Das Programm für die Musikbühne im Beduinenzelt auf der Sommerwerft 2022.

Das Programm für die Musikbühne, im Beduinenzelt auf der Sommerwerft 2022.

„Human Rights – Geschichten über das Mögliche

Die Sommerwerft 2022 wird gefördert von Neustart Kultur, der Initiative Musik gGmbH und „Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.



Die Sommerwerft 2022 findet vom 22.07. – 07.08. am Östlichen Mainufer – Weseler Werft, Eckhardtstrasse östliches Mainufer, 60314 Frankfurt am Main statt.

Wo Menschen ihr Recht verliern.

01 Frei 22.07.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Handpan meets Percussion

Handpan meets Percussion,
Handpan und Percussion begegnen einander, wenn Markus und Markus Ihre Instrumente erklingen lassen. Dabei beziehen sie unterschiedliche Handpans und Percussion-Instrumente in ihre improvisierten Stücke mit ein. Auf diesem Wege lassen die Beiden beruhigende Melodien und belebende Rhythmik zueinander finden. Dabei darf sich gerne entspannt werden.
Kontakt: https://soundcloud.app.goo.gl/KPYkH

 

02 Frei 22.07.2022 19.00 – 20.00 Uhr

Mrs. Linda & Mr. Hell feat. Fritz the Cat
A Jumpin` Journey with Swing, Blues & Rockabilly.
Mrs. Linda und Mr. Hell vereinen die Liebe zu frühem Blues und Rockabilly sowie zu Elementen aus Jazz und Swing. In eigenen Songs und Interpretationen trifft Sehnsuchtsvolles und Zartes auf eine ausdrucksstarke Blues Harp und treibende Rockabilly Riffs. Ihre Musik führt entlang an Flussdeltas und Feldern bis hin zu belebten Plätzen und romantischen Cafes in Hafenstädten, über die Ozeane zu entlegenen Inseln.
Kontakt: www.facebook.com/mrskriegandmrhell 

 

03 Frei 22.07.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Klink

Klink, Jazz, Pop, Klassik.
Das Duo mit Sängerin Pramila Chenchanna und Thore Benz am E-Bass / Kontrabass schaffen einen neuen ungewöhnlichen Sound und nehmen sie mit in eine Klangwelt, in der jeder Ton seine Bestimmung zu haben scheint. In der reduzierten Besetzung spielen sie Eigenkompositionen; interpretieren aber auch Musik aus den verschiedensten Genres von Jazz über Pop bis zur Klassik neu und verleihen ihnen so eine neue Transparenz. Zusammen sind sie das Duo ‘Klink’.
Kontakt: www.klink-musik.de


 

Jenseits von Zeit und Geld.

04 Sa 23.07.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Herr Müller und sein Chauffeur

Herr Müller und sein Chauffeur, Indie-Kleinkunst.
Die Gitarre – der Fahrer, der durch Hamburg groovt. Die Geschichte, die an glaubhafter Ernsthaftigkeit mit vorbeifährt und die Stimme, die wie auf Schienen was erzählt. Flüchtige, charmante Witze und fertig ist ein spannender Abend. Christian Müller-Mentges macht das manchmal echt gerne. Eine Kneipenschlägerei zwischen Zorn und Poesie. Christian Müller begleitet sich selbst auf der Gitarre.
Kontakt: https://muellerundchauffeur.de/

 


 

05 Sa 23.07.2022 19.00 – 20.00 Uhr

Pauli

Pauli, Poetgrunge aus Bad Nauheim
Schonungslos offen singt sie über alles was sie berührt – ihr Innenleben wie auch über die Gesellschaft und das, ohne mit dem Finger auf einen zu zeigen. 2017 gewinnt Paulina Conrad, bekannt als PAULI den Singer-Songwriter Contest des Bad Nauheimer Freiraum Festivals. Wegen ihrer charmanten, frechen und fröhlichen Art hat man ihr für den Contest 2019 schließlich die Organisation und Moderation des Wettbewerbs anvertraut. 2019 gründet PAULI ihre gleichnamige Band und begeistert mit gut 30 Konzerten in ihrem Gründungsjahr “Zuhörer aller Generationen“, wie die Gießener Allgemeine berichtet. Aktuell ist sie mit Songs aus ihrem Debütalbum „dunkelbunt“ auf den Konzertbühnen unterwegs.
Weitere Infos unter: www.pauli-musik.de/


 

 06 Sa 23.07.2022 20.30 – 21.30 Uhr

MAIN QUEENS Travestie.
Drag repräsentiert Freiheit und Gerechtigkeit. Mit einem abwechslungsreichen Mix aus Drag, klassischer Travestie, Comedy, Parodie, Tanz, Livegesang, Varieté und Revue begeistern Jessica Walker-Mutter der Frankfurter Drag Scene-, Kelly Heelton aus Brasilien – unter anderem aus TV-Formaten bekannt – und Maxima Love – Shooting Star der Frankfurter Dragqueen Szene- das Publikum. Eine bunte Show, die mit aufwendigen Kostümen, kurzweiliger Moderation, atemberaubenden Auftritten und einem Feuerwerk aus Gags und Pointen unterhält und gleichzeitig für Akzeptanz und die Rechte trans und homosexueller Menschen eintritt. Kontakt Instagram: @kellyheelton @maxima_love @jewo36


Im Labyrinth der Endscheidungen.

07 So 24.07.2022 16.00 – 17.00 Uhr

Tony geht fremd

Tony geht fremd, Lesung und Musik

Wenn das Beduinenzelt im sommerlichen Schatten seine Teppiche ausbreitet und zum Verweilen einlädt, dann ist Tonys Stunde gekommen. Der Musik-Allrounder entfaltet seine dunkle Seite. In seiner Lesung entführt er euch auf einen literarischen Gruseltrip der klassischen Balladen und Schauergeschichten – acht Episoden, verbunden mit eigenen Musikkompositionen.
Kontakt: http://www.tony-riga.de

 


08 So 24.07.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Vanessa Novak – Foto Maike Engel

Vanessa Novak, Singer & Songwriterin.
Vanessa Novak, eine starke One-Women-Band, spielt eine eigene Mischung aus Folk-
Blues. Sie ist seit einigen Jahren eine feste Größe in der deutschen Americana-Szene.
Die Darmstädter Singer-Songwriterin findet ihre Themen in dem, was viele im Alltag
bewegt: Erinnerungen, Liebe und Enttäuschungen, Familienleben. Und wie sie
daraus Songs macht ist richtig gut: Sie setzt die Wörter und Bilder fein, ist scharfe
Beobachterin mit Witz, kleidet die Texte in geerdete Musik zwischen Country, Folk
und Blues. Kontakt: https://vanessanovak.de/


09 So 24.07.2022 19.00 – 20.00 Uhr

CUARTETO MOSAICO

CUARTETO MOSAICO, Musik an der Schnittstelle von Klassik, Weltmusik und Tango!
Kammermusikalische Weltmusik mit Faible für Details und das Besondere.
Nina Hacker am Bass, Uta Wagner an der Percussion, die Querflötistin Britta Roscher und der Gitarrist Rainer Mafra fügen musikalische Kostbarkeiten aus Süd- und Lateinamerika zusammen und kombinieren sie mit europäischer Folklore. Eigene Arrangements und Bearbeitungen prägen die Programme des Quartetts.
Kontakt: https://cuarteto-mosaico.de

 

 


10 So 24.07.2022 20.30 – 21.30 Uhr

NOMADENPULS

NOMADENPULS, Mix aus Roma Liedern und Osteuropäischer Folklore.
„Mit seidenen Koffern ziehen wir in die Welt“ beschreibt die Liedzeile ein Lebensgefühl der Band: Nomadenpuls. Immer wieder inspiriert vom Reisen und dem Sammeln neuer Klänge, teilt die Band ihre Leidenschaft für Weltmusik. Das Repertoire umfasst viele Roma Lieder und Osteuropäischer Folklore zudem auch jiddische Texte und orientalische Akzente.
Kontakt: https://nomadenpuls.de/

 


Wo der Freiheit Früchte wachsen.

11 Mo 25.07.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Klein & Glücklich

Klein & Glücklich, Zwei Gitarren, zwei Stimmen – mehr braucht es nicht.
Matze Schmidt und Jen Plater machen Musik. Mit (selbst-) ironischen Songs über den Büroalltag wie in „Deutschland in der Mittagspause“, über Lieder wie “Galgenvögel”, eine Reminiszenz an ihr Viertel das Gallus, und das aus Woody Guthrie’s Fußstapfen gehobene Stück „Fellow Travelers“ wandern sie musikalisch von Frankfurt über Irland bis in die USA und wieder zurück. Matze und Jen sind „klein“ und „glücklich“ damit.
Kontakt: www.kleinundgluecklich.de


 

12 Mo 25.07.2022 19.00 – 20.00 Uhr

Fluse

Fluse, Singer & Songwriter, Indie-Folk, Klima-Pop.
Mit seinem politisch getränkten Textmaterial dreht der Rasensprinkler Fluse am Hahn der Zeit, damit der fortschreitenden Wüstenbildung im Bereich deutschsprachiger Musik, die spätestens seit Klimaerwärmung und Poetryslam um sich greift, ein immergrünes Habitat entgegengestellt wird. Fluse arbeitet gerade an einer neuen EP „Argentinien“, die pünktlich zur Sommerwerft erscheinen wird.
Kontakt: https://www.flusenmusik.de/


13 Mo 25.07.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Suspiria

Suspiria, Elektro-Indie, Perfomance.
Inspiriert vom Horrorfilm-Genre, der vielfältigen deutschen Underground-Ästhetik und dem Glam bringt Ultra Suspiria bei ihren Konzerten verborgene Themen ans Licht. Was wie eine normale Gesangsshow aussieht, wird zu einer Geschichte mit Anfang und Ende durch Themen wie Tempus Fugit, Gay Nights, Liebe, Drogen und Dystopie, wobei Elektro-Indie-Musik und ihre Stimme als Verbindungspunkt verwendet werden. „Meine Musik kommt aus der Kälte der Maschinenwelt, aber sie ist wärmer und anziehender als jede andere.“
Kontakt: https://www.instagram.com/suspiriaoficial/


 

 

Unter der Haut.

14 Die 26.07.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Genaya

Genaya, Folklore, Improvisation.
„Ein Trio, das sich beim Jammen gefunden hat. Genaya erzählt musikalische Geschichten und malt bildhafte Klänge. Sie lassen sich inspirieren von Volksliedern und Mantren aus aller Welt und verbinden sie mit Jazz und Poesie, immer mit dem Wunsch einen musikalischen Raum zu eröffnen, der die Menschen erdet und zu sich bringt.“
Kontakt: https://www.instagram.com/genayaslied/

 

 


15 Die 26.07.2022 19.00 – 20.00 Uhr

Kaŝita Kanto

Kaŝita Kanto, Singer/Songwriter-Duo-
Kaŝita Kanto sind ein Singer/Songwriter-Duo aus dem Süden Deutschlands. Die letzten zwei Jahre haben sie während der weltweiten Pandemie in Indien verbracht und ihre Eindrücke in neuen Songs verarbeitet. Ihren Stil bezeichnen sie als „eine Kombination aus philosophischem Indie-Folk, sanfter Liedermalerei, frechem Irgendwie-Pop und sphärischem Shrutibox-Sound“. Es erwarten den lauschenden Zuhörer vorwiegend deutschsprachige Lieder, die inspirieren, berühren, mal schmunzeln und nachdenken lassen.
Kontakt: https://www.kasitakanto.com/

 


16 Die 26.07.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Mehr Impulse

Mehr Impulse, Singer/Songwriter.
Mehr Impulse ist die junge Band aus Gießen von Annemi Möhring und Jonas Demuth, die mit planetenfreundlicher Musik die Menschen berühren und ermutigen wollen, einmal innezuhalten, in sich und der Musik zu lauschen. In der inneren Kraft angekommen finden wir Vertrauen in neue Impulse für das was wir im Jetzt brauchen und was wir nachhaltig in die Welt bringen wollen. Mehr Impulse ist Programm, denn mehr Impulse wollen wir geben und wecken.
Kontakt: https://mehrimpulse.bandcamp.com/

 


Das Herz der Sprache.

17 Mit 27.07.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Alexei Ulinici

Alexei Ulinici, Writer & Songsinger
Alexeis Lieder mit deutschen Texten handeln von alltäglichen Dingen wie Callboys, Hundekot und skrupellosen Geschäftemachern. Die Linse steht auf Nahaufnahme und Schwarzweiß. Seine Charaktere hat man irgendwo schon mal gesehen. Vielleicht im Spiegel?
Kontakt: www.soundcloud.com/alexeiulinici

 

 

 


18 Mit 27.07.2022 19.00 – 20.00 Uhr

GNAWA ELECTRIC LAUNE

Rabii Harnoune & V.B.Kühl, Afro Electronic.
Der magische Moment geschah, als Rabii Harnoune, ein junger marokkanischer Gnawa-Meister (Maalim) und VBKühl, ein deutscher Produzent elektronischer Musik, 2019 begannen, ihre ersten Aufnahmen zu machen. Rabii spielte einige traditionelle Lieder und als VBKühl einige seiner funky Beats hinzufügte, begann ein mystischer Fluss zu wachsen.
Kontakt: https://gnawa-electric-laune.com/

 


19 Mit 27.07.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Taste of Sun, Jazzy Latin Pop Music.
Spanische Gipsy, Latino und Jazz Elemente verschmelzen zu einer einfühlsamen, sonnigen und einschmeichelnden Musikmischung, die sowohl zum Träumen als auch zum „Swingen“ einlädt. Nani & Chinmayo die Master Minds der bekannten Formation Dao, haben mit Taste of Sun ein neues Projekt ins Leben gerufen, das an ihre musikalischen Wurzeln mit ihrer in den späten Neunzigern erfolgreichen Band Taste & Try anknüpft
Kontakt: https://www.tasteofsun.de/

 

 


Jenseits der Worte.

20 Do 28.07.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Byron Deloatch – Foto Jens Ihnken.

Byron Deloatch, Soul. Blues, Gospel.
Wenn die Bühne die Kanzel ist, sind die Lieder die frohe Botschaft („GOOD NEWS“).  In Anlehnung an seine Gospel-Wurzeln (GOSPEL) wird Byron Deloatch (USA) zusammen mit seinem häufigen Mitarbeiter und außergewöhnlichen Gitarrenspieler Fabian Toulousse (Kolumbien) emotionale Melodien liefern, die sowohl das menschliche Dasein als auch die Erfahrung verkörpern und antasten.

 


21 Do 28.07.2022 19.00 – 20.00 Uhr

FROM 7 TO 7

FROM 7 TO 7, Acoustic Folk, Country, RNR.
Ein Punkrock-Schlagzeuger, ein Ska-Bassist, ein Psychobilly-Gitarrist und ein Rock and Roll Sänger teilen eine große Leidenschaft…IHRE LIEBE ZUR FOLK UND COUNTRY MUSIK! Das Ergebnis dieser schrägen Mischung ist ein Mix aus genannten Genres, gespielt auf traditionellen Country- und Bluegrass-Instrumenten. Also lasst euch mitreißen von Songs aus eigener Feder über Freundschaft, Freiheit und die Tücken des Alltags oder entdeckt Evergreens von John Prine, Woody Guthrie, The Bottle Rockets im unverwechselbaren „From 7to7“-Style.
Kontakt: https://www.facebook.com/From7to7



22 Do 28.07.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Iso Herquist – Foto Jeannette-Petri

Iso Herquist, Singer/Songwriter mit Ukulele.
Iso Herquist ist ein Original: Musiker mit Herz und Soul, ernsthafter Scherzkeks und chronischer Ukulelespieler. Er klingt nach Jazz, ist aber Punkrock. Knietief im Blues singt er mit rauchiger Röhre alles von Swing bis New Metall. Auch wenn es manchmal ein bisschen dauert, bis man es erkennt. Seine Ukulele ist dabei kein hawaiianisches Gimick, sondern ein beeindruckend gespieltes Instrument. Iso Herquist beherrscht die seriöse Festzeltstimmung wie kein zweiter und ist dabei vor allem eines: unterhaltsam.
Kontakt: https://www.herquist.de

 


Im Wandel der Zeit.

23 Frei 29.07.2022 17.30 – 18.30 Uhr
Lu Carmeloo

Lu Carmeloo, bossa Nova, Samba Rock, HipHop.
geboren in der Peripherie von Sao Paulo Brasilien, ist Songwriter, Produzent und Sänger. Seine Musik ist geprägt für sein sozial orientiertes Songwriting mit Funk-, Samba und HipHop Einflüssen. Er sieht, dass die gewaltvolle Allianz von Rassismus und Kapitalismus das Leben von vielen Menschen kostet und dass Musik eine Einladung für die Auseinandersetzung von bestimmten schmerzvollen Themen ist. Carmeloo glaubt, dass Kunst eine entscheidende Rolle für die Freiheit und Identität eines Menschen spielt. Er findet seine Inspirationen an Sängern wie Mano Brown, Jorge Ben Jor, Tim Maia, Emicida und Djonga.
Kontakt: https://www.instagram.com/lucarmeloo/

 

 


24 Frei 29.07.2022 19.00 – 20.00 Uhr

Gregor x Tigisti

Gregor x Tigisti, zweistimmigen Singer-Songwriter-Style.
Irgendwo zwischen Tagträumen und dem echten Leben finden sich die Lieder der Singer-Songwriterin Tigisti wieder. Die gebürtige Frankfurterin mit eritreischen Wurzeln erzählt in ihrer Musik Geschichten über das Leben, verarbeitet Gedanken, Erfahrungen, Erlebnisse und Wünsche. Sie trifft mit dem Bassisten Gregor Praml auf einen der vielseitigsten Kollegen in der Main-Metropole. Als Bassist arbeitet er seit vielen Jahren mit Loopstation & Effekten und formt damit neue Klänge an seinem Instrument.
Kontakt: https://www.facebook.com/TigistiMusic/https://gregorpraml.de

 

 


25 Frei 29.07.2022 20.30 – 21.30 Uhr
Claudia Fink – Foto Jörg Schleicher

Claudia Fink, Singer & Songwriterin.
„Claudia Finks Musik überzeugt mit einer sorgsam ausbalancierten, poetischen, wohldurchdachten, visuell ausgerichteten, romantischen Bildsprache, die dann auch noch besonders schön klingt“. „Nachdenklich und poetisch, tiefgründig und leichtfüßig“ findet HR 2 das Album und Stereo hört „luftige, schwebende Klänge aus Folk, Jazz und Pop.“ MAZonline konstatiert: „Die Songwriterin webt zu Cello oder Waldhorn gar wortgewandte, kluge, leicht, doch fein gewirkte Lebensbilder.
Kontakt: http://www.lucid-music.de/

 


Wir sind geboren, um frei zu sein.

26 Sa 30.07.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Bobby and Sam’s Good Time Band

Bobby and Sam’s Good Time Band, upbeat funky bluegrass.
Funky Bluegrass und jazziger Pop aus Colorado und London über Offenbach. Wir bringen Sie zum Tanzen, Singen und Kazoo spielen zu einer Mischung aus Originalliedern und Covers. Machen Sie sich bequem und genießen Sie dieses Duo; Bobby and Sam’s Good Time Band!

 

 

 


27 Sa 30.07.2022 19.00 – 20.00 Uhr

The Streetbreakers

The Streetbreakers,
2019 haben sich „The Streetbreakers“ auf einer gemeinsamen Reise in Portugal gegründet und sind mit Instrumenten im Gepäck und einigen Lieblingssongs aus Reggae, Pop und Jazz durch Europa gezogen, um kleine Clubs, Cafés und Straßen aufzumischen. Ihre außergewöhnliche Combo aus Posaune, Sopran Saxophon, Gitarre, Kontrabass und Gesang lädt sowohl zum Verweilen und Zuhören als auch zum Hüftenschwingen ein.
Kontakt: https://www.instagram.com/thestreetbreakers/

 


28 Sa 30.07.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Sun’s Sons – Foto Nelly Habelt

Sun’s Sons, folkiger, tranciger Indie Pop.
„In den Songs von sun’s sons steckt viel Pathos, viel Gefühl.“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die Musik der Band. Die Newcomer-Band aus Frankfurt hat mit ihren bisherigen Releases und den mitreißenden Live-Shows des letzten Jahres gezeigt, wie der Spagat zwischen tanzbaren Indie-Pop-Songs und intimen Balladen gelingen kann – durch einerseits eingängige, aber einfallsreiche Melodien und Arrangements und andererseits authentische, melancholischen Texte.
Kontakt: https://www.sunssons.com/

 

 


Von Menschen und Mäusen.

29 So 31.08.2022 16.00 – 17.00 Uhr

Die Märchenoase

Die Märchenoase, Märchen für Jung & Alt.
‚Märchen‘ seufzt manch Mensch sehnsüchtig, wenn er in die Welt der Grimms, Andersens, Hauffs, der Zwerge, Trolle, Feen, in die Anderwelt abtaucht. Wie schön, wenn diese Welt auch noch so präsentiert wird, wie es seit Urzeiten Brauch war und ist. Niels-Björn Schmidtke und Helmut Frank erzählen dann Märchen zu wechselnden Themen aus allen Gegenden der Welt. Auf der Weseler Werft werden wir eine Reise durch Frankfurter Märchen, Sagen und Geschichten darbieten. Dabei werden wir musikalisch von Peer Schmidtke am Saxophon und Klarinette unterstützt.
Kontakt: http://www.radiox.de/sendungen/maerchenoase

 

 


30 So 31.08.2022 17.30 -18.30 Uhr
Sven Valenta

Sven Valenta, Singer/Songwriter
Sven Valenta – wild, willig und mit viel Gefühl im Bauch. Dieser begabte Singer–Songwriter & Producer hat viel zu sagen. Inspiriert von gesellschaftskritischen Themen handeln die Songs des Pop-Künstler schon mal über Themen wie der „ungewollte Schwangerschaft“ (Song: „KingKong“) oder über „verpasste Chancen“ wie in der im letzten Jahr veröffentlichten Single „SCHNICK SCHNACK SCHNUCK“.
Kontakt: http://www.svenvalenta.de/

 

 


31 So 31.08.2022 19.00 – 20.00 Uhr

BembelBluesBuben*innen

BembelBluesBuben*innen, Country, Swing, Polka, Blues unplugged
Gemein, bissig & gehessisch befassen sich die Texte der Bembel Blues Buben*Innen mit den Wirrnissen und Widersprüchen unserer Zeit. Schamloses Polarisieren und pathologischer Zynismus halten sich heiter die Waage, professionell untermalt im lupenreinen Countryswingpolkablues.
Kontakt: www.bembelbluesbuben.de

 

 


32 So 31.08.2022 20.30 – 21.30 Uhr

ORIOM – Foto Rainer Hartmann

ORIOM, Klangerzeugung und elektronische Soundscapes.
Oriom ist das Soloprojekt von Rainer von Vielen. Space Trips für Weltraum-Yoga, Sternentanz und Erdung. Jeder Song ist in einer speziellen Planetenton-Stimmung verfasst. Die Frequenz der Rotation der Planeten um die Sonne, in einen hörbaren Bereich oktaviert. Die Sprache, in der Oriom singt ist die Sprache des Augenblicks. Stimme als Instrument und Worte als Tonträger.
Kontakt: https://www.oriom.space/

 

 

 

 

 


Vom Salzgeschmack des Lebens.

33 Mo 01.08.2022 17.30 – 18.30 Uhr

MellowMonsters

MellowMonsters, Dark-Grungeblues
Die MellowMonsters aus Frankfurt a.M. sind eine Band um den Sänger und Gitarristen Hendrik Jimmy Fricke. Sie wurde im Herbst 2021 anlässlich des Erscheinens der ersten CD „Little Boy Blue“ ins Leben gerufen. Stilistisch bewegt sich die Band zwischen Grunge Blues, Dark Blues und Rock. Die Band präsentiert überwiegend eigene Songs sowie einige ausgesuchte Fremdkompositionen in eigener Interpretation. Die Texte behandeln zum größten Teil gesellschaftskritische und autobiographische Themen.
Kontakt: https://www.facebook.com/mellowmonsters.de/

 

 


34 Mo 01.08.2022 19.00 – 20.00 Uhr

Mira Zounogo

Mira Zounogo, Singer-Songwriterin.
Mira Zounogo ist eine junge Singer-Songwriterin. Ihre Indie-Folk-Songs beschäftigen sich mit Themen rund um das Leben und die Zukunft. Im Vergleich zur restlichen Welt sind ihre Lieder eher leise und schaffen eine ruhige, verträumte Atmosphäre. Inspiriert von der Natur, fängt sie Stimmungen ein und lässt sie widerklingen. Gleichzeitig machen ihre Texte aber auch auf wichtige Themen aufmerksam und öffnen den Zuhörern die Augen.
Kontakt: https://www.instagram.com/mira_zounogo/

 

 

 


35 Mo 01.08.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Caro Trischler – Foto Ulf-Kleiner

Caro Trischler, Mix aus Jazz, Folk, Soul und brasilianische Musik.
Caro Trischler steht mit ihren 25 Jahren regelmäßig auf deutschen Jazzbühnen. Ihre Spezialität sind die leisen Töne, die ganz gelassen und souverän auf Englisch und Portugiesisch klingen. Ihre außergewöhnliche Musikalität entwickelt Caro Trischler schon früh als Kind am heimischen Klavier und als Autodidaktin an der Gitarre. Doch das Instrument, das sie von Anfang an am meisten fasziniert, ist die eigene Stimme.
Kontakt: http://www.caro-trischler.de

 

 

 

 

 


Von Feuer und Eisen.

36 Die 02.08.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Rosalie & Tillmann

Rosalie Gant & Tillmann Elliesen, Country, Blues, Folk
Die US-Amerikanerin Rosalie Gant ist mit der traditionellen Musik ihres Heimatlandes groß geworden. Mit ihrer beeindruckenden Altstimme haucht sie den Klassikern sowie modernen Nummern der Country-, Blues- und Folk-Musik neues Leben ein. Tillmann Elliesen umspielt und ergänzt ihren Gesang mit dem gefühlvollen Sound seiner Mundharmonika oder greift bei einigen Stücken auch mal zum Banjo. Kennengelernt haben die beiden sich auf einer Session – und gleich erkannt, dass sie die Leidenschaft für ehrliche, handgemachte Musik teilen.
Kontakt: https://www.facebook.com/groups/rosatill/

 

 


37 Die 02.08.2022 19.00 – 20.00 Uhr

Ole Peng

Ole Peng, Singer/Songwriter.
Ole Peng singt, komponiert, textet, vertont und produziert selbstgeschriebenes Liedgut in deutscher Sprache.Stilistisch möchte sich Herr Peng nur ungerne in Schubladen stecken lassen, warum sollte man sich limitieren, wenn der kreative Geist einen heimsucht und einem alle Türen offenstehen?Mal ist es „Marie“, deren Fähigkeiten besungen werden, anderorts drehen wir uns „Im Kreis“ vor lauter Liebesglück oder er singt „ich bleib jetzt stehen“ und stellt sich den Dämonen, die uns unser Leben lang verfolgen.
Kontakt: https://www.olepeng.com/

 


38 Die 02.08.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Salma mit Sahne

Salma mit Sahne, Folk-Pop-Liedermacherei.
„Salma mit Sahne“ bringt Gefühle zum Leuchten, die Lauten und die Leisen. Die meist deutschsprachigen Lieder bewegen sich irgendwo zwischen folk-pop und Liedermaching und sind geprägt von Salmas souligem Stimmklang. Salma ist ein kleiner, aber lauter Wirbelwind und ihre Songs kraftvolle musikalische Energiebomben.
Kontakt: https://www.salmamitsahne.de/

 


 

Vom gescheiterten „Glücklich-Sein für immer.“

39 Mi 03.08.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Munterfel

Munterfel, tanzbare Popmusik.
Munterfel ist ein junges, geschlechterparitätisches Bandkollektiv aus vier jungen Leipziger Musiker*innen. Sie machen tanzbare Popmusik, Einflüsse aus (Acid) Jazz, Soul und Funk sind aber nicht zu überhören. Mit Kontrabass auf der einen und Synthesizer-Sounds auf der anderen Seite treten sie sowohl elektronisch als auch akustisch auf. Meistens geht es in ihrer Musik um verträumte Orte, an denen du der Realität entfliehen und dich tanzend in deinen Gedanken verlieren kannst.
Kontakt: https://munterfel.com/

 


40 Mi 03.08.2022 19.00 – 20.00 Uhr

Frankfurter Beschwerdechor

Frankfurter Beschwerdechor, nach uns die Zukunft.
Nach über dreizehn Jahren vorgetragener Beschwerden weiß der FBC was er tut, wenn er mit seinem neuen Programm „Nach uns die Zukunft“ das Beduinenzelt erschüttert. Mit geballter Textkraft singt er im Schatten der EZB mit starkem Humor gegen die Übel der Welt an. Da ist von Fake News die Rede, von der „Mutter aller Probleme“, wir hören Berichte vom Klima-Rettungsmarathon, von Zerstörung und Spionage. Düstere Aussichten? Zur Sicherheit hat der Frankfurter Beschwerdechor eine Wahrsagerin mitgebracht.
Kontakt: https://www.facebook.com/Beschwerdechor

 


41 Mi 03.08.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Non Solo Parole

Non Solo Parole, italian folk music.
Das Trio spielt eine abwechslungsreiche Auswahl italienischer Songs aus seinem aktuellen Album „Acustica“. Die einfühlsamen akustischen Interpretationen versetzen die ZuhörerInnen ins sommerliche Italien. – Dolce Vita mit römischem und neapolitanischem Touch.
Kontakt: https://non-solo-parole.de/

 

 


Zu den Sternen fliegen.

42 Do 04.08.2022 17.30 – 18.30 Uhr

The True Spacemen, Alternative & Space Voyager.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2019, bereisen The True Spacemen die unendlichen Weiten ihres Sound-Universums, das von Alternative bis Indie reicht. Sie selbst nennen ihre Musik schlicht „Space Voyageur“.  Als Frontsänger Camino sich dem bereits etablierten Trio aus Gitarrist Joshua, Drummer David und Bassist Samy anschloss, standen die Sterne in der perfekten Konstellation.
Kontakt: https://www.instagram.com/truespacemen

 

 

 

 

 


43 Do 04.08.2022 19.00 – 20.00 Uhr

ANTIBODIES – Can you ear me?

ANTIBODIES – Can you ear me? Ambient Sound Loop Poetry Performance & Tape Release Show.
Dirk Huelstrunk & BrandStifter: voices/ surprise instruments/ live loops
Als improvisierendes Ambient Loop-Duo dekonstruieren ANTIBODIES mit Stimme, zufälligen Instrumenten und Klangobjekten bekannte Wiederholungsmuster und verknüpfen alles, was nicht zusammengehört. Metall, Staub, Radio, Gedichte, Saiten, Bedienungsanleitungen, Spontanheilungen und sprechende Spielzeuge. Ist das noch Musik? Klangskulptur? Performance? Gedicht? Unsinn? Medizin? Dirk Hülstrunk (Frankfurt) ist Soundpoet, Autor, Audiokünstler. Brandstifter (Mainz) ist interdisziplinärer Aktionskünstler & Musiker. New Tape Album Release: Antibodies – live at PiP, Soundholes Label, UK 2022 https://sndhlslive.bandcamp.com/album/live-at-poesie-im-park
Kontakt: www.dirkhuelstrunk.de

 

 


44 Do 04.08.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Robert Carl Blank

Robert Carl Blank, Singer/Songwriter.
Mal sanft mit einem Schuss Melancholie, mal treibend stürmisch bewegt sich Robert Carl Blank in den Gewässern des Folk, Soul und Blues. Auftritte im Vorprogramm von Elton John, Whitney Houston und Eros Ramazotti sowie eine Tournee in den USA mit Blues Alt-Meister Carl Weathersby ließen den Gitarristen und Sänger schnell musikalisch reifen. Robert ist einziges lebendes Roadmovie, der in seinen Liedern seine Erfahrung wiedergibt und das Freiheitsgefühl mit jeder Pore ausstrahlt.
Kontakt: www.robertcarlblank.de

 

 

 

 

 

 

 


Helles Licht wirft lange Schatten.

45 Frei 05.08.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Marian Kleebaum, Singer/Songwriter.
Ein „piano based“ Singer-Songwriter mit ungarischen Wurzeln aus dem Rhein-Main-Gebiet. Bereits im Alter von 12 Jahren komponierte der in Freiburg aufgewachsene Künstler und klassisch ausgebildete Pianist seine eigenen Stücke am Klavier. Seit 2015 ist er als Solokünstler deutschlandweit unterwegs. Seine experimentellen Jazz-Pop-Klassik-Klangwelten, spiegeln dabei die gesamte Bandbreite des Lebens wider: mal auf Deutsch, mal auf Ungarisch, mal rein instrumental. Eigenwillig. Direkt. Authentisch.
Kontakt: https://www.marian-kleebaum.de/Start.html

 

 

 

 


46 Frei 05.08.2019 19.00 – 20.00 Uhr

MINCK

MINCK, Alternativ-Pop.
MINCK ist das Solo-Outfit des Kölner Sängers, Gitarristen und Songwriters Oliver Minck, der mit seinem minimalistischen Pianopop-Duo WOLKE und der Psycho-Pop-Band DIE SONNE in den vergangenen 15 Jahren sechs Alben veröffentlicht hat. Unter eigenem Namen liegt der Fokus mehr denn je auf den Songs, welchen das Choices-Magazin einen einzigartigen, unverwechselbaren Charakter bescheinigt: „Sie öffnen eine eigene Welt, die einerseits so betörend wirkt wie ein Märchenland und andererseits Jäger durch die Wälder schickt, die dort Einhörner erschießen.
Kontakt: https://minck.bandcamp.com/

 

 


47 Frei 05.08.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Mayiia

Mayiia, world music and handpan.
Mayiia ist eine deutsche Sängerin, Komponistin und Multi-Instrumentalistin. Ihre Kompositionen bewegen sich zwischen Jazz, Pop, Ambient und Weltmusik. Weite Landschaften und ziehende Flächen, die sich ineinander verweben und wieder auflösen. Mayiias Kompositionen sind durchdrungen von atmosphärischen Sounds und kraftvollen Rhythmen, die sie teils mit Synthesizern und teils mit den Klängen der Handpan untermalt. Ob gesprochener Text, improvisierter Klang oder gesungene Songtexte, Mayiia spielt mit den Möglichkeiten, die ihre Stimme als Instrument hergibt.
Kontakt: https://www.mayiia.com/

 

 

 

 


Verborgene Zeichen.

48 Sa 06.08.2022 17.30 – 18.30 Uhr

Rami Hattab

Rami Hattab, Singer & Songwriter.
„Ich habe schon früh gelernt, dass Musik das Einzige ist, was in meinem Leben funktioniert.“ Musik hat Rami Hattab durch die letzten Schuljahre gerettet und rettet ihn noch heute. In der Schule bekam er eine Gitarre in die Hand gedrückt und spielte den einzigen Akkord, den er gelernt hatte und schnell kamen die passenden Texte dazu. Seine Schule war begeistert. Er ließ sich die Haare wachsen, schnallte sich eine Gitarre auf den Rücken und zog durch seine Heimatstadt Wiesbaden.
Kontakt: https://ramihattab.de/

 

 

 

 


49 Sa 06.08.2022 19.00 – 20.00 Uhr

UNCLE MAZE

UNCLE MAZE, ruhige, minimalistische, melancholische Songs.
Die Songs im Stile von Künstlern wie Fink, Beck & Eels. Folk und Blues, kombiniert mit 90s Seattle beeinflussen Harmonien bilden einen rundes, angenehmes Songarrangement. 2019 begann die Idee und gleichzeitig die ersten Aufnahmen. zu Hause, im kleinen Stil mit Akustik Gitarre, und ruhiger, leicht angerauchter, schon fast intimer Stimme und persönlichen Texten. Mit der Zeit folgten weitere Songs, und ohne Zeitdruck und Studiokosten lag es nahezu auf der Hand hier und da zusätzliche Instrumente wie Streicher & diverse Percussions aufzunehmen.
Kontakt: www.instagram.com/uncle_maze

 

 

 

 

 


50 Sa 06.08.2022 20.30 – 21.30 Uhr

Ernst Deslebens

Ernst Deslebens, Halsbonbonmonologe.
Durch die Unwegsamkeiten desmodernen Lebens, vorbei an der eigenen sozialen Inkompetenz, entspinnt sich ein Liederabend der romantischen Bewältigungslyrik. In den Halsbonbonmonologen, einem Liederabend mit Ingwertee, suchen kleine Eisbären nach der großen Liebe, stolpern Fragen durch die alltäglichen Katastrophen und der Kulturpessimismus zeigt sich in seiner optimistischsten Form.
Kontakt: www.anton-fuchs.de

 

 

 

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Nun kommen wir zum Finale.


Keine Macht für niemand.

51 So 07.08.2022 16.00 – 16.45 Uhr

Ruetten & Rubow

Ruetten & Rubow, Djing meets Live-Drumming.
In erster Linie geht’s um gute Energie, aber auch um Interaktion, um die spontane Improvisation, die zu einem einzigartigen Ergebnis führt. Freut euch, wenn DJ Michael Rütten musikalische Perlen zu einer besonders schönen Kette aneinanderreihen und Schlagzeuger Oli Rubow dieses funkelnde Band durch Live-Drumming und Echoeffekte verstärken wird. Pure Energie zum Tanzen am Nachmittag! Kontakt: http://www.olirubow.de/https://www.facebook.com/djmichaelruetten/

 

 

 


52 So 07.08.2022 17.30 – 18.15 Uhr

Elda

Elda, Progressive-Dream-Pop.
Hinter den Songs von ELDA stehen zwei Frauen, die nicht bereit sind, sich in vorgefertigte Pop Strukturen einzufügen. Seit ihrer Schulzeit rücken Alessa Stupka und Leila Antary unbeirrt immer weiter in die Musikbusiness-Welt vor und schaffen Platz für weiblichen, intuitiven und abwechslungsreichen Indie-Pop. Sie versuchen gar nicht erst mit einer glitzernden Show zu beeindrucken, oder die Ecken abzurunden, die das Songwriting der Band so besonders machen. Die MusikerInnen von ELDA standen schon auf Bühnen in ganz Deutschland und haben internationale Acts supportet. Kontakt: https://elda-band.de/

 

 

 

 

 


53 So 07.08.2022 19.00 – 20.00 Uhr

RAGAWERK – Foto Robert Zolles A

RAGAWERK, Weltmusik.
Musik wie ein Roadtrip in Gedanken. Der Soundtrack eines Films, der nur in der Vorstellung existiert. Ein Episodenfilm, gedreht auf den Straßen zwischen Deutschland und Indien. Vorder- und Hintergründe wechseln. Perspektiven ändern sich. Die „Weltenvereiner“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vom Max Clouth Clan sind jetzt Ragawerk.  Sie spielen mit hymnischen Melodien, filmmusikalischen Klängen und mitreißenden Rhythmen. Westliche und indische Einflüsse verschmelzen zu einem charakteristischen Sound, raffinierte Strukturen werden mit ausdrucksstarken Improvisationen kombiniert. Kontakt: https://www.ragawerk.com/

 

 

 


54 So 07.08.2022 20.45 – 22.00 Uhr

Embryo

Embryo, Jazzrock, Weltmusik.
Embryo ist ein einzigartiges Musikkollektiv aus München, welches Kraut Rock Jazz, freie Improvisation, inner und außereuropäische Klänge verbindet wie kein Zweites. Embryo existiert seit 1969, übergreift Generationen, Genres und Grenzen. Ein internationales Kollektiv welches sich in einer stetigen Weiterentwicklung zu einem einzigartigen Musikprojekt entwickelt hat. Marja Burchard, Tochter des Gründers Christian Burchard, übernahm 2015 die Band, in welcher sie aufwuchs. Seitdem lebt Embryo mit ihr weiter und sucht stets nach neuen Klängen, Rhythmen und Ideen andersdenkender. Kontakt:  https://embryo.jimdosite.com/

Das 20 Jahre NewcomerTV Jubiläum – Open-Air-Konzert – am 26.08.2022 im Batschkapp Sommergarten.

Das Festivalplakat

20 Jahre NewcomerTV – Das Open Air –
Die Plattform NewcomerTV feiert das 20-jährige Jubiläum mit VirusMusikRadio, der Batschkapp und fünf NewcomerTV Bands, auf einem Open-Air-Konzert im Sommergarten der Batschkapp.

Das NewcomerTV Open Air wird gefördert von der Batschkapp, Neustart Kultur, der Initiative Musik gGmbH und „Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mit folgenden den Musiker*innen im Programm:

Pauli, Cool Aid, Andreas Kümmert, Lord0 & Friends, Fellaws Kingdom.

Einlass 16:00 Uhr, Beginn 17:15 Uhr, Ende 22.00 Uhr

Tickets unter: https://batschkapp.tickets.de/de/event/1007082-20_jahre_newcomer_tv

Der Batschkapp Sommergarten bietet das ideale Ambiente für eine Open Air Veranstaltung, mit viel guter abwechslungsreicher Musik, erfrischenden Drinks & Food und vielen spannenden Gästen, die den Sommerabend zu einem unvergesslichen Erlebnis machen werden.

Bei NewcomerTV lässt sich immer etwas Neues entdecken. Ein Special Guest am Abend wird die Vorstellung des Bandprojekts Lord0 & Friends von Jochen Hasmanis, Journalist und Filmemacher, der gleichzeitig Initiator und Produzent des beliebten Musikformats ist und mit Seppl Niemeyer von VirusMusikRadio und Partnern das Projekt durch die Zeiten trägt.

Pauli

17.30 – 18.10 Uhr Pauli  Poetgrunge aus Bad Nauheim
In der ruhigen Kurstadt Bad Nauheim wird es laut mit PAULI, der ersten deutschsprachigen Poetgrunge Band, wie die Liedermacherin ihr Musikgenre selbst benennt. PAULI lädt dazu ein, sich federleicht auch mit den schweren Dingen im Leben auseinandersetzen – es geht vieles leichter, wenn man das Tanzbein schwingt! Schonungslos offen singt sie über alles, was sie berührt – das eigene Innenleben wie auch über die Gesellschaft. 2017 gewinnt Paulina Conrad, bekannt als PAULI den Singer-Songwriter Contest des Bad Nauheimer Freiraum Festivals. Wegen ihrer charmanten, frechen und fröhlichen Art hat man ihr 2019 die Organisation und Moderation des Wettbewerbs anvertraut. 2019 gründet PAULI ihre gleichnamige Band und begeistert mit gut 30 Konzerten in ihrem Gründungsjahr “Zuhörer aller Generationen“, wie die Gießener Allgemeine berichtet.
Weitere Informationen: www.pauli-musik.de

Cool Aid

18.25 – 19.05 Uhr   Cool Aid – The New Wave Vintage
Wenn die Sonne in deine Bude kracht, du den besten Trip deines Lebens hast und dich liebend dem Groove ergibst, dann schickt das Universum Cool Aid. Die fünf-köpfige Band, 4 Boys und 1 Girl kommen aus Frankfurt am Main. Cool Aid haben und sind immer noch dabei den 70er, Psychedelic Vintage-Sound der vergangenen und aktuellen Zeitzone zu beeinflussen. Die frischen, selbstkomponierten Songs fliegen direkt ins Herz. Ihr Sound zwischen Jazz, Funk & Soul, Harmonie, Groove und Feeling wird als Love & Peace Vision unter die Menschen gebracht. Cool Aid auf der Bühne zu sehen ist wie eine Reise nach Woodstock zu buchen, aber mit der S-Bahn zu fahren. Let ́ s talk!
Weitere Informationen: instagram.com/cool_aid_official

Andreas Kümmert

19.20 – 20.05 Uhr Andreas Kümmert Singer & Songwriter, Soul und Rock’n’Roll.
Er ist ein Getriebener. Ein ständig Suchender. Nach der Wahrheit. Nach Inspiration. Nach echten Gefühlen. Und nach sich selbst. Eine Forschungsreise, die Andreas Kümmert schon in frühen Jahren begonnen hat
und die ihn nach diversen Höhen und Tiefen nun zur nächsten Etappe führt. Knapp 10 Jahre nach einem bis dato unvergleichlichen Sieg bei „The Voice of Germany“ ist Andreas Kümmert bis heute einer der gefragtesten Künstler im Soul, Rock, Blues. Mit seinen beiden Mitstreitern Stefan Kahne & Michael Germer hat Andreas Kümmert die Zeit genutzt, um im Kahnelab-Studio am neuen Album zu arbeiten. Von fulminanten Rock and Roll Nummern bis hin zu gefühlvollen Balladen. Live erwartet die Fans eine energiegeladene Show mit einem Querschnitt aus dem kompletten Song Repertoire Kümmert´s, gespickt mit der ein oder anderen Interpretation bekannter Hits.
Weitere Informationen: andreas-kuemmert.de

Lord0 & Friends

20.20 – 21.05 Uhr / Lord0 & Friends Rock.Pop.Fusion aus Frankfurt am Main.
Ein besonderes Highlight am Abend wird sicherlich das Bandprojekt Lord0 Zero von Jochen Hasmanis, der Urheber und Produzent von NewcomerTV ist. Er präsentiert sich als facettenreicher Musiker und Songwriter mit einer rockigen Band und Songs, die mit ihrem zeitlosen Britpop-Sound alle Herzen mitreißen. Mit einer besonderen Künstlerformation feiert er mit uns das Bestehen von NewcomerTV über 20 Jahre, begleitet von Chantal Hartmann, Howard Scarr, Jürgen Zöller, Lyle Naervaenen, Martin Motnik, Matthias Baumgardt, Paul Zitter. Zu diesem Anlass werden drei aktuelle Songs im Vorfeld veröffentlicht. Bei NewcomerTV gibt es immer etwas Neues zu entdecken, es bleibt also spannend. Zu den Veröffentlichungen gibt es weitere Infos und Material zum Reinhören geben.
Weitere Informationen: Lord0.com

Fellaws Kingdom

21.20 – 22.00 Uhr Fellaws Kingdom Ska, Punk, HipHop, Electro.
Seit 2010 sorgt Fellaws Kingdom auf der Bühne dafür, dass Fans zu ihrem „SuperSka“ toben, tanzen und schwitzen! Inspiriert von Ska, Punk, Hiphop und Electro entfaltet Fellaws Kingdom mit vier Bläsern, Synthesizer und lauter Gitarre seinen unverwechselbaren Sound. Mit gesellschaftskritischen Texten reagieren und beziehen sie mutig Position. Geht es in den Songs direkt und sarkastisch um politische Stellungnahme, so darf es in anderen Songs auch mal lediglich um Käse gehen. Ihre Musik regt zum Diskutieren, Nachdenken oder einfach nur zum Feiern an! Der „SuperSka“ föhnt durchs Hirn direkt ins Herz. Lass deine Seele im Wind flattern! Das Ohr am Zeitgeschehen, leisten sie mit Liebe und Wut. Trommelfell-Massagen bis auch der letzte Krampf deinen Körper verlässt. Mit dieser Attitüde bringen Fellaws Kingdom mit ihren Liedern Kritik an Staat und Gesellschaft zum Oszillieren und eure Beine zum Stampfen, Tanzen und Fliegen.
Weitere Informationen: fellawskingdom.de

NewcomerTV History

20 JAHRE BESTEHEN.

Das Musikmagazin NewcomerTV besteht als nicht kommerzielle Medien- und Kulturinitiative seit 2002 und arbeitet regelmäßig und kontinuierlich innerhalb eines gewachsenen soziokulturellen Netzwerks zur aktiven Unterstützung der Musikszene in der Rhein-Main-Region. Jochen Hasmanis, als Gründer der Initiative ist er Urheber und Produzent des Musikmagazins NewcomerTV, das mit dem LEA 2007 – Live Entertainment Award in der Kategorie ‚Beste Nachwuchsförderung’ ausgezeichnet wurde. Von 2002 bis 2007 wurde die Fernsehproduktion wöchentlich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (hr, mdr, wdr, EinsFestival) ausgestrahlt.

Anschließend nahmen RheinMainTV und die LPR Medienanstalt Hessen in Offenbach (www.lpr-hessen.de) das Sendungsformat in ihr Programm im Offenen Kanal Rhein-Main auf und stellt hierfür kostenfrei Kameratechnik zur Verfügung. Das Medienprojektzentrum Offener Kanal unterstützt medien-pädagogische Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Multiplikatoren der außer-schulischen Bildungsarbeit.
NewcomerTV fördert den musikalischen Nachwuchs aus der Region. Jungen Bands und Künstler/innen bieten wir eine Plattform sich live sowie crossmedial vor Publikum zu präsentieren. Eingehende Bewerbungen von Musiker*innen werden von der Musikredaktion VirusMusikRadio, einer täglichen Sendung auf Radio X (Frankfurter Stadtradio FM 91.8 radiox.de) betreut. Der Verein VirusMusik bietet als Musikinitiative von Musiker/innen (virusmusik.de) vielseitige Unterstützung in der lokalen Musikszene in Frankfurt am Main und hilft bei der Organisation der Veranstaltungen von NewcomerTV Konzerten, die zur audiovisuellen Aufzeichnung des Medienformats gemeinsam vorbereitet werden.

Musikkonzerte mit Nachwuchsbands aus der Region finden regelmäßig unter der Bezeichnung NewcomerTV Nacht statt. Die kleine Konzerthalle mit Bühne und Publikumsraum wird für die Produktion der Musiksendung am Veranstaltungsort Portstrasse von dem Verein zur Förderung von Jugend und Kultur in Oberursel (www.portstrasse.de) gestellt. Die Portstrasse Jugend & Kultur ermöglicht die aktive Mitwirkung von Menschen am kulturellen Leben und bietet Möglichkeiten zur zwanglosen Begegnung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen.

Seit zwei Jahrzehnten dient das Projekt NewcomerTV als Ausbildungsprojekt für junge Leute. Im Moment arbeiten mindestens drei Fachabiturienten im Bereich Medienproduktion zusammen, die ihr betriebliches Praktikum absolvieren sowie interessierte Medienschaffende. Auszubildende Mediengestalter Bild und Ton können im Moment bedauerlicherweise nicht eingestellt werden.

Bei den Teilnehmern und dem musikinteressierten Publikum ist NewcomerTV sehr beliebt. Die Sendung zeigt Musik aus erster Hand und man kann immer etwas Neues entdecken.

Die Medienproduktion von NewcomerTV arbeitet rein ehrenamtlich und verzeichnet keinerlei eigene Einnahmen. Finanziell getragen wird die Medien- und Kulturinitiative NewcomerTV von dem freien Journalisten und Filmemacher Jochen Hasmanis. Das Musikmagazin wird innerhalb seines Netzwerks in der Redaktion von der Musikinitiative VirusMusikRadio und bei den Konzertveranstaltungen von der Portstrasse, Jungend & Kultur partnerschaftlich unterstützt. Das Produktionsstudio mit einem für die Aufzeichnung der Moderation geeigneten Hintergrund, Kameras und Schnittplätzen befindet sich in Schmitten.

 

MUGGE IM GADDE – Open Air-Konzerte auf im Neuen Frankfurter Garten.

MUGGE IM GADDE – Open Air-Konzerte auf im Neuen Frankfurter Garten

Danziger Platz, 60314 Frankfurt
9.7.2022-17.7.2022 Frankfurt
Beginn jeweils 19 Uhr
Wir bitten aber alle, die es sich leisten können, ein Soli-Ticket zu kaufen:
VVK Soliticket von 5 bis 15 Euro zzgl. Gebühren
Tickets: www.frankdiedrich.de
 

Kooperationspartner sind:

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets 3 des Landes Hessen und unterstützt durch DIEHL+RITTER/INS FREIE!

 

 

 

 

BÄNDI (finnischer Tango)

Sa. 9.7.22 
BÄNDI (finnischer Tango) 
Die spielfreudigen Musiker von Bändi mixen wohl arrangiert und höchst unterhaltsam die tieftraurigen Ohrwürmer aus den 40er- bis 60er-Jahren mit Blues, Bossa, Rumba ebenso charmant wie mitreißend. Sie haben sich als deutsche Band dem Finnischen Tango verschrieben – einer eigenen und eigenwilligen Form des Tangos aus dem hohen Norden – und das mit Erfolg. Ihr neues Album „Unikuva“ wurde als „Bestes Weltmusikalbum 2020“ beim Deutschen Rock- und Pop-Preis ausgezeichnet.
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EL MAACHI (nordafrikanische Pop-Musik)

So. 10.7.22
EL MAACHI (nordafrikanische Pop-Musik)
Das Musikerlebnis von El Maachi – Musique du Grand Maghreb wird getragen von einem Verständnis arabischer Musik gewachsen aus unterschiedlichsten Weltkulturen. Weit weg von elektronischem Synthesizer- und Drumcomputer-Sound geht die Mischung aus Rai, Chaabi, Gnawa und Reggae unter die Haut und in die Beine. Begleitet wird Sänger Toufique el Maachi von Musikern aus Algerien, Marokko und Deutschland, die es auf wunderbare Weise verstehen, die Melodie traditionell arabischer Instrumente wie Oud, Mandola oder Gimbri mit dem Klang westlicher Instrumente zu verschmelzen.
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Mo. 11.7.22
11.7.22 DOWN HOME PERCOLATORS & KING – BAUMGARDT
Die Down Home Percolators (Klaus „Mojo“ Kilian, voc/harp, und Bernd Simon, voc/guit) sind Die Down Home Percolators (Klaus „Mojo“ Kilian, Gesang, Bluesharp, Gitarre, und Bernd Simon, Gesang, Gitarre) spielen traditionellen Blues der 20er bis 50er Jahre – mit authentischem Sound, aber in eigenen Interpretationen, mit Respekt vor der Tradition, aber immer mitreißend und mit unbändiger Spielfreude. „Erdig, pfeilgerade, mit viel Groove und ohne Schnörkel“, umschrieb es die Süddeutsche Zeitung. Ihre zweite CD „Homebrew“ (2005) wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Vierteljahres-Bestenliste) ausgezeichnet und die aktuelle CD „And Friends“ dafür nominiert. Mit dabei heute: Ausnahme-Gitarrist und Sänger Matthias Baumgardt und als very special guest Miss April King.
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ABSINTO ORKESTRA (Gypsy Swing)

Di. 12.7.22
ABSINTO ORKESTRA (Gypsy Swing)
Der Balkan-Beat-Express rattert ungebremst über Deutschlands Bühnenbretter, und das Absinto Orkestra ist seit mehr als 15 Jahren eine der Lokomotiven. Inspiriert von den mitreißenden Rhythmen osteuropäischer Hochzeitskapellen erzählen fünf Musiker ihre ganz eigene Geschichte: Von der Liebe des Geigers zur Klassik, von der Django Reinhardt-Passion des Gitarristen, von der Jazz-Leidenschaft des Saxofonisten, von der russischen Heimat des Mannes am Kontrabass und von den bessarabischen Wurzeln des singenden Mandolinenspielers.
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RAGAWERK (Loops und Ragas)

Do. 14.7.22
RAGAWERK (Loops und Ragas, Elektronik, Jazz und eine Prise Krautrock.)
Die „Weltenvereiner“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vom Max Clouth Clan sind jetzt Ragawerk. Sie spielen mit hymnischen Melodien, cinematischen Klängen und komplexen Rhythmen. Westliche und indische Einflüsse verschmelzen zu einem charakteristischen Sound, raffinierte Strukturen werden mit ausdrucksstarken Improvisationen kombiniert. Ragawerk spielten auf ihren Reisen durch Deutschland und Indien schon auf Jazzfestivals in Brandenburg, Frankfurt und Delhi und waren in den Goethe-Instituten in Chennai, Trivandrum und Hyderabad zu Gast.
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MIKAIL ASLAN ENSEMBLE

Fr. 15.7. 22
MIKAIL ASLAN ENSEMBLE (zazaistische, kurdische Musik)
Ostad Mikail Aslan, von einer alevitischen Familie aus Dersim stammend, ist einer der beliebtesten kurdischen Musiker. Fokus dieses Ensembles ist bis heute die zazaische Musik geblieben, aus der sich ganz selbstverständlich die Bezüge zur alevitischen, armenischen, persischen und türkischen Musikkultur ergeben. So werden unter Einbeziehung von Folk-, Jazz- und Klassikelementen die Musiktraditionen von Völkern miteinander verwoben, die bis heute in politischer Feindschaft leben.
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» Video 3 Sat live

NACHTTIERHAUS

Sa. 16.7. 22
NACHTTIERHAUS (Jazz, Salsa, Funk trifft auf Clubmusik)
Im Sommer 2001 entstand bei einer WG-Auflösungs-Party in Frankfurt-Bornheim die Idee einer Band, die bald in Frankfurt und darüber hinaus die Clubs mit ihren legendären Shows füllen sollte. Die Band erzeugte das tanzwütige Publikum mit ihrem ganz eigenen und vielleicht einzigartigen Mix aus Loops, Salsa, Son, Hiphop, Jazz, Funk und House. Nun stehen sie endlich wieder auf der Bühne, man darf gespannt sein wohin der musikalische Weg geht.
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ÄL JAWALA (Balkan-Beats)

So. 17.7.22
ÄL JAWALA (Balkan-Beats)
ÄL JAWALA – Arabisch für „die Wandernden.“ Außergewöhnliche Musiker, unterwegs in Sachen Balkan-Brass, treibenden Beats, ansteckender Lebensfreude und einem unbeirrbarem Instinkt für knisternde Stilmixe. Die Äl Jawala Botschaft ist klar: Wir sind Eins, Alle gehören zusammen, tanzen zusammen. Vielfalt ist Reichtum, lasst sie uns feiern.
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Open Air Festival Saison 2022 : Der Festivalplaner für Hessen

Endlich ! Nach 2 Jahren Zwangspause kommen wir an alte Gewohnheiten wieder ran. Ab sofort können wir wieder vorbehaltslos mit Gleichgesinnten durch die Festivaloasen der hessischen Landschaft tanzen.

Dieser Festivalkalender für die Open Air Saison 2022 soll euch einen Überblick über die Vielzahl der Angebote geben. Von Mai bis September ist für jeden was dabei. Jetzt müsst ihr nur noch hin und mit dabei sein.

MAI

Rock den Acker     (Hard Rock)                                                                                                27. u. 28.05.22

www.rockdenacker.com

info@rockdenacker.com, seit 2015, ca. 2500 Besucher, 19 Bands, Kombiticket 30.-, Camping 17.- Euro
61130 Nidderau-Erbstadt, bei Friedberg

JUNI

Schlossgrabenfest                                                                                                                   02. – 05.06.22

www.schlossgrabenfest.de 

info@schlossgrabenfest.de, seit 1999, 400000 Besucher, 100 Bands u. Acts, in 2022 erstmals mit Eintritt: 15.- VVK, 20.- AK.                              Stage Groove Festival GmbH, Stadtevent, Erbacher Straße 91, 64287 Darmstadt, Tel.: (0 61 51) 3607-220

Burg Frankenstein                                                                                                              15.06. – 21.08.22

Burg Frankenstein ohne Dracula

www.Frankenstein-kulturfestival.de 

Seit 2018,  Ab 10,- bis 45.- Euro, ein buntes Programm mit täglich neuen Shows aus Rock, Pop, Jazz,
(bei Darmstadt) Theater, Poetry Slam, Comedy, Mittelalter, Musicals und Kino,
64367 Mühltal (bei Darmstadt)

 

 

 

 

 

Steinbruchfestival                                                                                                                       25. – 26.06.22

Voll schön im Steinbruch. Und gerockt wird auch ! (Foto: Mühlheim.de)

 www.artifly.de 

Seit 1992, ca. 2000 Besucher, ca. 10 Bands/Acts, Eintritt Kombi: 30 Euro, Sa. 22.-, So.12.- Euro, Artificial Family e.V. 63154 Mühlheim am Main, info@artifly.de, Bandbewerbung per Email, Camping ist begrenzt möglich, Telefon: 6108-79 63 64

 

 

 

 

JULI

Parkfest Rödelheim – Open Air (das 30. !) im Solmspark in Rödelheim. Eintritt frei      09.07.2022 

9.Jul: Rödelheimer Parkfest / Frankfurt (demosphere.net)

Mugge im Gadde – Open Air-Konzerte auf im Neuen Frankfurter Garten                 09.07. – 17.07.22

 

Stoffel                                            www.stalburg.de                                                                        15.07.- 6.08.22

Das Stoffel Open Air im Günthersburgpark zu Frankfurt

Open Air Festival im Günthersburgpark in Frankfurt-Bornheim, seit 2004, Eintritt frei, Künstler spielen auf Hut,  kein Camping, ca. 80000 Besucher, ca. 60 Acts, Veranstalter: Stalburg Theater, Büro: Spohrstr. 39, 60318 Frankfurt/Main, info@stalburg.de,                          
Band-Bewerbungen an: Tiberia@stalburg.de (Mr. Filippo Tiberia), 069 – 25627744

 

 

 

 

 

Traffic Jam                                www.trafficjam.de                                                                    15. u. 16.07.22

Traffic Jam Open Air Für die härtere Gangart, seit 199, ca. 4800 Besucher, 24 Bands, 44 Euro Festivalticket, auch Tagestickets, Veranstalter: Schallkultur e.V., Postfach 1321, 64807 Dieburg, team@trafficjam.de, Bandbewerbung: bands@trafficjam.de

 

Open Doors           www.open-doors-festival.de                                                                          22. – 24.07.22

Viele Menschen „on the run“ beim Open Doors Festival in Neu Isenburg (Foto: Frankfurter Rundschau)

 

Stadtevent, Magistrat der Stadt Neu-Isenburg, FB: Stadtbelebung, Eintritt wahrscheinlich frei, Organisation: 12 Löwen GmbH, Löwengasse 12, 63263 Neu-Isenburg, Tel.: 06102 – 7996 60,  Bandbewerbungen an über  www.12loewen.de  (Deadline Mitte Januar), kein Camping

 

 

 

 

 

Sommerwerft                                            www.sommerwerft.de                                               22.07 – 07.08.22

Für die Augen und die Ohren: Das Sommerwerft-Theater- u. Musikfestival am Main (Foto: frankfurt-tipp.de)

Theater- u. Musikfestival an der Weseler Werft am Main (Nähe EZB), ca. 70000 Besucher, ca. 45 Musikacts, Eintritt frei, Künstler spielen auf Hut, Veranstalter: protagon e.V., Orber Str. 57, 60386 Frankfurt/Main, Tel.: 069 94147717,  Bewerbungen für Bands:  elli-pirelli@t-online.de,

Die Musikbühne wird kuratiert von:

 

 

 

 

 

Afrikanisches Kulturfest                      www.Afrikanisches-kulturfest.de                           22. – 24.07.22

In freudiger Erwartung auf tolle internationale Tanzmusik. Das Publikum beim Afrikanischen Kulturfestival am Rebstock

 

Seit 2005 im Frankfurter Rebstockpark, ca. 3000 Besucher, ca. 15 Acts, ca. 8 Euro/Tag, Alle Tage 20 Euro, Veranstalter: Afrika Kulturprojekte e.V., Im Weimel 12, 60439 Frankfurt, 069/24 14 38 89, 0176/84664769, Info@afrika-kulturprojekte.de

 

 

 

 

 

World Music Festival                              www.worldmusicfestival.de                                   22. – 24.07.22

Rocken in da Nature ! Das geht gut auf dem World Music Festival in Loshausen

 

Veranstalter: Klangfreunde e.V.,  Hermannsburg 6, 34590 Wabern – Unshausen, im Schlosspark Loshausen, seit 2001, ca. 2000 Besucher, 13 Acts, Festivalticket 60 Euro inkl. Camping, Sonntag verbilligt

 

 

 

 

 

 

Burg Herzberg           www.burgherzberg-festival.de                                                                  28. – 31.07.22

Das Burg Herzberg Festival – 4 Tage Hippie Mekka mitten im Hessenland

Seit 1968 … das älteste und größte Hippie-Festival in Europa, Besucher ca. 20000, ca. 80 Acts auf mehreren Bühnen, Festivalticket 170 – 190 Euro ink. Camping, So., Tagestickets, Veranstalter: Herzberg Festival GmbH, Karlstr. 17, 36037 Fulda,  Tel.: 0661 250 555, info@burgherzberg-festival.de, Festivalgelände in 36287 Breitenbach am Herzberg

 

 

 

 

 

Trebur Open-Air               www.treburopenair.de                                                                         29. – 31.07.22

Seit 1993, ca. 4200 Besucher, 40 Acts, 28 – 53 Euro, mit Camping und Schwimmbad, Veranstalter: Gemeinde Trebur, Stefan Kasseckert, Herrngasse 3, 65468 Trebur, Telefon: 06147 – 20849, info@treburopenair.de

 

AUGUST

Sound of the Forest                     www.sound-of-the-forest.de                                                   04. – 07.08.22

Bei Michelstadt am Marbachstausee, seit 2009, ca. 5000 Besucher, ca. 30 Acts, 30 – 99 Euro, Camping, Veranstalter: Sound of the Forest e.V, Kimbacher Str. 209, 64732 Bad König, Tel.: 06063-577277, info@soundoftheforest.de,  Bandbewerbungen per Email

Rock auf der Burg Königstein    www.rockaufderburg.de                                                       06.08.22

Seit 2007 und es wächst (jetzt auch mit 2 Bühnen) Rock auf der Burg Königstein AK 30 Euro, Veranstalter: Gemeinsam mit der Stadt Königstein Rock AG e.V., Kuckucksweg 33, 61462 Königstein, info@rockag.net e.V., Kuckucksweg 33, info@rockag.net, 13 Acts, 20.- VVK, 30,- AK zzgl. Gebühr

Wo früher Ritter weilten wird jetzt gerockt. Die Burg Königstein wartet schon.

 

 

 

 

 

 

 

Flörsheim Open Air                   www.floersheimer-openair.de                                                 12. – 14.08.22

Die Freiwilligen-Crew (2016) vom Flörsheim Open Air. Ohne die ginge gar nichts. (Foto: www.frizz-mag.de)

 

 

Seit 1979, ca. 2000 Besucher, ca. 13 Acts, Eintritt frei,  Veranstalter: Old Company e.V. Camping, Verein für Jugend, Freizeit, Kultur, Hospitalstrasse 22, 65439 Flörsheim am Main, Bewerbungen für Bands und Künstler möglich über homepage (c/o Burkhard Ilsen)

 

 

 

 

 

20 Jahre NewcomerTV – Das Festival                                                                                             26.08.2022

Wutzdog                        www.wutzdog-festival.de                                                                               27.08.2022

Wutzdog Festival – welch ein genialer Name für ein Open Air. Hoffentlich regnet´s … (Foto: donau-ries-aktuell.de)

Seit 1998, ca. 2000 Besucher, ca. 15 Acts, Eintritt frei, Veranstalter: Wutzdog e.V. – Riedstadt, Ernst-Ludwig-Straße 64, 64560 Riedstadt, info@wutzdog-festival.de

 

 

 

 

 

 

Nonstock                       www.nonstock.de                                                                                           05. – 06.08.22
Seit 1998, ca. 3000 Besucher, ca. 11 Acts, 49 Euro inkl. Camping, Veranstalter: Kulturwiese Nonstock e.V., Verein für Jugend, Freizeit,
Kultur, Rodensteiner Straße 87, 64405 Fischbachtal (Nahe Michelstadt), info@kulturwiese-nonstock.de, Bandbewerbungen an: booking@nonstock.de

Tropentango               www.tropen-tango.de                                                                                    05. – 07.08.22

Klein aber sehr fein: Tropentango – in der Nähe von Frl. Loreley

Seit 2011, ca. 1300 Besucher, ca. 25 Acts, ca. 25 Euro inkl. Camping. Sportplatz Wollmerschied, Veranstalter: Kloster 9 e.V., Klosterstr. 9, 65391 Lorch-Wollmerschied,  Bandbewerbung an:  bookings@tropen-tango.de

 

 

 

 

 

 

Open Flair                     www.open-flair.de                                                                                           10. – 14.08.22                                                       

In Eschwege dreht sich der Bauchnabel der Welt (Foto: backstagepro.de)

Seit 1985, ca. 20000 Besucher, ca. 107 Acts, Festivalticket 139.- Euro, 179,- inkl. Camping, Veranstalter: Arbeitskreis Open Flair e.V., Mangelgasse 19, 37269 Eschwege, Telefon: 05651-96153, info@open-flair.de

 

 

 

 

 

 

 

Tells Bells                       www.tellsbells.de                                                                                            12. – 13.08.22                                                       Ein Festival für die härtere Gangart im Rock, gestartet im Jahr 2004, ca. 4000 Besucher, ca. 19 Acts, ca. 30 Euro, Camping 10 Euro, Veranstalter: Villmar Kult e.V., Am Weyrer Kreuz 6, 65606 Villmar (10 km östl. von Limburg), Tel.: 06482/3771809

Finki OpenAir             www.finki-festival.de                                                                                      noch kein Termin für 2022 
Das seit dem Jahr 2008 schon legendäre und hippieske Spektakel vom Guru Guru – Frontmann Mani Neumeier organisiert. zwischen Heidelberg und Darmstadt in Finkenbach gelegen, Tickets ca. 50 Euro, Kontakt: mani@guruguru.com,

Karben Open Air         www.karbenopenair.de                                                                                  19. – 21.08.22                                                     Seit 2006, ca. 1000 Besucher, ca. 34 Acts, Kombiticket für 3 Tage 47.-, inkl. Camping 67.- Euro, Veranstalter: Kulturscheune Karben e.V., Brunnenstr. 2, 61184 Karben,  info@kulturscheune-karben.de, Telefon: 177 – 26 70 33 2, Bandbewerbungen über die homepage (bis Januar) www.kulturscheune-karben

Volk im Schloss Dornberg   www.volk-im-schloss.de                                                                   26. – 28.08.22
Theater u. Musikfestival seit 2012, ca. 4000 Besucher, ca. 15 Acts, Eintritt frei, Veranstalter: Kreiskulturbüro Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Str. 4, 64521 Groß-Gerau, Tel: 06152/989-444, mail@voll-im-schloss.de

Neuborn Open Air Festival    www.noaf.de                                                                                      26. – 27.08.22                                                            Metal-Festival seit 2005, ca. 2500 Besucher, ca. 7 Acts, Kombiticket 59.- Euro, Veranstalter: Martin Lauterbach, Gemeinde Wörrstadt
Zum Römergrund 2-6, 55286 Wörrstadt, Telefon: 06732 601-0, noaf@vgwoerrstadt.de

September

Rock im Schlosspark              https://rockimschlosspark.de                                                                  10.09.22
Seit 2012 mit ca. 400 Besuchern und ca. 6 Acts, Eintritt frei, Festivalort: 61137 Schöneck (Ortsteil Büdesheim) zwischen Bad Vilbel, Hanau
und Friedberg, Bandbewerbung via homepage

Stand: 06.06.2022

alle Angaben ohne Gewähr ! Zusammengestellt vom Ben vom Hörnerv für VirusMusik (Email: Bernd@VirusMusik.de)

Viele weitere Festivals: www.festivalhopper.de

* Beitragsfoto: Audience by pixabay

 

VirusMusik braucht euch!!!! Hier ein Ausblick auf das Jahr 2022.

Hallo liebe Musiker*innen und Fans von VirusMusik!
VirusMusik unterstützt seit 30 Jahren die regionalen Musiker*innen und Bands mit zahllosen Projekten und Veranstaltungen. Unterstützt die Arbeit von VirusMusik und kommt in den Förderverein. Für 30 Euro im Jahr sorgt ihr dafür, dass VirusMusik auch in diesem Jahr die regionale Musikszene fördern kann. Damit ihr seht, dass euer Geld gut angelegt ist, möchte ich euch zeigen, wofür wir eure Unterstützung ganz dringend brauchen. Hier ist der Link zum Förderverein Formular: http://virusmusik.de/magazin/?page_id=10050

Mit diesem Ausblick auf das laufende Jahr möchte ich euch auf die geplanten Aktivitäten von VirusMusik im Jahre 2022 aufmerksam machen. Die Situation, in der wir Kulturschaffende uns befinden, ist ähnlich wie in den vergangenen zwei Jahren. Nur haben wir es jetzt mit einer Mutation des Coronavirus zu tun. Seit Juni 2021 war es die Deltavariante, nun gibt es noch eine weitere Mutation mit dem klangvollen Namen Omikron. Verbunden mit den sich wöchentlich ändernden Hygiene- und sonstige Coronaauflagen, ist der Ausblick auf 2022 schwierig, bis „wieder mal nicht planbar“. Aber trotz allen Fragezeichen haben wir uns hingesetzt und sind dabei ein Konzept für das Jahr zu schreiben.

Die Winterwerft steht vor der Tür. Sie wird in Kooperation mit dem Protagon e.V., dem Antagon Aktionstheater und weiteren Theaterinitiativen, vom 3. bis 13. 02. auf dem Antagon-Gelände in der Orber Straße 57, in 60386 Frankfurt stattfinden. Ich weiß aber momentan noch nicht wie die Coronaauflagen sein werden und ob das Festival stattfinden kann.  Die Ober Straße 57 ist ein besonderer Ort. Die Theatermacher*innen wohnen dort auf einem großen Gelände in einer Kommune zusammen. Abgetrennt vom restlichen Frankfurt konnte der Protagon e.V. dort auch während der Pandemie unter hohen Coronaauflagen an Theaterproduktionen arbeiten und Veranstaltungen wie die Winterwerft 2021 und das Internationale Frauen*Theater-Festival veranstalten. Insofern gehe ich davon aus, dass die Winterwerft 2022 auch unter Omikron auf dem Gelände möglich ist. Zur Not wird der Event gestreamt. Das geht eigentlich immer. VirusMusik vermittelt Musiker*innen und kleine Bands an das Festival und auch die ein oder anderen Veranstaltungstechniker*innen. Aktuelle Infos über die Winterwerft: https://winterwerft.de/

Die Internationale Musikmesse in Frankfurt, findet vom 29.04. bis zum 1.05. 2022 auf dem Messegelände statt. Wir würden gerne wie in den Jahren vor Corona, mit einen Live-Radio Stand auf der Musikmesse sein, um aktuelle Infos

Die VirusMusikRadio Crew auf der Internationalen Frankfurter Musikmesse.

von der Musikmesse, Interviews, Standortbeschreibungen, Reportagen, Live-Berichten, den Zustand der regionalen, nationalen und internationalen Musik über das Radio in die Stadt und ins Umland zu senden. Da stellt sich auch wieder die Frage, wie bekommen wird das unter Coronaauflagen organisiert. Wird die Musikmesse überhaupt stattfinden können? Wenn, dann wahrscheinlich unter G2 + Auflagen. Wobei ich schon gehört habe, dass einige Aussteller aus fernen Ländern mit den G2 + Auflagen organisatorische Probleme haben. Eine weitere Frage ist, da alles teurer geworden ist, unsere finanziellen Mittel aber auf den Stand von 2019 geblieben sind, wie können wir unsren Musikmesseauftritt finanzieren. Dabei wäre ein VirusMusikRadio Stand auf der Messe wichtiger als jemals zuvor. Das gesamte Musikbusiness hat unter Corona gelitten. Deshalb geht es in diesem Jahr auf der Messe sicher nicht nur um den Vertrieb und Verkauf von Musikinstrumenten und Veranstaltungstechnik. Es werden auch wichtige Gespräche über die Zukunft der Veranstaltungsbranche und der Live-Kultur stattfinden und da wären wir mit unserem Radio gerne dabei, um über aktuell und zukünftige Strategien zu berichten und natürlich, um neue Kontakte zu knüpfen und alte zu pflegen. Aktuelle Infos über die Musikmesse findet ihr unter: https://musik.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html

Auch unter den momentan schwierigen Bedingungen möchte VirusMusik den Prozess und die Weiterentwicklung der Frankfurter Musikszene unterstützen. Die Kultur- und Musikszene befindet sich seit März 2020 immer noch (mehr oder weniger) im Lockdown. VirusMusik möchte auch in diesem Jahr mit Partner*innen aus den Kulturnetzwerken wie z.B. dem HoRST mit Lolek und Caro, dem Veranstalter Frank Dietrich, oder Protagon e.V. und dem Sommerwerft Theaterfestival, oder dem Offenen Haus der Kulturen auf dem Kulturcampus Bockenheim, den Landungsbrücken, Kultur am Main, der Koalition der freien Szene, dem Sommergarten der Batschkapp, dem Nachtleben, etc., Musiker*innen und Bands Möglichkeiten zu geben, im kleinen, oder etwas größerem Rahmen wieder Konzerte vor Publikum zu geben.

VirusMusik ist bestrebt unser aktives Netzwerk auch über die Grenzen Frankfurts hinaus auszubauen. Z.B. zur Kommune 2010, dem Kulturgleis Waggon, zum MOK Rhein Main, zum Schanz in Mühlheim, zur Maximal Kulturinitiative im Rodgau, zum Kulturforum Hanau, zur Portstrasse Jugend und Kultur in Oberursel und weiteren Musik – und Kulturinitiativen.

„Solidarisch durch die Krise“, um mit Partner*innen und Politiker*innen am „Runden Tisch“ an Alternativen Konzepten zu arbeiten, damit die Kultur wieder aus dem Lockdown herauskommt. Live-Kultur muss unter allen Umständen und mit vereinten Kräften wieder möglich gemacht werden.

Im VirusMusikBüro laufen wie in jedem Jahr die Fäden zusammen. Hier werden die aktuellen Veranstaltungen und Projekte koordiniert. Hier werden die täglichen VirusMusikRadio Sendungen redaktionell bearbeitet. Hier kommen per E-Mail oder über das Internet Anfragen an die VirusMusikRadio Redaktion herein und werden an die einzelnen Redaktionen weitergeleitet. Auch in diesem Jahr werden hier viele Anfragen von Musiker*innen und Bands bearbeitet, die gerne Konzerte bei den NewcomerTV Veranstaltungen, bei der Sommerwerft, oder in der VirusMusikRadio Show spielen würden. Anfragen nach Interviews im VirusMusikRadio, auf die kommende Musikmesse zu kommen, Anfragen nach Proberäume, nach Auftrittsmöglichkeiten in Frankfurt und der Umgebung. Aber auch Anfragen, wenn Musiker*innen für Bandprojekte etc. gesucht werden, können im VirusMusikBüro beantwortet werden.

Für eine Handvoll Metal im VirusMusikRadio

Das VirusMusikRadio
VirusMusik sendet seit 1996 mit dem VirusMusikRadio auf radio x, täglich eine Stunde Radio. Aus diesem Grunde hat sich 1996 eine Radioredaktion von ca. zwanzig Personen gegründet, die in ihren Sendungen vornehmlich Musik regionaler Musiker*innen und Bands präsentieren. Diese täglichen Radiosendungen können momentan auch nur unter strengen Hygienevorschriften stattfinden und Interviews mit Musiker*innen und Bands, können meistens nur noch telefonisch, oder im Onlinemeeting geführt bzw. aufgezeichnet werden. Aber die täglichen Radiosendungen sind in der momentanen Situation trotz Auflagen noch möglich und für die regionale Musikszene ungemein wichtig, da sie das Selbstbewusstsein der Szene stärken und eine Möglichkeit sind, aktuelle Nachrichten über Hilfsangebote, Konzertmöglichkeiten, wichtige politische Endscheidungen an die Musiker*innen und Kulturschaffenden weiterzugeben.

Das VirusMusikRadio Archiv
Einen Teil der Arbeit im VirusMusik Büro ist auch der Pflege des VirusMusikRadio Archiv gewidmet. Die Audio CDs, welche im Büro ankommen müssen, alphabetisch geordnet ins Archiv eingepflegt werden. Es wird wie in den vergangenen Jahren daran gearbeitet, ein digitales Archiv zu erstellen und die Bandinfos, welche in zahlreichen Aktenordnern in Papierform im Archiv stehen zu digitalisieren. Da diese Arbeiten bei VirusMusik unter anderem von ehrenamtlichen Helfer*innen geleistet werden, braucht es seine Zeit, bis die digitalen Arbeiten abgeschlossen sind.

Digitale Kommunikation.
Im vergangenen Jahr hat VirusMusik verstärkt angefangen mit den Möglichkeiten des Internets zu experimentieren, bei denen Musiker*innen online miteinander Musik machen können, oder an gemeinsamen Audioaufnahmen arbeiten können. Online musizieren, oder Schüler/innen Online zu unterrichten wurde 2020 immer interessanter und ist in diesem Jahr wegen andauernder Pandemie genauso wichtig. VirusMusik arbeitet mit unterschiedlicher Soft- und Hardware und konnte schon gute Ergebnisse verbuchen. Aber nicht nur das gemeinsame Musizieren im Netz beschäftigt VirusMusik. Auch der richtige Umgang mit dem Internet, bzw. Medienkompetenz sind wichtige Themen. Facebook, Instagram, You Tube, Twitter, die Homepage, E-Mails, SMS etc. bieten viele unterschiedliche Möglichkeiten über das Internet mit Musiker*innen, Partner*innen und Fans zu kommunizieren. VirusMusik arbeitet, forscht und experimentiert mit den Onlinemöglichkeiten und gibt die Erfahrungen an die Musikszene weiter.

Die Konzertreihe mit NewcomerTV.
VirusMusikRadio will auch im Jahr 2022 wieder mit NewcomerTV Online. bzw. Live-Konzerte geben und Bands für das NewcomerTV Magazin aufzeichnen. Im Jahr 2022 sind wieder acht NewcomerTV Konzerte geplant. Vielleicht wieder mit Publikum!!! Vier Konzerte ab März bis Juni und vier Konzerte von August bis November.

Die Konzerte werden nicht nur Videotechnisch mitgeschnitten, es werden auch Mehrspuraudioaufnahmen gemacht. Diese Aufnahmen werden dann im VirusMusik Büro gemischt und der Stereomix wird den Bands kostenlos zur Verfügung gestellt. Wenn die Bands die Aufnahmen lieber selber mischen wollen, können sie die einzelnen Audiospuren selbstverständlich auch bekommen. Die NewcomerTV Nächte werden auf You Tube live gestreamt und sind nach der Ausstrahlung auf der You Tube Seite von NewcomerTV im Internet zu sehen. https://www.youtube.com/c/NewcomerTV

VirusMusik hat sich mit der Musikhalle Portstrasse und NewcomerTV zusammengesetzt und ein Hygienekonzept entwickelt, mit dem Konzerte unter Auflagen wieder möglich sind. Anfang 2021 waren Schnelltests ein Teil der Corona Auflagen für die Veranstaltungen in der Portstrasse Jugend und Kultur. Ende 2021 konnten die Konzerte nur noch unter G2 Auflagen stattfinden. In diesem Jahr werden wir versuchen wieder mit Publikum zu arbeiten. Wahrscheinlich werden dann die Coronaauflagen G2 + sein. Nachmittags ab 16 Uhr Soundchecks für alle Bands und Aufzeichnungen der einzelnen Interviews. Die Shows beginnt dann um 20 Uhr. Vier Bands spielen jeweils ein Set von 30 Minuten, unterbrochen von kurzen Umbaupausen. Alle Bands spielen über ein gemeinsame Backline.

Wenn Musiker*innen und Bands auf eine der acht NewcomerTV Nächte spielen möchten,
Bewerbungen bitte unter: radio@virusmusik.de

Konzerte.
VirusMusik hat in den vergangenen Jahren verschiedene Tools entwickelt, um regionale Musiker*innen und Bands zu fördern. Zum einen regelmäßige Veranstaltungen, auf denen talentierte Newcomer-Bands ihre eigenen Songs präsentieren. Das waren in den letzten zwei Jahren leider fast nur die Onlinekonzerte, Konzerte auf der Sommerwerft und die Konzerte die wir mit unseren Netzwerkpartner*innen veranstaltet haben.

Vielleicht wird es zum Sommer wieder etwas lockerer und vielleicht sind dann auch bald wieder Events wie das Museumsuferfest unter Auflagen möglich, wo VirusMusik ja vor der Pandemie seit 2009 die radio x Bühne veranstaltet hat. Dann gibt es auch in diesem Jahr wieder im Dezember die VirusMusikRadio Show. In den letzten zwei Jahren live aus der Batschkapp. Wie das in diesem Jahr aussieht, ist noch nicht klar. Vielleicht findet das HoRST ja wieder einen Ort, wo Veranstaltungen möglich sind. Oder wir legen uns zum Jahresende gemeinsam ins DAS BETT, oder treffen uns wieder in der Batschkapp. Wer weiß?

Arbeiten im VirusMusikRadio-Archiv.

Das VirusMusikBüro und die Medien.
Weiterhin arbeitet VirusMusik an der Verbesserung der eigenen Medien, wie das VirusMusikRadio, in dessen täglichen Sendungen Songs regionaler Newcomer-Bands gespielt werden. Oder die Zusammenarbeit mit den Videoplattformen NewcomerTV und den MOK Rhein Main, um Konzerte regionaler Newcomer-Bands für das Fernsehen aufzuzeichnen. Diese Videomitschnitte werden mittlerweile in allen Offenen Kanälen in Hessen gezeigt. Oder die VirusMusikRadio Live-Übertragungen von Konzerten oder Kulturevents. Um das alles und noch viel mehr für die regionaler Musikszene zu organisieren, gibt es seit 30 Jahren in der Frankfurter Kulturwerkstatt das VirusMusik Büro, in dem sich die VirusMusik-Crew täglich den vielen Aufgaben stellt. Hier können sich Musiker*innen bei Fragen zum Musikbusiness oder der regionalen Musikszene kostenlos beraten lassen. Wo gibt es Probemöglichkeiten, welche Veranstalter buchen auch regionale Newcomer Bands, was hat sich durch die neuen Datenschutzgesetze für Newcomer Bands verändert, etc. Diese Fragen sind weiterhin auch in Corona Zeiten aktuell.

Kultur Netzwerke.
Eine nachhaltige Unterstützung der regionalen Musikszene ist durch die Zusammenarbeit bzw. Bildung tatkräftiger Kulturnetzwerken wichtig. VirusMusik wird zum einen durch die ehrenamtliche Arbeit vieler Musiker*innen und kulturinteressierten Menschen getragen, die hier in der Region schon seit vielen Jahren in diversen Bands, Musik- und Kulturprojekten zusammenarbeiten. Zum anderen wirkt VirusMusik seit 30 Jahren für die regionale Musikszene und genießt dadurch nicht nur das Vertrauen vieler Musiker*innen, sondern hat tief verwurzelte Kontakte zu regionalen Veranstaltern sowie regionalen und überregionalen Menschen aus dem Musikbusiness, die ihrerseits ein stärker werdendes Interesse an dem musikalischen Nachwuchs haben. Aus diesen Kontakten entstehen Projekte, durch die regionale Musiker*innen und Bands seit vielen Jahren von VirusMusik gefördert werden. Unsere Projektpartner übernehmen neben der notwendigen Arbeit, auch finanzielle Verantwortung. Ansonsten würden Projekte wie die NewcomerTV Nächte, die Standort Sendungen beim MOK Rhein Main, die täglichen VirusMusikRadio Sendungen auf radio x, die Akustikbühne auf der Sommerwerft, gemeinsame Open-Air-Konzerte in den Sommergärten, oder die VirusMusikRadio Show in der Batschkapp nicht möglich sein.

Kommt in den Förderverein von VirusMusik und Kick e.V.

Kommt in den VirusMusik / Kick e.V. Förderverein.
Nur 30 Euro im Jahr und Du bist dabei!
VirusMusik wird seit vielen Jahren dankenswerterweise vom Kulturamt der Stadt Frankfurt unterstützt. Aber VirusMusik muss auch Eigenmittel auftreiben, das heißt selber finanzielle Mittel beisteuern. Deshalb gibt es einen Förderverein. Der Beitrag beträgt 30 Euro im Jahr. Leider hat VirusMusik bei all der geleisteten Arbeit es bislang nicht geschafft, diesen Förderverein bekannter zu machen. VirusMusik arbeitet seit über 30 Jahren für die regionale Musikszenen und viele Musiker*innen und Bands haben von dieser Arbeit partizipiert. Durch Konzerte, durch Radiosendungen, durch Bereitstellung von Proberaumen in den Frankfurter Musikbunkern, etc. VirusMusik supportet die regionale Musikszene! Kommt und werdet Mitglieder in unserem Förderverein. Das gäbe VirusMusik eine wichtige Stabilität in diesen schwierigen Zeiten.

Die Arbeit von VirusMusik in Zusammenarbeit mit den vielen Projektpartnern trägt auch in diesem Jahr Früchte. Denn durch die langjährige Partnerschaft mit NewcomerTV, radio x, der Kulturwerkstatt Frankfurt, dem MOK Rhein Main, Protagon e.V. und vielen regionalen Veranstaltern, werden regionalen Musiker*innen und Bands wieder viele Möglichkeiten gegeben ihre Musik, ihre Kunst an die Öffentlichkeit zu bringen.

Aufgrund der Bereitstellung von Proberäumen, durch ein breites Angebot von Workshops und Coachings für Musiker*innen und Band, durch die jahrelange gute Zusammenarbeit mit regionalen Veranstaltern, können VirusMusik und die Partner auch in diesem Jahr viel für die regionale Musikszene tun.

Die Akustikbühne im Beduinenzelt auf der Sommerwerft 2022.

VirusMusik organisiert das Programm der Musikbühne auf der Sommerwerft 2022.
VirusMusik kooperiert seit über 20 Jahren mit dem Protagon e.V. bei der Konzeption und Durchführung des Sommerwerft Theaterfestivals. Daraus ist die Planung und Durchführung der Konzerte auf der Musikbühne im Beduinenzelt des Sommerwerft-Festivals geworden. Programmzusammenstellung, Künstlerbetreuung, Promotion und Moderation standen bei der Arbeit von VirusMusik im Fokus.

Die Sommerwerft 2022 geht vom 22.Juli bis zum 07. August über die „Weseler Werft-Bühne“ und ist eines der interessantesten Straßenkulturfestivals im Rhein-Main-Gebiet.
Schon die Sommerwerft 2020 fand unter strengen Corona Auflagen statt und in diesem Jahr wird es wohl kaum anders sein. Aber wir konnten in den vergangenen zwei Jahr viele wichtige Erfahrungen machen, die uns bei der Organisation des Sommerwerft-Programms auch in diesem Jahr sicher helfen werden.
Der Protagon e.V. und die antagon Theateraktion haben in Verbindung mit der Stadt Frankfurt ein Hygienekonzept entwickelt und es so möglich gemacht, dass die Sommerwerft unter Auflagen auch in Pandemiezeiten stattfinden kann. Für VirusMusik ist es selbstverständlich bei der Sommerwerft mitzumachen. Für viele Musiker*innen bedeuten die Corona Maßnahmen, dass sie keine Konzerte mehr geben können. So kann VirusMusik in Zusammenarbeit mit Protagon auf der Sommerwerft 2021 vielen Musiker*innen und Bands die Möglichkeit gegeben, wieder vor einem Publikum Konzerte zu geben. Das Festival umfasst 17 Tage und gibt insgesamt 41 Musiker*innen und Bands die Möglichkeit Konzerte zu geben. Auf dem Festivalgelände der Sommerwerft gibt es eine Lautstärkenbegrenzung von 80 db. Aus diesem Grund können nur Akustische Bands und Singer & Songwriter etc. auf der Bühne Konzerte geben. E-Gitarren und laute Drumsets sind leider weniger gefragt. Wer Lust verspürt auf der Akustikbühne ein Konzert zu geben, schreibt bitte eine Bewerbung an: radio@virusmusik.de

Standort -das grenzunterschreitende Musikmagazin.

Standort, das grenzunterschreitende Musikmagazin.
Das Magazin Standort ist nach einer Idee von VirusMusik, in Zusammenarbeit mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal (MOK) Rhein-Main (Einrichtung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen)) entstanden.

Das Coronavirus hat unser gesellschaftliches Leben verändert. Der im März 2020 verhängte Lockdown hat das kulturelle Erleben in unserer Gesellschaft runtergefahren und Künstler*innen, Musiker*innen, Menschen aus der Veranstaltungsbranche in Existenznöten gebracht. Unzählige SOS Signale wurden von Menschen aus der Kulturszene ausgesandt und VirusMusik suchte in Verbindung mit anderen Musik- und Kulturinitiativen nach Möglichkeiten betroffenen Musiker*innen und Künstler*innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche zu helfen. Es entbrannten an vielen Orten wichtige Diskussionen über die System- und wirtschaftliche Relevanz von Kultur in unserer Gesellschaft. Viele Musiker*innen, Künstler*innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche meldeten sich in Wort- und Videobeträgen und schilderten die Ausweglosigkeit ihrer Situation und baten um finanzielle Unterstützung. VirusMusik wirkt mit weiteren Musik- und Kulturinitiativen daran, Musiker*innen und Künstler*innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche zu helfen, Veranstaltungen wieder möglich zu machen bzw. an Projekte zu arbeiten, die Menschen aus der Kulturbranche helfen die Zeit während der Pandemie zu überstehen. VirusMusik hat ein Format gestaltet, Musiker*innen zu Wort kommen zu lassen, die trotz Coronakritik, in ihrem täglichen Überlebenskampf weiterhin ihre Kraft und Inspiration aus der Musik schöpfen. Musiker*innen die, obwohl sie keine Konzerte geben dürfen, weiter an ihrer Musik, und an musikalischen Ideen arbeiten und weiter nach Wegen suchen, jenseits der geschlossenen Konzertbühnen mit ihren Fans zu kommunizieren. VirusMusik präsentiert im Standort-Magazin regionale Musiker*innen und Bands, die über ihre Liebe zur Musik sprechen und was ihnen ihre Musik bedeutet. Die darüber reden was sie in ihrem Alltag unternehmen, um mit ihren Fans jenseits der Konzertbühnen in Kontakt zu bleiben. Da spielt das Internet eine große Rolle, oder Möglichkeiten in den eigenen Proberäumen Musik zu produzieren. Es bilden sich zurzeit kreative Netzwerke unter Musiker*innen und Bands. Wie sehen die aus? Wenn es zeitweise kaum bis keine Möglichkeiten gibt, Konzerte zu spielen, gibt es virtuelle Konzerträume? Wird an virtuellen Möglichkeiten gearbeitet, wo sich Musiker*innen und Fans begegnen können. Wir leben in einer Zeit, in der gemeinsames öffentliches kulturelles Erleben so gut wie nicht möglich ist. Wo sind die Musiker*innen und Künstler*innen die an einem kulturellen Miteinander jenseits gesellschaftlicher Kontrolle arbeiten?
VirusMusik zeigt im Magazin Standort Musiker*innen und Bands und auch Veranstalter, die trotz Überlebenskampf von ihrer Musik inspiriert sind, und diese Inspiration an ihre Fans weitergeben möchten.

Es geht VirusMusik nicht darum den berechtigten Kampf den viele Musiker*innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche zurzeit führen zu schwächen. Im Gegenteil, VirusMusik unterstützt ihre Forderungen. Es geht VirusMusik vielmehr darum den Blick der Zuschauer*innen auf die Kreativität der in den Sendungen dargestellten Musiker*innen zu lenken. Den Blick auf die Fragen was Musik ist zu schärfen, was Musik bedeutet, wie tief Musik in unserer Gesellschaft verwurzelt ist, was ein Leben ohne Musik bedeuten würde und vielleicht auch die Erkenntnis, dass Musik, das Kultur immer irgendwie überleben wird, aber nicht die Künstler*innen, die Musiker*innen die Musik erschaffen.
Für das Jahr 2022 sind vier Standort-Sendungen geplant. Produziert werden diese in den Studios vom MOK Rhein Main in Offenbach. Momentan darf das Drehteam nur sehr klein sein. Ein Kameramann, zwei Moderatoren/innen, und jeweils ein Interviewgast. Die Dreharbeiten finden immer an einem Wochenende statt. Freitags – sonntags. Nach den Dreharbeiten werden die Aufnahmen dann zusammengeschnitten und editiert. Im Anschluss kommt das Team wieder zusammen und schaut sich die Folge an. Danach findet eine Nachbesprechung statt, in der Kritik, Lob und Verbesserungsvorschläge ausgetauscht werden. Danach wird die Folge drei Wochen lang auf dem Offenen Kanal Rhein Main gezeigt und ist danach immer in der Mediathek vom MOK Rhein Main zu sehen.

Das war ein kleiner Ausblick auf die kommenden Projekte und Strategien von VirusMusik in diesem Jahr. Unterstützt VirusMusik und kommt in den Förderverein. Hier ist der Link zum Aufnahmeformular. http://virusmusik.de/magazin/?page_id=10050

Kommt in den Förderverein von VirusMusik / Kick e.V.

Nur 30 Euro Jahresbeitrag und jederzeit kündbar.

 Ihr interessiert euch für die Arbeit von VirusMusik? Dann schreibt uns. Wir würden uns freuen.

Kontakt: radio@virusmusik.de
https://www.facebook.com/SeppLVirusMusikRadio/
https://www.facebook.com/virusmusikradioffm/
https://www.instagram.com/virusmusikradio/

Ich verbleibe mit den schönsten Grüßen und Wünsche der regionalen Musikszene ein kulturell aufregendes Jahr 2022.

Sepp’l Niemeyer
VirusMusik & VirusMusikRadio

 

30 Jahre VirusMusik (1991 – 2021) Unsere Geschichte

Wir gehören nicht zu denen, die Zahlen gerne hoch hinaushängen. Unsere Leidenschaft gilt der Musik – am besten selbst kreiert und handgemacht. Das wir jetzt nun plötzlich jubilieren, hat uns selbst ein wenig überrascht. So schnell verging die Zeit. Aber es war und ist auch immer viel los. Bei uns gilt nach dem Event ist vor dem Event. Euer Team von VirusMusik wünscht spannende Unterhaltung – auch beim Lesen. (*Beitragsfoto: Detlef Kinsler)

Inhaltsverzeichnis :

I. Der Bunkergeist

a) Das Rad der Zeit

b) Die 70er – Der Aufstand

 

II. Wie alles begann

a) 1991 Gründung von Kick e.V. / Das VirusMusik Büro im Kulturbunker Germaniastraße

b) 1. Frankfurter Rockmesse (1991)

c) Innovative Festivalkonzepte von Beginn an

 

III. Bedeutende Events

a) Atemlos-Festivals (1992 u. 1999)

b) Gutleutstraße 77 (2000)

c) WortArt-Festival (2000)

d) Gedränge statt Plastik (2001) u. der VirusMusik-Bandkatalog

e) Carsten oder Kerstin (2002)

f) VirusMusikRadioShow (seit 2008)

g) Museumsuferfest Frankfurt (seit 2000)

h) VirusMusik auf der internationalen Musikmesse in Frankfurt (seit 2004)

i) Parade der Kulturen (2003 – 2006)

j) Hessentagsradio

 

IV. Weitere Projekte

a) Bandkatalog (2002 –

b) Der VirusMusik-Plattenladen (1996 – 2009)

c) Kick´n´Roll – die Musikzeitschrift

c) i-pages – das Musikbranchenbuch für die Region (1999 – 2014)

 

V. Umbenennung von Kick e.V. in VirusMusik (2006)

 

VI. Kooperationen mit Veranstaltern, Radio- und TV-Stationen

a) radio x (seit 1997 täglich On Air)

b) Musikbühne Sommerwerft-Festival – gemeinsam mit dem protagon e.V. und der
     antagon Theateraktion (2000 – 2010 und seit 2016)

c) Livemusik Fernseh-Produktionen mit Newcomer TV

d) VirusMusik mit Newcomer TV im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (HR, WDR,
      EinsFestival (ARD))

e) Kooperation mit Rhein-Main TV

f) Standort – das grenzunterschreitende TV-Musikmagazin im Offenen Kanal Rhein-Main

 

VII. Etablierung, Professionalisierung, Vernetzung

 

VIII. Corona-Krise und Einschnitte durch die Lockdowns

a) Die Corona-Krise – Wir mussten uns neu erfinden

b) Einschnitte durch den Lockdown – Videolivestream via Internet

 

IX. Schlusswort Sepp´l Niemeyer

Noch ein Originaltext aus schweren Zeiten. Gefunden im Leunabunker in Höchst

 

I. Der Bunkergeist

a) Das Rad der Zeit schuf aus ehemaligen Luftschutzbunkern ein
Musikerparadies

Es ist schwer vorstellbar wie hart die Arbeiter für den Bau der Bunker schuften mussten. Es gab weder Maschinen noch ausreichende Ernährung. Viele der am Bau Beteiligten waren Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangene und wurden vom grausamen damaligen NS Regime dazu gezwungen. Nicht nur der Geist der Unterdrückung und Versklavung der Arbeiter, auch die Angst der Hilfesuchenden das Leben im Bombenhagel der Alliierten zu lassen ist noch heute spürbar. Am 11. Dezember 1944 wurde Alt-Bornheim verwüstet.
Spreng- und Brandbomben zerstörten viele Bornheimer Viertel. Auch der Germaniabunker, heutiger Sitz unserer „Geschäftsstelle“, wurde durch eine Fliegerbombe getroffen und der Dachstuhl zerstört.

Unmittelbar nach Ende des 2. Weltkriegs diente alles was noch als halbwegs bewohnbar erschien als Flüchtlingsherberge – so auch die ehemaligen Luftschutzbunker, die damit zur Notunterkunft für Menschen ohne Bleibe wurden.

Nach den Schockwirren des Krieges und bis Anfang der 70er waren die Bunker oftmals nur Lagerraum, aber auch Ort von dubiosen Geschäften. Es existierte eine Art Mischbelegung, denn auch Karnevalsvereine und Sozio Kulturelle Initiativen zählten zu den Mietern. So probten bereits die ersten Rockbands in den Bunkern, die vom Liegenschaftsamt der Stadt und der Branddirektion verwaltet wurden.

Aufgrund der Materialknappheit im 2. Weltkrieg waren die Bunkerinnenräume nackt und blass, über einen Raum mit Fenster zu verfügen galt als absoluter Luxus. Auch das Baumaterial war schlecht, es existierte kein Schallschutz. Wegen lauten Musizierens bekamen Rockbands Probleme mit Menschen aus ihrer Nachbarschaft.

Wir wollten einen Freiraum schaffen für Menschen die laute Musik mögen, einen Ort haben, an dem ungestört laut E-Gitarre gespielt und das Schlagzeug so laut sein kann wie es eben klingt. Endlich einen festen Proberaum finden aus dem man nicht schon wieder nach kurzer Zeit raus geschmissen wird. Proben heißt auch ausprobieren. Innovationen entstehen meistens in den kleinsten Szenen, da wo man experimentierfreudig ist.
Damals existierte keine Proberaumsicherheit, man übte in einer Garage und wenn, dann meist nur kurz.

Umso erstaunlicher ist es, dass heute, fast 80 Jahre später, in den Bauten der Nazis der Geist von Freiheit, Kultur und Völkerverständigung weht.

b) Die 70er – Der Aufstand

Seit 1974/1975, etwa zur Zeit der Erfindung des Ghettoblasters, waren in den ehemaligen Luftschutzbunkern u.a. auch die ersten Proberäume für Bands entstanden. Die Mittel für eine Erstausstattung wurden von den Musikern selbst erwirtschaftet, es gab aber auch großzügige Spenden für die Ausrüstung und PA, sogar ein Klavier wurde dem Leuna Bunker in Höchst gespendet. Dadurch wurde quasi erstmals die Tür für mehr Menschen zur Musik geöffnet, die Spaß am selbst musizieren hatten.

Wir, die MusikerInnen, hatten davon erfahren, dass die bislang eigentlich illegal besetzen Bunker verkauft werden sollten und wussten für Kultur ist die Stadt zuständig. Es entstand die Initiative „Berstende Bunker“. Ihre Forderung: Die Stadt möge diese übernehmen.

Es verstrichen mehrere Jahre mit ergebnislosen Verhandlungen. Schließlich brachten Irmgard Tennagels, die erste Rockbeauftragte (heute Referentin für Popularmusik) der Stadt und Doris, die Managerin von Flatsch Sänger Gerd Knebel den Stein erneut ins rollen und forderten mehr Aufmerksamkeit für die Szene. In der Batschkapp fanden erste Konzerte von regionalen Bands statt. Dann haben wir ein paar Jahre daran geplant einen Mega Event auf die Beine zu stellen. Gemeinsam mit den anderen Bunker-Interessierteren wurde eine Strategie überlegt. Federführend war Fritz Müller der sich– im Gegensatz zu uns – auch im politischen auskannte. Auch Sepp´l Niemeyer war eine treibende Kraft. Wir haben uns über Jahre immer wieder getroffen, Flyer verteilt, auf uns aufmerksam gemacht und waren im Kulturausschuss der Stadt Frankfurt vorstellig.

Es gab ein gemeinsames Interesse weil unsere bisherigen Existenzen bedroht wurden.
Wir hatten Angst davor, dass die Bunker einfach platt gemacht würden. Anfangs hatten wir uns nur sehr lose verständigt. „Ist das bei euch auch so, habt ihr gehört, die rot-grüne Stadtregierung will die Sache sprengen“ ?
Es war schon einzigartig das sich so viele MusikerInnen aus verschiedenen Frankfurter Stadtteilen gemeinsam für ein Ziel engagiert haben. Wir wurden neugieriger und trafen uns verstärkt in den kleinen und großen Frankfurter Musikclubs, vornehmlich denen mit Livemusik, um uns zu beraten. Schnell stellten wir fest, das sich unsere PolitikerInnen mit unserem Thema überhaupt nicht auskannten. Uns ging es um bezahlbaren Raum für Kultur, den Bands und MusikerInnen eigenständig nutzen können um sich weiter zu entwickeln. Dazu haben wir Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern gesucht und viel mit ihnen geredet. Einmal hatte sogar der Kulturausschuss im Germaniabunker getagt.

Unsere Verhandlungen mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt wurden nicht von allen Mitstreitern positiv gesehen. Es gab Kapitalismuskritik. Die Initiative „Berstende Bunker“ wurde auf gelöst. Die Leute waren müde geworden.

„Ich weiß auch nicht wo wir die Kraft für unsere Überzeugungsarbeit hergenommen haben“ (Sepp´l Niemeyer). Bis zum tatsächlichen erfolgreichen Abschluss verging viel Zeit. Es dauerte 13 Jahre und wir hatten schon gar nicht mehr daran geglaubt. Die Bunker standen zum Verkauf durch das Bundesvermögensamt an. Um den Preis wurde gefeilscht und gerungen, dann kaufte die Stadt Frankfurt im Jahre 1996 fünf Musikbunker.

Es gab für auf 20 Jahre befristete Mietverträge. Und dann ging plötzlich alles ganz schnell. Das Bauamt der Stadt Frankfurt schaltete sich ein und forderte (vom Leunabunker in Höchst): „Entweder geht es jetzt los oder wir machen dicht.“ Am Montag darauf wurden bereits die alten Stromleitungen heraus gerissen. Der für die Brandschutzsicherheit zuständige ehemalige Branddirektor Ries stellte fest: „Jeder Häftling bekommt mehr Sicherheit geboten als ihr“.

Damit begann die Zeit der heftigen Umbauarbeiten in den Bunkern, bei denen auch die neuen Mieter – Bands und KünstlerInnen – kräftig mit Hand anlegen mussten, und mit Bohrern, Meiseln, Schweiß und Blut für ihren künftigen Übungsraum schufteten.

Die damaligen Kulturdezernentin Linda Reisch (SPD) – zu Zeiten von OB von Schöler- wie auch Irmgard Tennagels als Stadtbeauftragte Referentin für Popularmusik tragen einen wesentlichen Anteil daran, dass die Stadt Frankfurt 6 Bunker gekauft hat.

Die Stadt forderte von uns eine stabile Verwaltung und Rechtsform, deswegen haben wir uns in Initiativen organisiert und später dazu die Vereine gegründet.

II. Wie alles begann
a) 1991 Gründung von Kick e.V.

Die rauchen Köpfe. Ein Foto aus der frühen Gründungsphase.

Die Idee zur Gründung des Kick e.V. – mit dem Ziel Musikförderung zu betreiben – entstand von Sepp´l Niemeyer mit den Kontakten zu Fritz Müller, Maria Schmidt, Irmgard Tennagels – journalistisch zu Detlef Kinsler, Thomas Stillbauer und Norbert Krampf (alles Musikredakteure).

Es wurde ein Bunkerbeirat gegründet, der sich regelmäßig traf um regelmäßige Projekte anzuschieben. Anfangs geschah das mit viel Euphorie, alle waren begeistert, doch dann lies das Interesse nach und es wurde Kritik laut, man feiere nur sich selbst.

In den Bunkerräumen konnte von nun an nicht nur geprobt werden sondern auch Musikproduktionen waren möglich. Die Bands haben sich Equipment zugelegt und im Bunker selbst produziert.

Die Musikinitiative Kick wurde 1991 gegründet um den Veranstaltungszweig abzudecken. Verein zur Förderung der Livemusik-Kultur, so will es unsere Satzung. Von Anfang an hatten wir auf unsere Fahne geschrieben Musikabende und Festivals der besonderen Art kreieren zu wollen. Eben wirkliche Höhepunkte zu schaffen, die bestenfalls unvergesslich bleiben würden.

Das VirusMusik Büro im Kulturbunker Germaniastraße

Hier in der Schaltzentrale und umgeben von Übungsräumen für Musik laufen seit 1991 die Fäden zusammen. Bei Käpt´n Kick alias Sepp´l Niemeyer, dem Motor unserer Kulturinitiative stehen die Telefone niemals still, die Internet-Rechner rattern unentwegt.

                      Käptn Kick in Action

Ein Netzwerk will gefüttert werden, die Kontakte zu MusikerInnen, Labels, Plattenfirmen, Veranstaltern, Journalisten, Fans und allen Menschen die in Verbindung zur Livemusik stehen, müssen gepflegt und und die neuen Medien bedient sein. Tagesaktuelle Nachrichten werden umgehend an unsere Radioredaktion, die täglich auf radio x sendet, weiter geleitet. Im Büro werden unsere Veranstaltungen  konzipiert, organisiert und abgewickelt. Es gilt zugleich als Treffpunkt, Informations- und Kommunikationsort für die regionale Musikszene. Wir helfen und beraten interessierte – meist junge Menschen – beim Einstieg in die vermeintliche Musikkarriere. Wir sind auch Sprachrohr, denn wir vertreten die Interessen der MusikerInnen gegenüber politischen Gremien, den Unternehmen der freien Wirtschaft und den Medien.

b) 1. Frankfurter Rockmesse (1991)

Mit diesem Spektakel wurde der Fokus erstmals richtig auf die heimische Musikszene gelenkt. Wir konnten erfolgreich aufwirbeln und etwa 10.000 Besucher pilgerten zu den über sechzig Bands, die innerhalb einer Woche und bei freien Eintritt auf 9 Bühnen in der Stadt spielten. Parallel dazu erschien von uns ein Bandkatalog, eine Videodokumentation über die Frankfurter Musikszene, ein Kassettensampler mit dem Titel „Die geilen Götter Frankfurts“ sowie die erste Kick´n´Roll Musikzeitung. Wir bekamen die erhoffte Medienresonanz. (U.a. Presseartikel „Die Karawane zieht weiter“ (Thomas Stillbauer))

c) Innovative Festivalkonzepte von Beginn an

Unsere Konzert- und Festivalabende bieten den BesucherInnen auch immer die Möglichkeit in ungeahntes Terrain vorzustoßen. Wir wollen künstlerisch spannende Konzerte liefern, die sich am Puls der Zeit orientieren, experimentierfreudig sein und das auch gerne genreübergreifend; Einen Event kreieren den es nicht an jeder Ecke gibt. Das gilt vom guten Ton an, über eine spannende Bandauswahl bis hin zum Szenenbild und zur Bühnenpräsentation.

III. Bedeutende Events

a) Atemlos-Festivals (1992 u. 1999) und WortArt-Festival (2000)

Unser 1. Atemlos-Festival fand 1992 statt, das 2. 1999 im Sinkkasten.
(Weitere Informationen folgen hierzu in Kürze)

b) Im Jahr 2000 wurde im Rahmen des Passagen Festivals – Europas Kulturen im Wandel – unter der Regie der Musikprofessorin Annemarie Rolofs die „musikalische Reality-Soap“ Gutleutstr. 77 im Bockenheimer Depot uraufgeführt. Unser Thema widmeten wir einem Dauerbrenner für Menschen in einer Stadt wie Frankfurt sie ist. Der Verdrängung von Mietern aus einem Wohnhaus. Zum Bühnenbild zählte ein Kiosk, eine Wanderbaustelle, ein Camping Zelt und ein Campingwagen, der nur mit gemeinschaftlicher Kraft aller Anwesenden auf die Bühne gerollt werden konnte. An dem Projekt waren ca. 60 KünstlerInnen und Künstler aus der regionalen Musikszene beteiligt gewesen. Auch ohne Generalprobe war es uns gelungen einen besonderen, denkwürdigen Abend zu kreieren. Das Videoteam von Ultimative Camera Eyes (UCE) hat das komplette musikalische Bühnenstück aufgezeichnet und im Video verarbeitet. Zu sehen ist es hier: www. (Der link dazu folgt in Kürze)

c) Noch im gleichen Jahr organisierten wir das WortArt- Musik-Festival, mit Künstlern aus der Musik- und Literaturszene, die spannende kreative Verbindungen von Literatur und Musik ausleuchteten. Im Programm standen u.a. die WortakrobatenInnen der regionalen Dada-Szene.

d) Inspiriert von der anstehenden Liveübertragung des MTV Music-Award 2001 aus der Frankfurter Festhalle, entwickelten wir parallel dazu das viertägige Musikspektakel Gedränge statt Plastik-Festival. Im eigens zum Festival frisch gedruckten aber auch online gestellten Bandkatalog präsentieren sich 575 Bands. Außerdem wurde ein CD Sampler und die aktualisierte Ausgabe der i-Pages 2002 veröffentlicht.

e) In Anlehnung an die unzähligen Castingshows die seinerzeit über die Republik herfielen um junge Talente zu entdecken, warteten wir 2002 mit unserer multispektralen Casting-Show Carsten oder Kerstin auf. Es wurde geprüft und getestet und so manches Talent versagt unter den unerbittlichen Augen der Jury. Bei all den unterhaltsamen Castings drängte sich uns die Frage auf: „Warum wird eigentlich immer nur der künstlerische Nachwuchs gecastet? Kann man den Spieß nicht einmal umdrehen um Promoter, Manager oder Veranstalter zu casten?“

f) VirusMusikRadioShow (seit 2008)

Ein reines Online Festival ohne Publikum. Die VirusMusikRadioShow 2020 (hier mit Fooks Nihil) aus der Batschkapp.

Jährlich und immer kurz vor Beginn der Weihnachtszeit präsentieren wir seit 2008 die mittlerweile schon kultige VirusMusikRadioShow.

In szenebekannten Frankfurter Spielstätten wie dem Sinkkasten, Das Bett, Horst und seit 2020 in der Batschkapp zeigen wir in einem Livemusik Nonstop Programm die „Creme de la Creme“ der regionalen Musikszene. Die Stars und Sternchen von übermorgen. Im Focus stehen dabei 7 Bands, Acts und KünstlerInnen, denen es mit ihrer Kunst gelungen ist im gleichen Jahr die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Von Beginn an wird die VirusMusikRadioShow live von radio x ausgestrahlt und ist somit auch weltweit zu empfangen.

Corona bedingt musste die Show 2020 in der Batschkapp leider ohne Publikum auskommen. In einem Plan B wurde der gesamte Konzertabend erstmals live im Internet übertragen und ist auch heute noch abrufbar.

Für die VirusMusikRadioShow 2021 in der Batschkapp wünschen wir uns das hochverehrte Publikum zurück. Und das könnte nach derzeitigen Stand gelingen.

g) Museumsuferfest Frankfurt (seit 2000)

Was anfangs mit einer kleinen improvisierten Bühne aus alten Paletten begann hat sich im Laufe der Zeit zu einer standesgemäßen Open-Air Bühne entwickelt. VirusMusik organisiert und finanziert das Programm, welches live auf radio x übertragen wird. Auf der radio x Bühne treten jährlich vierzig Musiker/innen und Bands aus der Region mit eigenem Songmaterial auf. Somit ist die von VirusMusik organisierte radio x Bühne für regionale Musiker/innen und Bands zu einer der wichtigsten Plattformen geworden, wo sie in der Region ihre Musik, ihre Kultur präsentieren und bekannter machen können. Leider mussten wir Corona Pandemie bedingt die MUF´s 2020 und 2021 ausfallen lassen.

Die Gemeinschaftsbühne von VirusMusik und radio x auf dem Museumsuferfest heute

 

h) VirusMusik auf der Internationalen Musikmesse in Frankfurt

Ein Teil unseres Musikmesse Teams 2019

Im Frühjahr des Jahres 2004 begaben wir uns erstmals auf internationales Parkett.
Einerseits ist es dem glücklichen Umstand geschuldet das die Musikmesse in Frankfurt stattfindet, andererseits kam der damalige Organisationschef Wolfgang Lücke auf uns zu, weil er von der Kooperation mit Newcomer TV und unserem Engagement für die Livemusik Szene erfahren hatte. Zudem plante die Messe eine neue konzeptionelle Erweiterung in dem man versuchte, den Event stärker in das Stadtbild zu rücken.

Bis heute sind wir in jedem Jahr mit einem eigenen Messestand vertreten und setzen dabei natürlich unseren Focus auf die regionale Musikszene. Aus unserem „Gläsernen Studio“ senden wir in Reportagen und Interviews via radio x täglich live von der Messe

Mathias Jabs von den Scorpions im Interview mit Ben vom Hörnerv und Christopher von Radio Marburg auf der Musikmesse 2013

Für alle MusikliebhaberInnen ist das Flair einer Internationalen Musikmesse wohl kaum zu toppen. Das gilt auch für unser Team (Foto), dass sich immer eifrig unter das Messevolk mischt um interessante Menschen aus der Musikbranche zu entdecken. Sei es als Interviewpartner für das Mikrofon, als Ideenaustausch oder vielleicht für zukünftige Kooperationen.

Der Messeauftritt von VirusMusik ist in Bezug auf Größe und Ort der uns zugewiesen Standfläche immer wieder etwas anders. Zu Beginn war es uns unter der Beachtung eines festen Zeitplanes noch möglich gewesen, regionale Bands live auf der Bühne in der Messehalle präsentieren zu dürfen. Das erhöhte natürlich das Interesse der Messebesucher und kam bei vielen gut an. Aber nicht bei allen. Das Konzept musste gekippt werden, weil die Geräuschkulisse in den Messehallen Jahr für Jahr weiter nach oben schoss, denn jeder Stand drehte die Verstärker auf und es klang nach Flughafen.
Die Livemusik wurde aus den Hallen verbannt und vor die Tür gesetzt. Seit dem befinden sich auf dem Messegelände verteilt mehrere Open Air Bühnen über die wir berichten aber auch versuchen die eigenen regionalen HeldenInnen der Musik zu platzieren. In 2018 und 2019 waren wir im Rahmenprogramm des Musikmessefestivals mit einer eigenen Bühnenshow eingebunden gewesen. In den großen Messehallen hat sich zuletzt unser „gläsernes Sendestudio“ bewährt. Es gab gute Resonanzen aus Szene und Publikum. Wir hoffen und wollen – nach 2 Jahren Corona geschuldeter Zwangspause – in 2022 endlich wieder mit am Start sein auf der Internationalen Musikmesse in Frankfurt.

i) Parade der Kulturen (2003 – 2006)

Rock´n´Rollen mit dem Traktor und einer Livebühne durch die City von Frankfurt
Unsere Rock´nRollende Bühne durch die Frankfurter City

In den Jahren 2003 bis 2006 beteiligte sich VirusMusik gemeinsam mit den Frankfurter Bunkervereinen und der Kulturwerkstatt Germaniastraße am jährlichen Umzug der Parade der Kulturen durch die Innenstadt. Auf der vom Frankfurter Stadtjugendring organisierten Veranstaltung beteiligten wir uns mit einem zum Riesenradio umgebauten Wagen auf dem Frankfurter Bands live rockten. Gezogen wurde das auffällige und nicht zu überhörende Gefährt von einem Oldtimer Traktor. In Anschluss zur Parade präsentierten wir das Netzwerk unserer Musikinitiativen beim Markt der Kulturen vor der Frankfurter Paulskirche.

j) Hessentagsradio (2009 und 2011)

Unter der Federführung von VirusMusik und seiner Radioredaktion wurde das offizielle Hessentagsradio installiert. 9 Tage lang wurde aus der Halle 1 der Landesschauen in Langenselbold (2009) und Oberursel (2011) aus unserem gläsernen Studio ein 24 Stunden Programm ausgestrahlt.

Glückliche Hessen – unsere Radiocrew vom Hessentag 2013

Es wurden Reportagen, Features und Interviews mit Künstlern, Ausstellern, Politikern, BürgerInnen gesendet. Der Focus unseres Musikangebotes war dabei auf die regionale Musik und dem Fundus des Kulturangebotes in Hessen gerichtet.

 

 

 

 

IV. Weitere Projekte

a) Der VirusMusik Bandkatalog (2002)

Parallel zum Gedränge statt Plastik-Festival veröffentlichten wir erstmals die Druckausgabe unseres Bandkatalog, der aber auch online bereit gestellt wurde. Hier präsentieren sich 575 Bands aus der Frankfurter Musikszene. Zudem wurde unter gleichen Titel ein CD Sampler mit Liedgut Frankfurter KünstlerInnen veröffentlicht.

b) Der Virus-Plattenladen (1996 – 2009)
Den Virus-Plattenladen gab es seit 1995 als physischen Ort im Germaniabunker. VirusMusik hat ihn 2006 Online gestellt. Der Plattenladen war ein Vertrieb für unsigned Bands. Der Musikmarkt ist übersättigt wie nie zu vor. Durch die extrem hohe Marktpräsenz angloamerikanischen Tonträger bleiben interessante heimische Produktionen im zunehmenden Maße auf der Strecke und haben nur geringe Chancen gehört zu werden. Der von VirusMusik organisierte Virus-Plattenladen mit angegliederter Mailorder reagierte auf diese Problemlage. Musiker/innen und Bands jeder Stilrichtung konnten hier ein Publikum finden und sich in den Internetvertrieb aufnehmen lassen. VirusMusik hat den Plattenladen aber vor ein paar Jahren eingefroren, weil bei all den Projekten zu wenig Zeit blieb, sich um den Laden zu kümmern. Der Plattenladen war eine gute Idee, brauchte aber sehr viel Aufmerksamkeit und personelle Zuwendung. Wenn die irgendwann mal da ist, werden wir den VirusMusik-Plattenladen vielleicht wieder öffnen.

c) Kick´n´Roll – die Musikzeitschrift (1991 – ….) (Der Text dazu folgt in Kürze)

d) Die i-pages: Das Musikbranchenbuch für die Region (1999 – 2014)

Im Laufe der Zeit wurden immer weitere Serviceangebote für MusikerInnen installiert, wie z.B. eine MusikerInnen-Datenbank für die Vermittlung von Auftritten.

Lars liebt die i-pages

Von 1999 bis 2014 waren wir Herausgeber der gedruckten Informationsbroschüre i-pages, mit einem kostenlosen Adressenjournal für Bands und MusikerInnen und mit Tipps, Infos, wichtigen Kontakten und Adressen zum Musikbusiness im Großraum Frankfurt.

Aus Kostengründen und in Betracht des Umweltschutzes wurden die i-pages in 2015 und 2016 nur noch online präsentiert. Aufgrund der erweiterten Datenschutzbestimmungen mussten wir dieses Service Angebot einstellen.

 

 

V. Umbenennung von Kick e.V. in VirusMusik (seit 01.01.2006)

Eine Kehrseite unseres stetigen Erfolges war der Auftritt mit unserem gläsernen Sendestudio auf der Internationalen Musikmesse in Frankfurt. Denn dort wurden wir nicht nur von Fans der Musikszene entdeckt. Wir erhielten kurz nach Messeende einen juristischen Brief mit einer empfindlichen Schadenssumme ins Haus gestellt. Aus Gründen des Namens- und Patentschutzes wurde es uns ab sofort untersagt den Namen Kick e.V. weiter offiziell zu führen. Bei Zuwiderhandlung würden wir mit einer Unterlassungsklage vor den Kadi gezogen werden. Das schien uns als zu riskant. Wir als kleiner Musikverein gegen ein großes Medienunternehmen mit Sitz in Köln. Also mussten wir uns wohl oder übel umbenennen. Wir entschieden uns für VirusMusik, denn gute Musik kann und soll ja infizieren.

VI. Kooperationen mit Veranstaltern, Radio- und TV-Stationen

a) radio x (seit 1997 täglich on Air)

Seit 1997 geht VirusMusik mit dem Format VirusMusikRadio täglich von 17 – 18 Uhr, bei radio x, dem Frankfurter Stadtradio live auf Sendung. Pro Jahr werden von unserem Redaktionsteam 365 Sendungen produziert. Bei einer Sendung von 60 Minuten werden dabei durchschnittlich acht Songs gespielt. Das sind ca. 3000 Songs von ca. 2000 Bands im Jahr.

b) Musikbühne Sommerwerft-Festival (2000 – 2010 und seit 2016)

Seit den Jahren 2000 bis 2010 und seit 2016 wieder kuratiert VirusMusik die Livemusik-Bühne des Sommerwerft Theater u. Musikfestivals am Fluss. Gemeinsam mit dem Frankfurter Verein protagon e.V. und dem Aktionstheater antagon präsentieren wir auf dem 14tägigen Open Air Theater- und Musikfestival Singer- und Songwriterinnen der regionalen Musikszene. Hier wollen wir die Musik der Straße erklingen lassen – anfangs noch im geräumigen Beduinenzelt, heute mit einer Open Air Bühne direkt am Main und zu Fuße der EZB gelegen. Für viele FrankfurterInnen und Kulturinteressierte aus der Region ist dieses Festival mit seinen ca. 30.000 Besuchern jährlich zu einem wahren Ausflugsmagnet geworden. Trotz der Corona Pandemie konnte das Festival im Sommer 2020 und 2021 unter Beachtung allgemeiner Hygienebestimmungen stattfinden.

c) Livemusik Fernseh-Produktionen mit Newcomer TV

Itchy Poopzskid live bei Newcomer TV (Foto: C.Wulff)

Mit dem Jahr 2002 zog es uns in neue Sphären hinaus. Zusätzlich zur täglichen Radiostunde auf radio x wollten wir künftig mit unserer Nachwuchsarbeit für junge Talente auch visuell in Erscheinung treten. Mit dem Team um unserem Kooperationspartner Jochen Hasmanis von Newcomer TV produzierten wir von nun an 8 Festival Musikabende in der Musikhalle Portstrasse zu Oberursel. Pro Abend kamen bei vorwiegend jugendlichen Publikum, Bands und KünstlerInnen aus der Region aber auch von weiter, zum Zug.

d) VirusMusik zusammen mit Newcomer TV im öffentlich rechtlichen Fernsehen (HR,        WDR, EinsFestival (ARD)

Es gelang uns die Programmverantwortlichen im Hessischen Rundfunk davon zu überzeugen, unsere Festival-Produktionen aus der Musikhalle Portstrasse im Regionalfernsehen Hessen 3 auszustrahlen. Damit konnten wir erstmals bundesweit auf unsere Stars und Sternchen aus der heimischen Musikszene aufmerksam machen. Die Musikshows wurden sonntags Nacht gezeigt. Pro Sendung konnten wir ca. 40.000 Zuschauer vor die bundesdeutschen Fernsehgeräte locken.

Zusätzlich wurden unsere Festivalabende ab 2005 ein Mal wöchentlich vom WDR und ab Juni 2006 von Eins Festival (ARD) gezeigt.

In der Zeit von 2002 bis 2007 konnten wir ca. 250 Bands, KünstlerInnen aus der Popularmusik aufzeichnen und im öffentlich rechtlichen Fernsehen platzieren.

Als Bestätigung für die guten Leistungen in der Nachwuchsarbeit wurde unser Kooperationspartner Newcomer TV durch eine renommierte Fachjury in der Frankfurter Festhalle und parallel zur Musikmesse 2007 mit dem LEA-Award für „beste Nachwuchsförderung“ ausgezeichnet.

Doch unser Höhenflug wurde jäh beendet. Völlig überraschend und ohne nähere Begründung strich der Hessische Rundfunk plötzlich Newcomer TV aus seinem TV-Programm.

e) VirusMusik und Newcomer TV starten Kooperation mit dem Lokalsender Rhein Main TV

Seit 2014 produzieren wir wieder gemeinsam und im gewohnten Stil mit Newcomer TV unsere Newcomer TV Nächte in Oberursel. Die jährlich 7 bis 8 Shows mit jeweils 4 Bands werden in Kooperation mit dem Lokalsender Rhein-Main TV ausgestrahlt. Einen tiefen Einblick in die regionale Musikszene geben – genau das macht Newcomer TV. Die Sendung zeigt regionale Bands live auf der Bühne und im Interview. Es werden Newcomer-Bands aus allen Bereichen der Musik, von Pop bis Rock, von Jazz bis Metal, von Hip-Hop bis Punk präsentiert. Abwechslung ist garantiert, denn die Region hat musikalisch viel zu bieten.

f) „Standort“ – das grenzunterschreitende Musikmagazin im Offenen Kanal Rhein-Main

Nach einer Idee von VirusMusik ist in Kooperation mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal (MOK) Rhein-Main das Musikmagazin „Standort“ entstanden. Unser Moderatorenteam um Frieda und Sepp´l präsentieren via TV und Internet Bands und KünstlerInnen der regionalen Musikszene.

Im Jahr 2021 konnten wir insgesamt 5 Shows mit jeweils 2 bis 3 Acts produzieren. Dabei wurden aktuelle Musikvideos der KünstlerInnen präsentiert und diese ausführlich in Interviews – unseren Balkongesprächen – vorgestellt. Hier spielte aber nicht nur die Musik die erste Geige. Vielmehr wurden auch gesellschaftlich-politische Themen besprochen, die durch die Cov19-Krise – gerade in der Musikwelt – ausgelöst wurden.

Im Musikmagazin „Standort“ sollen neben MusikerInnen aus Bands auch Veranstalter und Kulturschaffende zu Wort kommen, die trotz der kritischen Pandemie bedingten Lage auch weiterhin von ihrer Musik und Tun inspiriert sind, und diese Inspiration an ihre Fans weitergeben möchten. (Überlebens-) KünstlerInnen die von ihrem momentanen Alltag
erzählen, von neuen Projekten, die sie angeschoben haben, von Alben, die sie produzieren und von der Kraft, die sie durch ihre eigene Musik bekommen, berichten.

Jede „Standort“ Folge wird in den den TV-Studios des MOK Rhein Main in Offenbach gedreht. Pro Sendung bedarf es von der Entwicklung bis zum fertigen Schnitt eine Produktionszeit von ca. 4 Wochen.

Die Sendungen werden jeweils aktuell in einem Zeitraum von 3 Wochen im Offenen Kanal Rhein Main gezeigt und sind danach in der Mediathek vom MOK weiter abrufbar.

https://www.mediathek-hessen.de/

Rhein-Main – Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) lpr-hessen.de

g) Rock gegen Rechts (2018)

Am 01.09.2018 fand unter der Federführung des DGB Frankfurt ein Rock gegen Rechts Festival auf dem Opernplatz statt. Mit am Start waren neben bekannten regionalen Musikszenegrößen auch VirusMusik, die zusammen mit den Kollegen von Radio Sub und via radio x in Backstage-Gesprächen vom Festivalgeschehen live berichteten.

(zu Foto: Interviewpartnerin war damals auch die Schirmherrin, Claudia Roth, Bundestagsvizepräsidentin und seit dem 8.12.2021 Staatsministerin für Kultur und Medien. (Foto: IV Sepp´l mit Claudia Roth)

VII. Etablierung, Professionalisierung, Vernetzung

Auf der Grundlage der vielen Veranstaltungen und Festivals, die VirusMusik für die Frankfurter KünstlerInnen und Bands auf die Beine stellt, hat sich auch der Zusammenschluss und das Interesse innerhalb der Musikerszene füreinander merklich verbessert. Man hat sich weiter kennen gelernt und es hat die Szene zusammen gebracht. Dadurch konnten sich viele Perspektiven neu und weiter entwickeln. MusikerInnen spielen jetzt auch zusammen, die sich vorher gar nicht kannten. Das war und ist super gut für die ganze regionale Musikszene.

Über die Jahre hinweg haben wir für viele MusikerInnen und Bands wichtige Aufbauarbeit geleistet. Wir stehen mit Rat und Tat den vielen Fragen offen, die einen jungen von Musik begeisterten Menschen interessieren. VirusMusik unterstützt die Suche nach einem geeigneten Proberaum und hilft unseren Talenten auf den Weg in die Professionalisierung.

Heute ist die stabilisierende Funktion das Wichtigste. Man braucht eine gute Infrastruktur, wie z.B. der Musikunterricht im Germaniabunker, die täglichen Radiosendung von VirusMusik bei radio x, Newcomer TV, etc.. Eben alles was geschehen muss um in die Ohren der HörerInnen zu gelangen. Das gilt es optimal nutzen. Es geht nicht darum berühmt zu werden wie die Rolling Stones, aber von einem Überstarten kann die ganze Szene profitieren.

VirusMusik hat die beste Crew der Welt ! Auf dem Museumsuferfest 2018

Nicht nur die vielen tollen Talente unserer Stadt haben sich professionalisiert sondern auch unser gesamtes Team von VirusMusik wurde im Laufe der Zeit immer professioneller. Gerade bei unseren Großveranstaltungen wie dem Museumsuferfest oder der VirusMusikRadioShow besteht unsere inzwischen sehr gut eingespielte Crew aus vielen engagierten Helfern, die sonst anderweitig ihre Brötchen in der Musik- und Medienwelt verdienen und oftmals bestens ausgebildet sind. Wir haben Glück und die beste Crew der Welt !

Seit vielen Jahren arbeitet VirusMusik gemeinsam mit Musikinitiativen und Kulturvereinen aus anderen Städten & Regionen an einem bundesweiten Netzwerk. Bundesweite Förderkonzepte werden entwickelt und Netzwerkveranstaltungen durchgeführt. So haben wir über unsere öffentliche Auftritte, wie z.B. der Internationalen Musikmesse unser Netzwerk immer weiter spinnen können. So stehen wir auch in regelmäßigen Kontakt zu wichtigen Institution in den Nachbarstädten, wie der Popakademie in Mannheim, dem Popbüro Region Stuttgart und weiteren Musikinitiativen.

Unsere Kontakte und Netzwerkaktivitäten führten dazu, dass wir schon viele Frankfurter Bands und KünstlerInnen zu Auftritten in der Region verhelfen konnten. Manchmal auch – wie z.B. auf der Bühne zum Hessentag – vor einem größeren Publikum.

VIII. Corona-Krise und Einschnitte durch die Lockdowns

a) Die Corona-Krise – Wir mussten uns neu erfinden

Natürlich werden wir den März 2019 nicht vergessen können. Wie alle anderen Menschen wurden wir gezwungen unser gewohntes Verhalten auf ein Minimum zurück zu schrauben. Zu groß schien die Gefahr sich und Mitmenschen mit dem Virus zu infizieren. Keinesfalls wollten wir in Gefahr laufen an einen möglichen Superspreader Event beteiligt zu sein. Folglich mussten alle bereits geplanten Live Veranstaltungen schweren Herzens abgesagt werden.

b) Einschnitte durch den Lockdown – Videolivestream via Internet

Durch den im März 2020 verhängten Lockdown zu Covid 19 mussten wir zunächst auf einige Produktionen verzichten, konnten dann doch unter Einhaltung scharfer Hygienebestimmungen weiter drehen, und die Festivalabende als Videolivestream im
Internet übertragen. Doch unser geschätztes Publikum musste leider draußen bleiben. Genau auf das was ein gutes Live Konzert Erlebnis ausmacht, weil es Menschen zusammenbringt, musste schweren Herzens verzichtet werden. Eine besondere Härte für unsere KünstlerInnen, die jetzt und ohne Anfeuerung ihrer Fans vor der Herausforderung standen, telegen gut rüber zu kommen und am besten mit der Kamera zu flirten. Den die meisten gelingt das mit großer Bravour.

IX. Schlusswort Sepp´l Niemeyer (folgt in Kürze)

 

Impressum:

Herausgeber: VirusMusik, gegründet Kick e.V., Sepp´l Niemeyer

Autor: Bernd Friedrich

Fotos: VirusMusik

Konzept und Gestaltung: Bernd Friedrich

Zeitzeugen Interviews: Bernd Friedrich, Niels Björn Schmidtke

Corona News-Ticker: Artensterben in der Kultur / Evaluierung der Corona Politik

Update vom 9. Juli 2022

Artensterben in der Kultur

Rocko Schamoni (56), Hamburger Musiker und Autor warnt vor einem Artensterben in der Kultur.

Rocko mit seinen Jungs in Action (Foto: Kerstin Behrendt)

Das betreffe vor allem kleine KünstlerInnen – die Großen eher nicht, schreibt er in der aktuellen Ausgabe des Musikmagazins Rolling Stone. Mit seinem Kleinbetrieb gelingt es ihm nur noch ein Viertel der Gagen vor Corona einzufahren. „Das reicht nicht, um Zuliefererbetriebe wie Booker, Tourbegleiter, Grafiker, Roadies und Bühnenarbeiter zu bezahlen.“ (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 2.07.2022)

 

 

 

 

Sachverständigenrat bewertet die Corona Politik der Bundesregierung

Zu einer Art Evaluierung ihrer Corona Politik der vergangenen 2 Jahre hatten Bundesregierung und Bundestag einen Sachverständigenrat beauftragt. Der – bestehend aus 18 Fachleuten aus den Bereichen Jura, Medizin und Wissenschaft – stellte am 1. Juli seine Ergebnisse vor.

Das 160-Seiten-Dokument ist weder ein abschließendes Zeugnis, noch liefert er einen Katalog für verschiedene Szenarien in der Zukunft. Das Gremium bemängelte die schlechte Datenlage, unter deren Voraussetzungen nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse ausgewertet werden konnten.

Kommissionsmitglied und Virologe Hendrik Streeck sagte: „Ob nun die Absage von Veranstaltungen im Bereich Sport mehr gebracht hat als in der Kultur ? Das können wir einfach nicht bewerten“.

Ob im Herbst 2022 noch Konzerte möglich sein sollen, muss nun wieder die Politik in Berlin entscheiden.

Übereinstimmend kam man aber zum Ergebnis, dass das Tragen einer Maske in schlecht belüfteten Innenräumen ratsam ist. Vorausgesetzt sie wird richtig getragen (und möglichst oft durch eine Frische) ersetzt. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 2.07.2022)

Siehe auch: Corona-Expertenrat der Bundesregierung – Wikipedia

 

Update vom 15. April 2022

Nach Auslaufen des Infektionsschutzgesetzes gilt nun bundesweit das neue Basisschutzgesetz

Nach mehr als 2 Jahren verordneter Corona-Regeln entfällt von nun an die Maskenpflicht und gilt nur noch in Arztpraxen, Krankenhäusern, Alten- u. Pflegeheimen und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Verantwortlichkeiten zum richtigen Umgang mit der Pandemie gehen von nun an von der Bundesregierung auf die Bundesländer über.

Kritik kommt von den Bundesländern. Die Vorgaben seien zu unpräzise. Es fehle z.B. an der festen Größenordnung wann ein Bezirk zum Hotspot erklärt werden muss.

Hält man in dieser Form am Gesetz fest, wird nach Aussage des hessischen Gesundheitsminister Klose „so eine Durchseuchung in Kauf genommen“.

Alle aktuell konkret geltenden Vorschriften unter

Corona: Basis-Schutz und Hotspot-Maßnahmen | Bundesregierung

(Quellen: HR-Info v. 29.03.22, Frankfurter Rundschau, Eigene)

Anmerkung der Redaktion: Geht raus in Euren Lieblingsmusikclub und feiert Eure Lieblingsbands ! Die meisten Frankfurter Musikclubs haben die Corona Auflagen gelockert oder gestrichen. Mehr Infos dazu auf den Homepages der jeweiligen Veranstalter. Natürlich schert sich ein Corona Virus nicht um Gesetze. Er ist existiert aber trotzdem weiter. Also bleibt vorsichtig und gesund !

Y E A H – Endlich wieder stage diven (Foto: nytimes.com)

 

 

Update vom 20. März 2022

Verantwortung für Corona-Regeln geht vom Bund auf die Bundesländer über

Der Bundestag hat am 18.03. grundlegende Änderungen im Infektionsschutzgesetz erlassen. Künftig entscheiden die Länderparlamente in welchen Regionen welche Regeln anzuwenden sind.
Das gilt insbesondere für sogenannte „Hotspots“. Eine Zahl hierzu, wann eine Region ein solcher ist, wurde nicht genannt. Für die Übergabe und Umsetzung der Maßnahme gilt eine Übergangsfrist von 2 Wochen.

Die Änderungen im Gesetz stoßen auf viel Unverständnis in den Bundesländern. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sagte dazu „Die heutige Beratung ist ein Tiefpunkt im Verhältnis zwischen Bund und Ländern“. Die Ampel-Koalition hat die Neuauflage des Infektionsschutzgesetzes gegen die Bedenken und Warnungen der Länder autoritär durchgesetzt.

Nicht alle Regeln dürfen die Länder bestimmen. Ausgenommen ist z.B. die Begrenzung der Personen bei Veranstaltungen.

(Quelle Frankfurter Rundschau vom 20.03.2022)

Update vom 3. März 2022

Land in Sicht : Der 3 – Stufen – Plan in Hessen

Die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. bietet gemeinsam mit dem Landesmusikrat Hessen e.V. eine hessenweite Coronaberatung für alle Kulturschaffenden, Verbände und Vereine sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen an und unterstützt alle Ratsuchenden tatkräftig, auch die Nichtmitglieder. Für die Kultur in Hessen | Kulturberatung Hessen (kulturberatung-hessen.de)

Der Verein hat am 28.02. auf seiner homepage den 3 – Stufen – Plan für Hessen veröffentlicht:

3-Stufen-Plan in Hessen – Lockerungen in Sicht in nahezu allen Bereichen

Erste Stufe ab 22.2.2022:
Geimpfte und Genesene dürfen sich im öffentlichen Raum wieder unbegrenzt treffen, bislang waren Treffen mit höchstens zehn Personen erlaubt.
Für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene bleiben die Kontaktbeschränkungen jedoch zunächst bestehen. Geändert werden auch die Test-Richtlinien in Schulen. Mussten bislang nach einem positiven Coronafall in einer Klasse alle Schülerinnen und Schüler zwei Wochen lang täglich getestet werden, soll dies künftig nur noch eine Woche lang notwendig sein. In der übrigen Zeit soll es bei drei verpflichtenden Tests pro Woche für ungeimpfte Schülerinnen und Schüler bleiben.
Weiterlesen bei hessen.de …

Geplant ab dem 4. März wird Stufe 2:
Es liegt hierzu noch kein Auslegungshinweis der nächsten Corona-Schutzverordnug vor, die CoSchuV ab 4.3.2022 ist bereits online zu lesen –
Weiterlesen bei hessen.de …

Bei Veranstaltungen im Freien darf die Auslastung ab dem 500. Platz bei maximal 75 Prozent jedoch bei maximal 25 000 Personen liegen.
Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen soll die Obergrenze bei 6000 Teilnehmenden liegen.
Ab dem 500. Platz darf die Auslastung maximal 60 Prozent sein.
Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich gilt: Nehmen mehr als 500 Personen teil, ist ein 2G-Plus-Nachweis erforderlich, ansonsten gilt die 3G-Regel ab zehn Personen.

Des Weiteren werden die Zugangsbeschränkungen in den Innenbereichen gelockert, in den meisten Bereichen ist dann ein 3G-Nachweis – also Geimpft, Genesen oder tagesaktuell Getestet – ausreichend. Dazu zählen unter anderem Sporthallen, Fitnessstudios, Saunen und Hallenbäder sowie Freizeitparks, Schlösser, Museen und alle körpernahen Dienstleistungen.
Auch für den Zugang zur Gastronomie (Innen- und Außenbereich) sowie zu Hotels ist dann ein 3G-Nachweis ausreichend.
Clubs und Diskotheken hingegen dürfen ihre Innenbereiche mit 2G-Plus-Regel wieder öffnen.

In den Schulen entfällt ab Montag, 7. März, die Maskenpflicht am Sitzplatz.

Diese Maßnahmen sollen vorerst bis zum 20. März gelten, denn dann läuft auch das Bundesinfektionsschutzgesetz aus. Aktuell wird noch vonseiten der Ampel-Koalition in Berlin diskutiert, wie es danach weitergehen soll. Werden die Verordnungen nicht verlängert, fallen theoretisch ab diesem Tag sämtliche Corona-Einschränkungen weg. Auch in Hessen gebe es dann keine rechtliche Grundlage mehr, um etwa Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln durchzusetzen. Sowohl Bouffier als auch Klose sprachen sich jedoch am Montag beide dafür aus, dass den Ländern im Fall steigender Infektionszahlen ein sogenannter „Instrumtentkasten“ auch nach dem 20. März zur Verfügung stünde.
(Quelle: hessen.de)

 

Update vom 24. Februar 2022

Bundestag beschließt die Verlängerung zum Kurzarbeitergeld

Sonderwirtschaftsförderungen des Bundes sind verlängert bis zum Sommer

Die der Pandemie geschuldeten Sonderregeln zum Kurzarbeitergeld wurden am 18.02.22 durch den Bundestag verlängert. Mit der staatlichen Bezuschussung der Lohnkosten möchte man verhindern das Menschen aus den Betrieben entlassen werden.

Im März 2020 stieg die Zahl Kurzarbeitenden auf 2,6 Millionen an. Der Spitzenwert lag im April 2020 bei Rund 6 Millionen. Im Januar 2022 sind es geschätzt ca. 900.000 Menschen.

Kritik am neuen Vertragswerk kommt von den Unternehmensverbänden, die fordern auch weiterhin die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge zu 100 Prozent zu übernehmen. Hierzu wurden zuvor Einschränkungen beschlossen. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 19.02.2022)

 

Bundesregierung verlängert Corona-Wirtschaftshilfen

Wie die die IHK Frankfurt in ihrer Zeitschrift 02/03.22 mitteilt, wurden seitens der Bundesregierung beschlossen, die bisherige Überbrückungshilfe II Plus in wesentlichen Teilen als Überbrückungshilfe IV bis Ende März 2022 fortzuführen.

Das birgt die Möglichkeit auf Erstattung der Fixkosten im Unternehmen und für besonders stark durch die Pandemie betroffenen Betriebe die Chance zu einem zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss im Rahmen der Überbrückungshilfe IV.

Die „Neustarthilfe“ für Soloselbstständige hat sich offensichtlich bewährt und wird ebenfalls verlängert. Nach Prüfung der Unterlagen winken dem AntragstellerIn ein monatlicher Zuschuss von 1500 Euro, maximal aber 4500 für den verlängerten Förderzeitraum.

 

Update vom 13.02.2022

Das Licht am Ende des Tunnels naht / Trotz Optimismus und geboostert angesteckt

Eben noch schien der Autor dieser Seite noch ganz positiv im Hinblick auf die nahegelegene Zukunft der Livemusik. Seitens der Regierungen wurden erste Lockerungen in Aussicht gestellt und
2 Studien (Siehe: Studie: So könnte die Festival-Saison 2022 unter Corona-Bedingungen aussehen – Backstage PRO  ) ergaben, dass durchaus im Sommer 2022 wieder größere Musikfestivals stattfinden könnten.

Doch seit Freitag bin ich selbst Omikron positiv getestet worden und befinde mich in Isolation. Mich erinnert es an den Stubenarrest aus Kindheitstagen. Virusbedingt fehlt es mir noch an Kraft und Konzentration. Aber in Kürze bin ich wieder zurück.

Bleibt gesund !

Foto: feineArt.de

Update vom 30.01.2022

Das Kurzarbeitergeld läuft nach 24 Monaten aus

Veranstaltungswirtschaft erwartet Kündigungswelle im März 2022

Das Bundesprojekt „Kurzarbeitergeld,“ bei dem Arbeitgeber für ihre Beschäftigten bei der Bundesagentur für Arbeit Lohnersatzleistungen beantragen konnten um Arbeitsplätze in der Krise absichern zu können, läuft nunmehr nach 2 Jahren im März 2022 aus. Ein herber Schlag für die Bedientesten in der Veranstaltungswirtschaft. Der Branchenverband schlägt Alarm und warnt vor einer Kündigungswelle bei der 20.000 – 30.000 Menschen ihren Job verlieren könnten. Auch wichtige Fachkräfte könnten daher aufgrund der endlosen Corona-Einschränkungen bei Kulturveranstaltungen nicht mehr weiter beschäftigt werden. Laut Branchenverband stehen 100.000 Betriebe quasi vor dem aus sollte es keine Besserungsperspektiven geben. (Quelle Frankfurter Rundschau vom 22.01.2022)

 

Update vom 09. Dezember 2021

Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) fordert Sonderhilfen für die Veranstaltungswirtschaft

Mit dem explosiven Anstieg von Neuinfektionen in der 4. Corona Welle haben die Ministerpräsidenten der Bundesländer neue Einschränkungen für Veranstaltungen beschlossen.

Michow sagte: „Wenn künftig bei Kulturveranstaltungen in Innenräumen maximal 30 bis 50 Prozent der Raumkapazität genutzt werden darf, werden sofort alle Veranstaltungen abgesagt werden müssen. Sie wären völlig unwirtschaftlich.“ Die Branche befindet sich in „einer Situation mit der sie allein nicht mehr fertig wird.“

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 liegt der Umsatzeinbruch der Veranstaltungsbranche mittlerweile bei mindestens 10 Milliarden Euro. (Quelle: Backstage Pro vom 06.12.2021)

 

Update vom 20. November 2021

Einlass bei Kulturveranstaltungen nur noch unter 2G-Regel

Aufgrund rasant steigender Infektionszahlen mit dem Corona Virus hat das Land Hessen die Maßnahmen zum Schutz gegen die Pandemie verschärft. Ab Donnerstag, 25.11. bis zunächst 23. Dezember gilt für alle Veranstaltungen in Innenräumen die 2G-Regel. Es erhalten nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Die neuen Maßnahmen sollen u.a. auch durch die Landespolizei stärker als bisher kontrolliert werden, sagte Landesvater, Volker Bouffier (CDU) am Freitag Abend in Wiesbaden. Die Frankfurter 7 Tage-Inzidenz (Bestätigte Fälle pro 100000 Menschen in Kreisen und Städten) liegt bei 320,1, der hessenweite Durchschnitt bei 214,6. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 20.11.2021)

2G, 2G plus und mehr
Infos über die aktuellen Regelungen gibt es hier:  Bund und Länder einigen sich auf neue Corona-Regeln für Veranstaltungen und weitere Hilfen – Backstage PRO

 

kostenlose Tests – damit wird bald Schluss sein und künftig ca. 25 Euro kosten …

Update vom 26. September 2021

2G ./. 3 G : Neue Corona-Schutzverordnung für Hessen

Seit dem 16. September gilt in Hessen eine angepasste Coronaschutzverordnung. Dabei löst die aktuelle Hospitalisierungs-rate (Belegung der Zahl von Intensiv-Betten in den Krankenhäusern) die 7-Tage-Inzidenz als alleiniger Größenfaktor ab.
Das neue 2G Optionsmodell für Veranstalter und private Betreiber liefert die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich an die 2G-Regel halten. In diesem Fall entfallen wesentliche coronabedingte Einschränkungen: Es gelten keine Abstandsregeln mehr und auch die Maskenpflicht sowie die Kapazitätsbeschränkungen fallen weg. Von der 2G-Pflicht ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren.
Über die neue Regelung und den Schritt in Richtung Normalität gibt es große Kritik und Warnungen vor einer Spaltung der Gesellschaft. Dazu ein engagierter Artikel von Dr. Bernd Hontschik in der Frankfurter Rundschau vom 25.09.2021
Keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne: Ein mehrfacher Skandal | Panorama (fr.de)

 

Update vom 21. September 2021

Hospitalisierungsrate in Hessen

Hessen weist ab sofort zusätzlich als dritte Größe die Hospitalisierungsinzidenz aus, die über die tagesaktuelle Belegung der hessischen Intensivstationen mit Covid 19 Fällen informiert. (Frankfurter Rundschau vom 19.09.2021)

Daten-Trennung nach Geimpften und Ungeimpften

Die Hessische Landeregierung hat beschlossen die landesweite Inzidenz ab sofort für Geimpfte und Ungeimpfte getrennt voneinander auszuweisen. Grund dafür ist nach Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) „die große Differenz“. Am 3.09. lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Ungeimpften bei 262,3, bei den Geimpften lediglich bei einem Wert von 12,7 pro 100.000 EinwohnerInnen. „Diese Zahlen belegen eindrücklich, wie wirksam die Impfung ist“, so Klose.

(Frankfurter Rundschau vom 05.09.2021

 

Update vom 29. August 2021

Abschied vom Sommer 21 der irgendwie keiner war, aber zumindest den Corona Virus in Schach hielt, und einige kleine aber feine Open-Air-Konzerte und Festivals möglich machte.

Seit gestern wird gemeldet, sind die Inzidenzzahlen für Frankfurt über die magische Marke von 100 geklettert. Die Zahl der Neuinfektionen steigt wieder. Man spricht von einer 4. Welle.

Vorbereitend auf die wiederkehrende Situation hat die Hessische Landesregierung in der letzten Woche eine neue Corona Verordnung in Kraft gesetzt. Diese sieht u.a. einen Vorteil für Geimpfte vor. Das sogenannte Eskalationskonzept setzt weiter auf den Maßstab der Inzidenz aber auch auf die 3G-Regeln (geimpft, genesen, getestet).

Für Veranstaltungen gilt, je nach Art, mit mehr als 200 oder 100 Personen sind diese genehmigungspflichtig. Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

Exakte Informationen unter:

https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/treffen-veranstaltungen-freizeit-und-sport

 

Update vom 19. Juli 2021

Aktuelle Corona Grundregeln für private Treffen und Veranstaltungen

Für private Treffen bis zu 25 Personen sind die Einschränkungen aufgehoben. Es wird dazu geraten auch weiterhin die Abstands- u. Hygieneregeln (AHA-Regel) einzuhalten. Corona Tests werden weiterhin empfohlen.

Veranstaltungen mit mehr als 25 Personen sind mit Auflagen verbunden. Dazu zählen ein Abstands- und Hygienekonzept, eine Testpflicht für BesucherInnen von Innenräumen sowie die Kontaktdatenerfassung der am gesamten Event beteiligten Personen.

Bei Veranstaltungen im Gebäude gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 250 Personen.
An einem Open Air dürfen bis zu 500 Personen teilnehmen. Geimpfte und Genesene zählen in beiden Fällen nicht mit. Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern gelten als Genehmigungspflichtig. (Frankfurter Rundschau v. 17.07.2021)

 

Superspreader Event in den Niederlanden

Nach dem Verknipt-Festival in Utrecht mit 20000 Besuchern steigt die Zahl der neu Infizierten auf über 1000 an. Mehr unter Tausend Corona-Infizierte nach dem Verknipt-Festival in Utrecht – Backstage PRO

 

Update vom 26. Juni 2021

Laut dem Robert Koch-Institut ist aktuell die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen erneut gesunken und liegt bei gerade mal 8,8. Deswegen konnten mit Wirkung Freitag, 25. Juni, die Regeln für Veranstaltungen und kultureller Angebote neu definiert werden.
Aktuell gilt:

– Indoor sind maximal 250, Outdoor maximal 500 Teilnehmer erlaubt.
– Geimpfte und Genesene zählen dabei nicht mit.
– Größere Veranstaltungen sind mit Sondergenehmigung möglich.
– Bei Indoor-Veranstaltungen gilt eine Testpflicht mit Kontaktdatenerfassung.

Abstands- und Hygienekonzepte sind nach wie vor zwingend erforderlich.
(Frankfurter Rundschau vom 24.06.2021)

Aufgrund der kürzlich stark gefallenen Covid 19-Inzidenzzahlen kündigen die politisch Verantwortlichen der Bundesländer eine gemeinsames Vorgehen bei Großveranstaltungen an. Für die kommende Woche ist ein Vorschlag für eine gemeinsame Regelung vorgesehen, so die Staatskanzlei der niedersächsischen Landesregierung. (Frankfurter Rundschau v. 16.06.2021)

 

Update vom 14. Juni 2021

Frankfurter Open-Air-Projekt „Mainbrückensommer“ abgesagt

Während andernorts schon wieder einiges in Sachen Live Events geht, gibt sich die Stadt Frankfurt vorsichtig und hat das Open-Air-Projekt „Mainbrückensommer“ abgesagt. Unter dem Motto „Hier spielt die Musik“ sollte unter innerstädtischen Main-Brücken Pop und Jazzmusik geboten werden. Jetzt macht die Stadt einen Rückzieher und verweist auf Bedenken des Grünflächenamtes wegen fehlender Frischwasseranschlüssen und des Ordnungsamtes weil sich angeblich mehr Anwohner am Main über Lärm bei Veranstaltungen beschweren.

Unter Federführung des Frankfurter Mousonturm, des Frankfurt Lab und der freien Kulturszene ist die Veranstaltungsreihe „Kultursommer 2021“ in der Freilichtbühne Sommerbau an der Kaiserleipromenade geplant. Ein ausgelagerter Lichtblick. Mehr Infos unter www.sommerbau.net (Frankfurter Rundschau vom 11.06.2021)

Die Alte Brücke in Frankfurt verbindet hibbdebach mit dribbdebach (Foto: Stefan Maurer)

Die Foo Fighters bringen den Rock´n´Roll zurück in die Konzerthalle

Für den 20.06. plant die Band erstmals wieder ein Indoor-Konzert ohne Kapazitätsbeschränkungen.
Das Konzert findet im Madison Square Garden im ehemaligen Corona-Hotspot New York statt. Besucher müssen über 16 Jahre alt sein und über eine abgeschlossene Corona-Impfung verfügen.
(Frankfurter Rundschau vom 11.06.2021)

 

Update vom 11. Juni 2021

Regeln für Großveranstaltungen während der Pandemie verschieben sich

Die Landeschefs und Chefinnen der deutschen Bundesländer haben gestern darauf verständigt eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu bilden. Diese soll über die Frage eines bundesweiten einheitlichen Umgang bei Großveranstaltungen beraten und Ergebnisse vorlegen.
(Frankfurter Rundschau vom 11.06.2021)

Update vom 9. Juni 2021

Kultursektor in Deutschland um 17 Jahre zurück geworfen

Aus dem aktuellen Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages geht hervor, dass die Kulturwirtschaft im Jahre 2020 Umsatzeinbußen in Höhe von 19 Prozent hinnehmen musste. Viele Betriebe wurden auf ein Umsatzniveau von 2003 zurück geworfen. 1,8 Millionen Erwerbstätige und 260000 Unternehmen sind laut Gutachten im Kultur- und Kreativsektor (Mode, Design, Medien, Werbung) tätig. (Frankfurter Rundschau vom 7.06.2021)

 

Wacken total (Foto:nw.de)

Heavy Metal Open Air Festival Wacken verschiebt auf Sommer 2022

Wegen den andauernden Reisebeschränkungen ist es uns leider nicht möglich unser internationales Festival, zu dem Menschen aus 80 Nationen anreisen, durchzuführen, so Mitbegründer Holger Hübner. (Frankfurter Rundschau v. 02.06.2021)

 

Update vom 28. Mai 2021

Bund legt einen Sonderfond von 2,5 Milliarden Euro für die Kulturszene auf

Nachdem die Corona Inzidenzzahlen bundesweit in den letzten Tagen gehörig gesunken sind, will die Bundesregierung mit viel Geld der gebeutelten Veranstaltungswirtschaft „Mut verbreiten“.

Finanzminister Olaf Scholz sagte am Mittwoch in Berlin: „Die Kulturbranche ist von der Pandemie so vehement in Mitleidenschaft gezogen worden wie kaum eine andere Branche. Der Fond wurde aufgelegt um die vielfältige Kulturlandschaft in Deutschland zum Leben zu erwecken. Ziel ist es, das finanzielle Risiko einer Konzertabsage oder Verschiebung abzusichern.“

Es sollen damit sollen auch wieder Kulturangebote stattfinden können, die einer langfristigen Planung bedürfen. Auch sollen Mindereinnahmen durch weniger verkaufte Tickets ausgeglichen werden.

In den jeweiligen Bundesländern können Events wie Konzerte, Theater und weitere Veranstaltungen ab Juli 2021 bei den jeweils zuständigen Bundesländern angemeldet werden.

Gestartet wird zunächst mit Veranstaltungen bis 500 Personen, einen Monat später werden Veranstalter von Shows bis zu 2000 Menschen davon profitieren können.

Für Großveranstaltungen ist sogar eine Kompensationszahlung von bis zu acht Millionen Euro möglich. (Frankfurter Rundschau vom 27.05.2021)

 

Von Corona inspirierte Malerei von Renate Lang aus Frankfurt

Update vom 24. April 2021

Wie eine Seifenblase geplatzt / Burg Herzberg Festival verschiebt auf 2022

Nachdem bereits alle großen europäischen Open Air Festivals ihre Bühnen für 2021 abgesagt haben, vermeldet nun auch der größte europäische Hippie-Event, das Burg Herzberg Festival in Oberhessen, daß „unser Traum wie eine Seifenblase geplatzt ist“. Bereits im letzten Jahr viel das 4 tägige Spektakel, das seit 1963 über die Bühne geht, der Pandemie geschuldet ins Wasser. „Unser Festival steht für das Übertreten von Alltagsgrenzen, die Freiheit des Unangepassten, die Leichtigkeit des Unkonventionellen. Als Veranstalter können wir in Zeiten der Pandemie diese Grundlagen nicht gewährleisten.“
Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für das nächste Festival, das planmäßig vom 28. bis 31.07.2022 stattfinden soll. (Frankfurter Rundschau vom 16.04.2021)

Oh wie schön ist Herzberg

Weitere Milliarden-Hilfen des Bundes – auch für die Veranstaltungswirtschaft

Für in der Krise besonders stark belastete Unternehmen plant die Bundesregierung ein weiteres milliardenschweres Hilfsprogramm, das auch der Veranstaltungswirtschaft zugute kommen soll. Firmen können einen Eigenkapitalzuschuss beantragen, die in mindestens 3 Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von mehr als 50 Prozent erlitten hätten.

Für Firmen der Veranstaltungsbranche ist eine allgemeine Personalkostenpauschale „Anschubhilfe“ in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme vorgesehen. Auch können Ausfall- und Vorbereitungskosten geltend gemacht werden, die bis zu zwölf Monate vor Beginn der geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind. (Frankfurter Rundschau vom 01.04.2021)

Live Entertainment mit Covid 19 Test : Berliner Pilotprojekt geht von Mehrkosten von knapp 20 Euro aus

In einem Berliner Pilotprojekt mit zuvor 1000 zentral getesteten Besuchern*Innen wurde ermittelt, das für Personal und Tests Kosten von 35.000 Euro zusätzlich entstanden sind. Bei einer Optimierung der Abläufe könnten die Kosten knapp unter 20 Euro gesenkt werden, heißt es. (Frankfurter Rundschau v. 27.03.2021)

Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft fordert Geimpfte oder Getestete wieder zu Veranstaltungen zuzulassen / Immer noch nichts verstanden

„In Kombination mit einer Teststrategie muss es doch möglich sein, das Veranstaltungen und Konzerte stattfinden können.“ An die Politik gerichtet mahnte er bessere und zielorientierte Hilfen an. „Bei einigen Hilfen merkt man, das Ministerien die Abläufe unserer Branche immer noch nicht verstanden haben“, sagte Jens Michow. (Frankfurter Rundschau vom 25.03.2021)

Die März Printausgabe des Musikmagazins Rolling Stone widmet sich unter der Titelstory „Back to live“ mit einem Pandemie-Extra über 19 Seiten lautstark zu Wort.

Seit dem 8. März 2020 steht die Konzertwelt still. Im Heft kommen u.a. Campino, Udo L., Tocotronic, Sven Regener und weitere Künstler zu Wort aber auch Booker, Clubbesitzer, Veranstalter und Menschen, die sonst eher hinter hinter der Bühne wirken.

Ein interessanter Beitrag der offen zeigt, welche Auswirkungen das Auftrittsverbot für MusikerInnen mit sich zieht und ca. 1,5 Millionen Beschäftigte in der Eventbranche finanziell ins Taumeln bringt.

Das Jahr 2021 sehen viele Programmverantwortliche eher pessimistisch. So geht die Düsseldorfer Zentrale der Toten Hosen davon aus, daß es pandemiebedingt für dieses Jahr keine Live Auftritte geben wird. Aktuell plant Kiki Ressler, der Booker der Band, Konzerte für 2022 und bereits auch schon für 2023.

HARTE ZEITEN WÄHREND DER PANDEMIE. WER MUSIKER*INNEN HELFEN MÖCHTE, KANN UND SOLLTE NATÜRLICH VOR ALLEM DEREN MUSIK KAUFEN !
Weitere Möglichkeiten gibt es auch unter:

Kulturzeiter*in (kulturzeiterin.de)

#AlarmstufeRot

Spendenaktion für Musiker*innen – Initiative Musik (initiative-musik.de)

Crew Nation

United We Stream

#coronakuenstlerhilfe

 

Update vom 17. März 2021

Verschiebung der Frankfurter Musikmesse auf April 2022

Nachdem Corona bedingten Ausfall der Musikmesse im April 2020 steht fest, auch in 2021 wird es in Frankfurt keine Musikmesse geben. Ursprünglich war geplant, die Musikmesse zusammen mit der Buchmesse im Oktober 2021 durch zuführen. Das sorgte für Kritik. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13.03.2021)

 

Update vom 10. März 2021

Zum zweiten Male große Stille – sieben große Open Air Rock Festivals in 2021 abgesagt

Wie der DLF heute in den Nachrichten verkündete, sind aufgrund der anhaltenden Pandemie 7 große Open Air Festivals abgesagt worden. Dazu zählen „Rock am Ring“ am Nürburgring, „Rock im Park“ in Nürnberg, das „Hurricane Festival“ in Niedersachsen, das „Southside Festival“ in Baden-Württemberg. Auch das „Deichbrand“ bei bei Cuxhaven, „SonneMondSterne“ in Thüringen bei Saalburg-Ebersdorf und das Schweizer „Greenfield Festival“ fallen aus. Der Konzertveranstalter Eventim teilt mit, dass die Tickets für 2022 umgebucht werden können.

Noch optimistisch. Die Leute vom Burg Herzberg Festival in Oberhessen. Vom 29.07 – 01.08.2021 sollen Pferdekoppel und Burg gehörig wackeln …

 

Update vom 9. März 2021

Solidarität unter Künstlern und Künstlerinnen
Benefizauktion für die Frankfurter Kulturszene bringt über 50.000 Euro ein

Wie die Frankfurter Rundschau in ihrer Printausgabe vom 8. März berichtet, sind aufgrund einer Auktion von Objekten namhafter KünstlerInnen 53.300 Euro zusammen gekommen, die dem städtischen Notfallfonds für notleidende Kulturschaffende zugute kommen sollen. Die Gegenstände stammten von Heiner Blum, Thomas Bayrle, Jana Euler, Anne Imhof, Christiane Feser, Parastou Forouhar, Christa Näher und Tobias Rehberger.

Anträge zum Notfallfonds für Frankfurter KünstlerInnen unter: www.kultur-frankfurt.de/ffm-notfalffonds

 

Update 1. März 2021

Locker in 5 Stufen: Der Perspektivplan der Hessischen Landesregierung

Licht am Ende des Tunnels ? (Foto von Genty auf Pixabay)

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und sein Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) legten einen Perspektivplan aus dem Corona Lockdown vor, der schrittweise wieder in eine Normalität führen soll.

Die Lockerungsschritte sollen hessenweit zur Anwendung kommen und auf eingrenzbare Hotspots soll vor Ort reagiert werden. Al-Wazir sagte:“Wir sind auf den letzten Metern des Marathons, uns darf jetzt nicht die Puste ausgehen.“

Zur Lockerungsstufe 1 zählen:
Click & meet, Erweiterung der Kontaktbeschränkungen von 5 Personen aus 2 Haushalten, dies gilt auch für Sportaktivitäten im Freien, . Zoos und andere Freilufteinrichtungen dürfen öffnen. Dies könnte noch im März geschehen.

Stufe 2:
Gastronomie und Kulturveranstaltungen sind im Außenbereich möglich. Museen und Galerien können öffnen.

Stufe 3: (vielleicht ab nach Ostern 2021)
Unter anderem: Events mit bis zu 50 Teilnehmern sind möglich. Mannschaftssport wird gespielt werden können und die Hotels dürfen öffnen.

Stufe 4: (vielleicht ab Mai 2021)
Rückkehr aller SchülerInnen zum Präsenz-Unterricht, Veranstaltungen mit bis zu 150 Besuchern wären möglich und die Bordelle könnten öffnen. (Quelle: Frankfurter Rundschau v. 26.02.2021)

Alles ist möglich … sollte es nicht zu einem sprunghaften Anstieg der Infektionen kommen. (Meinung der Redaktion)

Long live Rock´n´Roll … aber vielleicht erst wieder so feurig in 2022 …

Englands Monsterfestival für August 2021 angekündigt

Nachdem die britische Regierung unter Premierminister Boris Johnson bekannt gegeben hatte, die Lockdown-Maßnahmen bis zum 21.06.2021 aufheben zu wollen, wurden das Reading-and-Leeds-Festival für August 2021 angekündigt.
(Quelle: Frankfurter Rundschau 26.02.2021)

Ob´s 2021 statt finden kann ? Das Burg Herzberg Festival in Oberhessen ist angekündigt für den 29.07. – 01.08.2021. Glück auf !

 

Frankfurts Inzidenzzahl fällt unter die 50er Marke

Der Lockdown und unsere Isolation zeigen erste Wirkung ! Offizieller Stand am 19.02.2021 ist für Frankfurt 48,6. Die besten in Hessen sind der Rheingau-Taunus-Kreis mit 27,8 und die Stadt Kassel mit 27,3. Schlusslicht aktuell ist die Stadt Groß-Gerau (74,3). (Quelle: Frankfurter Rundschau v. 20.02.2021)

The Magic 50 (Foto von Karsten Paulick von Pixabay)

 

Frankfurt stockt Notfall-Fonds für Kulturschaffende um weitere 300.000 Euro auf

Der Fonds, den das Kulturdezernat unterhält, richtet sich an KüsterInnen aus Frankfurt, die wegen der Pandemie finanzielle Ausfälle haben. Unterstützungen von 500 bis 5000 Euro können gewährt werden. Auch mehrfache Anträge sind möglich.
www.kultur-frankfurt.de/ffm-notfallfonds
(Quelle: Frankfurter Rundschau v. 18.02.2021)

 

Verlängerung der Aussetzung zur Insolvenzantragspflicht bis 30.04.2021

Firmen welche staatliche Hilfen in der Corona-Krise in Anspruch genommen haben, müssen vorerst weiter keinen Insolvenzantrag stellen. Die Frist wurde nochmals verlängert, nämlich von 31.01. auf 30.04.2021. Dies betrifft allerdings nur die Anträge zur Unterstützung im Zeitraum vom 01.11.2020 bis 28.02.2021.
(Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13.02.2021)

Die Zeil verwaist im Februar 2021

 

Der „Frankfurt Plan“ zur Wiederbelebung der Innenstadt

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) senden Gewerbetreibenden ein Aufbruchssignal und wollen die City wieder beleben. Sobald es des Lage zulässt, ist geplant, für mindestens 4 Wochen ein „Night Shopping“ und einen verbilligten ÖPNV zu ermöglichen. Auf der Zeil soll ein Pavillon Dorf mit Frankfurts Städtepartnerschaften entstehen, auch Pop-Up-Konzepte, Gutschein-Aktionen, SchaustellerInnen und Foodtrucks soll es geben. (Quelle Journal Frankfurt, Ausgabe Februar 2021)

 

Update vom 10. Februar 2021

Die magische 50er Inzidenz und die Mutationen aus Übersee

Bravo – möchte man rufen. Das Ziel scheint in greifbarer Nähe. Die 7-Tage-Inzidenz Zahlen fallen für Frankfurt in Richtung der magischen 50*. Die Sehnsucht nach alter Freiheit ist riesig, dass man die fortwährende Abschottung voneinander kaum noch aushalten kann. Vor allem die Rufe der Wirtschaft werden immer lauter. Man möge doch endlich wieder richtig Geschäfte machen. Klar – jede Lobby fordert ihre Interessen ein.
Wissenschaftler aus der Medizin warnen jedoch vor einer verfrühten Lockerung, denn Sorgen bereiten die Mutationen B117, B1351 und B11281, insbesondere die Varianten, die zuerst in England und Südafrika festgestellt wurden. (Quelle Frankfurter Rundschau v. 07.02.2021)
* 7-Tage-Inzidenzzahl pro 100.000 Menschen = 79,9

 

Berger Straßenfest 2021 wird verschoben

Das für Mai angedachte Berger Straßenfest im Frankfurter Nordend wird Pandemie bedingt auf ein Wochenendtermin im September verschoben. (Quelle Frankfurter Rundschau vom 05.02.2021)

Bergerstraßenfest aus guten Tagen (Foto: Offenbach Post online)

 

1.000.000.000 (Eine Milliarde) Euro mehr für das Bundesprogramm „Neustart Kultur“

Im Juli 2020 wurde das Corona-Hilfspaket 1 für die notleidende Kulturbranche mit einer Summe von einer Milliarde beschlossen. Davon sind bislang 900 Millionen ausgezahlt worden. Aufgrund von Interventionen, u.a. vom Deutschen Kulturrat, hat die Bundesregierung am 3.2. ein Hilfspaket 2 mit der gleicher Summe beschlossen. Mit den Hilfen sollen Kultureinrichtungen innovative Ideen für neue Veranstaltungsformate entwickeln und finanzieren .können. (Quelle Frankfurter Rundschau v. 05.02.2021)

Money makes the world go round

 

Absage an Sonderrechte für Geimpfte

„Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen“, forderte der Chef des größten deutschen Ticketverkäufer und Konzertveranstalter, Klaus-Peter Schulenberg. Seine Firma habe die Systeme bereits so eingerichtet, dass diese auch Impfausweise lesen könnten.
Für den Vorstoß bekam er nicht nur Kritik von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) sondern auch vom Berliner Indie Rock Veranstalter Berthold Seliger, der die ethische Frage stellt und fordert am System „Kultur für Alle“ fest zu halten. Eine Sekretion wäre gefährlich, schließlich genießen bereits jetzt schon besserverdienende zahlreiche Privilegien. Eine Impfung darf nicht zu einer weiteren Trennung führen. Auch sei noch unklar ob eine Impfung gegen die Weiterverbreitung des Virus schütze. Er selbst plant eine erste kleine Hallen Tournee für Herbst 2021 und konzentriert sich mit seinem Geschäft eher auf 2022. (Quelle Frankfurt Rundschau vom 4.02.2021 und Deutschlandfunk, Sendung „Fazit“ vom 5.2.2021)

Berthold Seliger. Konzertveranstalter (u.a. Patti Smith) und Buchautor (Foto: Spex)

 

Kritik an der schleppenden Auszahlung der November-Hilfen 2020 werden lauter

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) steht in der Kritik. Die Auszahlung der sogenannten November-Hilfen kommt nur schleppend voran. Leittragende sind vor allem die kleinen Solo-Selbstständigen. Die TV-Nachrichten in ARD und ZDF verkünden, dass erst 50 Prozent der November-Hilfen ausgezahlt sind. (23.01.2021)

Ein politisches Schwergewicht: Bundeswirtschaftminister Peter Altmaier

 

Update vom 27. Januar 2021

Die Sehnsucht nach alter Freiheit ist groß – Der Frankfurt Plan als Aufbruchssignal

Die Zeil – total verwaist im Januar 2021

Das weiß auch die Stadt Frankfurt. Deshalb werkelt sie aktuell an einem „Frankfurt-Plan“ als „Aufbruchsignal für die Zeit nach dem Lockdown“. Damit soll die durch den Lockdown nahezu verwaiste Innenstadt rasch wieder belebt werden, sobald das Infektionsgeschehen es zulässt. Als Zeitraum für die Aktionen sind vier Wochen ab Ende Mai 2021 im Gespräch. Es soll Night Shopping Angebote geben, Geschäfte könnten bis 24 Uhr geöffnet haben, Frankfurter*innen könnten verbilligt in Hotels übernachten, ein Pavillondorf mit Frankfurts Partnerstätten (Tel Aviv, Mailand, Prag, Budapest) könnte auf der Zeil entstehen, Foodtrucks ihre Speisen anbieten und Schausteller, Vereine und Kulturanbieter sich präsentieren. Das erklärten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU).
(Quelle: Frankfurter Rundschau vom 17.01.2021)

Das waren noch Zeiten: Sepp´l, OB Feldmann u. Ben vom Hörnerv auf dem MUF 2012

 

Update vom 26. Januar 2021

Covid 19 und die Auswirkungen auf unsere Psyche

Die Mitgliederzeitschrift der DAK (Deutsche Angestellten Krankenkasse) hat in ihrer jüngsten Ausgabe ein Interview der Psychotherapeutin und Buchautorin Angelika Rohwetter geführt.

Dabei rät sie die durch Krisen geprägte Gegenwart „nicht zu bekämpfen sondern zu akzeptieren. Sonst resignieren wir und verlieren an Kraft. Das ist jetzt unsere Realität die gestaltet werden will.“

„Die Abstandsregelung und die Maskenpflicht führen dazu, daß „Nähe und Distanz nicht mehr natürlich geregelt sind.“ Witz, Charme und Lebendigkeit bleiben auf der Strecke. „Unsere Mimik wird kontrolliert und distanziert. Damit fällt das Öl im Getriebe des Alltags weg und das Misstrauen steigt.“

Anmerkung der Redaktion: Wichtig ist: Bleibt verbunden trotz Abstand ! Pflegt den Kontakt mit Familie, Freunden und Kollegen.

 

Update vom 15.01.2021

Lockdown-Verschärfungen und weiterer Stillstand für die Live Kultur bis frühestens Ostern

Ob man nun an die Existenz eines Osterhasen glaubt oder nicht, könnte die Zeit um das Osterfest (1. – 5. April) endlich die lang ersehnte Entspannung für Kulturbetriebe, Theater, Museen bedeuten. Sollte bis dahin – so der vorsichtige Plan – das Infektionsgeschehen deutlich zurück gedrängt worden sein, könnten die Einrichtungen wieder in Spielbetrieb gehen.

Demzufolge bleiben die Staatstheater in Kassel, Darmstadt, Gießen, Wiesbaden, das Landestheater Marburg weiter geschlossen. Auch die Städtischen Bühnen in Frankfurt, die Oper und das Schauspiel bleiben weiterhin für Publikum zu. Ersatzweise wurden dafür online Angebote geschaffen, so auch vom Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt.

Kulturdezernentin Ina Hartwig sagte: „Den Menschen fehlt die Kultur und den Künstlerinnen und Künstlern das Publikum. Man muss die schöpferische Kraft wieder auf die Bühnen zurückholen und die Häuser mit Leben füllen“.

Corona Bußgelder in Frankfurt – eine wahre Geldmaschine

Eine fleißige Frankfurter Stadtpolizei kassierte im Jahr 2020 richtet ab. Bußgelder von insgesamt 900000 Euro wurden wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnungen eingeleitet. In diesem Zusammenhang wurden durch das Ordnungsamt 6200 Verfahren eröffnet, teilte Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) mit.

Kritik an den Subventionen der Bundesregierung vom Schlachthof in Wiesbaden

Der Schlachthof in Wiesbaden zählt zu den erfolgreichsten Spielstätten der Alternativkultur in Hessen. Noch vor Corona zählte man mehr als 280000 Konzert BesucherInnen pro Jahr. Der Großteil der etwa 100 MitarbeiterInnen befindet sich aktuell in Kurzarbeit. Geschäftsführer Gerhard Schulz rechnet für 2021 nicht mit ausverkauften Shows und johlenden Rock´n´Roll Fans. In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau kritisiert er die versprochenen Überbrückungshilfen, bei der Soloselbstständige und Freiberufler durchs Raster gefallen waren. Inzwischen sei wohl nachgebessert worden. Deutlich wurde dabei, daß die Politik nicht weiß, wie der Kulturbetrieb organisiert und strukturiert ist und wie er funktioniert. Die hohe Subventionierung von Klassischen Institutionen sollte hinterfragt werden, damit alle Kulturbetriebe dem kulturellen Bildungsauftrag erfüllen und kulturellen Austausch ermöglichen können.

(Quellen: Frankfurter Rundschau vom 14.01.2021)

 

Update vom 02.01.2021

Ein Krater in Bilanzen und Portemonnaies

Für Frühjahr 2021 wird erwartet, dass infolge neuer Sanierungsregeln zum Jahreswechsel und der anhaltenden Pandemie die Zahl der Firmeninsolvenzen drastisch steigen wird. „Wenn ganze Branchen betroffen sind und die Krise bei Vielen prinzipiell das Geschäftsmodell infrage stellt, dann entsteht ein Krater in den Bilanzen, der sich nicht wieder schließen läßt“, so Sanierungsexperte Lucas Flöther.

Laut einer Umfrage des Bundesverband der Freien Berufe sind infolge der Corona-Krise rund 140.000 Jobs bedroht. 20,3 Prozent der FreiberuflerInnen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht und für 25,3 Prozent ist der Schaden gar existenzbedrohend. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

 

Update vom 31.12.2020

Gute Wünsche für das Neue Jahr vom Deutschen Kulturrat e.V.

Der Spitzenverband der Bundeskulturverbände als Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Europäischen Union hat dazu aufgerufen, Konzerthäuser, Theater und Museen und weitere von der Pandemie betroffene Kultureinrichten für eine mögliche Wiedereröffnung vorzubereiten. Die seien aber erst möglich „wenn wir die Pandemie deutlich stärker in den Griff bekommen“, so Geschäftsführer Olaf Zimmermann. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

 

Update vom 19.12.2020

Die Crowdfunding Initiative KulturzeiterIN hilft jetzt auch KünstlerInnen im Rhein-Main-Gebiet

Daniela Cappelluti von der Frankfurt-Offenbach Crowdfunding Initiative KulturzeiterIN erklärt im Interview mit Sepp´l Niemeyer (VirusMusik), daß die Förderplattform nun auch für KünstlerInnen aus dem Rhein-Main- Gebiet offen steht.

Bislang wurden knapp 250.000 Euro (ohne Gewähr) an Spenden von 658 SpenderInnen getätigt, die – nach Antragsprüfung – direkt an bedürftige KünstlerInnen ausgezahlt wurden.

Eine große Leistung dieser Privatinitiative ! Mehr Infos unter Kulturzeiter*in

 

Update vom 18.12.2020

Ein Haifischbecken trotz Pandemie

Solidarität hat ihre Grenzen, dachten wohl einige pfiffige bundesdeutsche Veranstalter, die kurzerhand sogenannte Corona-Klauseln in ihre Verträge aufnahmen um damit Ausfallhonoraren auszuweichen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat an die Kultureinrichtungen appelliert, KünstlerInnen über Ausfallhonorare an den staatlichen Corona-Hilfen teilhaben zu lassen. Theaterhäuser und Kulturveranstalter erhielten für November und Dezember Hilfen in Höhe von 75 Prozent des Vorjahresmonatsumsatzes, „dann erwarte ich auch von diesen, dass sie die engagierten KünstlerInnen anteilig daran jedenfalls über Ausfallhonorare teilhaben lassen“, so Grütters. (Quelle: Frankfurter

 

Update vom 18. Dezember 2020.

Harter Lockdown / Personal Abbau u. Rekord-Umsatzrückgänge / Neustarthilfe u. Kürzungen für Betriebe in 2021

Ob die Dauer des aktuellen Lockdown (bis 10.01.2021) ausreicht und die Ausnahmeregelung wegen Weihnachten, dem „Fest der Liebe“, wirklich sinnvoll sind steht in den Sternen geschrieben. Fachleute gehen davon aus das der Lockdown im neuen Jahr verlängert werden muss und erst im April/Mai 2021 mit einer Entspannung der Lage zu rechnen ist. Licht am Ende des Tunnels versprechen die in Kürze und mit Spannung erwarteten Impfaktionen. Wäre ja schön wenn´s wirklich funktionieren würde.

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen 24 Prozent der Firmen Personal abbauen. Dies ermittelte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag in einer Umfrage. Besonders hohe Umsatzrückgänge gibt es im Gastgewerbe (93%), der Reisewirtschaft (94%) sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft (90%). (Frankfurter Rundschau v. 23.11.2020)

„Neustarthilfe“ – eine weitere Staatshilfe der Bundesregierung: Maximal 5000 Euro Betriebskostenpauschale für Solo-Selbstständige von Dezember 2020 bis Ende Juni 2021. Antragsberechtigt soll sein, wer sein Einkommen in einem bestimmten Zeitraum vorwiegend aus selbstständiger Tätigkeit erzielt hat. Die Neustarthilfe soll einmalig 25 Prozent des durchschnittlichen monatlichen Umsatzes im Jahr 2019 betragen, aber bei maximal 5000 Euro gedeckelt sein. (Frankfurter Rundschau v. 14.11.2020)

Regierung kürzt Hilfen für Betriebe
Von Januar an bekommen wegen Corona geschlossene Firmen nur noch Fixkosten erstattet.
Ab 01.01.2021 wird der Staat die bisherigen Hilfszahlungen von 75% (des Vorjahresmonatsumsatzes) für Unternehmen die durch einen Teil-Lockdown betroffen waren einstellen. Mit Jahreswechsel will der Bund Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie zwangsweise geschlossen werde, nur noch Fixkosten wie Miet- und Pachtzahlungen im Rahmen der „Überbrückungshilfe III“ ersetzen. (Frankfurter Rundschau v. 5.12.2020)
Update vom 10. Oktober 2020

Frankfurt hat die Warnstufe 4 erreicht. Damit treten schärfere Corona Regeln in Kraft.

Wie von vielen Experten vorausgesagt steigt die Zahl der Corona-Infektionen europaweit stark an. Vor allem die großen Städte sind betroffen. Auch Frankfurt und Offenbach.

Nach Informationen des hessischen Sozialministerium haben Frankfurt (55,9) und Offenbach (65,8) die magische Grenze an Inzidenzen (bestätigte Fälle pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen) überschritten. Lt. Dem Frankfurter Gesundheitsamt hat sich die Anzahl der gemeldeten SARS-CoV-2 Neuinfektioen in den letzten 10 Tagen nahezu verdoppelt.

Am Freitag meldete die Frankfurter Rundschau Hessen weit 307 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Die TAZ in Berlin titelte über die Sperrstunde „Kreuzberger Nächte sind kurz – Schluss mit lustig.“.

Für Frankfurt bedeuten diese Zahlen nichts gutes für das Nachtleben.
Seit gestern gilt für Gastronomiebetriebe eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr. Die Regelungen gelten zunächst bis einschließlich Sonntag, 18. Oktober.

Doch das ist nicht alles, denn neben den Einschränkungen für Bars, Kneipen und Restaurants gilt bis mindestens Ende nächster Woche ein Alkoholverbot auf bestimmten Plätzen, Anlagen und Straßen. Dazu zählen u. a. das Mainufer, die großen Parks, der Friedberger Platz , die Zeil, der Opernplatz, der Liebfrauenberg, Alt-Sachsenhausen und der Bereich um den Hauptbahnhof.

Auf Einkaufsstraßen wie die Zeil, Berger Str., Goethestr. und Leipziger Str. muss zwischen 8 und 22 Uhr eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht droht eine Strafe von 50 Euro.

Weitere aktuelle Information hält das Gesundheitsamt Frankfurt bereit. Bitte informiert Euch rechtzeitig.

https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/hauptamt-und-stadtmarketing/buergerbuero-und-ehrenamt/coronavirus–fragen-und-antworten

Die 2. Welle und die nächtlichen Sperrstunden bedeuten für die Menschen in der Musik- und Veranstaltungswirtschaft nichts gutes. Aber Sicherheit – soweit es die überhaupt gibt – ist oberstes Gebot. Es kommt der Tag an dem wir endlich wieder rischdisch rocken können. Noch aber braucht´s Geduld – und die ist eine Tugend.

Passt auf euch auf und vor allem bleibt gesund !

Ben vom Hörnerv

 

Update vom 14. September 2020

Auf der „Alarmstufe Rot“-Kundgebung in Berlin am 9.09.2020 hat Herbert Grönemeyer einen flammenden Appell an die Politik gerichtet. Die gesamte Veranstaltungsbranche stehe kurz vor dem Kollaps.

Herbert Grönemeyer auf 9.9. auf der Alarmstufe Rot Demo (Foto: news.de)
Herbert Grönemeyer auf 9.9. auf der Alarmstufe Rot Demo (Foto: news.de)

Mit der Großdemo soll auf die wirtschaftlichen Nöte aufmerksam gemacht werden, in die die Veranstaltungsbranche durch die Corona-Pandemie gestürzt wurde. Die rund 6500, Die Veranstalter sprachen von 15.000 Kulturschaffenden, wollten mit der Kundgebung ihre Forderungen an die Verantwortlichen in der Politik unterstreichen.

In der Branche seien bundesweit rund eine Million Menschen beschäftigt und es werde ein jährlicher Umsatz von 130 Milliarden Euro erzielt. Damit sei die Veranstaltungsbranche der sechstgrößte Wirtschaftszweig Deutschlands, so Grönemeyer. Allein der Rock’n’Roll-Bereich habe eine Wirtschaftskraft wie der Autobauer Porsche. Der Unternehmenswert sei größer als der, aller deutschen Bundesligen zusammen. Allerdings stehe dieser Wirtschaftszweig vor dem Aus, da seit Beginn der Corona-Krise keine Großveranstaltungen mehr stattfinden könnten. Doch gerade das Publikum sei „das Adrenalin der Künstler“. Und vor allem die vielen Menschen hinter den Kulissen seien in schweren Nöten: vom Trucker über den Roadie bis zum Security-Mitarbeiter. Ohne sie seien „Künstler hilf- und glanzlos“, so Grönemeyer. Sie alle seien größtenteils alleine als Kleinunternehmer tätig und hätten meist keinen „doppelten Boden“. Deshalb appellierte Grönemeyer mit Nachdruck an die Politik, die versprochene direkte und unbürokratische „Zugehensweise zur Grundsicherung“ zu finden. Außerdem forderte der Sänger ein monatliches Überbrückungs- oder Kurzarbeitergeld für Solo-Selbstständige. Ebenso wie Subventionen für die Popkultur, die denen ähnlich seien, die zum Beispiel der Hochkultur zukommen würden.
Wenn dies nicht „schleunigst passieren“ würde, sei die Gefahr groß, dass die gesamte Branche bald kollabieren würde. „Ein Land ohne Live-Kultur ist wie ein Gehirn ohne geistige Nahrung, ohne Euphorie, Aufbruch, Lust, Diskurs, Lachen und Tanz. Es verdorrt, gibt Raum für Verblödung, für krude und verrohende Theorien, verhärtet und fällt seelenlos auseinander“, so der 64-Jährige. Jede „einzelne Hand“ in der Veranstaltungsbranche habe das gleiche Recht auf Grundsicherung wie die Mitarbeiter anderer Unternehmen, die schnell und unkompliziert Hilfe bekommen hätten. Sie seien „die rauschende Seele und der öffentliche Herzschlag dieser Nation“. Deutschland stelle seinen „Zauber aufs Spiel und seine Zauberer zur Disposition“. (Quelle: news.de)

Hier könnt ihr die Rede von Herbert Grönemeyer selbst anhören: https://www.instagram.com/p/CE6vBxgKrPl/

Das letzte Bier im Clubkeller ist getrunken. RIP
Das letzte Bier im Clubkeller ist getrunken. RIP

Das Clubsterben in Frankfurt geht weiter. Jetzt hat es den legendären Clubkeller in Sachsenhausen erwischt.

 Andy König, Club-Chef  wirft nach 19 Jahre Underground-Musikkneipe mit Livemusik das Handtuch.

„Es ist unmöglich während der Corona-Pandemie zu betreiben, vor allem wenn er damit eine Familie ernähren muss. Auch möchte ich das Konzept der Bundesregierung  Steuergeld einzusetzen und es direkt an die Vermieter weiterzuleiten, nicht weiter  tragen. Die „Clubkiller“ sind das Virus, die Immobilienbranche und der Staat, der Gastronomie und Veranstalter mit benachteiligenden Rahmenbedingungen quäle, statt mit den Kommunen an Schutzschirmen für die Subkultur zu arbeiten.“ (Quelle Frankfurter Rundschau vom 11.09.20)

 

Update vom 11. September 2020

NEUSTART KULTUR : 117 Millionen Euro stellt die Bundesregierung als Förderprogramm für Livemusik-Veranstaltungen, Musikfestivals, Musikclubs, Künstler- u. Künstlerinnen in Aussicht. 

Seit dem 07.09. können die Anträge auf Unterstützung eingereicht werden. Eine Antragsstellung ist bis zum 31. Oktober 2020 möglich. Mehr Informationen unter: https://www.initiative-musik.de/

 

Update vom 23. August 2020

Sicherheit in unsicheren Zeiten: Testlauf eines „Superspreader-Events“ in der Arena Leipzig

Unter Leitung der Universitätsmedizin Halle fand am 22.08. das Experiment „Restart-19“ mit Sänger Tim Bendzko und Band sowie 2200 Freiwilligen (negativ getesteten) Konzertbesuchern statt.

Die Wissenschaftler wollen ein mathematisches Modell entwickeln, nach dem sich das Risiko eines Covid-19-Ausbruchs nach solchen Großveranstaltungen berechnen lässt. Dabei wurden drei Szenarien inszeniert und auch die An- und Abreise des Publikums per Tracker analysiert. Während des Konzerts bestand eine verschärfte Maskenpflicht. Die Auswertungen des Experiments sollen im Oktober vorliegen.

Ben vom Hörnerv

 

Update vom 21. August 2020

Endlich wieder Livemusik : Das Bett, Tanzhaus West und die Batschkapp starten die Open Air Serie „Kultursommergärten

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Möge der Sommer noch lange andauern – zumindest aus der Sicht der Künstler, Fans und Kulturschaffenden in der Eventbranche. Draußen an der frischen Luft ist das Corona Virus weitaus weniger aggressiv als in geschlossenen Räumen.

Unter den Auflagen der aktuellen Hygieneschutzbestimmungen haben drei Frankfurter Livemusik-Spielstätten in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt das Programm „Kultursommergärten“ aus der Taufe gehoben.

Die Veranstaltungen finden jeweils auf einem Freigelände – in der Regel auf dem Parkplatz am Club – statt. Los geht es ab 21.08.. Bis zu 250 Gäste werden pro Show zugelassen. Ursprünglich sollten bis zu 1000 Besucher erlaubt sein, doch die Idee musste leider aufgrund der ansteigenden Fallzahlen von Neuinfektionen fallen gelassen werden. Die Stadt Frankfurt bezuschusst das Projekt mit einem Zuschuss von 20.000 Euro.

Zum Programm: https://bett-club.de/     https://www.tanzhaus-west.de/     https://batschkapp.tickets.de/de/

Nix wie raus ! Ben vom Hörnerv

 

Update 5. August 2020

Die Initiativen „Wir für Euch“ und „Alarmstufe Rot“

BumBum Ulli + die Organisatoren der 1. "Wir für Euch" Kundgebung vom 2. Juli 20 an der Weseler Werft in Frankfurt
BumBum Ulli + die Organisatoren der 1. „Wir für Euch“ Kundgebung vom 2. Juli 20 an der Weseler Werft in Frankfurt

Seit Anfang März herrscht nahezu Stillstand in der Veranstaltungsbranche, vor allem bei Firmen der Veranstaltungstechnik. Wo es keine Konzerte, Festivals, Tourneen oder Messen gibt, sind Veranstaltungstechniker ohne Arbeit, Firmen für Veranstaltungstechnik ohne Aufträge.
Ähnlich ist die Situation für Musiker, Freelancern, Soloselbstständigen und bei Konzert-, Tournee-und Eventagenturen, angeschlossenen Dienstleistern, in Clubs, Kulturzentren und Spielstätten.
Die Branche liegt danieder und auch für 2021 steht nicht fest wann wieder Normalbetrieb aufgenommen werde kann.

Noch in diesem Herbst droht eine riesige Pleitewelle und Massenarbeitslosigkeit.
Den etwa 2 Millionen Menschen in Deutschland, die ihren Lebensunterhalt über die Einnahmen aus Veranstaltungen generieren, droht der Existenzverlust.
Es fehlt an Perspektiven und seitens der Politik existiert scheinbar kein Handlungsbedarf.

Mittlerweile gibt es bundesweit zwei Internet-Plattformen auf denen sich Betroffene und Unterstützer tummeln. Die Initiative „Wir für Euch“ ist bei facebook zuhause und auch „Alarmstufe Rot“ findet ihr im Internet.

Fotoserie aus der Kundgebung von „Wir für Euch“ am 04.08.2020 in Frankfurt:

Bereits am 29. Juli hatten wir von radio x innerhalb der Sendung ABS Magazin ausführlich und mit Studiogästen der Initiative „ Wir für Euch“ berichtet. Die Sendung könnt ihr jederzeit als podcast unter www.absmagazin.de nachhören.

Ben vom Hörnerv

 

Update 21. Juli 2020

Die Alternativ-Szene-Kneipe und Veranstaltungsbühne „HORST“ im Frankfurter Stadtteil Gallus muss aus Finanznöten infolge der Corona-Auswirkungen schließen. Dort hatten wir von VirusMusik gemeinsam mit dem HORST-Team in den letzten 2 Jahren wunderbare Konzerterlebnisse mit der „VirusMusikRadioShow“ feiern können. Danke an Caro und Lolek. Haltet durch und viel Erfolg bei der Suche nach einer neuen Location.

HORST - Nichts geht mehr
HORST – Nichts geht mehr

Hier der offizielle und bewegende Abschiedsbrief vom HORST vom 16.07. per Email:

Liebe Freunde,
viele von euch wissen es ja bereits, wir haben schlechte Nachrichten zu verkünden:
HoRsT hat Corona nicht überlebt!
Wir sind unendlich traurig, dass unser Herzensprojekt, welches wir über die letzten 7 Jahre mit viel Liebe, Leidenschaft, Freude, aber auch unter großen Anstrengungen aufgebaut haben, nun Vergangenheit ist.
Nachdem wir zu Silvester noch ausgelassen das Jahr 2020 begrüßt hatten, haben wir im Januar den Laden wegen einer Brandschutzsanierung komplett ausgeräumt und super motiviert unser neues Büro gegenüber eingerichtet, um dort die kommende Saison zu planen.
Am 1. Mai wollten wir den Raum mit einem lauten Knall wieder eröffnen und viele Konzerte und Parties, Privat- & Firmenveranstaltungen und natürlich unsere schönen Reihen wie die Jam Session, Pasta Kino e Vino und Comedy (Freischnauze) waren bereits fest im Kalender eingetragen.
Dann kam Corona… und zuerst dachten wir, was für ein Glück wir haben!, dass genau jetzt so etwas passiert wo wir sowieso gerade geschlossen haben. Aber: Pustekuchen, dieser Virus war dann doch krasser als befürchtet…
Nach wochenlangem Bangen, Hoffen, Abwägen, Kalkulieren und in alle Richtungen Denken haben wir uns entschieden, den Vertrag in den Adlerwerken nicht zu verlängern, denn unter diesen Umständen können wir den Raum nicht halten. Wann unser schöner Veranstaltungsraum wieder vollumfänglich genutzt werden kann steht noch in den Sternen, und ohne die volle Auslastung der Räume ist das Erwirtschaften der hohen Miete unmöglich.
Wir haben mit unserem Vermieter wochenlang verhandelt und versucht, die Wiedereröffnung nach der Brandschutzsanierung zeitlich so weit wie möglich nach hinten zu ziehen, doch leider stießen wir dort auf wenig Verständnis, denn: „der Investor braucht Planungssicherheit“!
Unser Polster, welches wir für die eingeplante Brandschutzsanierungsschließzeit zurückgelegt hatten, ist aufgebraucht und die Krise hat durch laufende Kosten die wir auch ohne Betrieb haben, mehr als unsere letzten Reserven aufgefressen.
Um unsere Firma zu retten ziehen wir die Reißleine, denn ein nahes Ende der Pandemie ist nicht absehbar und die staatlichen Unterstützungen reichen bei weitem nicht aus.
Wir wollen weiterhin ein niederschwelliges, vielseitiges Kulturprogramm anbieten, doch unter diesen Bedingungen – mit  Abstand, Hygieneregeln, begrenzter Gästezahl und persönlich unkalkulierbaren Haftungs- & Gesundheitsrisiken – funktioniert unser Konzept nicht mehr. Und vor allem es fehlt an einer Perspektive.
Seit über 25 Jahren sind wir in Frankfurt aktiv und unsere Leidenschaft ist und war es immer, die verschiedensten Leute zusammen zu bringen und diese mit Kunst, Kultur und Kulinarik zu verwöhnen.  Am besten so viele und so eng wie möglich!
Wichtig war uns auch immer, dass unser vielseitiges Programm zu fairen Preisen einem breiten Publikum zur Verfügung stand und auch Leute mit einem niedrigem Einkommen nicht ausgeschlossen werden. Frankfurt hat solche Orte nötig!
Dabei war uns immer die Qualität wichtiger als die Wirtschaftlichkeit.
Da wir leider keine öffentliche Förderung erhalten haben, hatten wir unser Kulturprogramm selber mit professionellen Firmenfeiern, Hochzeiten und privaten Vermietungen, quersubventioniert. Das alles ist jetzt nicht mehr möglich.
Was jetzt auch einfach weg ist und was uns ganz besonders am Herzen lag sind unsere Veranstaltungsreihen wie die 46 mal stattgefundene Jam Session „The HoRsT Sessions“, bei der sich Musiker aus dem ganzen Rhein Main Gebiet trafen um stundenlang  Live zusammen zu spielen, sich auszutauschen und kennen zulernen. Danke an Fabian Habicht + Frederich Helbing für die gute Zusammenarbeit!
Auch die vielen Kunstausstellungen, Pasta Kino e Vino -Abende, Konzerte, Diskussionsveranstaltungen, Vorträge sowie DJ Barabende und Clubveranstaltungen werden uns & Frankfurt fehlen.
Für uns war es ein großes Abenteuer und ein riesigesVergnügen die Entwicklung unseres horsty Babys zu verfolgen und zu sehen, wie sich permanent Querverbindungen und Netzwerke bilden.
Aber aufgeben werden wir nicht. Ein Ende birgt auch immer die Chance für etwas Neues – und an Ideen fehlt es uns nicht.  Auch nicht an Material. Eigentlich haben wir Alles und noch viel mehr, außer einem Raum – was Segen und Fluch ist, denn: wohin mit dem ganzen Kram (Möbel, Gastroküche, Deko, Technik u.v.m.)?
Auch wenn dieses Projekt bereits Covid 19 zum Opfer gefallen ist, wollen wir unsere Firma durch die Krise bringen, um danach noch einmal etwas Neues anzufangen.
Dafür fehlt es konkret an:
Räumen – am besten Open Air – zur Zwischennutzung, um kleinere Events zu veranstalten
einem kostengünstigen, ebenerdigen Lager, um für die Dauer der Pandemie alles unterzustellen, bis wir die Sachen entweder wieder nutzen oder verkaufen können. Mittlereile haben wir ein Lager bis Ende des Jahres gefunden – bis dahin müssen wir einen neuen Ort für unsere Sachen finden und dann vorraussichtlich alles nochmal umziehen.
finanzielle Unterstützung, um unser Lockdown-Loch in der Kasse zu stopfen, Schulden zurückzahlen zu können und  vor allem um auch in Zukunft das kulturelle Leben in Frankfurt mitgestalten zu können.

Angebote für Räume und Spenden nehmen wir mehr als dankbar an! <3
Bankverbindung bei der Frankfurter Sparkasse
HoRsT Kultur GmbH & Co. KG, IBAN: DE85 5005 0201 0200 5612 43, BIC: HELADEF1822

oder per paypal einfach an : kontakt@horst-ffm.de
Wir vermissen euch jetzt schon ganz stark ihr lieben Gäste, ihr tollen Musiker & Künstler;
danke an euch Kunden, Kooperationspartner, und vor allem an die besten Mitarbeiter der Welt!  Wir hatten ein tolles engagiertes Team, das den HoRsT nie nur als eine gewöhnliche Arbeitsstelle gesehen hat.
Wir hoffen dass das Clubsterben in Frankfurt nicht allzu dramatisch wird – bitte liebe Kollegen, haltet durch!
Wir sind auch so sauer & traurig, dass Corona uns nicht nur unsere Existenz, sondern auch die Möglichkeit genommen hat, das Ende von unserem geliebten HoRsT gebührend zu zelebrieren. Wir werden das irgendwann irgendwo nachholen.
We will be back
Carolin Hock & Lolek Lorey

 

Update 6. Juli 2020

Infolge der niedrigen Infektionsraten hat die Hessische Landesregierung letzte Woche umfangreiche Corona-Lockerungen beschlossen. Es gibt neue Regeln für Theater-, Kino-, Konzert- und Sportveranstaltungen.

Grundsätzlich gilt, das

– der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden muss,
– als Richtgröße sollen pro Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen,
– zwei Hausstände oder maximal zehn Personen können sich gemeinsam ohne Mindestabstand bei        Veranstaltungen und im öffentlichen Raum aufhalten,
– bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit Sitzplätzen müssen diese personalisiert werden,    um eine Rückverfolgung im Fall einer Infektion zu ermöglichen,
– Veranstaltungen mit mehr als 250 Besuchern müssen weiterhin vom Gesundheitsamt genehmigt          werden.

Öffentliche Tanzveranstaltungen bleiben weiter untersagt. Die bekannten Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Die neuen Regelungen gelten zunächst bis zum 16. August dieses Jahres. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 04.07.2020)

Bleibt schön gesund ! Ben vom Hörnerv

 

Update vom 5.07.20

Am 2.07. fand die Kundgebung “Wir für Euch” statt. Ein Weckruf der Frankfurter Veranstaltungsbranche, denen infolge der Covid19-Krise sämtliche Aufträge weggebrochen sind. Sie fürchten Insolvenzen und befürchten in Hartz4 zu landen, sollte sich nichts ändern. Etwa 200 Personen hatten an der Demo teilgenommen, die sich morgens um 11 Uhr auf der Weseler Werft am Main einfanden. Nach den eindringlichen Eröffnungsreden der Veranstalter an die Berliner Politik gerichtet, zog die Meute zum Willy-Brandt-Platz und von dort, über Sachsenhausen wieder zurück zum Treffpunkt, wo extra für diesen Anlass eine Bühne installiert wurde. Hier ein paar Fotos mit dem Hinweis, das diese wegen Kamerastreik erst zum Abschluss der Demo entstanden sind. Da war´s schon ein wilder Haufen, der trotzdem tapfer alle Hygieneregeln eingehalten hat. Sollte sich nichts ändern wird es nicht die letzte Demo gewesen sein …

*Zum Beitragsfoto: Hier – vor der Bühne – steht BumBum Ulli gemeinsam mit den Organisatoren. Ulli hatte die Demo schlagkräfig mit einer umgeschnallten Bassdrum und einer peruanischer Flöte zum Tanzen gebracht. Respekt !

Demo „Wir für Euch“ an der Weseler Werft zu Frankfurt

 

 

 

 

 

 

 

Update: 20. Juni 2020

Die hessische Landesregierung teilte am Donnerstag, den 18. Juni mit, dass generell ab Montag (22.06.) in Hessen wieder größere Veranstaltungen mit einer Anzahl von bis zu 250 Personen (bislang 100) zugelassen werden, sofern die Hygieneregeln eingehalten werden.

Großveranstaltungen wie Volksfeste bleiben bis Ende Oktober 2020 weiterhin geschlossen.

Update: 08. Juni 2020

1 Milliarde für die Kultur

Seit letzten Donnerstag wissen nun endlich offiziell wieviel Kunst der Bundesregierung wert ist. Nach langer Zeit des Wartens, hat nun am 04.06. Kultur-Staatsministein Monika Grütter das Hilfspaket für Kultur und Kulturschaffende verkündet. 1 Milliarde Euro stehen zum Abruf bereit. Der Kampf ums Geld kann beginnen. Verteilt wird nach unterschiedlichen Kriterien:

1. 250 Millionen für pandemiebedingte Investitionen wie z.B. Hygienemassnahmen

2. 450 Millionen für KünstlerInnen damit ihre künstlerische Arbeit weiter ermöglicht werden kann

3. 150 Millionen für „Neustart“ für neue Formate und Programme, die der Vernetzung,     Verständigung im Kulturbetrieb dienen

4. Vom Bund geförderte Kuturbetriebe können einen Ausgleich zu ihren Einnahmeverlusten beantragen.

Mehrfachanträge sind möglich.

Zum Thema sind zwei sehr interessante Zeitungsartikel erschienen. a) Tagesspiegel online vom 04.06. „Eine Milliarde gegen den Corona-Stllstand, b) Süddeutsche Zeitung vom 03.06. „Die Seuche, die Kunst und das Geld).

Wir wünschen viel Erfolg und starke Nerven ! Ben vom Hörnerv

Money Money Money - must be funny - in the rhich man´s world
Money Money Money – must be funny – in the rhich man´s world

Update: 01. Juni 2020

Nach 12 langen Wochen des Wartens kündigt die Bundesregierung nun für kommende Woche unter Federführung von Monika Grütters ein Hilfspaket für die Kulturszene an. Wir sind gespannt und können´s kaum Erwarten.

Die Welt rockt nur noch leise (Update vom 28.05.2020)

Nun befinden wir uns schon in der 12ten Woche nach dem lock down infolge der Covid 19 – Epidemie. Für die freischaffenden Menschen in und für die Kulturbetriebe und MusikerInnen steht nach wie vor kein wirklicher Rettungsschirm bereit. Während Konzerne wie die Fluggesellschaft Lufthansa mit 9.000.000.000 €uro (9 Milliarden) subventioniert werden, bleibt für die Livemusik-Kultur nur ein Achsel zucken übrig.

Die allmählichen Lockerungen der letzten Tage und Wochen schließen auch weiterhin Großveranstaltungen bis mindestens 31.08. aus. Es gilt „Superspreading-Events“ (Virenschleuder-Parties) zu vermeiden. Also wird es auch auf lange Sicht sehr leise bleiben. Es wird im Sommer weder Tourneen noch Festivals geben.

Die Zukunft ist wie immer ungewiss. Man wird sich infolge der Lockerungen auf lokale Ausbrüche (Hotspots) einstellen müssen.

Es empfiehlt sich auch weiterhin die Hygieneregeln, den Sicherheitsabstand (1,50m) zu Personen zu beachten und einen sauberen Atemschutz zu tragen. Der Corona-Virus ist manchmal nur einen tausendsten Millimeter klein und wird (von Infizierten) oft durch Atemluft, Sprechen oder Singen in Tröpfchenform freigesetzt. Große Tropfen fallen nach kurzer Strecke zu Boden, den Winzlingen gelingt es mittels Aerosolen bis zu 3 Stunden in der Luft zu stehen.

„Frische Luft ist des Coronas ärgster Feind“, sagt Virologe Drosten (Frankfurter Rundschau vom 27.05.2020)

Wer weiß, vielleicht wird es doch noch im Spätsommer in Eventlocations wie der Hafen 2 oder die Kommune 2010 in Offenbach kleine aber feine Open Air Festivals geben können.

Fest steht die alternative Szene braucht Alternativen. Sonst wird es eng im Turbo-Subventions-Kapitalismus.

Jammern hilft nicht. Jamen schon – mit Abstand versteht sich.
Viel Spaß dabei, Rock on & bleibt schön gesund

Ben vom Hörnerv

Kontakt: Bernd@virusmusik.de

virus 2

 

Stand: 26. April 2020

Soloselbstständige erhalten (kleine) Hilfe von „Kulturzeiter“

Daniela Cappelluti – Euch u.a. vielleicht bekannt  von „Danielas Ausgehtips“ – hatte vor gut 2 Wochen die Initiative „Kulturzeiter“ gegründet, um für eine schnelle Hilfe für die Solo-Selbstständigen zu sammeln. Bislang wurden 60.000 Euro gespendet. Damit konnten 49 KünstlerInnen aus unterschiedlichen Branchen mit je 500 Euro unterstützt werden. Soloselbstständige, Künstler und Kulturschaffende aus Frankfurt und Offenbach können sich unter https://www.kulturzeiterin.de bewerben.

Ben vom Hörnerv

 

Stand: 23. April 2020

Soloselbstständige

Unter der Headline „Keine Soforthilfen für Soloselbstständige – Kleinstuntenehmer fallen durch den Rost“ berichtet die Frankfurter Rundschau heute über Selbstständige, die bislang nicht in den Soforthilfeprogrammen von Bund und Länder berücksichtigt wurden. Soloselbstständige sind Ein-Mann, Eine-Frau-Unternehmen, die aus dem eigenen Wohnzimmer arbeiten und keine GmbH betreiben. Dies betrifft besonders viele Jobs im Kulturbereich. Laut Zeitung hat das hessische Wirtschaftsministerium bereits beim Bundeswirtschaftsministerium interveniert und Klarstellung gefordert.

Soforthilfen für Unternehmen mit 5-50 Beschäftigten unter: rp-kassel.hessen.de  oder  wirtschaft.hessen.de

Darlehen wickelt die landeseigene WI-Bank ab. www.wibank.de

von Ben vom Hörnerv

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Stand: 3. April 2020

Infolge der Covid-19 Pandemie steht spätestens seit dem 12. März unser aller Kulturleben still. Alle Konzerte mussten abgesagt oder verschoben werden. Mit fatalen Folgen für alle Musiker und Kulturschaffenden, den Solo-Selbstständigen und Freiberuflern, die aufgrund des Kontaktverbots von mehr als 2 Personen in eine existenzbedrohende Lage gerutscht sind.

Auch wir von VirusMusik (gegründet Kick e.V.) mussten leider unsere Teilnahme an der 40. Internationalen Musikmesse in Frankfurt sowie zwei Newcomer TV Frühlingskonzerten in der Portstraße in Oberursel absagen. Ob das Museumsuferfest 2020 mit unserer Gemeinschaftsbühne vom VirusMusik & radio x wie gewohnt stattfinden kann steht noch in den Sternen. Wir drücken unsere frisch gewaschenen Daumen und können es kaum erwarten Euch wieder leibhaftig erleben und weiter entertainen zu dürfen.

*Für Frankfurter Kulturschaffende die durch die Krise besonders hart getroffen sind, hat das Kulturamt der Stadt Frankfurt einen Notfalltopf von zunächst 200.000 Euro eingerichtet. Er hilft denjenigen im Kulturbereich, die bei den Maßnahmen von Bund und Land möglicherweise durchs Raster fallen. Antragsberechtigt sind Einzelkünstler und KünstlerInnen, Künstlergruppen und Kollektive aus Frankfurt.

Formlose Anträge können ab sofort per Brief an

a) das Kulturamt Frankfurt am Main
Brückenstraße 3 – 7, 60594 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0) 69 212 36325, Fax +49 (0) 69 212 37859
info.amt41@stadt-frankfurt.de

gerichtet werden sowie

per Mail an kulturfoerderung@stadt-frankfurt.de
Die Förderung ist zwischen 500 Euro und höchstens 5000 Euro gestaffelt und wird zunächst als rückzahlbare Zuwendung gewährt.

Unter www.kultur-frankfurt.de/FoerderungCovid-19 hat das Kulturamt eine Übersicht von kurzfristigen Fördermöglichkeiten mit links und Infos auf einem Blick zusammen gestellt. *(Stand 29.03.2020 – Interview mit Ina Hartwig in der Frankfurter Rundschau online)

Bis dahin erfahrt Ihr täglich Neues von uns von 17 – 18 Uhr in unseren Sendungen auf radio x, dem Frankfurter Stadtradio.  www.radiox.de

Nutzt die Zeit – seid kreativ & bleibt gesund ! Ben vom Hörnerv

Kontakt: Bernd@virusmusik.de

Standort – das grenzunterschreitende Musikmagazin – Episode 7 – in der Mediathek MOK Rhein Main.

Hallo ihr Menschen da draußen.

Lange hat es gedauert, aber nun ist sie endlich da. Standort, das grenzunterschreitende Musikmagazin, Episode 7. Die Sendung wurde Ende 2021 auf dem Balkon vom MOK Rhein Main, mit wunderbaren Gästen aufgezeichnet. Als Gäste durften wir den Gitarristen, Sänger und Komponisten Chris Tucker, den Musiker, Produzenten und Songschreiber Oliver Rüger und Solė Fía vom Zena Kollektiv begrüßen.

Ab jetzt ist das Standort Magazin, Episode 7 in die Mediathek des MOK Rhein Main zu sehen. Die Magazinsendung wurde in zwei Teile aufgeteilt.
Standtort Magazin Episode 7 Teil I – www.mediathek-hessen.de
Standort Magazin Episode 7 Teil II – www.mediathek-hessen.de

Oder einfach „Standort“ in die Suchleiste eingeben.

Vielen Dank für euer Interesse
und liebe Grüße von Chan & Sepp’l.
VirusMusikRadio und Standort, das grenzunterschreitende Musikmagazin.

Kontakt unter: radio@virusmusik.de