gepaart mit Punkrock und eingängigen Melodien ist eine gelungene und brillante Symbiose aus Nina Hagen und Nirvana; wie die Presse schreibt.
PAULI lädt dazu ein, sich federleicht auch mit den schweren Dingen im Leben auseinandersetzen – es geht eben leichter, wenn man das Tanzbein schwingt!
Schonungslos offen singt sie über alles was sie berührt – ihr Innenleben wie auch über die Gesellschaft und das, ohne mit dem Finger auf einen zu zeigen. 2017 gewinnt Paulina Conrad, bekannt als PAULI den Singer-Songwriter Contest des Bad Nauheimer Freiraum Festivals. Wegen ihrer charmanten, frechen und fröhlichen Art hat man ihr für den Contest 2019 schließlich die Organisation und Moderation des Wettbewerbs anvertraut. 2019 gründet PAULI ihre gleichnamige Band und begeistert mit gut 30 Konzerten in ihrem Gründungsjahr “Zuhörer aller Generationen“, wie die Gießener Allgemeine berichtet. Aktuell ist sie mit Songs aus ihrem Debütalbum „dunkelbunt“ auf den Konzertbühnen unterwegs.
Weitere Infos unter: www.pauli-musik.de/

Dying Angel

21.15 Uhr Dying Angel, Powerful Harmonic Metal from Germany. Gegründet 2019 wusste die Band genau, wo die Reise hingehen soll. Nach den ersten Proben fühlten die Musiker, dass sie das Potential haben, dem Metal ein neues Gesicht zu geben. Dying Angel wurde mit Michael am Mikrofon komplettiert. So begannen sie fleißig Songs zu schreiben, um der Metal Welt ihren Stempel aufzudrücken. Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/Dying-Angel-102827531622927/?ref=page_internal

JoyRide, Heavy, Alternativ aus Nauheim.

22.00 Uhr JoyRide, Heavy, Alternativ aus Nauheim.
JoyRide, eine 2018 gegründete 4-Mann-Formation aus dem Kreis Groß-Gerau, die
mit ausdrucksstarken Riffs und schweren Drumbeats die Bühnen und Musikanlagen dieser Welt aufmischen will. Das besondere; alles an JoyRide ist 100% selbstgemacht. Hinter ihnen steht keine Agentur, Produzent oder sonstiges. Alles was man hört, sieht und gezeigt bekommt ist in fürsorglicher eigen Arbeit entstanden. Über die Jahre haben sie sich in Sachen wie Videoediting, Mix- und Mastering sowie Öffentlichkeitsarbeit etc. weiterentwickelt. Die Songs sind alle selbstgeschrieben, keine Cover. JoyRide hat nur ein Ziel: die Weltherrschaft mit ihrer Musik an sich zu reißen!
Weitere Infos unter: https://www.joyride.band/

Avralize, Metalcore aus Rottweil.

22.45 Uhr Avralize, Metalcore aus Rottweil.
Viele Welten treffen aufeinander. Ein Mix aus Vibe, Technik, und künstlerischer Kreativität trifft auf harte Breakdowns aber auch melodische Chören. Mit Raffinesse bilden die drei Jungs aus Rottweil die perfekte Balance zwischen der Brutalität der bewusst eingesetzten Deathcore Elementen, aber auch groovigen Elementen, zu denen man einfach nur tanzen will. AVRALIZE steht für die Wahrnehmung durch Schall und Sound. Deswegen hat es sich die Band zur Aufgabe gemacht, mit bestimmten Stilmitteln wie futuristischen Klängen und Melodien die Hörer*innen in ihren Bann zu ziehen, und in andere Welten schweifen zu lassen. Modern Heavy Music nennt sich das Genre, in welchem die Band ihre Kreativität auslebt. Knallharter Sound von Musikern die es wirklich wissen wollen. Weitere Infos unter: https://www.instagram.com/avralizemusic

 

Weitere Infos zur Veranstaltung unter: https://www.youtube.com/c/NewcomerTV  und www.virusmusik.de

Kulturwerkstatt Germaniastraße Festival

Kulturwerkstatt Germaniastraße Festival

Wir feiern!!

Vom 10. bis 12. Juni 2022 findet auf dem Gelände der Kulturwerkstatt Germaniastrasse ein dreitägiges Kulturfestival statt. Die Kulturwerkstatt Germaniastrasse ist für die regionale und überregionale Musik- und Kulturszene ein wichtiger Ort der kreativen Begegnung. Nach fast 3-jähriger Kultur-Abstinenz wollen wir diesen kreativen Ort mit einem großen Kulturfestival wieder in den Fokus der Öffentlichkeit setzen.

VirusMusik braucht euch!!!! Hier ein Ausblick auf das Jahr 2022.

Hallo liebe Musiker*innen und Fans von VirusMusik!
VirusMusik unterstützt seit 30 Jahren die regionalen Musiker*innen und Bands mit zahllosen Projekten und Veranstaltungen. Unterstützt die Arbeit von VirusMusik und kommt in den Förderverein. Für 30 Euro im Jahr sorgt ihr dafür, dass VirusMusik auch in diesem Jahr die regionale Musikszene fördern kann. Damit ihr seht, dass euer Geld gut angelegt ist, möchte ich euch zeigen, wofür wir eure Unterstützung ganz dringend brauchen. Hier ist der Link zum Förderverein Formular: http://virusmusik.de/magazin/?page_id=10050

Mit diesem Ausblick auf das laufende Jahr möchte ich euch auf die geplanten Aktivitäten von VirusMusik im Jahre 2022 aufmerksam machen. Die Situation, in der wir Kulturschaffende uns befinden, ist ähnlich wie in den vergangenen zwei Jahren. Nur haben wir es jetzt mit einer Mutation des Coronavirus zu tun. Seit Juni 2021 war es die Deltavariante, nun gibt es noch eine weitere Mutation mit dem klangvollen Namen Omikron. Verbunden mit den sich wöchentlich ändernden Hygiene- und sonstige Coronaauflagen, ist der Ausblick auf 2022 schwierig, bis „wieder mal nicht planbar“. Aber trotz allen Fragezeichen haben wir uns hingesetzt und sind dabei ein Konzept für das Jahr zu schreiben.

Die Winterwerft steht vor der Tür. Sie wird in Kooperation mit dem Protagon e.V., dem Antagon Aktionstheater und weiteren Theaterinitiativen, vom 3. bis 13. 02. auf dem Antagon-Gelände in der Orber Straße 57, in 60386 Frankfurt stattfinden. Ich weiß aber momentan noch nicht wie die Coronaauflagen sein werden und ob das Festival stattfinden kann.  Die Ober Straße 57 ist ein besonderer Ort. Die Theatermacher*innen wohnen dort auf einem großen Gelände in einer Kommune zusammen. Abgetrennt vom restlichen Frankfurt konnte der Protagon e.V. dort auch während der Pandemie unter hohen Coronaauflagen an Theaterproduktionen arbeiten und Veranstaltungen wie die Winterwerft 2021 und das Internationale Frauen*Theater-Festival veranstalten. Insofern gehe ich davon aus, dass die Winterwerft 2022 auch unter Omikron auf dem Gelände möglich ist. Zur Not wird der Event gestreamt. Das geht eigentlich immer. VirusMusik vermittelt Musiker*innen und kleine Bands an das Festival und auch die ein oder anderen Veranstaltungstechniker*innen. Aktuelle Infos über die Winterwerft: https://winterwerft.de/

Die Internationale Musikmesse in Frankfurt, findet vom 29.04. bis zum 1.05. 2022 auf dem Messegelände statt. Wir würden gerne wie in den Jahren vor Corona, mit einen Live-Radio Stand auf der Musikmesse sein, um aktuelle Infos

Die VirusMusikRadio Crew auf der Internationalen Frankfurter Musikmesse.

von der Musikmesse, Interviews, Standortbeschreibungen, Reportagen, Live-Berichten, den Zustand der regionalen, nationalen und internationalen Musik über das Radio in die Stadt und ins Umland zu senden. Da stellt sich auch wieder die Frage, wie bekommen wird das unter Coronaauflagen organisiert. Wird die Musikmesse überhaupt stattfinden können? Wenn, dann wahrscheinlich unter G2 + Auflagen. Wobei ich schon gehört habe, dass einige Aussteller aus fernen Ländern mit den G2 + Auflagen organisatorische Probleme haben. Eine weitere Frage ist, da alles teurer geworden ist, unsere finanziellen Mittel aber auf den Stand von 2019 geblieben sind, wie können wir unsren Musikmesseauftritt finanzieren. Dabei wäre ein VirusMusikRadio Stand auf der Messe wichtiger als jemals zuvor. Das gesamte Musikbusiness hat unter Corona gelitten. Deshalb geht es in diesem Jahr auf der Messe sicher nicht nur um den Vertrieb und Verkauf von Musikinstrumenten und Veranstaltungstechnik. Es werden auch wichtige Gespräche über die Zukunft der Veranstaltungsbranche und der Live-Kultur stattfinden und da wären wir mit unserem Radio gerne dabei, um über aktuell und zukünftige Strategien zu berichten und natürlich, um neue Kontakte zu knüpfen und alte zu pflegen. Aktuelle Infos über die Musikmesse findet ihr unter: https://musik.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html

Auch unter den momentan schwierigen Bedingungen möchte VirusMusik den Prozess und die Weiterentwicklung der Frankfurter Musikszene unterstützen. Die Kultur- und Musikszene befindet sich seit März 2020 immer noch (mehr oder weniger) im Lockdown. VirusMusik möchte auch in diesem Jahr mit Partner*innen aus den Kulturnetzwerken wie z.B. dem HoRST mit Lolek und Caro, dem Veranstalter Frank Dietrich, oder Protagon e.V. und dem Sommerwerft Theaterfestival, oder dem Offenen Haus der Kulturen auf dem Kulturcampus Bockenheim, den Landungsbrücken, Kultur am Main, der Koalition der freien Szene, dem Sommergarten der Batschkapp, dem Nachtleben, etc., Musiker*innen und Bands Möglichkeiten zu geben, im kleinen, oder etwas größerem Rahmen wieder Konzerte vor Publikum zu geben.

VirusMusik ist bestrebt unser aktives Netzwerk auch über die Grenzen Frankfurts hinaus auszubauen. Z.B. zur Kommune 2010, dem Kulturgleis Waggon, zum MOK Rhein Main, zum Schanz in Mühlheim, zur Maximal Kulturinitiative im Rodgau, zum Kulturforum Hanau, zur Portstrasse Jugend und Kultur in Oberursel und weiteren Musik – und Kulturinitiativen.

„Solidarisch durch die Krise“, um mit Partner*innen und Politiker*innen am „Runden Tisch“ an Alternativen Konzepten zu arbeiten, damit die Kultur wieder aus dem Lockdown herauskommt. Live-Kultur muss unter allen Umständen und mit vereinten Kräften wieder möglich gemacht werden.

Im VirusMusikBüro laufen wie in jedem Jahr die Fäden zusammen. Hier werden die aktuellen Veranstaltungen und Projekte koordiniert. Hier werden die täglichen VirusMusikRadio Sendungen redaktionell bearbeitet. Hier kommen per E-Mail oder über das Internet Anfragen an die VirusMusikRadio Redaktion herein und werden an die einzelnen Redaktionen weitergeleitet. Auch in diesem Jahr werden hier viele Anfragen von Musiker*innen und Bands bearbeitet, die gerne Konzerte bei den NewcomerTV Veranstaltungen, bei der Sommerwerft, oder in der VirusMusikRadio Show spielen würden. Anfragen nach Interviews im VirusMusikRadio, auf die kommende Musikmesse zu kommen, Anfragen nach Proberäume, nach Auftrittsmöglichkeiten in Frankfurt und der Umgebung. Aber auch Anfragen, wenn Musiker*innen für Bandprojekte etc. gesucht werden, können im VirusMusikBüro beantwortet werden.

Für eine Handvoll Metal im VirusMusikRadio

Das VirusMusikRadio
VirusMusik sendet seit 1996 mit dem VirusMusikRadio auf radio x, täglich eine Stunde Radio. Aus diesem Grunde hat sich 1996 eine Radioredaktion von ca. zwanzig Personen gegründet, die in ihren Sendungen vornehmlich Musik regionaler Musiker*innen und Bands präsentieren. Diese täglichen Radiosendungen können momentan auch nur unter strengen Hygienevorschriften stattfinden und Interviews mit Musiker*innen und Bands, können meistens nur noch telefonisch, oder im Onlinemeeting geführt bzw. aufgezeichnet werden. Aber die täglichen Radiosendungen sind in der momentanen Situation trotz Auflagen noch möglich und für die regionale Musikszene ungemein wichtig, da sie das Selbstbewusstsein der Szene stärken und eine Möglichkeit sind, aktuelle Nachrichten über Hilfsangebote, Konzertmöglichkeiten, wichtige politische Endscheidungen an die Musiker*innen und Kulturschaffenden weiterzugeben.

Das VirusMusikRadio Archiv
Einen Teil der Arbeit im VirusMusik Büro ist auch der Pflege des VirusMusikRadio Archiv gewidmet. Die Audio CDs, welche im Büro ankommen müssen, alphabetisch geordnet ins Archiv eingepflegt werden. Es wird wie in den vergangenen Jahren daran gearbeitet, ein digitales Archiv zu erstellen und die Bandinfos, welche in zahlreichen Aktenordnern in Papierform im Archiv stehen zu digitalisieren. Da diese Arbeiten bei VirusMusik unter anderem von ehrenamtlichen Helfer*innen geleistet werden, braucht es seine Zeit, bis die digitalen Arbeiten abgeschlossen sind.

Digitale Kommunikation.
Im vergangenen Jahr hat VirusMusik verstärkt angefangen mit den Möglichkeiten des Internets zu experimentieren, bei denen Musiker*innen online miteinander Musik machen können, oder an gemeinsamen Audioaufnahmen arbeiten können. Online musizieren, oder Schüler/innen Online zu unterrichten wurde 2020 immer interessanter und ist in diesem Jahr wegen andauernder Pandemie genauso wichtig. VirusMusik arbeitet mit unterschiedlicher Soft- und Hardware und konnte schon gute Ergebnisse verbuchen. Aber nicht nur das gemeinsame Musizieren im Netz beschäftigt VirusMusik. Auch der richtige Umgang mit dem Internet, bzw. Medienkompetenz sind wichtige Themen. Facebook, Instagram, You Tube, Twitter, die Homepage, E-Mails, SMS etc. bieten viele unterschiedliche Möglichkeiten über das Internet mit Musiker*innen, Partner*innen und Fans zu kommunizieren. VirusMusik arbeitet, forscht und experimentiert mit den Onlinemöglichkeiten und gibt die Erfahrungen an die Musikszene weiter.

Die Konzertreihe mit NewcomerTV.
VirusMusikRadio will auch im Jahr 2022 wieder mit NewcomerTV Online. bzw. Live-Konzerte geben und Bands für das NewcomerTV Magazin aufzeichnen. Im Jahr 2022 sind wieder acht NewcomerTV Konzerte geplant. Vielleicht wieder mit Publikum!!! Vier Konzerte ab März bis Juni und vier Konzerte von August bis November.

Die Konzerte werden nicht nur Videotechnisch mitgeschnitten, es werden auch Mehrspuraudioaufnahmen gemacht. Diese Aufnahmen werden dann im VirusMusik Büro gemischt und der Stereomix wird den Bands kostenlos zur Verfügung gestellt. Wenn die Bands die Aufnahmen lieber selber mischen wollen, können sie die einzelnen Audiospuren selbstverständlich auch bekommen. Die NewcomerTV Nächte werden auf You Tube live gestreamt und sind nach der Ausstrahlung auf der You Tube Seite von NewcomerTV im Internet zu sehen. https://www.youtube.com/c/NewcomerTV

VirusMusik hat sich mit der Musikhalle Portstrasse und NewcomerTV zusammengesetzt und ein Hygienekonzept entwickelt, mit dem Konzerte unter Auflagen wieder möglich sind. Anfang 2021 waren Schnelltests ein Teil der Corona Auflagen für die Veranstaltungen in der Portstrasse Jugend und Kultur. Ende 2021 konnten die Konzerte nur noch unter G2 Auflagen stattfinden. In diesem Jahr werden wir versuchen wieder mit Publikum zu arbeiten. Wahrscheinlich werden dann die Coronaauflagen G2 + sein. Nachmittags ab 16 Uhr Soundchecks für alle Bands und Aufzeichnungen der einzelnen Interviews. Die Shows beginnt dann um 20 Uhr. Vier Bands spielen jeweils ein Set von 30 Minuten, unterbrochen von kurzen Umbaupausen. Alle Bands spielen über ein gemeinsame Backline.

Wenn Musiker*innen und Bands auf eine der acht NewcomerTV Nächte spielen möchten,
Bewerbungen bitte unter: radio@virusmusik.de

Konzerte.
VirusMusik hat in den vergangenen Jahren verschiedene Tools entwickelt, um regionale Musiker*innen und Bands zu fördern. Zum einen regelmäßige Veranstaltungen, auf denen talentierte Newcomer-Bands ihre eigenen Songs präsentieren. Das waren in den letzten zwei Jahren leider fast nur die Onlinekonzerte, Konzerte auf der Sommerwerft und die Konzerte die wir mit unseren Netzwerkpartner*innen veranstaltet haben.

Vielleicht wird es zum Sommer wieder etwas lockerer und vielleicht sind dann auch bald wieder Events wie das Museumsuferfest unter Auflagen möglich, wo VirusMusik ja vor der Pandemie seit 2009 die radio x Bühne veranstaltet hat. Dann gibt es auch in diesem Jahr wieder im Dezember die VirusMusikRadio Show. In den letzten zwei Jahren live aus der Batschkapp. Wie das in diesem Jahr aussieht, ist noch nicht klar. Vielleicht findet das HoRST ja wieder einen Ort, wo Veranstaltungen möglich sind. Oder wir legen uns zum Jahresende gemeinsam ins DAS BETT, oder treffen uns wieder in der Batschkapp. Wer weiß?

Arbeiten im VirusMusikRadio-Archiv.

Das VirusMusikBüro und die Medien.
Weiterhin arbeitet VirusMusik an der Verbesserung der eigenen Medien, wie das VirusMusikRadio, in dessen täglichen Sendungen Songs regionaler Newcomer-Bands gespielt werden. Oder die Zusammenarbeit mit den Videoplattformen NewcomerTV und den MOK Rhein Main, um Konzerte regionaler Newcomer-Bands für das Fernsehen aufzuzeichnen. Diese Videomitschnitte werden mittlerweile in allen Offenen Kanälen in Hessen gezeigt. Oder die VirusMusikRadio Live-Übertragungen von Konzerten oder Kulturevents. Um das alles und noch viel mehr für die regionaler Musikszene zu organisieren, gibt es seit 30 Jahren in der Frankfurter Kulturwerkstatt das VirusMusik Büro, in dem sich die VirusMusik-Crew täglich den vielen Aufgaben stellt. Hier können sich Musiker*innen bei Fragen zum Musikbusiness oder der regionalen Musikszene kostenlos beraten lassen. Wo gibt es Probemöglichkeiten, welche Veranstalter buchen auch regionale Newcomer Bands, was hat sich durch die neuen Datenschutzgesetze für Newcomer Bands verändert, etc. Diese Fragen sind weiterhin auch in Corona Zeiten aktuell.

Kultur Netzwerke.
Eine nachhaltige Unterstützung der regionalen Musikszene ist durch die Zusammenarbeit bzw. Bildung tatkräftiger Kulturnetzwerken wichtig. VirusMusik wird zum einen durch die ehrenamtliche Arbeit vieler Musiker*innen und kulturinteressierten Menschen getragen, die hier in der Region schon seit vielen Jahren in diversen Bands, Musik- und Kulturprojekten zusammenarbeiten. Zum anderen wirkt VirusMusik seit 30 Jahren für die regionale Musikszene und genießt dadurch nicht nur das Vertrauen vieler Musiker*innen, sondern hat tief verwurzelte Kontakte zu regionalen Veranstaltern sowie regionalen und überregionalen Menschen aus dem Musikbusiness, die ihrerseits ein stärker werdendes Interesse an dem musikalischen Nachwuchs haben. Aus diesen Kontakten entstehen Projekte, durch die regionale Musiker*innen und Bands seit vielen Jahren von VirusMusik gefördert werden. Unsere Projektpartner übernehmen neben der notwendigen Arbeit, auch finanzielle Verantwortung. Ansonsten würden Projekte wie die NewcomerTV Nächte, die Standort Sendungen beim MOK Rhein Main, die täglichen VirusMusikRadio Sendungen auf radio x, die Akustikbühne auf der Sommerwerft, gemeinsame Open-Air-Konzerte in den Sommergärten, oder die VirusMusikRadio Show in der Batschkapp nicht möglich sein.

Kommt in den Förderverein von VirusMusik und Kick e.V.

Kommt in den VirusMusik / Kick e.V. Förderverein.
Nur 30 Euro im Jahr und Du bist dabei!
VirusMusik wird seit vielen Jahren dankenswerterweise vom Kulturamt der Stadt Frankfurt unterstützt. Aber VirusMusik muss auch Eigenmittel auftreiben, das heißt selber finanzielle Mittel beisteuern. Deshalb gibt es einen Förderverein. Der Beitrag beträgt 30 Euro im Jahr. Leider hat VirusMusik bei all der geleisteten Arbeit es bislang nicht geschafft, diesen Förderverein bekannter zu machen. VirusMusik arbeitet seit über 30 Jahren für die regionale Musikszenen und viele Musiker*innen und Bands haben von dieser Arbeit partizipiert. Durch Konzerte, durch Radiosendungen, durch Bereitstellung von Proberaumen in den Frankfurter Musikbunkern, etc. VirusMusik supportet die regionale Musikszene! Kommt und werdet Mitglieder in unserem Förderverein. Das gäbe VirusMusik eine wichtige Stabilität in diesen schwierigen Zeiten.

Die Arbeit von VirusMusik in Zusammenarbeit mit den vielen Projektpartnern trägt auch in diesem Jahr Früchte. Denn durch die langjährige Partnerschaft mit NewcomerTV, radio x, der Kulturwerkstatt Frankfurt, dem MOK Rhein Main, Protagon e.V. und vielen regionalen Veranstaltern, werden regionalen Musiker*innen und Bands wieder viele Möglichkeiten gegeben ihre Musik, ihre Kunst an die Öffentlichkeit zu bringen.

Aufgrund der Bereitstellung von Proberäumen, durch ein breites Angebot von Workshops und Coachings für Musiker*innen und Band, durch die jahrelange gute Zusammenarbeit mit regionalen Veranstaltern, können VirusMusik und die Partner auch in diesem Jahr viel für die regionale Musikszene tun.

Die Akustikbühne im Beduinenzelt auf der Sommerwerft 2022.

VirusMusik organisiert das Programm der Musikbühne auf der Sommerwerft 2022.
VirusMusik kooperiert seit über 20 Jahren mit dem Protagon e.V. bei der Konzeption und Durchführung des Sommerwerft Theaterfestivals. Daraus ist die Planung und Durchführung der Konzerte auf der Musikbühne im Beduinenzelt des Sommerwerft-Festivals geworden. Programmzusammenstellung, Künstlerbetreuung, Promotion und Moderation standen bei der Arbeit von VirusMusik im Fokus.

Die Sommerwerft 2022 geht vom 22.Juli bis zum 07. August über die „Weseler Werft-Bühne“ und ist eines der interessantesten Straßenkulturfestivals im Rhein-Main-Gebiet.
Schon die Sommerwerft 2020 fand unter strengen Corona Auflagen statt und in diesem Jahr wird es wohl kaum anders sein. Aber wir konnten in den vergangenen zwei Jahr viele wichtige Erfahrungen machen, die uns bei der Organisation des Sommerwerft-Programms auch in diesem Jahr sicher helfen werden.
Der Protagon e.V. und die antagon Theateraktion haben in Verbindung mit der Stadt Frankfurt ein Hygienekonzept entwickelt und es so möglich gemacht, dass die Sommerwerft unter Auflagen auch in Pandemiezeiten stattfinden kann. Für VirusMusik ist es selbstverständlich bei der Sommerwerft mitzumachen. Für viele Musiker*innen bedeuten die Corona Maßnahmen, dass sie keine Konzerte mehr geben können. So kann VirusMusik in Zusammenarbeit mit Protagon auf der Sommerwerft 2021 vielen Musiker*innen und Bands die Möglichkeit gegeben, wieder vor einem Publikum Konzerte zu geben. Das Festival umfasst 17 Tage und gibt insgesamt 41 Musiker*innen und Bands die Möglichkeit Konzerte zu geben. Auf dem Festivalgelände der Sommerwerft gibt es eine Lautstärkenbegrenzung von 80 db. Aus diesem Grund können nur Akustische Bands und Singer & Songwriter etc. auf der Bühne Konzerte geben. E-Gitarren und laute Drumsets sind leider weniger gefragt. Wer Lust verspürt auf der Akustikbühne ein Konzert zu geben, schreibt bitte eine Bewerbung an: radio@virusmusik.de

Standort -das grenzunterschreitende Musikmagazin.

Standort, das grenzunterschreitende Musikmagazin.
Das Magazin Standort ist nach einer Idee von VirusMusik, in Zusammenarbeit mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal (MOK) Rhein-Main (Einrichtung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen)) entstanden.

Das Coronavirus hat unser gesellschaftliches Leben verändert. Der im März 2020 verhängte Lockdown hat das kulturelle Erleben in unserer Gesellschaft runtergefahren und Künstler*innen, Musiker*innen, Menschen aus der Veranstaltungsbranche in Existenznöten gebracht. Unzählige SOS Signale wurden von Menschen aus der Kulturszene ausgesandt und VirusMusik suchte in Verbindung mit anderen Musik- und Kulturinitiativen nach Möglichkeiten betroffenen Musiker*innen und Künstler*innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche zu helfen. Es entbrannten an vielen Orten wichtige Diskussionen über die System- und wirtschaftliche Relevanz von Kultur in unserer Gesellschaft. Viele Musiker*innen, Künstler*innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche meldeten sich in Wort- und Videobeträgen und schilderten die Ausweglosigkeit ihrer Situation und baten um finanzielle Unterstützung. VirusMusik wirkt mit weiteren Musik- und Kulturinitiativen daran, Musiker*innen und Künstler*innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche zu helfen, Veranstaltungen wieder möglich zu machen bzw. an Projekte zu arbeiten, die Menschen aus der Kulturbranche helfen die Zeit während der Pandemie zu überstehen. VirusMusik hat ein Format gestaltet, Musiker*innen zu Wort kommen zu lassen, die trotz Coronakritik, in ihrem täglichen Überlebenskampf weiterhin ihre Kraft und Inspiration aus der Musik schöpfen. Musiker*innen die, obwohl sie keine Konzerte geben dürfen, weiter an ihrer Musik, und an musikalischen Ideen arbeiten und weiter nach Wegen suchen, jenseits der geschlossenen Konzertbühnen mit ihren Fans zu kommunizieren. VirusMusik präsentiert im Standort-Magazin regionale Musiker*innen und Bands, die über ihre Liebe zur Musik sprechen und was ihnen ihre Musik bedeutet. Die darüber reden was sie in ihrem Alltag unternehmen, um mit ihren Fans jenseits der Konzertbühnen in Kontakt zu bleiben. Da spielt das Internet eine große Rolle, oder Möglichkeiten in den eigenen Proberäumen Musik zu produzieren. Es bilden sich zurzeit kreative Netzwerke unter Musiker*innen und Bands. Wie sehen die aus? Wenn es zeitweise kaum bis keine Möglichkeiten gibt, Konzerte zu spielen, gibt es virtuelle Konzerträume? Wird an virtuellen Möglichkeiten gearbeitet, wo sich Musiker*innen und Fans begegnen können. Wir leben in einer Zeit, in der gemeinsames öffentliches kulturelles Erleben so gut wie nicht möglich ist. Wo sind die Musiker*innen und Künstler*innen die an einem kulturellen Miteinander jenseits gesellschaftlicher Kontrolle arbeiten?
VirusMusik zeigt im Magazin Standort Musiker*innen und Bands und auch Veranstalter, die trotz Überlebenskampf von ihrer Musik inspiriert sind, und diese Inspiration an ihre Fans weitergeben möchten.

Es geht VirusMusik nicht darum den berechtigten Kampf den viele Musiker*innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche zurzeit führen zu schwächen. Im Gegenteil, VirusMusik unterstützt ihre Forderungen. Es geht VirusMusik vielmehr darum den Blick der Zuschauer*innen auf die Kreativität der in den Sendungen dargestellten Musiker*innen zu lenken. Den Blick auf die Fragen was Musik ist zu schärfen, was Musik bedeutet, wie tief Musik in unserer Gesellschaft verwurzelt ist, was ein Leben ohne Musik bedeuten würde und vielleicht auch die Erkenntnis, dass Musik, das Kultur immer irgendwie überleben wird, aber nicht die Künstler*innen, die Musiker*innen die Musik erschaffen.
Für das Jahr 2022 sind vier Standort-Sendungen geplant. Produziert werden diese in den Studios vom MOK Rhein Main in Offenbach. Momentan darf das Drehteam nur sehr klein sein. Ein Kameramann, zwei Moderatoren/innen, und jeweils ein Interviewgast. Die Dreharbeiten finden immer an einem Wochenende statt. Freitags – sonntags. Nach den Dreharbeiten werden die Aufnahmen dann zusammengeschnitten und editiert. Im Anschluss kommt das Team wieder zusammen und schaut sich die Folge an. Danach findet eine Nachbesprechung statt, in der Kritik, Lob und Verbesserungsvorschläge ausgetauscht werden. Danach wird die Folge drei Wochen lang auf dem Offenen Kanal Rhein Main gezeigt und ist danach immer in der Mediathek vom MOK Rhein Main zu sehen.

Das war ein kleiner Ausblick auf die kommenden Projekte und Strategien von VirusMusik in diesem Jahr. Unterstützt VirusMusik und kommt in den Förderverein. Hier ist der Link zum Aufnahmeformular. http://virusmusik.de/magazin/?page_id=10050

Kommt in den Förderverein von VirusMusik / Kick e.V.

Nur 30 Euro Jahresbeitrag und jederzeit kündbar.

 Ihr interessiert euch für die Arbeit von VirusMusik? Dann schreibt uns. Wir würden uns freuen.

Kontakt: radio@virusmusik.de
https://www.facebook.com/SeppLVirusMusikRadio/
https://www.facebook.com/virusmusikradioffm/
https://www.instagram.com/virusmusikradio/

Ich verbleibe mit den schönsten Grüßen und Wünsche der regionalen Musikszene ein kulturell aufregendes Jahr 2022.

Sepp’l Niemeyer
VirusMusik & VirusMusikRadio

 

Das war die großartige VirusMusikRadio Show am 22.12. live aus der Batschkapp!

Gwen Dolyn & Toyboys

VirusMusik, radio x und die Batschkapp präsentierten:

Die VirusMusikRadio Show 2021!

Die KultUhr tickt……!

Live aus der Batschkapp

Hier der Link zur Aufzeichnung – der Stream ist in Kapitel unterteilt, zur besseren Navigation. https://youtu.be/fvpa4ck5uKI

Am Mittwoch, den 22. Dezember veranstaltete VirusMusik für alle Fans guter Musik und für die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen von VirusMusik, die VirusMusikRadio Show. Im Programm der der Veranstaltung spielten Bands und Musiker*innen aus der Region, die ihren Fans etwas zu sagen haben, die musikalische Antworten suchen auf viele gesellschaftlichen und politischen Fragen unserer Zeit. Die wunderbare Bühnendekoration kam von Caro und Lolek vom HoRST. Wir danken den vielen Menschen, die gekommen sind, um sich live die VirusMusikRadio Show anzuschauen. Trotz Bestuhlung und Abstandsregelungen war die Stimmung großartig.

Wir danken der VirusMusikRadio Crew, der VirusMusik Audio Crew, der NewcomerTV Crew, der Batschkapp-Crew für ihre Hilfe und Unterstützung und danken natürlich auch allen am Programm beteiligten Bands für ihre Unterstützung.

Elda

Es war nicht einfach, das Programm zusammen zu stellen. Im ursprünglichen Lineup standen das Absinto Orchestra und Fellaws Kingdom. Beide Bands mussten aber kurz vor der Veranstaltung ihre Teilnahme wegen Corona absagen. Das war sehr dramatisch für die Bands und für uns und es war nicht einfach so kurzfristig zwei Bands zu finden, die mit ihrer Musik in das Programm des Abends passten. Wir haben die wunderbare Bands Birds View und Julie Kuhl & Sun’s Sons gefunden und freuten uns sehr auf den Konzertabend. Am Vormittag des 22sten rief uns dann Birds View an und haben das Konzert absagen müssen, weil sich zwei Mitglieder der Band mit Corona infiziert hatten. Wir bedauern das sehr und wünschen gute und schnelle Besserung.

VirusMusik dankt den Kulturamt der Stadt Frankfurt für die finanzielle Unterstützung bei vielen Projekten und Veranstaltungen von VirusMusik. Ebenfalls geht ein großer Dank an die Referentin für Popularmusik, Irmgard Tennagels für ihre wertvolle Hilfe Unterstützung und ein großer Dank geht auch an die Batschkapp, für die Möglichkeit unsere Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder in der Batschkapp veranstalten zu können.

Die VirusMusikRadio Show 2021 wurde ab 19 Uhr live gestreamt und auf radio x 91.8 Mhz und im Internet auf www.radiox.de/live übertragen.

Der Live-Stream des Konzertes steht weiterhin auf YouTube. Einfach dem Link folgen. Wir haben die Aufzeichnung in Kapitel unterteilt. So findet ihr die Interviews und die Konzerte der Bands schneller

 

Pape, Poppiger Rap mit verträumten Harmonien auf trappigen Beats  aus Rhein Main.

Gwen Dolyn & Toyboys, Post-Punk, Grunge aus Rhein Main.
IVE, Rap aus Rhein Main.
Julie Kuhl & Sun’s Sons, folkiger, tranciger Indie Pop.
Pape, Poppiger Rap mit verträumten Harmonien auf trappigen Beats  aus Rhein Main.
Elda, Progressive-Dream-Pop aus Frankfurt.
Rewe City Crime Boys, Hip-Hop & Rap aus Frankfurt Offenbach

In diesem Jahr feierte VirusMusik sein 30stes Jubiläum. Dreißig Jahre wertvolle Arbeit für die regionale Musikszene liegen hinter uns und wir können auf viele erfolgreiche Projekte und Veranstaltungen zurückblicken. Aber aufgrund der Coronakrise und den damit verbundenen Schließungen von Musikclubs und anderen Spielstätten und der drohenden Schließung des Marbach Bunkers zum Jahresende, werden wir uns nicht zurücklehnen und uns auf unsere geleistete Arbeit ausruhen. Wir werden auch in den kommenden Jahren mit vielen Projekten und Veranstaltungen für die regionale Musikszene weiterarbeiten und alles tun was möglich ist, um weiteres Clubsterben und die Schließung des Marbach Bunkers zu verhindern.

Um all diese Themen und um die wertvolle Arbeit der vielen Helfer*innen von VirusMusik & VirusMusikRadio ging es in der VirusMusikRadio Show 2021.

IVE, Rap aus Rhein Main.

 

Das Programm der VirusMusikRadio Show.

Es ging um 20.30 Uhr los mit:

Gwen Dolyn & Toyboys

Gwen Dolyn & Toyboys, Post-Punk, Grunge aus Rhein Main.
Gwen Dolyn ist eine nachdenkliche und überlegte Künstlerin, eine bedachte Songwriterin, deren scharfsinnige Beobachtungen absolut authentisch und zeitgeistig die Gefühlswelt einer Mitzwanzigerin abbilden. Gepaart mit ihrem grungy Soundspektrum konnte sie schon überregionale Aufmerksamkeit generieren. Texte über Liebe und Verlust vermischen sich mit ambivalenten Gefühlen über psychische Gesundheit, Feminismus und Verlangen. Unterstützung bekommt sie dabei von den Toyboys, einer Post-Punk Band, für die es Zeit ist herauszukommen und zu spielen.
Mehr Infos: https://www.gwen-dolyn.com

IVE, Rap aus Rhein Main.

IVE, Rap aus Rhein Main.
IVE bringt den Gegenvorschlag zum aktuellen Rap Zirkus und bewegt sich irgendwo zwischen 78 und 87 BPN & Punsch Lines und Poesie. Unbeeindruckt von Hypes, die zum Aufspringen einladen, schreibt er seine Texte und baut seine Beats.
Weitere Infos unter: https://iveoffiziell.bandcamp.com/

Julie Kuhl & sun´s sons

Julie Kuhl & Sun’s Sons, folkiger, tranciger Indie Pop. Auch die Schwester von Lasse, Julie Kuhl, macht Musik. Ihr Album Flowers & Candles erschien Anfang Juni 2021: es ist eine Sammlung wunderbarer Lieder; ruhige, reduzierte Songs, die von einer sehr schönen Stimme getragen werden. Julie Kuhl war auch “Finalist of Song Academy Young Songwriter Competition 2021 (London/UK), International 13-18 Category”. Das ist nicht irgendein regionaler Wettbewerb einer dörflichen Volksbank… Einer der Juroren war vor wenigen Jahren beispielsweise Guy Chambers, der unter anderem die großen Hits für Robbie Williams schrieb.
„In den Songs von SUN´S SONS steckt viel Pathos, viel Gefühl“, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung über das Band – Projekt von Lasse Kuhl, Robert Kühnle, Sorin Della Monica und Marius Wunderlich. Seit der Gründung 2019 haben sich die jungen Multi – Instrumentalisten ein Netzwerk aus verschiedensten Musiker*innen aufgebaut, die sich in die Soundentwicklung einbringen. Die anfangs folkigen Singer/Songwriter – Balladen entwickelten sich zu trancigen Indie – Pop – Songs.  Weitere Infos unter: https://www.instagram.com/julie__kuhl/https://www.sunssons.com/

Pape, Poppiger Rap

Pape, Poppiger Rap mit verträumten Harmonien auf trappigen Beats  aus Rhein Main.
Der Sound, der Pape definiert, setzt sich aus den verschiedensten Einflüssen zusammen. Lea lässt sich größtenteils von FLINTA*-Rap-Artists wie HaiytiSchwesta Ewa oder SXTN inspirieren und bringt gleichzeitig auch noch Pop-Einflüsse à la Taylor Swift, Girl in Red oder Alli Neumann mit. Tif ergänzt das Ganze mit ihrer Liebe für R&B und Soul oder Künstlerinnen wie Lolo Zouaï. Gemischt mit dem Trap-Style ihrer Produzenten, die sich YP (Paul) und Melo M (Niklas) nennen, treffen bei der Songproduktion diverse Genres aufeinander, die es den beiden ermöglichen, mit jedem Song neue Stile auszuprobieren.
Weitere Infos unter: https://linktr.ee/papemusic

Elda, Progressive-Dream-Pop

Elda, Progressive-Dream-Pop aus Frankfurt.
Hinter den Songs von ELDA stehen zwei Frauen, die nicht bereit sind, sich in vorgefertigte Pop Strukturen einzufügen. Seit ihrer Schulzeit rücken Alessa Stupka und Leila Antary unbeirrt immer weiter in die Musikbusiness-Welt vor und schaffen Platz für weiblichen, intuitiven und abwechslungsreichen Indie-Pop. Sie versuchen gar nicht erst mit einer glitzernden Show zu beeindrucken, oder die Ecken abzurunden, die das Songwriting der Band so besonders machen. Seit 2018 spielen ELDA in voller Band Besetzung mit Annelie Schwarz an den Drums und Daniel Hertel an der Gitarre. Sie waren Teil des Line-Ups von Festivals wie der Fusion, dem Lott Festival, oder dem Nonstock Festival. Die MusikerInnen von ELDA standen schon auf Bühnen in ganz Deutschland und haben internationale Acts wie die Mighty Oaks, The Bland, Intergalactic Lovers, Rayland Baxter oder Jim Kroft supportet.
Weitere Infos unter: https://elda-band.de/

Rewe City Crime Boys, Hip-Hop und Rap

Rewe City Crime Boys, Hip-Hop und Rap aus Frankfurt Offenbach.
Die Rewe City Crime Boys sind ein Kollektiv von acht bis zehn Rapper aus dem Raum Offenbach. Sie komponieren Songs, produzieren krasse Beats,  drehen Videos von ihren Songs, treten auf Partys & Veranstaltungen auf und leben ihren Style. Sie bewegen sich zum Teil im Umfeld der HFG – ein Mix aus Kunst, Anarchy, Rap und Livestyle. Man kann die Rewe City Crime Boys nicht beschreiben, man muss sie einfach erleben.
Weitere Infos unter: https://www.instagram.com/rewecitycrimeboys/
Ihre Musik unter: https://soundcloud.com/rewecitycrimeboys

 

 

 

 

 

Corona News-Ticker: Lang erwartet und heiß ersehnt: Freedom day light

Update vom 15. April 2022

Nach Auslaufen des Infektionsschutzgesetzes gilt nun bundesweit das neue Basisschutzgesetz

Nach mehr als 2 Jahren verordneter Corona-Regeln entfällt von nun an die Maskenpflicht und gilt nur noch in Arztpraxen, Krankenhäusern, Alten- u. Pflegeheimen und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Verantwortlichkeiten zum richtigen Umgang mit der Pandemie gehen von nun an von der Bundesregierung auf die Bundesländer über.

Kritik kommt von den Bundesländern. Die Vorgaben seien zu unpräzise. Es fehle z.B. an der festen Größenordnung wann ein Bezirk zum Hotspot erklärt werden muss.

Hält man in dieser Form am Gesetz fest, wird nach Aussage des hessischen Gesundheitsminister Klose „so eine Durchseuchung in Kauf genommen“.

Alle aktuell konkret geltenden Vorschriften unter

Corona: Basis-Schutz und Hotspot-Maßnahmen | Bundesregierung

(Quellen: HR-Info v. 29.03.22, Frankfurter Rundschau, Eigene)

Anmerkung der Redaktion: Geht raus in Euren Lieblingsmusikclub und feiert Eure Lieblingsbands ! Die meisten Frankfurter Musikclubs haben die Corona Auflagen gelockert oder gestrichen. Mehr Infos dazu auf den Homepages der jeweiligen Veranstalter. Natürlich schert sich ein Corona Virus nicht um Gesetze. Er ist existiert aber trotzdem weiter. Also bleibt vorsichtig und gesund !

Y E A H – Endlich wieder stage diven (Foto: nytimes.com)

 

 

Update vom 20. März 2022

Verantwortung für Corona-Regeln geht vom Bund auf die Bundesländer über

Der Bundestag hat am 18.03. grundlegende Änderungen im Infektionsschutzgesetz erlassen. Künftig entscheiden die Länderparlamente in welchen Regionen welche Regeln anzuwenden sind.
Das gilt insbesondere für sogenannte „Hotspots“. Eine Zahl hierzu, wann eine Region ein solcher ist, wurde nicht genannt. Für die Übergabe und Umsetzung der Maßnahme gilt eine Übergangsfrist von 2 Wochen.

Die Änderungen im Gesetz stoßen auf viel Unverständnis in den Bundesländern. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sagte dazu „Die heutige Beratung ist ein Tiefpunkt im Verhältnis zwischen Bund und Ländern“. Die Ampel-Koalition hat die Neuauflage des Infektionsschutzgesetzes gegen die Bedenken und Warnungen der Länder autoritär durchgesetzt.

Nicht alle Regeln dürfen die Länder bestimmen. Ausgenommen ist z.B. die Begrenzung der Personen bei Veranstaltungen.

(Quelle Frankfurter Rundschau vom 20.03.2022)

Update vom 3. März 2022

Land in Sicht : Der 3 – Stufen – Plan in Hessen

Die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. bietet gemeinsam mit dem Landesmusikrat Hessen e.V. eine hessenweite Coronaberatung für alle Kulturschaffenden, Verbände und Vereine sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen an und unterstützt alle Ratsuchenden tatkräftig, auch die Nichtmitglieder. Für die Kultur in Hessen | Kulturberatung Hessen (kulturberatung-hessen.de)

Der Verein hat am 28.02. auf seiner homepage den 3 – Stufen – Plan für Hessen veröffentlicht:

3-Stufen-Plan in Hessen – Lockerungen in Sicht in nahezu allen Bereichen

Erste Stufe ab 22.2.2022:
Geimpfte und Genesene dürfen sich im öffentlichen Raum wieder unbegrenzt treffen, bislang waren Treffen mit höchstens zehn Personen erlaubt.
Für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene bleiben die Kontaktbeschränkungen jedoch zunächst bestehen. Geändert werden auch die Test-Richtlinien in Schulen. Mussten bislang nach einem positiven Coronafall in einer Klasse alle Schülerinnen und Schüler zwei Wochen lang täglich getestet werden, soll dies künftig nur noch eine Woche lang notwendig sein. In der übrigen Zeit soll es bei drei verpflichtenden Tests pro Woche für ungeimpfte Schülerinnen und Schüler bleiben.
Weiterlesen bei hessen.de …

Geplant ab dem 4. März wird Stufe 2:
Es liegt hierzu noch kein Auslegungshinweis der nächsten Corona-Schutzverordnug vor, die CoSchuV ab 4.3.2022 ist bereits online zu lesen –
Weiterlesen bei hessen.de …

Bei Veranstaltungen im Freien darf die Auslastung ab dem 500. Platz bei maximal 75 Prozent jedoch bei maximal 25 000 Personen liegen.
Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen soll die Obergrenze bei 6000 Teilnehmenden liegen.
Ab dem 500. Platz darf die Auslastung maximal 60 Prozent sein.
Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich gilt: Nehmen mehr als 500 Personen teil, ist ein 2G-Plus-Nachweis erforderlich, ansonsten gilt die 3G-Regel ab zehn Personen.

Des Weiteren werden die Zugangsbeschränkungen in den Innenbereichen gelockert, in den meisten Bereichen ist dann ein 3G-Nachweis – also Geimpft, Genesen oder tagesaktuell Getestet – ausreichend. Dazu zählen unter anderem Sporthallen, Fitnessstudios, Saunen und Hallenbäder sowie Freizeitparks, Schlösser, Museen und alle körpernahen Dienstleistungen.
Auch für den Zugang zur Gastronomie (Innen- und Außenbereich) sowie zu Hotels ist dann ein 3G-Nachweis ausreichend.
Clubs und Diskotheken hingegen dürfen ihre Innenbereiche mit 2G-Plus-Regel wieder öffnen.

In den Schulen entfällt ab Montag, 7. März, die Maskenpflicht am Sitzplatz.

Diese Maßnahmen sollen vorerst bis zum 20. März gelten, denn dann läuft auch das Bundesinfektionsschutzgesetz aus. Aktuell wird noch vonseiten der Ampel-Koalition in Berlin diskutiert, wie es danach weitergehen soll. Werden die Verordnungen nicht verlängert, fallen theoretisch ab diesem Tag sämtliche Corona-Einschränkungen weg. Auch in Hessen gebe es dann keine rechtliche Grundlage mehr, um etwa Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln durchzusetzen. Sowohl Bouffier als auch Klose sprachen sich jedoch am Montag beide dafür aus, dass den Ländern im Fall steigender Infektionszahlen ein sogenannter „Instrumtentkasten“ auch nach dem 20. März zur Verfügung stünde.
(Quelle: hessen.de)

 

Update vom 24. Februar 2022

Bundestag beschließt die Verlängerung zum Kurzarbeitergeld

Sonderwirtschaftsförderungen des Bundes sind verlängert bis zum Sommer

Die der Pandemie geschuldeten Sonderregeln zum Kurzarbeitergeld wurden am 18.02.22 durch den Bundestag verlängert. Mit der staatlichen Bezuschussung der Lohnkosten möchte man verhindern das Menschen aus den Betrieben entlassen werden.

Im März 2020 stieg die Zahl Kurzarbeitenden auf 2,6 Millionen an. Der Spitzenwert lag im April 2020 bei Rund 6 Millionen. Im Januar 2022 sind es geschätzt ca. 900.000 Menschen.

Kritik am neuen Vertragswerk kommt von den Unternehmensverbänden, die fordern auch weiterhin die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge zu 100 Prozent zu übernehmen. Hierzu wurden zuvor Einschränkungen beschlossen. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 19.02.2022)

 

Bundesregierung verlängert Corona-Wirtschaftshilfen

Wie die die IHK Frankfurt in ihrer Zeitschrift 02/03.22 mitteilt, wurden seitens der Bundesregierung beschlossen, die bisherige Überbrückungshilfe II Plus in wesentlichen Teilen als Überbrückungshilfe IV bis Ende März 2022 fortzuführen.

Das birgt die Möglichkeit auf Erstattung der Fixkosten im Unternehmen und für besonders stark durch die Pandemie betroffenen Betriebe die Chance zu einem zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss im Rahmen der Überbrückungshilfe IV.

Die „Neustarthilfe“ für Soloselbstständige hat sich offensichtlich bewährt und wird ebenfalls verlängert. Nach Prüfung der Unterlagen winken dem AntragstellerIn ein monatlicher Zuschuss von 1500 Euro, maximal aber 4500 für den verlängerten Förderzeitraum.

 

Update vom 13.02.2022

Das Licht am Ende des Tunnels naht / Trotz Optimismus und geboostert angesteckt

Eben noch schien der Autor dieser Seite noch ganz positiv im Hinblick auf die nahegelegene Zukunft der Livemusik. Seitens der Regierungen wurden erste Lockerungen in Aussicht gestellt und
2 Studien (Siehe: Studie: So könnte die Festival-Saison 2022 unter Corona-Bedingungen aussehen – Backstage PRO  ) ergaben, dass durchaus im Sommer 2022 wieder größere Musikfestivals stattfinden könnten.

Doch seit Freitag bin ich selbst Omikron positiv getestet worden und befinde mich in Isolation. Mich erinnert es an den Stubenarrest aus Kindheitstagen. Virusbedingt fehlt es mir noch an Kraft und Konzentration. Aber in Kürze bin ich wieder zurück.

Bleibt gesund !

Foto: feineArt.de

Update vom 30.01.2022

Das Kurzarbeitergeld läuft nach 24 Monaten aus

Veranstaltungswirtschaft erwartet Kündigungswelle im März 2022

Das Bundesprojekt „Kurzarbeitergeld,“ bei dem Arbeitgeber für ihre Beschäftigten bei der Bundesagentur für Arbeit Lohnersatzleistungen beantragen konnten um Arbeitsplätze in der Krise absichern zu können, läuft nunmehr nach 2 Jahren im März 2022 aus. Ein herber Schlag für die Bedientesten in der Veranstaltungswirtschaft. Der Branchenverband schlägt Alarm und warnt vor einer Kündigungswelle bei der 20.000 – 30.000 Menschen ihren Job verlieren könnten. Auch wichtige Fachkräfte könnten daher aufgrund der endlosen Corona-Einschränkungen bei Kulturveranstaltungen nicht mehr weiter beschäftigt werden. Laut Branchenverband stehen 100.000 Betriebe quasi vor dem aus sollte es keine Besserungsperspektiven geben. (Quelle Frankfurter Rundschau vom 22.01.2022)

 

Update vom 09. Dezember 2021

Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) fordert Sonderhilfen für die Veranstaltungswirtschaft

Mit dem explosiven Anstieg von Neuinfektionen in der 4. Corona Welle haben die Ministerpräsidenten der Bundesländer neue Einschränkungen für Veranstaltungen beschlossen.

Michow sagte: „Wenn künftig bei Kulturveranstaltungen in Innenräumen maximal 30 bis 50 Prozent der Raumkapazität genutzt werden darf, werden sofort alle Veranstaltungen abgesagt werden müssen. Sie wären völlig unwirtschaftlich.“ Die Branche befindet sich in „einer Situation mit der sie allein nicht mehr fertig wird.“

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 liegt der Umsatzeinbruch der Veranstaltungsbranche mittlerweile bei mindestens 10 Milliarden Euro. (Quelle: Backstage Pro vom 06.12.2021)

 

Update vom 20. November 2021

Einlass bei Kulturveranstaltungen nur noch unter 2G-Regel

Aufgrund rasant steigender Infektionszahlen mit dem Corona Virus hat das Land Hessen die Maßnahmen zum Schutz gegen die Pandemie verschärft. Ab Donnerstag, 25.11. bis zunächst 23. Dezember gilt für alle Veranstaltungen in Innenräumen die 2G-Regel. Es erhalten nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Die neuen Maßnahmen sollen u.a. auch durch die Landespolizei stärker als bisher kontrolliert werden, sagte Landesvater, Volker Bouffier (CDU) am Freitag Abend in Wiesbaden. Die Frankfurter 7 Tage-Inzidenz (Bestätigte Fälle pro 100000 Menschen in Kreisen und Städten) liegt bei 320,1, der hessenweite Durchschnitt bei 214,6. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 20.11.2021)

2G, 2G plus und mehr
Infos über die aktuellen Regelungen gibt es hier:  Bund und Länder einigen sich auf neue Corona-Regeln für Veranstaltungen und weitere Hilfen – Backstage PRO

 

kostenlose Tests – damit wird bald Schluss sein und künftig ca. 25 Euro kosten …

Update vom 26. September 2021

2G ./. 3 G : Neue Corona-Schutzverordnung für Hessen

Seit dem 16. September gilt in Hessen eine angepasste Coronaschutzverordnung. Dabei löst die aktuelle Hospitalisierungs-rate (Belegung der Zahl von Intensiv-Betten in den Krankenhäusern) die 7-Tage-Inzidenz als alleiniger Größenfaktor ab.
Das neue 2G Optionsmodell für Veranstalter und private Betreiber liefert die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich an die 2G-Regel halten. In diesem Fall entfallen wesentliche coronabedingte Einschränkungen: Es gelten keine Abstandsregeln mehr und auch die Maskenpflicht sowie die Kapazitätsbeschränkungen fallen weg. Von der 2G-Pflicht ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren.
Über die neue Regelung und den Schritt in Richtung Normalität gibt es große Kritik und Warnungen vor einer Spaltung der Gesellschaft. Dazu ein engagierter Artikel von Dr. Bernd Hontschik in der Frankfurter Rundschau vom 25.09.2021
Keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne: Ein mehrfacher Skandal | Panorama (fr.de)

 

Update vom 21. September 2021

Hospitalisierungsrate in Hessen

Hessen weist ab sofort zusätzlich als dritte Größe die Hospitalisierungsinzidenz aus, die über die tagesaktuelle Belegung der hessischen Intensivstationen mit Covid 19 Fällen informiert. (Frankfurter Rundschau vom 19.09.2021)

Daten-Trennung nach Geimpften und Ungeimpften

Die Hessische Landeregierung hat beschlossen die landesweite Inzidenz ab sofort für Geimpfte und Ungeimpfte getrennt voneinander auszuweisen. Grund dafür ist nach Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) „die große Differenz“. Am 3.09. lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Ungeimpften bei 262,3, bei den Geimpften lediglich bei einem Wert von 12,7 pro 100.000 EinwohnerInnen. „Diese Zahlen belegen eindrücklich, wie wirksam die Impfung ist“, so Klose.

(Frankfurter Rundschau vom 05.09.2021

 

Update vom 29. August 2021

Abschied vom Sommer 21 der irgendwie keiner war, aber zumindest den Corona Virus in Schach hielt, und einige kleine aber feine Open-Air-Konzerte und Festivals möglich machte.

Seit gestern wird gemeldet, sind die Inzidenzzahlen für Frankfurt über die magische Marke von 100 geklettert. Die Zahl der Neuinfektionen steigt wieder. Man spricht von einer 4. Welle.

Vorbereitend auf die wiederkehrende Situation hat die Hessische Landesregierung in der letzten Woche eine neue Corona Verordnung in Kraft gesetzt. Diese sieht u.a. einen Vorteil für Geimpfte vor. Das sogenannte Eskalationskonzept setzt weiter auf den Maßstab der Inzidenz aber auch auf die 3G-Regeln (geimpft, genesen, getestet).

Für Veranstaltungen gilt, je nach Art, mit mehr als 200 oder 100 Personen sind diese genehmigungspflichtig. Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

Exakte Informationen unter:

https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/treffen-veranstaltungen-freizeit-und-sport

 

Update vom 19. Juli 2021

Aktuelle Corona Grundregeln für private Treffen und Veranstaltungen

Für private Treffen bis zu 25 Personen sind die Einschränkungen aufgehoben. Es wird dazu geraten auch weiterhin die Abstands- u. Hygieneregeln (AHA-Regel) einzuhalten. Corona Tests werden weiterhin empfohlen.

Veranstaltungen mit mehr als 25 Personen sind mit Auflagen verbunden. Dazu zählen ein Abstands- und Hygienekonzept, eine Testpflicht für BesucherInnen von Innenräumen sowie die Kontaktdatenerfassung der am gesamten Event beteiligten Personen.

Bei Veranstaltungen im Gebäude gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 250 Personen.
An einem Open Air dürfen bis zu 500 Personen teilnehmen. Geimpfte und Genesene zählen in beiden Fällen nicht mit. Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern gelten als Genehmigungspflichtig. (Frankfurter Rundschau v. 17.07.2021)

 

Superspreader Event in den Niederlanden

Nach dem Verknipt-Festival in Utrecht mit 20000 Besuchern steigt die Zahl der neu Infizierten auf über 1000 an. Mehr unter Tausend Corona-Infizierte nach dem Verknipt-Festival in Utrecht – Backstage PRO

 

Update vom 26. Juni 2021

Laut dem Robert Koch-Institut ist aktuell die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen erneut gesunken und liegt bei gerade mal 8,8. Deswegen konnten mit Wirkung Freitag, 25. Juni, die Regeln für Veranstaltungen und kultureller Angebote neu definiert werden.
Aktuell gilt:

– Indoor sind maximal 250, Outdoor maximal 500 Teilnehmer erlaubt.
– Geimpfte und Genesene zählen dabei nicht mit.
– Größere Veranstaltungen sind mit Sondergenehmigung möglich.
– Bei Indoor-Veranstaltungen gilt eine Testpflicht mit Kontaktdatenerfassung.

Abstands- und Hygienekonzepte sind nach wie vor zwingend erforderlich.
(Frankfurter Rundschau vom 24.06.2021)

Aufgrund der kürzlich stark gefallenen Covid 19-Inzidenzzahlen kündigen die politisch Verantwortlichen der Bundesländer eine gemeinsames Vorgehen bei Großveranstaltungen an. Für die kommende Woche ist ein Vorschlag für eine gemeinsame Regelung vorgesehen, so die Staatskanzlei der niedersächsischen Landesregierung. (Frankfurter Rundschau v. 16.06.2021)

 

Update vom 14. Juni 2021

Frankfurter Open-Air-Projekt „Mainbrückensommer“ abgesagt

Während andernorts schon wieder einiges in Sachen Live Events geht, gibt sich die Stadt Frankfurt vorsichtig und hat das Open-Air-Projekt „Mainbrückensommer“ abgesagt. Unter dem Motto „Hier spielt die Musik“ sollte unter innerstädtischen Main-Brücken Pop und Jazzmusik geboten werden. Jetzt macht die Stadt einen Rückzieher und verweist auf Bedenken des Grünflächenamtes wegen fehlender Frischwasseranschlüssen und des Ordnungsamtes weil sich angeblich mehr Anwohner am Main über Lärm bei Veranstaltungen beschweren.

Unter Federführung des Frankfurter Mousonturm, des Frankfurt Lab und der freien Kulturszene ist die Veranstaltungsreihe „Kultursommer 2021“ in der Freilichtbühne Sommerbau an der Kaiserleipromenade geplant. Ein ausgelagerter Lichtblick. Mehr Infos unter www.sommerbau.net (Frankfurter Rundschau vom 11.06.2021)

Die Alte Brücke in Frankfurt verbindet hibbdebach mit dribbdebach (Foto: Stefan Maurer)

Die Foo Fighters bringen den Rock´n´Roll zurück in die Konzerthalle

Für den 20.06. plant die Band erstmals wieder ein Indoor-Konzert ohne Kapazitätsbeschränkungen.
Das Konzert findet im Madison Square Garden im ehemaligen Corona-Hotspot New York statt. Besucher müssen über 16 Jahre alt sein und über eine abgeschlossene Corona-Impfung verfügen.
(Frankfurter Rundschau vom 11.06.2021)

 

Update vom 11. Juni 2021

Regeln für Großveranstaltungen während der Pandemie verschieben sich

Die Landeschefs und Chefinnen der deutschen Bundesländer haben gestern darauf verständigt eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu bilden. Diese soll über die Frage eines bundesweiten einheitlichen Umgang bei Großveranstaltungen beraten und Ergebnisse vorlegen.
(Frankfurter Rundschau vom 11.06.2021)

Update vom 9. Juni 2021

Kultursektor in Deutschland um 17 Jahre zurück geworfen

Aus dem aktuellen Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages geht hervor, dass die Kulturwirtschaft im Jahre 2020 Umsatzeinbußen in Höhe von 19 Prozent hinnehmen musste. Viele Betriebe wurden auf ein Umsatzniveau von 2003 zurück geworfen. 1,8 Millionen Erwerbstätige und 260000 Unternehmen sind laut Gutachten im Kultur- und Kreativsektor (Mode, Design, Medien, Werbung) tätig. (Frankfurter Rundschau vom 7.06.2021)

 

Wacken total (Foto:nw.de)

Heavy Metal Open Air Festival Wacken verschiebt auf Sommer 2022

Wegen den andauernden Reisebeschränkungen ist es uns leider nicht möglich unser internationales Festival, zu dem Menschen aus 80 Nationen anreisen, durchzuführen, so Mitbegründer Holger Hübner. (Frankfurter Rundschau v. 02.06.2021)

 

Update vom 28. Mai 2021

Bund legt einen Sonderfond von 2,5 Milliarden Euro für die Kulturszene auf

Nachdem die Corona Inzidenzzahlen bundesweit in den letzten Tagen gehörig gesunken sind, will die Bundesregierung mit viel Geld der gebeutelten Veranstaltungswirtschaft „Mut verbreiten“.

Finanzminister Olaf Scholz sagte am Mittwoch in Berlin: „Die Kulturbranche ist von der Pandemie so vehement in Mitleidenschaft gezogen worden wie kaum eine andere Branche. Der Fond wurde aufgelegt um die vielfältige Kulturlandschaft in Deutschland zum Leben zu erwecken. Ziel ist es, das finanzielle Risiko einer Konzertabsage oder Verschiebung abzusichern.“

Es sollen damit sollen auch wieder Kulturangebote stattfinden können, die einer langfristigen Planung bedürfen. Auch sollen Mindereinnahmen durch weniger verkaufte Tickets ausgeglichen werden.

In den jeweiligen Bundesländern können Events wie Konzerte, Theater und weitere Veranstaltungen ab Juli 2021 bei den jeweils zuständigen Bundesländern angemeldet werden.

Gestartet wird zunächst mit Veranstaltungen bis 500 Personen, einen Monat später werden Veranstalter von Shows bis zu 2000 Menschen davon profitieren können.

Für Großveranstaltungen ist sogar eine Kompensationszahlung von bis zu acht Millionen Euro möglich. (Frankfurter Rundschau vom 27.05.2021)

 

Von Corona inspirierte Malerei von Renate Lang aus Frankfurt

Update vom 24. April 2021

Wie eine Seifenblase geplatzt / Burg Herzberg Festival verschiebt auf 2022

Nachdem bereits alle großen europäischen Open Air Festivals ihre Bühnen für 2021 abgesagt haben, vermeldet nun auch der größte europäische Hippie-Event, das Burg Herzberg Festival in Oberhessen, daß „unser Traum wie eine Seifenblase geplatzt ist“. Bereits im letzten Jahr viel das 4 tägige Spektakel, das seit 1963 über die Bühne geht, der Pandemie geschuldet ins Wasser. „Unser Festival steht für das Übertreten von Alltagsgrenzen, die Freiheit des Unangepassten, die Leichtigkeit des Unkonventionellen. Als Veranstalter können wir in Zeiten der Pandemie diese Grundlagen nicht gewährleisten.“
Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für das nächste Festival, das planmäßig vom 28. bis 31.07.2022 stattfinden soll. (Frankfurter Rundschau vom 16.04.2021)

Oh wie schön ist Herzberg

Weitere Milliarden-Hilfen des Bundes – auch für die Veranstaltungswirtschaft

Für in der Krise besonders stark belastete Unternehmen plant die Bundesregierung ein weiteres milliardenschweres Hilfsprogramm, das auch der Veranstaltungswirtschaft zugute kommen soll. Firmen können einen Eigenkapitalzuschuss beantragen, die in mindestens 3 Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von mehr als 50 Prozent erlitten hätten.

Für Firmen der Veranstaltungsbranche ist eine allgemeine Personalkostenpauschale „Anschubhilfe“ in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme vorgesehen. Auch können Ausfall- und Vorbereitungskosten geltend gemacht werden, die bis zu zwölf Monate vor Beginn der geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind. (Frankfurter Rundschau vom 01.04.2021)

Live Entertainment mit Covid 19 Test : Berliner Pilotprojekt geht von Mehrkosten von knapp 20 Euro aus

In einem Berliner Pilotprojekt mit zuvor 1000 zentral getesteten Besuchern*Innen wurde ermittelt, das für Personal und Tests Kosten von 35.000 Euro zusätzlich entstanden sind. Bei einer Optimierung der Abläufe könnten die Kosten knapp unter 20 Euro gesenkt werden, heißt es. (Frankfurter Rundschau v. 27.03.2021)

Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft fordert Geimpfte oder Getestete wieder zu Veranstaltungen zuzulassen / Immer noch nichts verstanden

„In Kombination mit einer Teststrategie muss es doch möglich sein, das Veranstaltungen und Konzerte stattfinden können.“ An die Politik gerichtet mahnte er bessere und zielorientierte Hilfen an. „Bei einigen Hilfen merkt man, das Ministerien die Abläufe unserer Branche immer noch nicht verstanden haben“, sagte Jens Michow. (Frankfurter Rundschau vom 25.03.2021)

Die März Printausgabe des Musikmagazins Rolling Stone widmet sich unter der Titelstory „Back to live“ mit einem Pandemie-Extra über 19 Seiten lautstark zu Wort.

Seit dem 8. März 2020 steht die Konzertwelt still. Im Heft kommen u.a. Campino, Udo L., Tocotronic, Sven Regener und weitere Künstler zu Wort aber auch Booker, Clubbesitzer, Veranstalter und Menschen, die sonst eher hinter hinter der Bühne wirken.

Ein interessanter Beitrag der offen zeigt, welche Auswirkungen das Auftrittsverbot für MusikerInnen mit sich zieht und ca. 1,5 Millionen Beschäftigte in der Eventbranche finanziell ins Taumeln bringt.

Das Jahr 2021 sehen viele Programmverantwortliche eher pessimistisch. So geht die Düsseldorfer Zentrale der Toten Hosen davon aus, daß es pandemiebedingt für dieses Jahr keine Live Auftritte geben wird. Aktuell plant Kiki Ressler, der Booker der Band, Konzerte für 2022 und bereits auch schon für 2023.

HARTE ZEITEN WÄHREND DER PANDEMIE. WER MUSIKER*INNEN HELFEN MÖCHTE, KANN UND SOLLTE NATÜRLICH VOR ALLEM DEREN MUSIK KAUFEN !
Weitere Möglichkeiten gibt es auch unter:

Kulturzeiter*in (kulturzeiterin.de)

#AlarmstufeRot

Spendenaktion für Musiker*innen – Initiative Musik (initiative-musik.de)

Crew Nation

United We Stream

#coronakuenstlerhilfe

 

Update vom 17. März 2021

Verschiebung der Frankfurter Musikmesse auf April 2022

Nachdem Corona bedingten Ausfall der Musikmesse im April 2020 steht fest, auch in 2021 wird es in Frankfurt keine Musikmesse geben. Ursprünglich war geplant, die Musikmesse zusammen mit der Buchmesse im Oktober 2021 durch zuführen. Das sorgte für Kritik. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13.03.2021)

 

Update vom 10. März 2021

Zum zweiten Male große Stille – sieben große Open Air Rock Festivals in 2021 abgesagt

Wie der DLF heute in den Nachrichten verkündete, sind aufgrund der anhaltenden Pandemie 7 große Open Air Festivals abgesagt worden. Dazu zählen „Rock am Ring“ am Nürburgring, „Rock im Park“ in Nürnberg, das „Hurricane Festival“ in Niedersachsen, das „Southside Festival“ in Baden-Württemberg. Auch das „Deichbrand“ bei bei Cuxhaven, „SonneMondSterne“ in Thüringen bei Saalburg-Ebersdorf und das Schweizer „Greenfield Festival“ fallen aus. Der Konzertveranstalter Eventim teilt mit, dass die Tickets für 2022 umgebucht werden können.

Noch optimistisch. Die Leute vom Burg Herzberg Festival in Oberhessen. Vom 29.07 – 01.08.2021 sollen Pferdekoppel und Burg gehörig wackeln …

 

Update vom 9. März 2021

Solidarität unter Künstlern und Künstlerinnen
Benefizauktion für die Frankfurter Kulturszene bringt über 50.000 Euro ein

Wie die Frankfurter Rundschau in ihrer Printausgabe vom 8. März berichtet, sind aufgrund einer Auktion von Objekten namhafter KünstlerInnen 53.300 Euro zusammen gekommen, die dem städtischen Notfallfonds für notleidende Kulturschaffende zugute kommen sollen. Die Gegenstände stammten von Heiner Blum, Thomas Bayrle, Jana Euler, Anne Imhof, Christiane Feser, Parastou Forouhar, Christa Näher und Tobias Rehberger.

Anträge zum Notfallfonds für Frankfurter KünstlerInnen unter: www.kultur-frankfurt.de/ffm-notfalffonds

 

Update 1. März 2021

Locker in 5 Stufen: Der Perspektivplan der Hessischen Landesregierung

Licht am Ende des Tunnels ? (Foto von Genty auf Pixabay)

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und sein Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) legten einen Perspektivplan aus dem Corona Lockdown vor, der schrittweise wieder in eine Normalität führen soll.

Die Lockerungsschritte sollen hessenweit zur Anwendung kommen und auf eingrenzbare Hotspots soll vor Ort reagiert werden. Al-Wazir sagte:“Wir sind auf den letzten Metern des Marathons, uns darf jetzt nicht die Puste ausgehen.“

Zur Lockerungsstufe 1 zählen:
Click & meet, Erweiterung der Kontaktbeschränkungen von 5 Personen aus 2 Haushalten, dies gilt auch für Sportaktivitäten im Freien, . Zoos und andere Freilufteinrichtungen dürfen öffnen. Dies könnte noch im März geschehen.

Stufe 2:
Gastronomie und Kulturveranstaltungen sind im Außenbereich möglich. Museen und Galerien können öffnen.

Stufe 3: (vielleicht ab nach Ostern 2021)
Unter anderem: Events mit bis zu 50 Teilnehmern sind möglich. Mannschaftssport wird gespielt werden können und die Hotels dürfen öffnen.

Stufe 4: (vielleicht ab Mai 2021)
Rückkehr aller SchülerInnen zum Präsenz-Unterricht, Veranstaltungen mit bis zu 150 Besuchern wären möglich und die Bordelle könnten öffnen. (Quelle: Frankfurter Rundschau v. 26.02.2021)

Alles ist möglich … sollte es nicht zu einem sprunghaften Anstieg der Infektionen kommen. (Meinung der Redaktion)

Long live Rock´n´Roll … aber vielleicht erst wieder so feurig in 2022 …

Englands Monsterfestival für August 2021 angekündigt

Nachdem die britische Regierung unter Premierminister Boris Johnson bekannt gegeben hatte, die Lockdown-Maßnahmen bis zum 21.06.2021 aufheben zu wollen, wurden das Reading-and-Leeds-Festival für August 2021 angekündigt.
(Quelle: Frankfurter Rundschau 26.02.2021)

Ob´s 2021 statt finden kann ? Das Burg Herzberg Festival in Oberhessen ist angekündigt für den 29.07. – 01.08.2021. Glück auf !

 

Frankfurts Inzidenzzahl fällt unter die 50er Marke

Der Lockdown und unsere Isolation zeigen erste Wirkung ! Offizieller Stand am 19.02.2021 ist für Frankfurt 48,6. Die besten in Hessen sind der Rheingau-Taunus-Kreis mit 27,8 und die Stadt Kassel mit 27,3. Schlusslicht aktuell ist die Stadt Groß-Gerau (74,3). (Quelle: Frankfurter Rundschau v. 20.02.2021)

The Magic 50 (Foto von Karsten Paulick von Pixabay)

 

Frankfurt stockt Notfall-Fonds für Kulturschaffende um weitere 300.000 Euro auf

Der Fonds, den das Kulturdezernat unterhält, richtet sich an KüsterInnen aus Frankfurt, die wegen der Pandemie finanzielle Ausfälle haben. Unterstützungen von 500 bis 5000 Euro können gewährt werden. Auch mehrfache Anträge sind möglich.
www.kultur-frankfurt.de/ffm-notfallfonds
(Quelle: Frankfurter Rundschau v. 18.02.2021)

 

Verlängerung der Aussetzung zur Insolvenzantragspflicht bis 30.04.2021

Firmen welche staatliche Hilfen in der Corona-Krise in Anspruch genommen haben, müssen vorerst weiter keinen Insolvenzantrag stellen. Die Frist wurde nochmals verlängert, nämlich von 31.01. auf 30.04.2021. Dies betrifft allerdings nur die Anträge zur Unterstützung im Zeitraum vom 01.11.2020 bis 28.02.2021.
(Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13.02.2021)

Die Zeil verwaist im Februar 2021

 

Der „Frankfurt Plan“ zur Wiederbelebung der Innenstadt

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) senden Gewerbetreibenden ein Aufbruchssignal und wollen die City wieder beleben. Sobald es des Lage zulässt, ist geplant, für mindestens 4 Wochen ein „Night Shopping“ und einen verbilligten ÖPNV zu ermöglichen. Auf der Zeil soll ein Pavillon Dorf mit Frankfurts Städtepartnerschaften entstehen, auch Pop-Up-Konzepte, Gutschein-Aktionen, SchaustellerInnen und Foodtrucks soll es geben. (Quelle Journal Frankfurt, Ausgabe Februar 2021)

 

Update vom 10. Februar 2021

Die magische 50er Inzidenz und die Mutationen aus Übersee

Bravo – möchte man rufen. Das Ziel scheint in greifbarer Nähe. Die 7-Tage-Inzidenz Zahlen fallen für Frankfurt in Richtung der magischen 50*. Die Sehnsucht nach alter Freiheit ist riesig, dass man die fortwährende Abschottung voneinander kaum noch aushalten kann. Vor allem die Rufe der Wirtschaft werden immer lauter. Man möge doch endlich wieder richtig Geschäfte machen. Klar – jede Lobby fordert ihre Interessen ein.
Wissenschaftler aus der Medizin warnen jedoch vor einer verfrühten Lockerung, denn Sorgen bereiten die Mutationen B117, B1351 und B11281, insbesondere die Varianten, die zuerst in England und Südafrika festgestellt wurden. (Quelle Frankfurter Rundschau v. 07.02.2021)
* 7-Tage-Inzidenzzahl pro 100.000 Menschen = 79,9

 

Berger Straßenfest 2021 wird verschoben

Das für Mai angedachte Berger Straßenfest im Frankfurter Nordend wird Pandemie bedingt auf ein Wochenendtermin im September verschoben. (Quelle Frankfurter Rundschau vom 05.02.2021)

Bergerstraßenfest aus guten Tagen (Foto: Offenbach Post online)

 

1.000.000.000 (Eine Milliarde) Euro mehr für das Bundesprogramm „Neustart Kultur“

Im Juli 2020 wurde das Corona-Hilfspaket 1 für die notleidende Kulturbranche mit einer Summe von einer Milliarde beschlossen. Davon sind bislang 900 Millionen ausgezahlt worden. Aufgrund von Interventionen, u.a. vom Deutschen Kulturrat, hat die Bundesregierung am 3.2. ein Hilfspaket 2 mit der gleicher Summe beschlossen. Mit den Hilfen sollen Kultureinrichtungen innovative Ideen für neue Veranstaltungsformate entwickeln und finanzieren .können. (Quelle Frankfurter Rundschau v. 05.02.2021)

Money makes the world go round

 

Absage an Sonderrechte für Geimpfte

„Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen“, forderte der Chef des größten deutschen Ticketverkäufer und Konzertveranstalter, Klaus-Peter Schulenberg. Seine Firma habe die Systeme bereits so eingerichtet, dass diese auch Impfausweise lesen könnten.
Für den Vorstoß bekam er nicht nur Kritik von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) sondern auch vom Berliner Indie Rock Veranstalter Berthold Seliger, der die ethische Frage stellt und fordert am System „Kultur für Alle“ fest zu halten. Eine Sekretion wäre gefährlich, schließlich genießen bereits jetzt schon besserverdienende zahlreiche Privilegien. Eine Impfung darf nicht zu einer weiteren Trennung führen. Auch sei noch unklar ob eine Impfung gegen die Weiterverbreitung des Virus schütze. Er selbst plant eine erste kleine Hallen Tournee für Herbst 2021 und konzentriert sich mit seinem Geschäft eher auf 2022. (Quelle Frankfurt Rundschau vom 4.02.2021 und Deutschlandfunk, Sendung „Fazit“ vom 5.2.2021)

Berthold Seliger. Konzertveranstalter (u.a. Patti Smith) und Buchautor (Foto: Spex)

 

Kritik an der schleppenden Auszahlung der November-Hilfen 2020 werden lauter

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) steht in der Kritik. Die Auszahlung der sogenannten November-Hilfen kommt nur schleppend voran. Leittragende sind vor allem die kleinen Solo-Selbstständigen. Die TV-Nachrichten in ARD und ZDF verkünden, dass erst 50 Prozent der November-Hilfen ausgezahlt sind. (23.01.2021)

Ein politisches Schwergewicht: Bundeswirtschaftminister Peter Altmaier

 

Update vom 27. Januar 2021

Die Sehnsucht nach alter Freiheit ist groß – Der Frankfurt Plan als Aufbruchssignal

Die Zeil – total verwaist im Januar 2021

Das weiß auch die Stadt Frankfurt. Deshalb werkelt sie aktuell an einem „Frankfurt-Plan“ als „Aufbruchsignal für die Zeit nach dem Lockdown“. Damit soll die durch den Lockdown nahezu verwaiste Innenstadt rasch wieder belebt werden, sobald das Infektionsgeschehen es zulässt. Als Zeitraum für die Aktionen sind vier Wochen ab Ende Mai 2021 im Gespräch. Es soll Night Shopping Angebote geben, Geschäfte könnten bis 24 Uhr geöffnet haben, Frankfurter*innen könnten verbilligt in Hotels übernachten, ein Pavillondorf mit Frankfurts Partnerstätten (Tel Aviv, Mailand, Prag, Budapest) könnte auf der Zeil entstehen, Foodtrucks ihre Speisen anbieten und Schausteller, Vereine und Kulturanbieter sich präsentieren. Das erklärten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU).
(Quelle: Frankfurter Rundschau vom 17.01.2021)

Das waren noch Zeiten: Sepp´l, OB Feldmann u. Ben vom Hörnerv auf dem MUF 2012

 

Update vom 26. Januar 2021

Covid 19 und die Auswirkungen auf unsere Psyche

Die Mitgliederzeitschrift der DAK (Deutsche Angestellten Krankenkasse) hat in ihrer jüngsten Ausgabe ein Interview der Psychotherapeutin und Buchautorin Angelika Rohwetter geführt.

Dabei rät sie die durch Krisen geprägte Gegenwart „nicht zu bekämpfen sondern zu akzeptieren. Sonst resignieren wir und verlieren an Kraft. Das ist jetzt unsere Realität die gestaltet werden will.“

„Die Abstandsregelung und die Maskenpflicht führen dazu, daß „Nähe und Distanz nicht mehr natürlich geregelt sind.“ Witz, Charme und Lebendigkeit bleiben auf der Strecke. „Unsere Mimik wird kontrolliert und distanziert. Damit fällt das Öl im Getriebe des Alltags weg und das Misstrauen steigt.“

Anmerkung der Redaktion: Wichtig ist: Bleibt verbunden trotz Abstand ! Pflegt den Kontakt mit Familie, Freunden und Kollegen.

 

Update vom 15.01.2021

Lockdown-Verschärfungen und weiterer Stillstand für die Live Kultur bis frühestens Ostern

Ob man nun an die Existenz eines Osterhasen glaubt oder nicht, könnte die Zeit um das Osterfest (1. – 5. April) endlich die lang ersehnte Entspannung für Kulturbetriebe, Theater, Museen bedeuten. Sollte bis dahin – so der vorsichtige Plan – das Infektionsgeschehen deutlich zurück gedrängt worden sein, könnten die Einrichtungen wieder in Spielbetrieb gehen.

Demzufolge bleiben die Staatstheater in Kassel, Darmstadt, Gießen, Wiesbaden, das Landestheater Marburg weiter geschlossen. Auch die Städtischen Bühnen in Frankfurt, die Oper und das Schauspiel bleiben weiterhin für Publikum zu. Ersatzweise wurden dafür online Angebote geschaffen, so auch vom Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt.

Kulturdezernentin Ina Hartwig sagte: „Den Menschen fehlt die Kultur und den Künstlerinnen und Künstlern das Publikum. Man muss die schöpferische Kraft wieder auf die Bühnen zurückholen und die Häuser mit Leben füllen“.

Corona Bußgelder in Frankfurt – eine wahre Geldmaschine

Eine fleißige Frankfurter Stadtpolizei kassierte im Jahr 2020 richtet ab. Bußgelder von insgesamt 900000 Euro wurden wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnungen eingeleitet. In diesem Zusammenhang wurden durch das Ordnungsamt 6200 Verfahren eröffnet, teilte Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) mit.

Kritik an den Subventionen der Bundesregierung vom Schlachthof in Wiesbaden

Der Schlachthof in Wiesbaden zählt zu den erfolgreichsten Spielstätten der Alternativkultur in Hessen. Noch vor Corona zählte man mehr als 280000 Konzert BesucherInnen pro Jahr. Der Großteil der etwa 100 MitarbeiterInnen befindet sich aktuell in Kurzarbeit. Geschäftsführer Gerhard Schulz rechnet für 2021 nicht mit ausverkauften Shows und johlenden Rock´n´Roll Fans. In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau kritisiert er die versprochenen Überbrückungshilfen, bei der Soloselbstständige und Freiberufler durchs Raster gefallen waren. Inzwischen sei wohl nachgebessert worden. Deutlich wurde dabei, daß die Politik nicht weiß, wie der Kulturbetrieb organisiert und strukturiert ist und wie er funktioniert. Die hohe Subventionierung von Klassischen Institutionen sollte hinterfragt werden, damit alle Kulturbetriebe dem kulturellen Bildungsauftrag erfüllen und kulturellen Austausch ermöglichen können.

(Quellen: Frankfurter Rundschau vom 14.01.2021)

 

Update vom 02.01.2021

Ein Krater in Bilanzen und Portemonnaies

Für Frühjahr 2021 wird erwartet, dass infolge neuer Sanierungsregeln zum Jahreswechsel und der anhaltenden Pandemie die Zahl der Firmeninsolvenzen drastisch steigen wird. „Wenn ganze Branchen betroffen sind und die Krise bei Vielen prinzipiell das Geschäftsmodell infrage stellt, dann entsteht ein Krater in den Bilanzen, der sich nicht wieder schließen läßt“, so Sanierungsexperte Lucas Flöther.

Laut einer Umfrage des Bundesverband der Freien Berufe sind infolge der Corona-Krise rund 140.000 Jobs bedroht. 20,3 Prozent der FreiberuflerInnen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht und für 25,3 Prozent ist der Schaden gar existenzbedrohend. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

 

Update vom 31.12.2020

Gute Wünsche für das Neue Jahr vom Deutschen Kulturrat e.V.

Der Spitzenverband der Bundeskulturverbände als Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Europäischen Union hat dazu aufgerufen, Konzerthäuser, Theater und Museen und weitere von der Pandemie betroffene Kultureinrichten für eine mögliche Wiedereröffnung vorzubereiten. Die seien aber erst möglich „wenn wir die Pandemie deutlich stärker in den Griff bekommen“, so Geschäftsführer Olaf Zimmermann. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

 

Update vom 19.12.2020

Die Crowdfunding Initiative KulturzeiterIN hilft jetzt auch KünstlerInnen im Rhein-Main-Gebiet

Daniela Cappelluti von der Frankfurt-Offenbach Crowdfunding Initiative KulturzeiterIN erklärt im Interview mit Sepp´l Niemeyer (VirusMusik), daß die Förderplattform nun auch für KünstlerInnen aus dem Rhein-Main- Gebiet offen steht.

Bislang wurden knapp 250.000 Euro (ohne Gewähr) an Spenden von 658 SpenderInnen getätigt, die – nach Antragsprüfung – direkt an bedürftige KünstlerInnen ausgezahlt wurden.

Eine große Leistung dieser Privatinitiative ! Mehr Infos unter Kulturzeiter*in

 

Update vom 18.12.2020

Ein Haifischbecken trotz Pandemie

Solidarität hat ihre Grenzen, dachten wohl einige pfiffige bundesdeutsche Veranstalter, die kurzerhand sogenannte Corona-Klauseln in ihre Verträge aufnahmen um damit Ausfallhonoraren auszuweichen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat an die Kultureinrichtungen appelliert, KünstlerInnen über Ausfallhonorare an den staatlichen Corona-Hilfen teilhaben zu lassen. Theaterhäuser und Kulturveranstalter erhielten für November und Dezember Hilfen in Höhe von 75 Prozent des Vorjahresmonatsumsatzes, „dann erwarte ich auch von diesen, dass sie die engagierten KünstlerInnen anteilig daran jedenfalls über Ausfallhonorare teilhaben lassen“, so Grütters. (Quelle: Frankfurter

 

Update vom 18. Dezember 2020.

Harter Lockdown / Personal Abbau u. Rekord-Umsatzrückgänge / Neustarthilfe u. Kürzungen für Betriebe in 2021

Ob die Dauer des aktuellen Lockdown (bis 10.01.2021) ausreicht und die Ausnahmeregelung wegen Weihnachten, dem „Fest der Liebe“, wirklich sinnvoll sind steht in den Sternen geschrieben. Fachleute gehen davon aus das der Lockdown im neuen Jahr verlängert werden muss und erst im April/Mai 2021 mit einer Entspannung der Lage zu rechnen ist. Licht am Ende des Tunnels versprechen die in Kürze und mit Spannung erwarteten Impfaktionen. Wäre ja schön wenn´s wirklich funktionieren würde.

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen 24 Prozent der Firmen Personal abbauen. Dies ermittelte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag in einer Umfrage. Besonders hohe Umsatzrückgänge gibt es im Gastgewerbe (93%), der Reisewirtschaft (94%) sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft (90%). (Frankfurter Rundschau v. 23.11.2020)

„Neustarthilfe“ – eine weitere Staatshilfe der Bundesregierung: Maximal 5000 Euro Betriebskostenpauschale für Solo-Selbstständige von Dezember 2020 bis Ende Juni 2021. Antragsberechtigt soll sein, wer sein Einkommen in einem bestimmten Zeitraum vorwiegend aus selbstständiger Tätigkeit erzielt hat. Die Neustarthilfe soll einmalig 25 Prozent des durchschnittlichen monatlichen Umsatzes im Jahr 2019 betragen, aber bei maximal 5000 Euro gedeckelt sein. (Frankfurter Rundschau v. 14.11.2020)

Regierung kürzt Hilfen für Betriebe
Von Januar an bekommen wegen Corona geschlossene Firmen nur noch Fixkosten erstattet.
Ab 01.01.2021 wird der Staat die bisherigen Hilfszahlungen von 75% (des Vorjahresmonatsumsatzes) für Unternehmen die durch einen Teil-Lockdown betroffen waren einstellen. Mit Jahreswechsel will der Bund Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie zwangsweise geschlossen werde, nur noch Fixkosten wie Miet- und Pachtzahlungen im Rahmen der „Überbrückungshilfe III“ ersetzen. (Frankfurter Rundschau v. 5.12.2020)
Update vom 10. Oktober 2020

Frankfurt hat die Warnstufe 4 erreicht. Damit treten schärfere Corona Regeln in Kraft.

Wie von vielen Experten vorausgesagt steigt die Zahl der Corona-Infektionen europaweit stark an. Vor allem die großen Städte sind betroffen. Auch Frankfurt und Offenbach.

Nach Informationen des hessischen Sozialministerium haben Frankfurt (55,9) und Offenbach (65,8) die magische Grenze an Inzidenzen (bestätigte Fälle pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen) überschritten. Lt. Dem Frankfurter Gesundheitsamt hat sich die Anzahl der gemeldeten SARS-CoV-2 Neuinfektioen in den letzten 10 Tagen nahezu verdoppelt.

Am Freitag meldete die Frankfurter Rundschau Hessen weit 307 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Die TAZ in Berlin titelte über die Sperrstunde „Kreuzberger Nächte sind kurz – Schluss mit lustig.“.

Für Frankfurt bedeuten diese Zahlen nichts gutes für das Nachtleben.
Seit gestern gilt für Gastronomiebetriebe eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr. Die Regelungen gelten zunächst bis einschließlich Sonntag, 18. Oktober.

Doch das ist nicht alles, denn neben den Einschränkungen für Bars, Kneipen und Restaurants gilt bis mindestens Ende nächster Woche ein Alkoholverbot auf bestimmten Plätzen, Anlagen und Straßen. Dazu zählen u. a. das Mainufer, die großen Parks, der Friedberger Platz , die Zeil, der Opernplatz, der Liebfrauenberg, Alt-Sachsenhausen und der Bereich um den Hauptbahnhof.

Auf Einkaufsstraßen wie die Zeil, Berger Str., Goethestr. und Leipziger Str. muss zwischen 8 und 22 Uhr eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht droht eine Strafe von 50 Euro.

Weitere aktuelle Information hält das Gesundheitsamt Frankfurt bereit. Bitte informiert Euch rechtzeitig.

https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/hauptamt-und-stadtmarketing/buergerbuero-und-ehrenamt/coronavirus–fragen-und-antworten

Die 2. Welle und die nächtlichen Sperrstunden bedeuten für die Menschen in der Musik- und Veranstaltungswirtschaft nichts gutes. Aber Sicherheit – soweit es die überhaupt gibt – ist oberstes Gebot. Es kommt der Tag an dem wir endlich wieder rischdisch rocken können. Noch aber braucht´s Geduld – und die ist eine Tugend.

Passt auf euch auf und vor allem bleibt gesund !

Ben vom Hörnerv

 

Update vom 14. September 2020

Auf der „Alarmstufe Rot“-Kundgebung in Berlin am 9.09.2020 hat Herbert Grönemeyer einen flammenden Appell an die Politik gerichtet. Die gesamte Veranstaltungsbranche stehe kurz vor dem Kollaps.

Herbert Grönemeyer auf 9.9. auf der Alarmstufe Rot Demo (Foto: news.de)
Herbert Grönemeyer auf 9.9. auf der Alarmstufe Rot Demo (Foto: news.de)

Mit der Großdemo soll auf die wirtschaftlichen Nöte aufmerksam gemacht werden, in die die Veranstaltungsbranche durch die Corona-Pandemie gestürzt wurde. Die rund 6500, Die Veranstalter sprachen von 15.000 Kulturschaffenden, wollten mit der Kundgebung ihre Forderungen an die Verantwortlichen in der Politik unterstreichen.

In der Branche seien bundesweit rund eine Million Menschen beschäftigt und es werde ein jährlicher Umsatz von 130 Milliarden Euro erzielt. Damit sei die Veranstaltungsbranche der sechstgrößte Wirtschaftszweig Deutschlands, so Grönemeyer. Allein der Rock’n’Roll-Bereich habe eine Wirtschaftskraft wie der Autobauer Porsche. Der Unternehmenswert sei größer als der, aller deutschen Bundesligen zusammen. Allerdings stehe dieser Wirtschaftszweig vor dem Aus, da seit Beginn der Corona-Krise keine Großveranstaltungen mehr stattfinden könnten. Doch gerade das Publikum sei „das Adrenalin der Künstler“. Und vor allem die vielen Menschen hinter den Kulissen seien in schweren Nöten: vom Trucker über den Roadie bis zum Security-Mitarbeiter. Ohne sie seien „Künstler hilf- und glanzlos“, so Grönemeyer. Sie alle seien größtenteils alleine als Kleinunternehmer tätig und hätten meist keinen „doppelten Boden“. Deshalb appellierte Grönemeyer mit Nachdruck an die Politik, die versprochene direkte und unbürokratische „Zugehensweise zur Grundsicherung“ zu finden. Außerdem forderte der Sänger ein monatliches Überbrückungs- oder Kurzarbeitergeld für Solo-Selbstständige. Ebenso wie Subventionen für die Popkultur, die denen ähnlich seien, die zum Beispiel der Hochkultur zukommen würden.
Wenn dies nicht „schleunigst passieren“ würde, sei die Gefahr groß, dass die gesamte Branche bald kollabieren würde. „Ein Land ohne Live-Kultur ist wie ein Gehirn ohne geistige Nahrung, ohne Euphorie, Aufbruch, Lust, Diskurs, Lachen und Tanz. Es verdorrt, gibt Raum für Verblödung, für krude und verrohende Theorien, verhärtet und fällt seelenlos auseinander“, so der 64-Jährige. Jede „einzelne Hand“ in der Veranstaltungsbranche habe das gleiche Recht auf Grundsicherung wie die Mitarbeiter anderer Unternehmen, die schnell und unkompliziert Hilfe bekommen hätten. Sie seien „die rauschende Seele und der öffentliche Herzschlag dieser Nation“. Deutschland stelle seinen „Zauber aufs Spiel und seine Zauberer zur Disposition“. (Quelle: news.de)

Hier könnt ihr die Rede von Herbert Grönemeyer selbst anhören: https://www.instagram.com/p/CE6vBxgKrPl/

Das letzte Bier im Clubkeller ist getrunken. RIP
Das letzte Bier im Clubkeller ist getrunken. RIP

Das Clubsterben in Frankfurt geht weiter. Jetzt hat es den legendären Clubkeller in Sachsenhausen erwischt.

 Andy König, Club-Chef  wirft nach 19 Jahre Underground-Musikkneipe mit Livemusik das Handtuch.

„Es ist unmöglich während der Corona-Pandemie zu betreiben, vor allem wenn er damit eine Familie ernähren muss. Auch möchte ich das Konzept der Bundesregierung  Steuergeld einzusetzen und es direkt an die Vermieter weiterzuleiten, nicht weiter  tragen. Die „Clubkiller“ sind das Virus, die Immobilienbranche und der Staat, der Gastronomie und Veranstalter mit benachteiligenden Rahmenbedingungen quäle, statt mit den Kommunen an Schutzschirmen für die Subkultur zu arbeiten.“ (Quelle Frankfurter Rundschau vom 11.09.20)

 

Update vom 11. September 2020

NEUSTART KULTUR : 117 Millionen Euro stellt die Bundesregierung als Förderprogramm für Livemusik-Veranstaltungen, Musikfestivals, Musikclubs, Künstler- u. Künstlerinnen in Aussicht. 

Seit dem 07.09. können die Anträge auf Unterstützung eingereicht werden. Eine Antragsstellung ist bis zum 31. Oktober 2020 möglich. Mehr Informationen unter: https://www.initiative-musik.de/

 

Update vom 23. August 2020

Sicherheit in unsicheren Zeiten: Testlauf eines „Superspreader-Events“ in der Arena Leipzig

Unter Leitung der Universitätsmedizin Halle fand am 22.08. das Experiment „Restart-19“ mit Sänger Tim Bendzko und Band sowie 2200 Freiwilligen (negativ getesteten) Konzertbesuchern statt.

Die Wissenschaftler wollen ein mathematisches Modell entwickeln, nach dem sich das Risiko eines Covid-19-Ausbruchs nach solchen Großveranstaltungen berechnen lässt. Dabei wurden drei Szenarien inszeniert und auch die An- und Abreise des Publikums per Tracker analysiert. Während des Konzerts bestand eine verschärfte Maskenpflicht. Die Auswertungen des Experiments sollen im Oktober vorliegen.

Ben vom Hörnerv

 

Update vom 21. August 2020

Endlich wieder Livemusik : Das Bett, Tanzhaus West und die Batschkapp starten die Open Air Serie „Kultursommergärten

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Möge der Sommer noch lange andauern – zumindest aus der Sicht der Künstler, Fans und Kulturschaffenden in der Eventbranche. Draußen an der frischen Luft ist das Corona Virus weitaus weniger aggressiv als in geschlossenen Räumen.

Unter den Auflagen der aktuellen Hygieneschutzbestimmungen haben drei Frankfurter Livemusik-Spielstätten in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt das Programm „Kultursommergärten“ aus der Taufe gehoben.

Die Veranstaltungen finden jeweils auf einem Freigelände – in der Regel auf dem Parkplatz am Club – statt. Los geht es ab 21.08.. Bis zu 250 Gäste werden pro Show zugelassen. Ursprünglich sollten bis zu 1000 Besucher erlaubt sein, doch die Idee musste leider aufgrund der ansteigenden Fallzahlen von Neuinfektionen fallen gelassen werden. Die Stadt Frankfurt bezuschusst das Projekt mit einem Zuschuss von 20.000 Euro.

Zum Programm: https://bett-club.de/     https://www.tanzhaus-west.de/     https://batschkapp.tickets.de/de/

Nix wie raus ! Ben vom Hörnerv

 

Update 5. August 2020

Die Initiativen „Wir für Euch“ und „Alarmstufe Rot“

BumBum Ulli + die Organisatoren der 1. "Wir für Euch" Kundgebung vom 2. Juli 20 an der Weseler Werft in Frankfurt
BumBum Ulli + die Organisatoren der 1. „Wir für Euch“ Kundgebung vom 2. Juli 20 an der Weseler Werft in Frankfurt

Seit Anfang März herrscht nahezu Stillstand in der Veranstaltungsbranche, vor allem bei Firmen der Veranstaltungstechnik. Wo es keine Konzerte, Festivals, Tourneen oder Messen gibt, sind Veranstaltungstechniker ohne Arbeit, Firmen für Veranstaltungstechnik ohne Aufträge.
Ähnlich ist die Situation für Musiker, Freelancern, Soloselbstständigen und bei Konzert-, Tournee-und Eventagenturen, angeschlossenen Dienstleistern, in Clubs, Kulturzentren und Spielstätten.
Die Branche liegt danieder und auch für 2021 steht nicht fest wann wieder Normalbetrieb aufgenommen werde kann.

Noch in diesem Herbst droht eine riesige Pleitewelle und Massenarbeitslosigkeit.
Den etwa 2 Millionen Menschen in Deutschland, die ihren Lebensunterhalt über die Einnahmen aus Veranstaltungen generieren, droht der Existenzverlust.
Es fehlt an Perspektiven und seitens der Politik existiert scheinbar kein Handlungsbedarf.

Mittlerweile gibt es bundesweit zwei Internet-Plattformen auf denen sich Betroffene und Unterstützer tummeln. Die Initiative „Wir für Euch“ ist bei facebook zuhause und auch „Alarmstufe Rot“ findet ihr im Internet.

Fotoserie aus der Kundgebung von „Wir für Euch“ am 04.08.2020 in Frankfurt:

Bereits am 29. Juli hatten wir von radio x innerhalb der Sendung ABS Magazin ausführlich und mit Studiogästen der Initiative „ Wir für Euch“ berichtet. Die Sendung könnt ihr jederzeit als podcast unter www.absmagazin.de nachhören.

Ben vom Hörnerv

 

Update 21. Juli 2020

Die Alternativ-Szene-Kneipe und Veranstaltungsbühne „HORST“ im Frankfurter Stadtteil Gallus muss aus Finanznöten infolge der Corona-Auswirkungen schließen. Dort hatten wir von VirusMusik gemeinsam mit dem HORST-Team in den letzten 2 Jahren wunderbare Konzerterlebnisse mit der „VirusMusikRadioShow“ feiern können. Danke an Caro und Lolek. Haltet durch und viel Erfolg bei der Suche nach einer neuen Location.

HORST - Nichts geht mehr
HORST – Nichts geht mehr

Hier der offizielle und bewegende Abschiedsbrief vom HORST vom 16.07. per Email:

Liebe Freunde,
viele von euch wissen es ja bereits, wir haben schlechte Nachrichten zu verkünden:
HoRsT hat Corona nicht überlebt!
Wir sind unendlich traurig, dass unser Herzensprojekt, welches wir über die letzten 7 Jahre mit viel Liebe, Leidenschaft, Freude, aber auch unter großen Anstrengungen aufgebaut haben, nun Vergangenheit ist.
Nachdem wir zu Silvester noch ausgelassen das Jahr 2020 begrüßt hatten, haben wir im Januar den Laden wegen einer Brandschutzsanierung komplett ausgeräumt und super motiviert unser neues Büro gegenüber eingerichtet, um dort die kommende Saison zu planen.
Am 1. Mai wollten wir den Raum mit einem lauten Knall wieder eröffnen und viele Konzerte und Parties, Privat- & Firmenveranstaltungen und natürlich unsere schönen Reihen wie die Jam Session, Pasta Kino e Vino und Comedy (Freischnauze) waren bereits fest im Kalender eingetragen.
Dann kam Corona… und zuerst dachten wir, was für ein Glück wir haben!, dass genau jetzt so etwas passiert wo wir sowieso gerade geschlossen haben. Aber: Pustekuchen, dieser Virus war dann doch krasser als befürchtet…
Nach wochenlangem Bangen, Hoffen, Abwägen, Kalkulieren und in alle Richtungen Denken haben wir uns entschieden, den Vertrag in den Adlerwerken nicht zu verlängern, denn unter diesen Umständen können wir den Raum nicht halten. Wann unser schöner Veranstaltungsraum wieder vollumfänglich genutzt werden kann steht noch in den Sternen, und ohne die volle Auslastung der Räume ist das Erwirtschaften der hohen Miete unmöglich.
Wir haben mit unserem Vermieter wochenlang verhandelt und versucht, die Wiedereröffnung nach der Brandschutzsanierung zeitlich so weit wie möglich nach hinten zu ziehen, doch leider stießen wir dort auf wenig Verständnis, denn: „der Investor braucht Planungssicherheit“!
Unser Polster, welches wir für die eingeplante Brandschutzsanierungsschließzeit zurückgelegt hatten, ist aufgebraucht und die Krise hat durch laufende Kosten die wir auch ohne Betrieb haben, mehr als unsere letzten Reserven aufgefressen.
Um unsere Firma zu retten ziehen wir die Reißleine, denn ein nahes Ende der Pandemie ist nicht absehbar und die staatlichen Unterstützungen reichen bei weitem nicht aus.
Wir wollen weiterhin ein niederschwelliges, vielseitiges Kulturprogramm anbieten, doch unter diesen Bedingungen – mit  Abstand, Hygieneregeln, begrenzter Gästezahl und persönlich unkalkulierbaren Haftungs- & Gesundheitsrisiken – funktioniert unser Konzept nicht mehr. Und vor allem es fehlt an einer Perspektive.
Seit über 25 Jahren sind wir in Frankfurt aktiv und unsere Leidenschaft ist und war es immer, die verschiedensten Leute zusammen zu bringen und diese mit Kunst, Kultur und Kulinarik zu verwöhnen.  Am besten so viele und so eng wie möglich!
Wichtig war uns auch immer, dass unser vielseitiges Programm zu fairen Preisen einem breiten Publikum zur Verfügung stand und auch Leute mit einem niedrigem Einkommen nicht ausgeschlossen werden. Frankfurt hat solche Orte nötig!
Dabei war uns immer die Qualität wichtiger als die Wirtschaftlichkeit.
Da wir leider keine öffentliche Förderung erhalten haben, hatten wir unser Kulturprogramm selber mit professionellen Firmenfeiern, Hochzeiten und privaten Vermietungen, quersubventioniert. Das alles ist jetzt nicht mehr möglich.
Was jetzt auch einfach weg ist und was uns ganz besonders am Herzen lag sind unsere Veranstaltungsreihen wie die 46 mal stattgefundene Jam Session „The HoRsT Sessions“, bei der sich Musiker aus dem ganzen Rhein Main Gebiet trafen um stundenlang  Live zusammen zu spielen, sich auszutauschen und kennen zulernen. Danke an Fabian Habicht + Frederich Helbing für die gute Zusammenarbeit!
Auch die vielen Kunstausstellungen, Pasta Kino e Vino -Abende, Konzerte, Diskussionsveranstaltungen, Vorträge sowie DJ Barabende und Clubveranstaltungen werden uns & Frankfurt fehlen.
Für uns war es ein großes Abenteuer und ein riesigesVergnügen die Entwicklung unseres horsty Babys zu verfolgen und zu sehen, wie sich permanent Querverbindungen und Netzwerke bilden.
Aber aufgeben werden wir nicht. Ein Ende birgt auch immer die Chance für etwas Neues – und an Ideen fehlt es uns nicht.  Auch nicht an Material. Eigentlich haben wir Alles und noch viel mehr, außer einem Raum – was Segen und Fluch ist, denn: wohin mit dem ganzen Kram (Möbel, Gastroküche, Deko, Technik u.v.m.)?
Auch wenn dieses Projekt bereits Covid 19 zum Opfer gefallen ist, wollen wir unsere Firma durch die Krise bringen, um danach noch einmal etwas Neues anzufangen.
Dafür fehlt es konkret an:
Räumen – am besten Open Air – zur Zwischennutzung, um kleinere Events zu veranstalten
einem kostengünstigen, ebenerdigen Lager, um für die Dauer der Pandemie alles unterzustellen, bis wir die Sachen entweder wieder nutzen oder verkaufen können. Mittlereile haben wir ein Lager bis Ende des Jahres gefunden – bis dahin müssen wir einen neuen Ort für unsere Sachen finden und dann vorraussichtlich alles nochmal umziehen.
finanzielle Unterstützung, um unser Lockdown-Loch in der Kasse zu stopfen, Schulden zurückzahlen zu können und  vor allem um auch in Zukunft das kulturelle Leben in Frankfurt mitgestalten zu können.

Angebote für Räume und Spenden nehmen wir mehr als dankbar an! <3
Bankverbindung bei der Frankfurter Sparkasse
HoRsT Kultur GmbH & Co. KG, IBAN: DE85 5005 0201 0200 5612 43, BIC: HELADEF1822

oder per paypal einfach an : kontakt@horst-ffm.de
Wir vermissen euch jetzt schon ganz stark ihr lieben Gäste, ihr tollen Musiker & Künstler;
danke an euch Kunden, Kooperationspartner, und vor allem an die besten Mitarbeiter der Welt!  Wir hatten ein tolles engagiertes Team, das den HoRsT nie nur als eine gewöhnliche Arbeitsstelle gesehen hat.
Wir hoffen dass das Clubsterben in Frankfurt nicht allzu dramatisch wird – bitte liebe Kollegen, haltet durch!
Wir sind auch so sauer & traurig, dass Corona uns nicht nur unsere Existenz, sondern auch die Möglichkeit genommen hat, das Ende von unserem geliebten HoRsT gebührend zu zelebrieren. Wir werden das irgendwann irgendwo nachholen.
We will be back
Carolin Hock & Lolek Lorey

 

Update 6. Juli 2020

Infolge der niedrigen Infektionsraten hat die Hessische Landesregierung letzte Woche umfangreiche Corona-Lockerungen beschlossen. Es gibt neue Regeln für Theater-, Kino-, Konzert- und Sportveranstaltungen.

Grundsätzlich gilt, das

– der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden muss,
– als Richtgröße sollen pro Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen,
– zwei Hausstände oder maximal zehn Personen können sich gemeinsam ohne Mindestabstand bei        Veranstaltungen und im öffentlichen Raum aufhalten,
– bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit Sitzplätzen müssen diese personalisiert werden,    um eine Rückverfolgung im Fall einer Infektion zu ermöglichen,
– Veranstaltungen mit mehr als 250 Besuchern müssen weiterhin vom Gesundheitsamt genehmigt          werden.

Öffentliche Tanzveranstaltungen bleiben weiter untersagt. Die bekannten Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Die neuen Regelungen gelten zunächst bis zum 16. August dieses Jahres. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 04.07.2020)

Bleibt schön gesund ! Ben vom Hörnerv

 

Update vom 5.07.20

Am 2.07. fand die Kundgebung “Wir für Euch” statt. Ein Weckruf der Frankfurter Veranstaltungsbranche, denen infolge der Covid19-Krise sämtliche Aufträge weggebrochen sind. Sie fürchten Insolvenzen und befürchten in Hartz4 zu landen, sollte sich nichts ändern. Etwa 200 Personen hatten an der Demo teilgenommen, die sich morgens um 11 Uhr auf der Weseler Werft am Main einfanden. Nach den eindringlichen Eröffnungsreden der Veranstalter an die Berliner Politik gerichtet, zog die Meute zum Willy-Brandt-Platz und von dort, über Sachsenhausen wieder zurück zum Treffpunkt, wo extra für diesen Anlass eine Bühne installiert wurde. Hier ein paar Fotos mit dem Hinweis, das diese wegen Kamerastreik erst zum Abschluss der Demo entstanden sind. Da war´s schon ein wilder Haufen, der trotzdem tapfer alle Hygieneregeln eingehalten hat. Sollte sich nichts ändern wird es nicht die letzte Demo gewesen sein …

*Zum Beitragsfoto: Hier – vor der Bühne – steht BumBum Ulli gemeinsam mit den Organisatoren. Ulli hatte die Demo schlagkräfig mit einer umgeschnallten Bassdrum und einer peruanischer Flöte zum Tanzen gebracht. Respekt !

Demo „Wir für Euch“ an der Weseler Werft zu Frankfurt

 

 

 

 

 

 

 

Update: 20. Juni 2020

Die hessische Landesregierung teilte am Donnerstag, den 18. Juni mit, dass generell ab Montag (22.06.) in Hessen wieder größere Veranstaltungen mit einer Anzahl von bis zu 250 Personen (bislang 100) zugelassen werden, sofern die Hygieneregeln eingehalten werden.

Großveranstaltungen wie Volksfeste bleiben bis Ende Oktober 2020 weiterhin geschlossen.

Update: 08. Juni 2020

1 Milliarde für die Kultur

Seit letzten Donnerstag wissen nun endlich offiziell wieviel Kunst der Bundesregierung wert ist. Nach langer Zeit des Wartens, hat nun am 04.06. Kultur-Staatsministein Monika Grütter das Hilfspaket für Kultur und Kulturschaffende verkündet. 1 Milliarde Euro stehen zum Abruf bereit. Der Kampf ums Geld kann beginnen. Verteilt wird nach unterschiedlichen Kriterien:

1. 250 Millionen für pandemiebedingte Investitionen wie z.B. Hygienemassnahmen

2. 450 Millionen für KünstlerInnen damit ihre künstlerische Arbeit weiter ermöglicht werden kann

3. 150 Millionen für „Neustart“ für neue Formate und Programme, die der Vernetzung,     Verständigung im Kulturbetrieb dienen

4. Vom Bund geförderte Kuturbetriebe können einen Ausgleich zu ihren Einnahmeverlusten beantragen.

Mehrfachanträge sind möglich.

Zum Thema sind zwei sehr interessante Zeitungsartikel erschienen. a) Tagesspiegel online vom 04.06. „Eine Milliarde gegen den Corona-Stllstand, b) Süddeutsche Zeitung vom 03.06. „Die Seuche, die Kunst und das Geld).

Wir wünschen viel Erfolg und starke Nerven ! Ben vom Hörnerv

Money Money Money - must be funny - in the rhich man´s world
Money Money Money – must be funny – in the rhich man´s world

Update: 01. Juni 2020

Nach 12 langen Wochen des Wartens kündigt die Bundesregierung nun für kommende Woche unter Federführung von Monika Grütters ein Hilfspaket für die Kulturszene an. Wir sind gespannt und können´s kaum Erwarten.

Die Welt rockt nur noch leise (Update vom 28.05.2020)

Nun befinden wir uns schon in der 12ten Woche nach dem lock down infolge der Covid 19 – Epidemie. Für die freischaffenden Menschen in und für die Kulturbetriebe und MusikerInnen steht nach wie vor kein wirklicher Rettungsschirm bereit. Während Konzerne wie die Fluggesellschaft Lufthansa mit 9.000.000.000 €uro (9 Milliarden) subventioniert werden, bleibt für die Livemusik-Kultur nur ein Achsel zucken übrig.

Die allmählichen Lockerungen der letzten Tage und Wochen schließen auch weiterhin Großveranstaltungen bis mindestens 31.08. aus. Es gilt „Superspreading-Events“ (Virenschleuder-Parties) zu vermeiden. Also wird es auch auf lange Sicht sehr leise bleiben. Es wird im Sommer weder Tourneen noch Festivals geben.

Die Zukunft ist wie immer ungewiss. Man wird sich infolge der Lockerungen auf lokale Ausbrüche (Hotspots) einstellen müssen.

Es empfiehlt sich auch weiterhin die Hygieneregeln, den Sicherheitsabstand (1,50m) zu Personen zu beachten und einen sauberen Atemschutz zu tragen. Der Corona-Virus ist manchmal nur einen tausendsten Millimeter klein und wird (von Infizierten) oft durch Atemluft, Sprechen oder Singen in Tröpfchenform freigesetzt. Große Tropfen fallen nach kurzer Strecke zu Boden, den Winzlingen gelingt es mittels Aerosolen bis zu 3 Stunden in der Luft zu stehen.

„Frische Luft ist des Coronas ärgster Feind“, sagt Virologe Drosten (Frankfurter Rundschau vom 27.05.2020)

Wer weiß, vielleicht wird es doch noch im Spätsommer in Eventlocations wie der Hafen 2 oder die Kommune 2010 in Offenbach kleine aber feine Open Air Festivals geben können.

Fest steht die alternative Szene braucht Alternativen. Sonst wird es eng im Turbo-Subventions-Kapitalismus.

Jammern hilft nicht. Jamen schon – mit Abstand versteht sich.
Viel Spaß dabei, Rock on & bleibt schön gesund

Ben vom Hörnerv

Kontakt: Bernd@virusmusik.de

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Stand: 26. April 2020

Soloselbstständige erhalten (kleine) Hilfe von „Kulturzeiter“

Daniela Cappelluti – Euch u.a. vielleicht bekannt  von „Danielas Ausgehtips“ – hatte vor gut 2 Wochen die Initiative „Kulturzeiter“ gegründet, um für eine schnelle Hilfe für die Solo-Selbstständigen zu sammeln. Bislang wurden 60.000 Euro gespendet. Damit konnten 49 KünstlerInnen aus unterschiedlichen Branchen mit je 500 Euro unterstützt werden. Soloselbstständige, Künstler und Kulturschaffende aus Frankfurt und Offenbach können sich unter https://www.kulturzeiterin.de bewerben.

Ben vom Hörnerv

 

Stand: 23. April 2020

Soloselbstständige

Unter der Headline „Keine Soforthilfen für Soloselbstständige – Kleinstuntenehmer fallen durch den Rost“ berichtet die Frankfurter Rundschau heute über Selbstständige, die bislang nicht in den Soforthilfeprogrammen von Bund und Länder berücksichtigt wurden. Soloselbstständige sind Ein-Mann, Eine-Frau-Unternehmen, die aus dem eigenen Wohnzimmer arbeiten und keine GmbH betreiben. Dies betrifft besonders viele Jobs im Kulturbereich. Laut Zeitung hat das hessische Wirtschaftsministerium bereits beim Bundeswirtschaftsministerium interveniert und Klarstellung gefordert.

Soforthilfen für Unternehmen mit 5-50 Beschäftigten unter: rp-kassel.hessen.de  oder  wirtschaft.hessen.de

Darlehen wickelt die landeseigene WI-Bank ab. www.wibank.de

von Ben vom Hörnerv

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Stand: 3. April 2020

Infolge der Covid-19 Pandemie steht spätestens seit dem 12. März unser aller Kulturleben still. Alle Konzerte mussten abgesagt oder verschoben werden. Mit fatalen Folgen für alle Musiker und Kulturschaffenden, den Solo-Selbstständigen und Freiberuflern, die aufgrund des Kontaktverbots von mehr als 2 Personen in eine existenzbedrohende Lage gerutscht sind.

Auch wir von VirusMusik (gegründet Kick e.V.) mussten leider unsere Teilnahme an der 40. Internationalen Musikmesse in Frankfurt sowie zwei Newcomer TV Frühlingskonzerten in der Portstraße in Oberursel absagen. Ob das Museumsuferfest 2020 mit unserer Gemeinschaftsbühne vom VirusMusik & radio x wie gewohnt stattfinden kann steht noch in den Sternen. Wir drücken unsere frisch gewaschenen Daumen und können es kaum erwarten Euch wieder leibhaftig erleben und weiter entertainen zu dürfen.

*Für Frankfurter Kulturschaffende die durch die Krise besonders hart getroffen sind, hat das Kulturamt der Stadt Frankfurt einen Notfalltopf von zunächst 200.000 Euro eingerichtet. Er hilft denjenigen im Kulturbereich, die bei den Maßnahmen von Bund und Land möglicherweise durchs Raster fallen. Antragsberechtigt sind Einzelkünstler und KünstlerInnen, Künstlergruppen und Kollektive aus Frankfurt.

Formlose Anträge können ab sofort per Brief an

a) das Kulturamt Frankfurt am Main
Brückenstraße 3 – 7, 60594 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0) 69 212 36325, Fax +49 (0) 69 212 37859
info.amt41@stadt-frankfurt.de

gerichtet werden sowie

per Mail an kulturfoerderung@stadt-frankfurt.de
Die Förderung ist zwischen 500 Euro und höchstens 5000 Euro gestaffelt und wird zunächst als rückzahlbare Zuwendung gewährt.

Unter www.kultur-frankfurt.de/FoerderungCovid-19 hat das Kulturamt eine Übersicht von kurzfristigen Fördermöglichkeiten mit links und Infos auf einem Blick zusammen gestellt. *(Stand 29.03.2020 – Interview mit Ina Hartwig in der Frankfurter Rundschau online)

Bis dahin erfahrt Ihr täglich Neues von uns von 17 – 18 Uhr in unseren Sendungen auf radio x, dem Frankfurter Stadtradio.  www.radiox.de

Nutzt die Zeit – seid kreativ & bleibt gesund ! Ben vom Hörnerv

Kontakt: Bernd@virusmusik.de

Standort – das grenzunterschreitende Musikmagazin – Episode 7 – in der Mediathek MOK Rhein Main.

Hallo ihr Menschen da draußen.

Lange hat es gedauert, aber nun ist sie endlich da. Standort, das grenzunterschreitende Musikmagazin, Episode 7. Die Sendung wurde Ende 2021 auf dem Balkon vom MOK Rhein Main, mit wunderbaren Gästen aufgezeichnet. Als Gäste durften wir den Gitarristen, Sänger und Komponisten Chris Tucker, den Musiker, Produzenten und Songschreiber Oliver Rüger und Solė Fía vom Zena Kollektiv begrüßen.

Ab jetzt ist das Standort Magazin, Episode 7 in die Mediathek des MOK Rhein Main zu sehen. Die Magazinsendung wurde in zwei Teile aufgeteilt.
Standtort Magazin Episode 7 Teil I – www.mediathek-hessen.de
Standort Magazin Episode 7 Teil II – www.mediathek-hessen.de

Oder einfach „Standort“ in die Suchleiste eingeben.

Vielen Dank für euer Interesse
und liebe Grüße von Chan & Sepp’l.
VirusMusikRadio und Standort, das grenzunterschreitende Musikmagazin.

Kontakt unter: radio@virusmusik.de