Offen für Veränderung – Das Offene Haus der Kulturen feiert den Start seiner großen Kampagne mit einem mehrtägigen Festival.

Das Offene Haus der Kulturen geht in die Umsetzungsphase. Aus diesem Anlass laden wir vom 28. bis 31. Oktober gemeinsam mit der Kulturinitiative am Main, VirusMusik, dem VirusMusikRadio, dem HoRsT und vielen weiteren Initiativen zu einem Festival auf den Campus Bockenheim. Es gibt Konzerte, Projektionen und Installationen. Im Rahmen einer Offenen Agora diskutieren zudem namhafte Gäste über die inhaltliche Ausrichtung des hier entstehenden soziokulturellen Zentrums, das den Nukleus des zukünftigen Kulturcampus bilden wird. Höhepunkt des fünftägigen Festivals ist eine Kunstaktion, bei der das Gebäude zunächst zum Verschwinden gebracht wird, nur um dann – falls alles klappt – auf dem Kopf stehend wieder aufzutauchen. Weitere Infos unter: https://www.ohdk.de/

Am 29. Oktober ab 17 Uhr veranstaltet das Offenen Haus der Kulturen eine Offene Agora Initiativen und AktivistInnen der Stadt äußern sich in ihrer Vielfalt zu dem Thema der Partizipation und Beteiligung an der Gestaltung von gelebten Orten der Demokratie. Inhaltlicher Schwerpunkt ist das vom Unterstützerkreis gestaltete Forum um 19:30 Uhr, bei dem u.a. der neue Leiter des Instituts für Sozialforschung, Stefan Lessenich, der Gründer von Kanak Attak, Imran Ayata, der ehemalige Leiter von medico international und Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt, Thomas Gebauer sowie weitere namhafte Referent*innen über die Notwendigkeit von gelebten Orten der Demokratie und den Begriff der Offenheit sprechen werden.

In den Tagen davor und am Samstag, den 30. Oktober gibt es ein Musikprogramm mit bekannten Frankfurter Bands und DJs sowie von Künstler*innen gestaltete Projektionen auf die Fassade des ehemaligen Studierendenhauses. Höhepunkt ist Samstag, 30. Oktober, an dem auf einer großen, von der Kulturinitiative am Main und Virus Musik Radio bespielten Bühne auf dem Außengelände des Campus verschiedene Live-Bands und Kleinkünstler*innen auftreten werden.

Das Festival bildet den Auftakt einer großangelegten Kampagne, die der Unterstützerkreis des Offenen Haus der Kulturen mit der Berliner Agentur Ballhaus West konzipiert hat. Dabei geht es darum, aus der Frankfurter Stadtgesellschaft heraus die Notwendigkeit eines Offenen Hauses zu unterstreichen.

Nun ein paar Infos zu dem Programm des im Rahmen der Kampagne stattfindenden Musikprogram.
Am Freitag, den 29. Oktober sind ab 17 Uhr
Kenzo Loops, Musiker, Livelooping-Musik, Veranstalter von Miniraves.
Maly macht Musik, Singer & Songwriterin,
zu hören.

Am Samstag, den 30 Oktober spielen ab 16 Uhr
Lindner (u.a. Henning von Revolte Tanzbein),
Jason Fretz – Endspurt (Thrash Pop in deutscher Sprache),
Elda (Progressive-Dream-Pop mit sphärischen Klängen und halligen Effekten),
Wrong Vagabonds (Electro Alternativ Funk Duo ),
Mr. Jee Jid (jazzig, funkig & poppigen Tunes ).

Am Sonntag, den 31. Oktober gibt es von 14 bis 20 Uhr

Theaterworkshop
Up- Cycling
Buchvorstellung und Diskussion: Kultur zwischen Einheit und Vielfalt
Jonglage & Flow Toys Spielplatz und Anleitung mit Musik, für Groß und Klein
Ab 17.00 Uhr Licht-und Feuershows by Playground & Main Flame, Jamsession.

Nun ein paar Infos zu VirusMusik, VirusMusikRadio, dem HoRST und der Kulturinitiative am Main.

Die „Kulturinitiative am Main“ ist ein Netzwerk von Sub-Kulturschaffenden aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. Die Initiative fordert von der Stadt Frankfurt ein stärkeres Engagement für Kultur und Subkultur: etwa die Ausweisung von Frei- und Grünflächen oder von leerstehenden Gebäuden zur kulturellen Bespielung. Auch braucht es erleichterte Genehmigungsverfahren für kulturelle Veranstaltungen. Schließlich setzt sich die Kulturinitiative am Main für einen besseren Schutz bestehender Clubs und (Off-)Locations sowie für die Unterstützung der freien Musik- und Partyszene sein. Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/KulturinitiativeAmMain

HoRsT ist zwar zurzeit ohne Nest, aber weiterhin aktiv. Seit über 20 Jahren engagieren wir uns in der Frankfurter Kulturszene und werden uns auch weiter dafür einsetzen, neue Freiräume zu erschließen für Kunst und Kultur; und um verschiedenste Menschen zusammen zu bringen, zum Feiern, Leben und Lieben. Wir sind solidarisch mit dem Offenen Haus der Kulturen, für den Erhalt des Studierendenhauses und die Umsetzung des Kulturcampus! Frankfurt braucht diese Räume, um lebenswert zu sein. Infos unter: http://www.horst-ffm.de/

VirusMusik (ehemals Kick e.V.) ist eine Initiative Frankfurter MusikerInnen aus der Rock- und Popszene. VirusMusik wurde 1991 gegründet, um die regionale Musikszene zu fördern und für diese in der Stadt Bedingungen zu schaffen, unter denen sich produktiv und zukunftsorientiert arbeiten lässt. Vertreten durch VirusMusik werden die MusikerInnen und Fans der ca. 1.600 Bands in und um Frankfurt.
Seit 1997 ist VirusMusik mit dem Format VirusMusikRadio täglich ein Stunde bei Radio x, dem Frankfurter Stadtradio auf Sendung. Durch die VirusMusikRadio-Redaktion und in Zusammenarbeit mit NewcomerTV und dem MOK Rhein Main, hat VirusMusik Möglichkeiten, Frankfurter Musikfans noch direkter über die Musik und Aktivitäten regionale MusikerInnen und Bands zu informieren. Weitere Infos unter: www.virusmusik.de oder https://www.facebook.com/virusmusikradioffm

Die sechste NewcomerTV Nacht 2021 in der Portstrasse Jugend & Kultur.

In der NewcomerTv Regie bei der Arbeit.

NewcomerTV, VirusMusikRadio und die Portstrasse Jugend & Kultur präsentieren:
Die sechste NewcomerTV Nacht 2021 in der Portstrasse Jugend & Kultur,
am Freitag, den 24. September in der Portstraße Jugend & Kultur, Hohemarkstraße 18 in 61440 Oberursel (Taunus).

Die Veranstaltung ist ein Onlinekonzert, ohne Publikum.

17.15 Uhr  –  Der Kern, Rock/Crossover mit deutschen Texten aus Mörfelden-Walldorf.
19.00 Uhr  – Ole Peng, Singer & Songwriter aus Hanau.
20.45 Uhr  – Busch of Dorn, Alternativ, Noise, Experimentell, aus Frankfurt.
22.30 Uhr  – Miz Ery, Rock, Alternativ, Indie, aus Obertshausen.

 

Der NewcomerTV Eröffnungsbildschirm!!!

Die Sommerpause ist gerade vorbei, da steht schon sprichwörtlich die sechste NewcomerTV Nacht, in der Portstrasse Jugend & Kultur, in Oberursel vor der Tür.

 Septembermorgen – ein Gedicht von Eduard Mörike – Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen. Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt, in warmem Golde fließen.

 

Newcomer TV, die Portstrasse Jugend & Kultur und VirusMusikRadio präsentieren auf den NewcomerTV Nächten talentierte, spannende Bands, die in der breiten Öffentlichkeit noch nicht so bekannt sind. Musikalisch ist alles erlaubt was Spaß macht. Stilistisch geht es von Punk über Rock’n’Roll zu Funk, Fusion, Weltmusik, Pop, Rock, Jazz, Alternativ, Indie, alle möglichen Metal und Hart und Heftig Bereiche bis zu Experimental Musik und elektronischer Musik. Die Konzerte der Bands werden von NewcomerTV für das Fernsehen aufgezeichnet bzw. die Mitschnitte können auf www.newcomertv.com jederzeit angeschaut werden.

Der hinter uns liegende Sommer, hat sicher bei Jung und Alt ein fast unstillbares Verlangen nach Live-Musik auslösen. Da haben NewcomerTV und das VirusMusikRadio natürlich genau die richtigen Bands zur sechsten NewcomerTV Nacht eingeladen.

Hier geht es zu den Bands im Programm.

 

Der Kern, Rock/Crossover mit deutschen Texten aus Mörfelden-Walldorf.

17.15 Uhr Der Kern, Rock/Crossover mit deutschen Texten aus Mörfelden-Walldorf.
Der Kern steht für Rock/Crossover mit deutschsprachigen Texten. Harte Gitarren, atmosphärische Sounds, eine antreibende Rhythmusgruppe und ausdrucksstarke Texte zeichnen die Musik aus. Der Kern macht Musik. Harte, aber auch melodiöse Gitarren unterlegt von ungewöhnlichen Keyboard-Arrangements, eine antreibende Rhythmussektion und deutschsprachige Texte, die zu denken geben.
Die Band bietet seither den professionell aktiven Musikern die Möglichkeit, ihrer kreativen Selbstgestaltung freien Lauf zu lassen und ihre individuellen musikalischen Einflüsse, ihre Energie und Gefühle mit kraftvoller Musik und ausdrucksstarken Texten zu vertonen.
Zurzeit arbeitet die Band im Studio an neuen Songs, die in Kürze veröffentlicht werden.

Weitere Infos unter: www.facebook.com/derkernband/

 

Ole Peng, Singer & Songwriter aus Hanau.

19.00 Uhr Ole Peng, Singer & Songwriter aus Hanau.
Ole Peng singt, komponiert, textet und vertont selbstgeschriebenes Liedgut in deutscher Sprache. Im Mittelpunkt stehen dabei zwischenmenschliche Beziehungen und die damit verbundenen Eigenheiten. Stilistisch möchte sich Herr Peng nur ungerne in Schubladen stecken lassen, warum sollte man sich limitieren, wenn der kreative Geist einen heimsucht und einem alle Türen offenstehen? Mal ist es „Marie“, deren Fähigkeiten besungen werden, anderorts drehen wir uns „Im Kreis“ vor lauter Liebesglück oder er singt „ich bleib jetzt stehen“ und stellt sich den Dämonen, die uns unser Leben lang verfolgen.

Hier singt ein eckiger Mensch mit Kanten vom Leben in einer runden, kantenlosen Welt. Aktuell steht er bei Interaural Audio unter Vertrag, veröffentlichte 5 Singles im Kalenderjahr 2020, tourt Solo mit seinem Programm „Ohne Gepäck“ durch das Land und arbeitet an einem neuen Album, welches 2021 erscheinen wird. Im Studio, wie auch Live, wird Ole von Armin Heislitz am Schlagzeug und Tony Spagone am Bass begleitet. Beide Musiker stehen ihm mit ihrer jahrelangen Erfahrung in allen Belangen zur Seite und drücken dem Trio mit ihren Einflüssen einen markanten Stempel auf.
Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/olepenglala

Busch of Dorn, Alternativ, Noise, Experimentell, aus Frankfurt.

20.45 Uhr Busch of Dorn, Alternativ, Noise, Experimentell, aus Frankfurt.
Alternativ, Noise, Experimentell, Soundtrack, aus Frankfurt.
Alexej Lojko und Dirk Neureuther Schlagzeug, Gitarre, Bass, Percussion, Korg Monologue, Fieldrecordings, Gesang – Gegründet Ende 2019 um unseren 24-spur-rekorder für die Hauptband Dornbusch auszuprobieren. Die Songs entstehen aus Jams, und werden Track für Track „jammend“ ergänzt. Unser Motto AKNM (Alles kann nichts muss) – Aber eigentlich haben wir uns bei einem Blutritual in Malaysia kennengelernt – initial waren wir zu dritt – der eine hat sich bereitgestellt für ein kannibalistisches Ritual – wir haben ihn gegessen – und dann haben wir in einer Pizzeria einen Geheimbund gegründet.
Weitere Infos unter: https://buschofdorn.bandcamp.com/

Miz Ery, Rock, Alternativ, Indie, aus Obertshausen.

22.30 Uhr Miz Ery, Rock, Alternativ, Indie, aus Obertshausen.
Hinter „Miz Ery“ verbirgt sich ein Band-Quintett aus der Umgebung Frankfurt. Angefangen als Liveband für das Soloprojekt Nessy Ellen hat sich schnell der Wunsch und das Ziel einer gemeinsamen Band geäußert. Nach dem Release der Debüt EP „Heartscapes“, welche unter dem Namen Nessy Ellen im September 2020 veröffentlicht wurde, hat sich die Band ab November ins Studio zurückgezogen, um an einer neuen EP (“Featherlized“) zu arbeiten, welche am 27. August 2021 unter dem neuen Bandnamen „Miz Ery“ überall erscheinen wird. Ihre erste Single “Misery” erschien am 09.07.2021 und ist auf allen Streaming Plattformen erhältlich. Miz Ery, ein befreundetes, musikalisches Team, deren Harmonie und Energie jeden beim Zuschauen und zuhören mitreißt. Ihre Songs sind so vielseitig wie das Leben, eine gute Mischung aus Rock, Alternative und ein bisschen Indie. Die Band besteht aus Timo am Schlagzeug, Lukas am Bass und Backgroundgesang, Chris an Gitarre sowie Backgroundgesang, Tobi an Gitarre und Background Gesang und Vanessa am Gesang und der Gitarre.
Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/band.miz.ery

 

 

Weitere Infos zur Veranstaltung unter: www.newcomertv.com und www.virusmusik.de

Womit beschäftigt sich die Frankfurter Musikinitiative VirusMusik im Jahr 2021?

Hallo liebe Musiker/innen und Fans von VirusMusik!

mit diesem Ausblick auf das laufende Jahr möchte ich euch auf die geplanten Aktivitäten von VirusMusik im Jahre 2021 aufmerksam machen. Wir suchen nämlich für unsere Onlinekonzerte, oder für die Sommerwerft und die VirusMusikRadio Show und natürlich für unsere täglichen Radiosendungen, Musiker/innen und Bands, die Lust haben mit uns zusammen zu arbeiten.

Das VirusMusik Büro.

https://www.facebook.com/virusmusikradioffm

Auch unter Corona Pandemie Auflagen möchte VirusMusik im Jahr 2021 an der Weiterentwicklung der Frankfurter Musikszene arbeiten. Die Kultur- und Musikszene ist seit März 2020 wegen Corona so gut wie auf Null gefahren. Deshalb sucht VirusMusik auch in diesem Jahr nach Möglichkeiten regionale Musiker/innen und Bands in Corona Zeiten zu unterstützen. Da aber alle Kulturinitiativen und Kulturplattformen nach Möglichkeiten suchen runtergefahrene Veranstaltungsorte wieder zu beleben und Veranstaltungen unter Corona-Auflagen in kleinen Rahmen wieder möglich zu machen, sucht VirusMusik nach Partnern unter Veranstaltern, oder in alternativen Kulturnetzwerken. So gibt es Kontakte zu Clubs am Main, oder alternativen Veranstaltern wie Frank Dietrich, oder zu Protagon e.V. und der Sommerwerft, oder zum Haus der Kulturen auf dem Kulturcampus Bockenheim, Kontakte zu den Sommergärten der Batschkapp, oder vom DAS BETT, oder dem Tanzhaus West. Ebenfalls gibt es eine Zusammenarbeit mit einer Kulturinitiative, die von der Musikerin Conni Maly initiiert wurde. Einen Runden Tisch von Kulturschaffende, Kulturarbeiter/innen, Veranstalter/innen, „Solidarisch durch die Krise“, um mit Betroffenen und Politiker/innen aus Frankfurt an Alternativen Projekten zu arbeiten. Im VirusMusikBüro laufen wie in jedem Jahr die Fäden zusammen. Hier werden die aktuellen Veranstaltungen und Projekte koordiniert. Hier werden die täglichen VirusMusikRadio Sendungen redaktionell bearbeitet. Hier kommen per E-Mail oder über das Internet Anfragen an die VirusMusikRadio Redaktion herein und werden an die einzelnen Redaktionen weitergeleitet. Auch 2021 werden hier viele Anfragen von Musiker/innen und Bands bearbeitet, die gerne Konzerte bei den NewcomerTV Veranstaltungen, bei der Sommerwerft, oder in der VirusMusikRadio Show spielen würden. Aber nicht nur die Konzertanfragen werden bearbeitet, sondern auch die zahlreichen Bewerbungen für die täglichen VirusMusikRadio Sendungen. VirusMusik sendet seit 1996 mit dem VirusMusikRadio auf radio x, täglich eine Stunde Radio. Aus diesem Grunde hat sich 1996 eine Radioredaktion von ca. zwanzig Personen gegründet, die in ihren Sendungen vornehmlich Musik regionaler Musiker/innen und Bands präsentieren. Diese täglichen Radiosendungen können momentan auch nur unter strengen Hygienevorschriften stattfinden und Interviews mit Musiker/innen und Bands, können nur noch telefonisch geführt werden. Aber die täglichen Radiosendungen sind in der momentanen Situation trotz Auflagen noch möglich und für die regionale Musikszene ungemein wichtig, da sie das Selbstbewusstsein der Szene stärken und eine Möglichkeit sind, aktuelle Nachrichten über Hilfsangebote, Konzertmöglichkeiten, wichtige politische Endscheidungen an die Musiker/innen und Kulturschaffenden weiterzugeben.

Im vergangenen Jahr hat VirusMusik verstärkt angefangen mit den Möglichkeiten des Internets zu experimentieren, bei denen Musiker/innen online miteinander Musik machen können, oder an gemeinsamen Audioaufnahmen arbeiten können. Online musizieren, oder Schüler/innen Online zu unterrichten wurde 2020 immer interessanter und ist in diesem Jahr wegen andauernder Pandemie genauso wichtig. Zoom, Doozoo, Jitsi, JamKazam, Skype, bieten Möglichkeiten, sind aber wie z.B. JamKzam schwer zu programmieren, um gute Ergebnisse zu bekommen. JamKazam ist die einzige Plattform wo Menschen darüber berichten, dass sie zu dritt oder zu viert latenzfrei musizieren können. VirusMusik experimentiert mit diesen Onlinemöglichkeiten und gibt die Ergebnisse an die Musikszene weiter.

Im Jahr 2021 sind acht NewcomerTV Konzerte geplant. Die Konzerte werden nicht nur Videotechnisch mitgeschnitten, es werden auch Mehrspuraudioaufnahmen gemacht. Diese Aufnahmen werden dann im VirusMusik Büro gemischt und der Stereomix wird den Bands kostenlos zur Verfügung gestellt.

VirusMusik hat in den vergangenen Jahren verschiedene Tools entwickelt, um regionale Musiker/innen und Bands zu fördern. Zum einen regelmäßige Veranstaltungen, auf denen talentierte Newcomer-Bands ihre eigenen Songs präsentieren. Das sind im Moment leider nur die Onlinekonzerte bzw. Konzerte auf der Sommerwerft. Aber wenn die Pandemie vorbei ist und ein offenes Kulturleben wieder möglich ist, wird es sicher auch die radio x Bühne auf dem Museumsuferfest, und die VirusMusikRadio Show am Ende des Jahres mit viel Publikum wieder geben. Weiterhin arbeitet VirusMusik an der Verbesserung der eigenen Medien, wie das VirusMusikRadio, in dessen täglichen Sendungen Songs regionaler Newcomer-Bands gespielt werden. Die Zusammenarbeit mit NewcomerTV und den Offenen Kanal Rhein Main, um Konzerte regionaler Newcomer-Bands für das Fernsehen aufzuzeichnen. Diese Videomitschnitte werden mittlerweile in allen Offenen Kanälen von Hessen gezeigt. Oder die VirusMusikRadio Live-Übertragungen von Konzerten oder Kulturevents. Um das alles und noch viel mehr für die regionaler Musikszene zu organisieren, gibt es seit vielen Jahren in der Frankfurter Kulturwerkstatt das VirusMusik Büro, in dem die „VirusMusik-Crew“ täglich ihre Arbeit verrichtet. Hier können sich Musiker/innen bei Fragen zum Musikbusiness, oder der regionalen Musikszene, kostenlos beraten lassen. Wo gibt es Probemöglichkeiten, welche Veranstalter buchen auch regionale Newcomer Bands, was sich durch die neuen Datenschutzgesetze für Newcomer Bands verändern, etc. Diese Fragen werden auch in Corona Zeiten immer wieder gestellt.

Das VirusMusikRadio Archiv

Einen Teil der Arbeit im VirusMusik Büro ist auch der Pflege des VirusMusikRadio Archiv gewidmet. Die Audio CDs, welche im Büro ankommen müssen, alphabetisch geordnet ins Archiv eingepflegt werden. Es wird wie in den vergangenen Jahren daran gearbeitet, ein digitales Archiv zu erstellen und die Bandinfos, welche in zahlreichen Aktenordnern in Papierform im Archiv stehen zu digitalisieren. Da diese Arbeiten bei VirusMusik unter anderem von ehrenamtlichen Helfer/innen geleistet werden, braucht es seine Zeit, bis die digitalen Arbeiten abgeschlossen sind.

Eine nachhaltige Unterstützung der regionalen Musikszene ist durch die Zusammenarbeit bzw. Bildung tatkräftiger Kulturnetzwerken möglich. VirusMusik wird zum einen durch die ehrenamtliche Arbeit vieler Musiker/innen getragen, die hier in der Region schon seit vielen Jahren in diversen Bands, Musik- und Kulturprojekten zusammenarbeiten. Zum anderen arbeitet VirusMusik schon seit über 30 Jahren für die regionale Musikszene und genießt dadurch nicht nur das Vertrauen vieler Musiker/innen, sondern hat tief verwurzelte Kontakte zu regionalen Veranstaltern und regionalen bzw. überregionalen Musikbusinessmenschen, die ihrerseits ein stärker werdendes Interesse an dem musikalischen Nachwuchs haben. Aus diesen Kontakten entstehen Projekte, durch die regionale Musiker/innen und Bands seit vielen Jahren von VirusMusik gefördert werden. Diese Projektpartner von VirusMusik übernehmen neben der notwendigen Arbeit, auch finanzielle Verantwortung. Sonst würden Projekte wie die NewcomerTV Nächte, die Standort Sendungen beim MOK Rhein Main, die täglichen VirusMusikRadio Sendungen auf radio x, die Akustikbühne auf der Sommerwerft, gemeinsame Open-Air-Konzerte in den Sommergärten, oder die VirusMusikRadio Show in der Batschkapp nicht möglich sein.

Die Arbeit von VirusMusik in Zusammenarbeit mit den vielen Projektpartnern trägt auch 2021 Früchte. Durch die langjährige Partnerschaft mit NewcomerTV, radio x, der Kulturwerkstatt Frankfurt, dem MOK Rhein Main, Protagon e.V. und vielen regionalen Veranstaltern, werden regionalen Musiker/innen und Bands viele Möglichkeiten gegeben ihre Musik, ihre Kunst an die Öffentlichkeit zu bringen.

Durch die Bereitstellung von Proberäumen, durch ein breites Angebot von Workshops und Coachings für Musiker/innen und Band, durch die jahrelange gute Zusammenarbeit mit regionalen Veranstaltern, können VirusMusik und die Partner auch 2021 viel für die regionale Musikszene tun. Die Projekte die VirusMusik in diesem Jahr beantragt sind ein wichtiger Teil dieser Zusammenarbeit.

Die Konzertreihe mit NewcomerTV.

VirusMusikRadio will auch im Jahr 2021 wieder mit NewcomerTV Onlinekonzerte geben und Bands für das NewcomerTV Magazin aufzeichnen. Geplant sind acht Konzerte in der Musikhalle Portstrasse in Oberursel, die aber seit Anfang 2021 Portstrasse Jugend & Kultur heißt. Vier Konzerte ab März bis Juni und vier Konzerte von August bis November.

VirusMusik hat sich mit der Musikhalle Portstrasse und NewcomerTV zusammengesetzt und ein Hygienekonzept entwickelt, mit dem Konzerte unter Auflagen wieder möglich sind. Seit 2021 sind Schnelltests ein Teil der Corona Auflagen für die Veranstaltungen in der Portstrasse Jugend und Kultur. Da die einzelnen NewcomerTV Nächte ohne Publikum stattfinden, sind pro Konzert ca. 35 Personen am Veranstaltungsort anwesend. Ein Schnelltest kostet 7 – 10 Euro. Wenn diese Tests von VirusMusik bezahlt werden sollen, wären das pro Konzert ca. 350 Euro. Die Portstrasse Jugend & Kultur würde sich eventuell an den Kosten beteiligen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich die Bands und die Crew am Tag des Konzerts testen lassen und die Ergebnisse, wenn sie negativ sind, als Dokument mit zum Konzert bringen. Diese Fragen werden sicher in den kommenden Wochen geklärt. Wenn Interesse im Kulturamt Frankfurt besteht, das Hygienekonzept zu lesen, ich schicke es mit dem Antrag.

Die Konzerte auf den NewcomerTV Nächten werden einzeln, beim Eintreffen der Bands aufgezeichnet.  Die vier an der Veranstaltung teilnehmenden Bands dürfen keinen Kontakt untereinander haben, bekommen für die Zeit ihre Anwesenheit am Veranstaltungsort jeweils eine eigene Backstage. Nach einem vorher erstellten Zeitplan kommt die Band am Veranstaltungsort an, macht einen Soundcheck und dann wird das Konzert direkt aufgezeichnet bzw. live gestreamt. Danach baut die Band ihr Equipment ab und verlässt den Veranstaltungsort. Dann wird die Bühne, Technik etc. desinfiziert und die nächste Band kann ihr Equipment aufbauen und wird dann ebenfalls aufgezeichnet und live gestreamt. Die Durchführung dieser Konzerte braucht mehr Zeit und mehr Personal. Die Produktion beginnt schon mittags um 12 Uhr mit dem Einrichten des Veranstaltungsraumes und der Backstage Räume und endet spät abends gegen 23.30 Uhr mit dem Rückbau des Veranstaltungsraumes und der Backstage Räume. Deshalb haben wir uns entschlossen das es für alle ein warmes Essen, also ein Catering geben muss. Außerdem verdienen die Musiker/innen im Augenblick kein Geld mit ihrer Musik und sollten deshalb eine Aufwandsentschädigung bekommen. VirusMusik zahlt die Aufwandsentschädigung der Musiker/innen, das Catering, den Tontechniker der den Ton beim Live-Stream mixt und stellt den Bühnentechniker, der beim Umbau hilft. Die Musikhalle Portstrasse stellt die Ton- & Lichtanlage, zahlt den Lichttechniker und den Audiotechniker, der für die Tonanlage beim Veranstaltungsort zuständig ist, stellt die Getränke für die Musiker/innen und Crew. NewcomerTV zahlt die Kameracrew, mietet die Filmtechnik, Schnittpult für die Nachbereitung, die Online Übertragungstechnik und sorgt für die Postproduktion.
Auf den acht NewcomerTV Nächten werden 32 Bands aufgezeichnet bzw. live gestreamt.

Ein Blick auf die Sommerwerft 2021

VirusMusik organisiert das Programm der Musikbühne auf der Sommerwerft 2021.
VirusMusik hat mit dem Verein Protagon e.V. vor vielen Jahren bei der Konzeption des Sommerwerft-Festivals zusammengearbeitet. Daraus ist die Planung und Durchführung der Konzertreihe im Beduinenzelt auf dem Sommerwerft-Festival geworden. Diese Konzertreihe wurde von Anfang an von VirusMusik organisiert und geht 2021 ins zwanzigste Jahr. Programmzusammenstellung, Künstlerbetreuung, Promotion und Moderation standen bei der Arbeit von VirusMusik im Fokus.

Die Sommerwerft 2021 geht vom 23.Juli bis zum 08. August über die „Weseler Werft-Bühne“ und ist eines der interessantesten Straßenkulturfestivals der Region.
Schon die Sommerwerft 2020 fand unter strengen Corona Auflagen statt und in diesem Jahr wird es nicht anders sein. Aber wir konnten im vergangenen Jahr viele wichtige Erfahrungen machen, die uns bei der Organisation des Sommerwerft-Programms in diesem Jahr sicher helfen werden.
Der Protagon e.V. und Antagon haben in Verbindung mit der Stadt Frankfurt ein Hygienekonzept entwickelt und es so möglich gemacht, dass die Sommerwerft unter Auflagen auch in diesem Jahr wieder stattfinden kann. Für VirusMusik ist es selbstverständlich bei der Sommerwerft mitzumachen. Für viele Musiker/innen bedeuten die Corona Maßnahmen, dass sie keine Konzerte mehr geben können. So kann VirusMusik in Zusammenarbeit mit Protagon auf der Sommerwerft 2021 vielen Musiker/innen und Bands die Möglichkeit gegeben, wieder vor einem kleinen Publikum Konzerte zu geben. Das Festival dauert 17 Tage und gibt insgesamt 41 Musiker/innen und Bands die Möglichkeit Konzerte zu geben.

Außerdem hat die Sommerwerft 2020 im vergangenen Jahr VirusMusik wichtige Erfahrungen gegeben, wie unter Corona-Auflagen kleine Veranstaltungen möglich sind. Mit diesen Erfahrungen arbeitet VirusMusik mit anderen Netzwerkpartner/innen an neuen Veranstaltungskonzepten.

Chan & Sepp’l moderieren das Standort Magazin

Standort, das grenzunterschreitende Musikmagazin.
Das Magazin Standort ist nach einer Idee von VirusMusik, in Zusammenarbeit mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal (MOK) Rhein-Main (Einrichtung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen)) entstanden.

Das Coronavirus hat unser gesellschaftliches Leben verändert. Der im März 2020 verhängte Lockdown hat das kulturelle Erleben in unserer Gesellschaft runtergefahren und Künstler/innen, Musiker/innen, Menschen aus der Veranstaltungsbranche in Existenznöten gebracht. Unzählige SOS Signale wurden von Menschen aus der Kulturszene ausgesandt und VirusMusik suchte in Verbindung mit anderen Musik- und Kulturinitiativen nach Möglichkeiten betroffenen Musiker/innen und Künstler/innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche zu helfen. Es entbrannten an vielen Orten wichtige Diskussionen über die System- und wirtschaftliche Relevanz von Kultur in unserer Gesellschaft. Viele Musiker/innen, Künstler/innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche meldeten sich in Wort- und Videobeträgen und schilderten die Ausweglosigkeit ihrer Situation und baten um finanzielle Unterstützung. VirusMusik arbeitet mit anderen Musik- und Kulturinitiativen daran, Musiker/innen und Künstler/innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche zu helfen, in dem wieder Veranstaltungen stattfinden können bzw. an Projekte zu arbeiten, die Menschen aus der Kulturbranche helfen die Zeit mit dem Coronavirus zu überstehen. VirusMusik hat nach Möglichkeiten gesucht, Musiker/innen zu Wort kommen zu lassen, die trotz Corona, die trotz ihres täglichen Überlebenskampfes weiterhin ihre Kraft und Inspiration aus der Musik schöpfen. Musiker/innen die, obwohl sie keine Konzerte geben können, weiter an ihrer Musik, weiter an musikalischen Konzepten arbeiten. Musiker/innen die nach Wegen suchen jenseits der geschlossenen Konzertbühnen mit ihren Fans zu kommunizieren. Deshalb sucht VirusMusik regionale Musiker/innen und Bands für das Magazin, die über ihre Liebe zur Musik sprechen, die darüber sprechen was ihnen ihre Musik bedeutet. Die darüber sprechen was sie in ihrem momentanen Alltag unternehmen, um mit ihren Fans jenseits der Konzertbühnen Kontakt zu halten. Da spielt das Internet eine große Rolle, oder Möglichkeiten in den eigenen Proberäumen Musik zu produzieren. Es bilden sich zurzeit kreative Netzwerke unter Musiker/innen und Bands. Wie sehen die aus? Wenn es zeitweise kaum bis keine Möglichkeiten gibt, Konzerte zu spielen, gibt es virtuelle Konzerträume? Wird an virtuellen Möglichkeiten gearbeitet, wo sich Musiker/innen und Fans begegnen können. Wenn es eine Zeit gibt, in der öffentliches kulturelles Erleben so gut wie nicht möglich ist, wo sind die Musiker/innen und Künstler/innen die an einem kulturellen Miteinander jenseits gesellschaftlicher Kontrolle arbeiten?
VirusMusik möchte im Magazin Standort Musiker/innen und Bands und auch Veranstalter zeigen, die trotz Überlebensprobleme von ihrer Musik inspiriert sind und diese Inspiration an ihre Fans weitergeben möchten. Die von ihrem momentanen Alltag erzählen, von neuen Projekten, die sie machen, von Alben, die sie produzieren und von der Kraft, die sie durch ihre eigene Musik bekommen, berichten.
Es geht VirusMusik nicht darum den berechtigten Kampf um politische und gesellschaftliche Unterstützung, den viele Musiker/innen und Menschen aus der Veranstaltungsbranche zurzeit führen, zu schwächen. Im Gegenteil, VirusMusik unterstützt die Forderungen. Es geht VirusMusik vielmehr darum den Blick der Zuschauer/innen wieder auf die Kreativität der in den Sendungen dargestellten Musiker/innen zu lenken. Den Blick auf die Fragen was Musik ist, was Musik bedeutet, wie tief Musik in unserer Gesellschaft verwurzelt ist, was ein Leben ohne Musik bedeutet und vielleicht auch die Erkenntnis, dass Musik, das Kultur immer irgendwie überleben wird, aber nicht die Künstler/innen, die diese Musik erschaffen.
Für das Jahr 2021 sind vier Sendungen geplant. Produziert wird in den Studios vom MOK Rhein Main in Offenbach. Die Entwicklung der einzelnen Folgen dauert incl. Drehzeit ca. vier Wochen. Es muss ein Skript erarbeitet werden, wo die Sendung mit allen Gästen und musikalischen Beträgen mit jeweiliger Zeiteinteilung erfasst wird. Parallel dazu müssen die Gäste eingeladen werden und das Drehteam zusammengestellt werden. Momentan darf das Drehteam nur sehr klein sein. Ein Kameramann, zwei Moderatoren/innen, und jeweils ein Interviewgast. Die eigentlichen Dreharbeiten finden immer an einem Wochenende statt. Freitags – sonntags. Nach den Dreharbeiten werden die Aufnahmen dann in einem weiteren Arbeitsprozess von zwei bis drei Tagen zusammengeschnitten und editiert. Danach kommt das Team wieder zusammen und schaut sich die Folge an. Danach findet eine Nachbesprechung statt, in der Kritik, Lob und Verbesserungsvorschläge ausgetauscht werden. Daraus ergeben sich eine Produktionszeit von ca. vier Wochen pro Folge. Danach wird die Folge drei Wochen lang auf dem Offenen Kanal Rhein Main gezeigt und ist danach immer in der Mediathek vom MOK zu sehen. Da Musiker/innen im Moment durch Konzerte kein Geld verdienen können, haben wir uns entschlossen ihnen wenigstens für die Dreharbeiten eine Aufwandsendschädigung zu geben.

Fooks Nihil auf der VirusMusikRadio Show 2020. Live aus der Batschkapp.

Die VirusMusik VirusMusikRadio Show 2021.
Nachdem die VirusMusikRadio-Show im vergangenen Jahr erfolgreich als Onlineveranstaltung in der Batschkapp zu Frankfurt am Main stattgefunden hat, möchte VirusMusik die Show auch in diesem Jahr wieder in der Batschkapp stattfinden lassen. VirusMusik geht davon aus, dass die Show auch in diesem Jahr ein Onlinekonzert ohne Publikum sein wird. Aber es kann natürlich auch sein, dass durch Impfungen etc. die Zahlen so runtergehen, dass ein Konzert mit Publikum wieder möglich ist. Deshalb haben wir einerseits die VirusMusikRadio Show wie 2020 als Onlinekonzert kalkuliert, anderseits aber die Kosten für Plakatierung und Plakatproduktion mit in die Kalkulation genommen, falls es doch möglich sein sollte die Veranstaltung mit Publikum durchzuführen. Da die Wochenenden in der Batschkapp schon mit Veranstaltungen belegt waren, bleibt für die VirusMusikRadio Show nur Mittwoch der 22. Dezember übrig. Deshalb findet die VirusMusikRadio Show eben an diesem Mittwoch den 22. Dezember statt.

Natürlich bei freiem Eintritt.
Wenn es eine Onlinekonzertveranstaltung wird, dann werden auf der Batschkapp Bühne vier Bands spielen und in den Umbaupausen werden wie im vergangenem Jahr Interviews mit den Bands und mit interessanten Menschen aus der Musik- und Kulturszene stattfinden. Falls das Konzert mit Publikum stattfindet, wird VirusMusik sich mit der Batschkapp zusammensetzen und das Konzept möglicherweise durch eine zweite Bühne ergänzen, wo in den Umbaupausen Singer & Songwriter oder kleine Akustikakts spielen.

Schlussbild und schöne Grüße von der VirusMusikRadio Crew aus der Batschkapp. VirusMusikRadio Show 2020.

Die Bands und Musiker/innen haben auf der VirusMusikRadio Show 2020 vier tolle Konzerte gespielt und es waren ca. 2500 Menschen im Online-Stream und haben sich die VirusMusikRadio-Show angeschaut. Unserer bescheidenen Meinung nach war die Show ein voller Erfolg und ein wichtiges Zeichen für die regionale Musik- und Kulturszene, am Ende des Corona-Jahres 2020. Bei der VirusMusikRadio Show 2021 soll es wieder so sein.
Bei der VirusMusikRadio Show bekommen die eine Gage und die Techniker/innen, Kameraleute, Helfer und Moderatoren/innen werden bezahlt.

Für VirusMusik verbleibe ich mit den schönsten Grüßen und wünsche der regionalen Musikszene ein kulturell aufregendes Jahr 2021.

Der Kontakt.
Wenn ihr euch für die Arbeit von VirusMusik interessiert, bei unseren Veranstaltungen vorbeikommen wollt, oder die Arbeit von VirusMusik finanziell unterstützen wollt, dann schickt uns eine E-Mail. Wir würden uns freuen.

Kontakt: radio@virusmusik.de
https://www.facebook.com/SeppLVirusMusikRadio/
https://www.facebook.com/virusmusikradioffm/
https://www.instagram.com/virusmusikradio/

Bleibt gesund und liebe Grüße

Sepp’l Niemeyer
VirusMusik & VirusMusikRadio

 

 

 

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Standort Episode 4 – jetzt zu sehen im MOK Rhein Main!!!

Hallöchen Hallo ihr Menschen da draußen,
fast hätte ich es in der Hektik, die mich momentan umgibt, vergessen: Standort, das grenzunterschreitende Musikmagazin ist mit einer neuen Folge am Start.
Standort ist eine Gemeinschaftsarbeit von VirusMusik und den MOK Rhein Main.
Als Gäste in den Gesprächen mit Chan & Sepp’l, die großartige DJane Miss Control vom Frankfurter Kollektiv GG Vybe, die wunderbare Musikerin Conni Maly und der Veranstaltungstechniker Floh Kunz als Stellvertreter der Initiative Kulturgesichter 069.
Freut euch auf spannende Balkongespräche und viel fantastische Musik.

 

Standort das grenzunterschreitende Musikmagazin Episode 4, ist auf dem MOK in der Mediathek zu sehen. –  https://www.mediathek-hessen.de/medienview_23417_von-Sepp%EF%BF%BDl-Niemeyer-Frankfurt-Standort–Das-grenzunterschreitende-Musikmagazin-Episode-4.html

 

Viel Spaß und liebe Grüße
euer Sepp’l

Infos über DJ Miss Control: https://www.newdef.de/…/miss-control-jenni-yo-aka-the…/
Infos über Conni Maly: http://conni-maly.info
Infos über Floh Kunz – Kulturgesichter 069: https://frizz-frankfurt.de/…/kulturgesichter069-auf…/

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News-Ticker: Covid-19: Die 4. Welle und das Eskalationskonzept der Hessischen Landesregierung

Update vom 29. August 2021

Abschied vom Sommer 21 der irgendwie keiner war, aber zumindest den Corona Virus in Schach hielt, und einige kleine aber feine Open-Air-Konzerte und Festivals möglich machte.

Seit gestern wird gemeldet, sind die Inzidenzzahlen für Frankfurt über die magische Marke von 100 geklettert. Die Zahl der Neuinfektionen steigt wieder. Man spricht von einer 4. Welle.

Vorbereitend auf die wiederkehrende Situation hat die Hessische Landesregierung in der letzten Woche eine neue Corona Verordnung in Kraft gesetzt. Diese sieht u.a. einen Vorteil für Geimpfte vor. Das sogenannte Eskalationskonzept setzt weiter auf den Maßstab der Inzidenz aber auch auf die 3G-Regeln (geimpft, genesen, getestet).

Für Veranstaltungen gilt, je nach Art, mit mehr als 200 oder 100 Personen sind diese genehmigungspflichtig. Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

Exakte Informationen unter:

https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/treffen-veranstaltungen-freizeit-und-sport

 

Update vom 19. Juli 2021

Aktuelle Corona Grundregeln für private Treffen und Veranstaltungen

Für private Treffen bis zu 25 Personen sind die Einschränkungen aufgehoben. Es wird dazu geraten auch weiterhin die Abstands- u. Hygieneregeln (AHA-Regel) einzuhalten. Corona Tests werden weiterhin empfohlen.

Veranstaltungen mit mehr als 25 Personen sind mit Auflagen verbunden. Dazu zählen ein Abstands- und Hygienekonzept, eine Testpflicht für BesucherInnen von Innenräumen sowie die Kontaktdatenerfassung der am gesamten Event beteiligten Personen.

Bei Veranstaltungen im Gebäude gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 250 Personen.
An einem Open Air dürfen bis zu 500 Personen teilnehmen. Geimpfte und Genesene zählen in beiden Fällen nicht mit. Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern gelten als Genehmigungspflichtig. (Frankfurter Rundschau v. 17.07.2021)

 

Superspreader Event in den Niederlanden

Nach dem Verknipt-Festival in Utrecht mit 20000 Besuchern steigt die Zahl der neu Infizierten auf über 1000 an. Mehr unter Tausend Corona-Infizierte nach dem Verknipt-Festival in Utrecht – Backstage PRO

 

Update vom 26. Juni 2021

Laut dem Robert Koch-Institut ist aktuell die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen erneut gesunken und liegt bei gerade mal 8,8. Deswegen konnten mit Wirkung Freitag, 25. Juni, die Regeln für Veranstaltungen und kultureller Angebote neu definiert werden.
Aktuell gilt:

– Indoor sind maximal 250, Outdoor maximal 500 Teilnehmer erlaubt.
– Geimpfte und Genesene zählen dabei nicht mit.
– Größere Veranstaltungen sind mit Sondergenehmigung möglich.
– Bei Indoor-Veranstaltungen gilt eine Testpflicht mit Kontaktdatenerfassung.

Abstands- und Hygienekonzepte sind nach wie vor zwingend erforderlich.
(Frankfurter Rundschau vom 24.06.2021)

Aufgrund der kürzlich stark gefallenen Covid 19-Inzidenzzahlen kündigen die politisch Verantwortlichen der Bundesländer eine gemeinsames Vorgehen bei Großveranstaltungen an. Für die kommende Woche ist ein Vorschlag für eine gemeinsame Regelung vorgesehen, so die Staatskanzlei der niedersächsischen Landesregierung. (Frankfurter Rundschau v. 16.06.2021)

 

Update vom 14. Juni 2021

Frankfurter Open-Air-Projekt „Mainbrückensommer“ abgesagt

Während andernorts schon wieder einiges in Sachen Live Events geht, gibt sich die Stadt Frankfurt vorsichtig und hat das Open-Air-Projekt „Mainbrückensommer“ abgesagt. Unter dem Motto „Hier spielt die Musik“ sollte unter innerstädtischen Main-Brücken Pop und Jazzmusik geboten werden. Jetzt macht die Stadt einen Rückzieher und verweist auf Bedenken des Grünflächenamtes wegen fehlender Frischwasseranschlüssen und des Ordnungsamtes weil sich angeblich mehr Anwohner am Main über Lärm bei Veranstaltungen beschweren.

Unter Federführung des Frankfurter Mousonturm, des Frankfurt Lab und der freien Kulturszene ist die Veranstaltungsreihe „Kultursommer 2021“ in der Freilichtbühne Sommerbau an der Kaiserleipromenade geplant. Ein ausgelagerter Lichtblick. Mehr Infos unter www.sommerbau.net (Frankfurter Rundschau vom 11.06.2021)

Die Alte Brücke in Frankfurt verbindet hibbdebach mit dribbdebach (Foto: Stefan Maurer)

Die Foo Fighters bringen den Rock´n´Roll zurück in die Konzerthalle

Für den 20.06. plant die Band erstmals wieder ein Indoor-Konzert ohne Kapazitätsbeschränkungen.
Das Konzert findet im Madison Square Garden im ehemaligen Corona-Hotspot New York statt. Besucher müssen über 16 Jahre alt sein und über eine abgeschlossene Corona-Impfung verfügen.
(Frankfurter Rundschau vom 11.06.2021)

 

Update vom 11. Juni 2021

Regeln für Großveranstaltungen während der Pandemie verschieben sich

Die Landeschefs und Chefinnen der deutschen Bundesländer haben gestern darauf verständigt eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu bilden. Diese soll über die Frage eines bundesweiten einheitlichen Umgang bei Großveranstaltungen beraten und Ergebnisse vorlegen.
(Frankfurter Rundschau vom 11.06.2021)

Update vom 9. Juni 2021

Kultursektor in Deutschland um 17 Jahre zurück geworfen

Aus dem aktuellen Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages geht hervor, dass die Kulturwirtschaft im Jahre 2020 Umsatzeinbußen in Höhe von 19 Prozent hinnehmen musste. Viele Betriebe wurden auf ein Umsatzniveau von 2003 zurück geworfen. 1,8 Millionen Erwerbstätige und 260000 Unternehmen sind laut Gutachten im Kultur- und Kreativsektor (Mode, Design, Medien, Werbung) tätig. (Frankfurter Rundschau vom 7.06.2021)

 

Wacken total (Foto:nw.de)

Heavy Metal Open Air Festival Wacken verschiebt auf Sommer 2022

Wegen den andauernden Reisebeschränkungen ist es uns leider nicht möglich unser internationales Festival, zu dem Menschen aus 80 Nationen anreisen, durchzuführen, so Mitbegründer Holger Hübner. (Frankfurter Rundschau v. 02.06.2021)

 

Update vom 28. Mai 2021

Bund legt einen Sonderfond von 2,5 Milliarden Euro für die Kulturszene auf

Nachdem die Corona Inzidenzzahlen bundesweit in den letzten Tagen gehörig gesunken sind, will die Bundesregierung mit viel Geld der gebeutelten Veranstaltungswirtschaft „Mut verbreiten“.

Finanzminister Olaf Scholz sagte am Mittwoch in Berlin: „Die Kulturbranche ist von der Pandemie so vehement in Mitleidenschaft gezogen worden wie kaum eine andere Branche. Der Fond wurde aufgelegt um die vielfältige Kulturlandschaft in Deutschland zum Leben zu erwecken. Ziel ist es, das finanzielle Risiko einer Konzertabsage oder Verschiebung abzusichern.“

Es sollen damit sollen auch wieder Kulturangebote stattfinden können, die einer langfristigen Planung bedürfen. Auch sollen Mindereinnahmen durch weniger verkaufte Tickets ausgeglichen werden.

In den jeweiligen Bundesländern können Events wie Konzerte, Theater und weitere Veranstaltungen ab Juli 2021 bei den jeweils zuständigen Bundesländern angemeldet werden.

Gestartet wird zunächst mit Veranstaltungen bis 500 Personen, einen Monat später werden Veranstalter von Shows bis zu 2000 Menschen davon profitieren können.

Für Großveranstaltungen ist sogar eine Kompensationszahlung von bis zu acht Millionen Euro möglich. (Frankfurter Rundschau vom 27.05.2021)

 

Von Corona inspirierte Malerei von Renate Lang aus Frankfurt

Update vom 24. April 2021

Wie eine Seifenblase geplatzt / Burg Herzberg Festival verschiebt auf 2022

Nachdem bereits alle großen europäischen Open Air Festivals ihre Bühnen für 2021 abgesagt haben, vermeldet nun auch der größte europäische Hippie-Event, das Burg Herzberg Festival in Oberhessen, daß „unser Traum wie eine Seifenblase geplatzt ist“. Bereits im letzten Jahr viel das 4 tägige Spektakel, das seit 1963 über die Bühne geht, der Pandemie geschuldet ins Wasser. „Unser Festival steht für das Übertreten von Alltagsgrenzen, die Freiheit des Unangepassten, die Leichtigkeit des Unkonventionellen. Als Veranstalter können wir in Zeiten der Pandemie diese Grundlagen nicht gewährleisten.“
Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für das nächste Festival, das planmäßig vom 28. bis 31.07.2022 stattfinden soll. (Frankfurter Rundschau vom 16.04.2021)

Oh wie schön ist Herzberg

Weitere Milliarden-Hilfen des Bundes – auch für die Veranstaltungswirtschaft

Für in der Krise besonders stark belastete Unternehmen plant die Bundesregierung ein weiteres milliardenschweres Hilfsprogramm, das auch der Veranstaltungswirtschaft zugute kommen soll. Firmen können einen Eigenkapitalzuschuss beantragen, die in mindestens 3 Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von mehr als 50 Prozent erlitten hätten.

Für Firmen der Veranstaltungsbranche ist eine allgemeine Personalkostenpauschale „Anschubhilfe“ in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme vorgesehen. Auch können Ausfall- und Vorbereitungskosten geltend gemacht werden, die bis zu zwölf Monate vor Beginn der geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind. (Frankfurter Rundschau vom 01.04.2021)

Live Entertainment mit Covid 19 Test : Berliner Pilotprojekt geht von Mehrkosten von knapp 20 Euro aus

In einem Berliner Pilotprojekt mit zuvor 1000 zentral getesteten Besuchern*Innen wurde ermittelt, das für Personal und Tests Kosten von 35.000 Euro zusätzlich entstanden sind. Bei einer Optimierung der Abläufe könnten die Kosten knapp unter 20 Euro gesenkt werden, heißt es. (Frankfurter Rundschau v. 27.03.2021)

Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft fordert Geimpfte oder Getestete wieder zu Veranstaltungen zuzulassen / Immer noch nichts verstanden

„In Kombination mit einer Teststrategie muss es doch möglich sein, das Veranstaltungen und Konzerte stattfinden können.“ An die Politik gerichtet mahnte er bessere und zielorientierte Hilfen an. „Bei einigen Hilfen merkt man, das Ministerien die Abläufe unserer Branche immer noch nicht verstanden haben“, sagte Jens Michow. (Frankfurter Rundschau vom 25.03.2021)

Die März Printausgabe des Musikmagazins Rolling Stone widmet sich unter der Titelstory „Back to live“ mit einem Pandemie-Extra über 19 Seiten lautstark zu Wort.

Seit dem 8. März 2020 steht die Konzertwelt still. Im Heft kommen u.a. Campino, Udo L., Tocotronic, Sven Regener und weitere Künstler zu Wort aber auch Booker, Clubbesitzer, Veranstalter und Menschen, die sonst eher hinter hinter der Bühne wirken.

Ein interessanter Beitrag der offen zeigt, welche Auswirkungen das Auftrittsverbot für MusikerInnen mit sich zieht und ca. 1,5 Millionen Beschäftigte in der Eventbranche finanziell ins Taumeln bringt.

Das Jahr 2021 sehen viele Programmverantwortliche eher pessimistisch. So geht die Düsseldorfer Zentrale der Toten Hosen davon aus, daß es pandemiebedingt für dieses Jahr keine Live Auftritte geben wird. Aktuell plant Kiki Ressler, der Booker der Band, Konzerte für 2022 und bereits auch schon für 2023.

HARTE ZEITEN WÄHREND DER PANDEMIE. WER MUSIKER*INNEN HELFEN MÖCHTE, KANN UND SOLLTE NATÜRLICH VOR ALLEM DEREN MUSIK KAUFEN !
Weitere Möglichkeiten gibt es auch unter:

Kulturzeiter*in (kulturzeiterin.de)

#AlarmstufeRot

Spendenaktion für Musiker*innen – Initiative Musik (initiative-musik.de)

Crew Nation

United We Stream

#coronakuenstlerhilfe

 

Update vom 17. März 2021

Verschiebung der Frankfurter Musikmesse auf April 2022

Nachdem Corona bedingten Ausfall der Musikmesse im April 2020 steht fest, auch in 2021 wird es in Frankfurt keine Musikmesse geben. Ursprünglich war geplant, die Musikmesse zusammen mit der Buchmesse im Oktober 2021 durch zuführen. Das sorgte für Kritik. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13.03.2021)

 

Update vom 10. März 2021

Zum zweiten Male große Stille – sieben große Open Air Rock Festivals in 2021 abgesagt

Wie der DLF heute in den Nachrichten verkündete, sind aufgrund der anhaltenden Pandemie 7 große Open Air Festivals abgesagt worden. Dazu zählen „Rock am Ring“ am Nürburgring, „Rock im Park“ in Nürnberg, das „Hurricane Festival“ in Niedersachsen, das „Southside Festival“ in Baden-Württemberg. Auch das „Deichbrand“ bei bei Cuxhaven, „SonneMondSterne“ in Thüringen bei Saalburg-Ebersdorf und das Schweizer „Greenfield Festival“ fallen aus. Der Konzertveranstalter Eventim teilt mit, dass die Tickets für 2022 umgebucht werden können.

Noch optimistisch. Die Leute vom Burg Herzberg Festival in Oberhessen. Vom 29.07 – 01.08.2021 sollen Pferdekoppel und Burg gehörig wackeln …

 

Update vom 9. März 2021

Solidarität unter Künstlern und Künstlerinnen
Benefizauktion für die Frankfurter Kulturszene bringt über 50.000 Euro ein

Wie die Frankfurter Rundschau in ihrer Printausgabe vom 8. März berichtet, sind aufgrund einer Auktion von Objekten namhafter KünstlerInnen 53.300 Euro zusammen gekommen, die dem städtischen Notfallfonds für notleidende Kulturschaffende zugute kommen sollen. Die Gegenstände stammten von Heiner Blum, Thomas Bayrle, Jana Euler, Anne Imhof, Christiane Feser, Parastou Forouhar, Christa Näher und Tobias Rehberger.

Anträge zum Notfallfonds für Frankfurter KünstlerInnen unter: www.kultur-frankfurt.de/ffm-notfalffonds

 

Update 1. März 2021

Locker in 5 Stufen: Der Perspektivplan der Hessischen Landesregierung

Licht am Ende des Tunnels ? (Foto von Genty auf Pixabay)

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und sein Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) legten einen Perspektivplan aus dem Corona Lockdown vor, der schrittweise wieder in eine Normalität führen soll.

Die Lockerungsschritte sollen hessenweit zur Anwendung kommen und auf eingrenzbare Hotspots soll vor Ort reagiert werden. Al-Wazir sagte:“Wir sind auf den letzten Metern des Marathons, uns darf jetzt nicht die Puste ausgehen.“

Zur Lockerungsstufe 1 zählen:
Click & meet, Erweiterung der Kontaktbeschränkungen von 5 Personen aus 2 Haushalten, dies gilt auch für Sportaktivitäten im Freien, . Zoos und andere Freilufteinrichtungen dürfen öffnen. Dies könnte noch im März geschehen.

Stufe 2:
Gastronomie und Kulturveranstaltungen sind im Außenbereich möglich. Museen und Galerien können öffnen.

Stufe 3: (vielleicht ab nach Ostern 2021)
Unter anderem: Events mit bis zu 50 Teilnehmern sind möglich. Mannschaftssport wird gespielt werden können und die Hotels dürfen öffnen.

Stufe 4: (vielleicht ab Mai 2021)
Rückkehr aller SchülerInnen zum Präsenz-Unterricht, Veranstaltungen mit bis zu 150 Besuchern wären möglich und die Bordelle könnten öffnen. (Quelle: Frankfurter Rundschau v. 26.02.2021)

Alles ist möglich … sollte es nicht zu einem sprunghaften Anstieg der Infektionen kommen. (Meinung der Redaktion)

Long live Rock´n´Roll … aber vielleicht erst wieder so feurig in 2022 …

Englands Monsterfestival für August 2021 angekündigt

Nachdem die britische Regierung unter Premierminister Boris Johnson bekannt gegeben hatte, die Lockdown-Maßnahmen bis zum 21.06.2021 aufheben zu wollen, wurden das Reading-and-Leeds-Festival für August 2021 angekündigt.
(Quelle: Frankfurter Rundschau 26.02.2021)

Ob´s 2021 statt finden kann ? Das Burg Herzberg Festival in Oberhessen ist angekündigt für den 29.07. – 01.08.2021. Glück auf !

 

Frankfurts Inzidenzzahl fällt unter die 50er Marke

Der Lockdown und unsere Isolation zeigen erste Wirkung ! Offizieller Stand am 19.02.2021 ist für Frankfurt 48,6. Die besten in Hessen sind der Rheingau-Taunus-Kreis mit 27,8 und die Stadt Kassel mit 27,3. Schlusslicht aktuell ist die Stadt Groß-Gerau (74,3). (Quelle: Frankfurter Rundschau v. 20.02.2021)

The Magic 50 (Foto von Karsten Paulick von Pixabay)

 

Frankfurt stockt Notfall-Fonds für Kulturschaffende um weitere 300.000 Euro auf

Der Fonds, den das Kulturdezernat unterhält, richtet sich an KüsterInnen aus Frankfurt, die wegen der Pandemie finanzielle Ausfälle haben. Unterstützungen von 500 bis 5000 Euro können gewährt werden. Auch mehrfache Anträge sind möglich.
www.kultur-frankfurt.de/ffm-notfallfonds
(Quelle: Frankfurter Rundschau v. 18.02.2021)

 

Verlängerung der Aussetzung zur Insolvenzantragspflicht bis 30.04.2021

Firmen welche staatliche Hilfen in der Corona-Krise in Anspruch genommen haben, müssen vorerst weiter keinen Insolvenzantrag stellen. Die Frist wurde nochmals verlängert, nämlich von 31.01. auf 30.04.2021. Dies betrifft allerdings nur die Anträge zur Unterstützung im Zeitraum vom 01.11.2020 bis 28.02.2021.
(Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13.02.2021)

Die Zeil verwaist im Februar 2021

 

Der „Frankfurt Plan“ zur Wiederbelebung der Innenstadt

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) senden Gewerbetreibenden ein Aufbruchssignal und wollen die City wieder beleben. Sobald es des Lage zulässt, ist geplant, für mindestens 4 Wochen ein „Night Shopping“ und einen verbilligten ÖPNV zu ermöglichen. Auf der Zeil soll ein Pavillon Dorf mit Frankfurts Städtepartnerschaften entstehen, auch Pop-Up-Konzepte, Gutschein-Aktionen, SchaustellerInnen und Foodtrucks soll es geben. (Quelle Journal Frankfurt, Ausgabe Februar 2021)

 

Update vom 10. Februar 2021

Die magische 50er Inzidenz und die Mutationen aus Übersee

Bravo – möchte man rufen. Das Ziel scheint in greifbarer Nähe. Die 7-Tage-Inzidenz Zahlen fallen für Frankfurt in Richtung der magischen 50*. Die Sehnsucht nach alter Freiheit ist riesig, dass man die fortwährende Abschottung voneinander kaum noch aushalten kann. Vor allem die Rufe der Wirtschaft werden immer lauter. Man möge doch endlich wieder richtig Geschäfte machen. Klar – jede Lobby fordert ihre Interessen ein.
Wissenschaftler aus der Medizin warnen jedoch vor einer verfrühten Lockerung, denn Sorgen bereiten die Mutationen B117, B1351 und B11281, insbesondere die Varianten, die zuerst in England und Südafrika festgestellt wurden. (Quelle Frankfurter Rundschau v. 07.02.2021)
* 7-Tage-Inzidenzzahl pro 100.000 Menschen = 79,9

 

Berger Straßenfest 2021 wird verschoben

Das für Mai angedachte Berger Straßenfest im Frankfurter Nordend wird Pandemie bedingt auf ein Wochenendtermin im September verschoben. (Quelle Frankfurter Rundschau vom 05.02.2021)

Bergerstraßenfest aus guten Tagen (Foto: Offenbach Post online)

 

1.000.000.000 (Eine Milliarde) Euro mehr für das Bundesprogramm „Neustart Kultur“

Im Juli 2020 wurde das Corona-Hilfspaket 1 für die notleidende Kulturbranche mit einer Summe von einer Milliarde beschlossen. Davon sind bislang 900 Millionen ausgezahlt worden. Aufgrund von Interventionen, u.a. vom Deutschen Kulturrat, hat die Bundesregierung am 3.2. ein Hilfspaket 2 mit der gleicher Summe beschlossen. Mit den Hilfen sollen Kultureinrichtungen innovative Ideen für neue Veranstaltungsformate entwickeln und finanzieren .können. (Quelle Frankfurter Rundschau v. 05.02.2021)

Money makes the world go round

 

Absage an Sonderrechte für Geimpfte

„Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen“, forderte der Chef des größten deutschen Ticketverkäufer und Konzertveranstalter, Klaus-Peter Schulenberg. Seine Firma habe die Systeme bereits so eingerichtet, dass diese auch Impfausweise lesen könnten.
Für den Vorstoß bekam er nicht nur Kritik von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) sondern auch vom Berliner Indie Rock Veranstalter Berthold Seliger, der die ethische Frage stellt und fordert am System „Kultur für Alle“ fest zu halten. Eine Sekretion wäre gefährlich, schließlich genießen bereits jetzt schon besserverdienende zahlreiche Privilegien. Eine Impfung darf nicht zu einer weiteren Trennung führen. Auch sei noch unklar ob eine Impfung gegen die Weiterverbreitung des Virus schütze. Er selbst plant eine erste kleine Hallen Tournee für Herbst 2021 und konzentriert sich mit seinem Geschäft eher auf 2022. (Quelle Frankfurt Rundschau vom 4.02.2021 und Deutschlandfunk, Sendung „Fazit“ vom 5.2.2021)

Berthold Seliger. Konzertveranstalter (u.a. Patti Smith) und Buchautor (Foto: Spex)

 

Kritik an der schleppenden Auszahlung der November-Hilfen 2020 werden lauter

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) steht in der Kritik. Die Auszahlung der sogenannten November-Hilfen kommt nur schleppend voran. Leittragende sind vor allem die kleinen Solo-Selbstständigen. Die TV-Nachrichten in ARD und ZDF verkünden, dass erst 50 Prozent der November-Hilfen ausgezahlt sind. (23.01.2021)

Ein politisches Schwergewicht: Bundeswirtschaftminister Peter Altmaier

 

Update vom 27. Januar 2021

Die Sehnsucht nach alter Freiheit ist groß – Der Frankfurt Plan als Aufbruchssignal

Die Zeil – total verwaist im Januar 2021

Das weiß auch die Stadt Frankfurt. Deshalb werkelt sie aktuell an einem „Frankfurt-Plan“ als „Aufbruchsignal für die Zeit nach dem Lockdown“. Damit soll die durch den Lockdown nahezu verwaiste Innenstadt rasch wieder belebt werden, sobald das Infektionsgeschehen es zulässt. Als Zeitraum für die Aktionen sind vier Wochen ab Ende Mai 2021 im Gespräch. Es soll Night Shopping Angebote geben, Geschäfte könnten bis 24 Uhr geöffnet haben, Frankfurter*innen könnten verbilligt in Hotels übernachten, ein Pavillondorf mit Frankfurts Partnerstätten (Tel Aviv, Mailand, Prag, Budapest) könnte auf der Zeil entstehen, Foodtrucks ihre Speisen anbieten und Schausteller, Vereine und Kulturanbieter sich präsentieren. Das erklärten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU).
(Quelle: Frankfurter Rundschau vom 17.01.2021)

Das waren noch Zeiten: Sepp´l, OB Feldmann u. Ben vom Hörnerv auf dem MUF 2012

 

Update vom 26. Januar 2021

Covid 19 und die Auswirkungen auf unsere Psyche

Die Mitgliederzeitschrift der DAK (Deutsche Angestellten Krankenkasse) hat in ihrer jüngsten Ausgabe ein Interview der Psychotherapeutin und Buchautorin Angelika Rohwetter geführt.

Dabei rät sie die durch Krisen geprägte Gegenwart „nicht zu bekämpfen sondern zu akzeptieren. Sonst resignieren wir und verlieren an Kraft. Das ist jetzt unsere Realität die gestaltet werden will.“

„Die Abstandsregelung und die Maskenpflicht führen dazu, daß „Nähe und Distanz nicht mehr natürlich geregelt sind.“ Witz, Charme und Lebendigkeit bleiben auf der Strecke. „Unsere Mimik wird kontrolliert und distanziert. Damit fällt das Öl im Getriebe des Alltags weg und das Misstrauen steigt.“

Anmerkung der Redaktion: Wichtig ist: Bleibt verbunden trotz Abstand ! Pflegt den Kontakt mit Familie, Freunden und Kollegen.

 

Update vom 15.01.2021

Lockdown-Verschärfungen und weiterer Stillstand für die Live Kultur bis frühestens Ostern

Ob man nun an die Existenz eines Osterhasen glaubt oder nicht, könnte die Zeit um das Osterfest (1. – 5. April) endlich die lang ersehnte Entspannung für Kulturbetriebe, Theater, Museen bedeuten. Sollte bis dahin – so der vorsichtige Plan – das Infektionsgeschehen deutlich zurück gedrängt worden sein, könnten die Einrichtungen wieder in Spielbetrieb gehen.

Demzufolge bleiben die Staatstheater in Kassel, Darmstadt, Gießen, Wiesbaden, das Landestheater Marburg weiter geschlossen. Auch die Städtischen Bühnen in Frankfurt, die Oper und das Schauspiel bleiben weiterhin für Publikum zu. Ersatzweise wurden dafür online Angebote geschaffen, so auch vom Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt.

Kulturdezernentin Ina Hartwig sagte: „Den Menschen fehlt die Kultur und den Künstlerinnen und Künstlern das Publikum. Man muss die schöpferische Kraft wieder auf die Bühnen zurückholen und die Häuser mit Leben füllen“.

Corona Bußgelder in Frankfurt – eine wahre Geldmaschine

Eine fleißige Frankfurter Stadtpolizei kassierte im Jahr 2020 richtet ab. Bußgelder von insgesamt 900000 Euro wurden wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnungen eingeleitet. In diesem Zusammenhang wurden durch das Ordnungsamt 6200 Verfahren eröffnet, teilte Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) mit.

Kritik an den Subventionen der Bundesregierung vom Schlachthof in Wiesbaden

Der Schlachthof in Wiesbaden zählt zu den erfolgreichsten Spielstätten der Alternativkultur in Hessen. Noch vor Corona zählte man mehr als 280000 Konzert BesucherInnen pro Jahr. Der Großteil der etwa 100 MitarbeiterInnen befindet sich aktuell in Kurzarbeit. Geschäftsführer Gerhard Schulz rechnet für 2021 nicht mit ausverkauften Shows und johlenden Rock´n´Roll Fans. In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau kritisiert er die versprochenen Überbrückungshilfen, bei der Soloselbstständige und Freiberufler durchs Raster gefallen waren. Inzwischen sei wohl nachgebessert worden. Deutlich wurde dabei, daß die Politik nicht weiß, wie der Kulturbetrieb organisiert und strukturiert ist und wie er funktioniert. Die hohe Subventionierung von Klassischen Institutionen sollte hinterfragt werden, damit alle Kulturbetriebe dem kulturellen Bildungsauftrag erfüllen und kulturellen Austausch ermöglichen können.

(Quellen: Frankfurter Rundschau vom 14.01.2021)

 

Update vom 02.01.2021

Ein Krater in Bilanzen und Portemonnaies

Für Frühjahr 2021 wird erwartet, dass infolge neuer Sanierungsregeln zum Jahreswechsel und der anhaltenden Pandemie die Zahl der Firmeninsolvenzen drastisch steigen wird. „Wenn ganze Branchen betroffen sind und die Krise bei Vielen prinzipiell das Geschäftsmodell infrage stellt, dann entsteht ein Krater in den Bilanzen, der sich nicht wieder schließen läßt“, so Sanierungsexperte Lucas Flöther.

Laut einer Umfrage des Bundesverband der Freien Berufe sind infolge der Corona-Krise rund 140.000 Jobs bedroht. 20,3 Prozent der FreiberuflerInnen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht und für 25,3 Prozent ist der Schaden gar existenzbedrohend. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

 

Update vom 31.12.2020

Gute Wünsche für das Neue Jahr vom Deutschen Kulturrat e.V.

Der Spitzenverband der Bundeskulturverbände als Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Europäischen Union hat dazu aufgerufen, Konzerthäuser, Theater und Museen und weitere von der Pandemie betroffene Kultureinrichten für eine mögliche Wiedereröffnung vorzubereiten. Die seien aber erst möglich „wenn wir die Pandemie deutlich stärker in den Griff bekommen“, so Geschäftsführer Olaf Zimmermann. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

 

Update vom 19.12.2020

Die Crowdfunding Initiative KulturzeiterIN hilft jetzt auch KünstlerInnen im Rhein-Main-Gebiet

Daniela Cappelluti von der Frankfurt-Offenbach Crowdfunding Initiative KulturzeiterIN erklärt im Interview mit Sepp´l Niemeyer (VirusMusik), daß die Förderplattform nun auch für KünstlerInnen aus dem Rhein-Main- Gebiet offen steht.

Bislang wurden knapp 250.000 Euro (ohne Gewähr) an Spenden von 658 SpenderInnen getätigt, die – nach Antragsprüfung – direkt an bedürftige KünstlerInnen ausgezahlt wurden.

Eine große Leistung dieser Privatinitiative ! Mehr Infos unter Kulturzeiter*in

 

Update vom 18.12.2020

Ein Haifischbecken trotz Pandemie

Solidarität hat ihre Grenzen, dachten wohl einige pfiffige bundesdeutsche Veranstalter, die kurzerhand sogenannte Corona-Klauseln in ihre Verträge aufnahmen um damit Ausfallhonoraren auszuweichen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat an die Kultureinrichtungen appelliert, KünstlerInnen über Ausfallhonorare an den staatlichen Corona-Hilfen teilhaben zu lassen. Theaterhäuser und Kulturveranstalter erhielten für November und Dezember Hilfen in Höhe von 75 Prozent des Vorjahresmonatsumsatzes, „dann erwarte ich auch von diesen, dass sie die engagierten KünstlerInnen anteilig daran jedenfalls über Ausfallhonorare teilhaben lassen“, so Grütters. (Quelle: Frankfurter

 

Update vom 18. Dezember 2020.

Harter Lockdown / Personal Abbau u. Rekord-Umsatzrückgänge / Neustarthilfe u. Kürzungen für Betriebe in 2021

Ob die Dauer des aktuellen Lockdown (bis 10.01.2021) ausreicht und die Ausnahmeregelung wegen Weihnachten, dem „Fest der Liebe“, wirklich sinnvoll sind steht in den Sternen geschrieben. Fachleute gehen davon aus das der Lockdown im neuen Jahr verlängert werden muss und erst im April/Mai 2021 mit einer Entspannung der Lage zu rechnen ist. Licht am Ende des Tunnels versprechen die in Kürze und mit Spannung erwarteten Impfaktionen. Wäre ja schön wenn´s wirklich funktionieren würde.

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen 24 Prozent der Firmen Personal abbauen. Dies ermittelte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag in einer Umfrage. Besonders hohe Umsatzrückgänge gibt es im Gastgewerbe (93%), der Reisewirtschaft (94%) sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft (90%). (Frankfurter Rundschau v. 23.11.2020)

„Neustarthilfe“ – eine weitere Staatshilfe der Bundesregierung: Maximal 5000 Euro Betriebskostenpauschale für Solo-Selbstständige von Dezember 2020 bis Ende Juni 2021. Antragsberechtigt soll sein, wer sein Einkommen in einem bestimmten Zeitraum vorwiegend aus selbstständiger Tätigkeit erzielt hat. Die Neustarthilfe soll einmalig 25 Prozent des durchschnittlichen monatlichen Umsatzes im Jahr 2019 betragen, aber bei maximal 5000 Euro gedeckelt sein. (Frankfurter Rundschau v. 14.11.2020)

Regierung kürzt Hilfen für Betriebe
Von Januar an bekommen wegen Corona geschlossene Firmen nur noch Fixkosten erstattet.
Ab 01.01.2021 wird der Staat die bisherigen Hilfszahlungen von 75% (des Vorjahresmonatsumsatzes) für Unternehmen die durch einen Teil-Lockdown betroffen waren einstellen. Mit Jahreswechsel will der Bund Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie zwangsweise geschlossen werde, nur noch Fixkosten wie Miet- und Pachtzahlungen im Rahmen der „Überbrückungshilfe III“ ersetzen. (Frankfurter Rundschau v. 5.12.2020)
Update vom 10. Oktober 2020

Frankfurt hat die Warnstufe 4 erreicht. Damit treten schärfere Corona Regeln in Kraft.

Wie von vielen Experten vorausgesagt steigt die Zahl der Corona-Infektionen europaweit stark an. Vor allem die großen Städte sind betroffen. Auch Frankfurt und Offenbach.

Nach Informationen des hessischen Sozialministerium haben Frankfurt (55,9) und Offenbach (65,8) die magische Grenze an Inzidenzen (bestätigte Fälle pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen) überschritten. Lt. Dem Frankfurter Gesundheitsamt hat sich die Anzahl der gemeldeten SARS-CoV-2 Neuinfektioen in den letzten 10 Tagen nahezu verdoppelt.

Am Freitag meldete die Frankfurter Rundschau Hessen weit 307 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Die TAZ in Berlin titelte über die Sperrstunde „Kreuzberger Nächte sind kurz – Schluss mit lustig.“.

Für Frankfurt bedeuten diese Zahlen nichts gutes für das Nachtleben.
Seit gestern gilt für Gastronomiebetriebe eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr. Die Regelungen gelten zunächst bis einschließlich Sonntag, 18. Oktober.

Doch das ist nicht alles, denn neben den Einschränkungen für Bars, Kneipen und Restaurants gilt bis mindestens Ende nächster Woche ein Alkoholverbot auf bestimmten Plätzen, Anlagen und Straßen. Dazu zählen u. a. das Mainufer, die großen Parks, der Friedberger Platz , die Zeil, der Opernplatz, der Liebfrauenberg, Alt-Sachsenhausen und der Bereich um den Hauptbahnhof.

Auf Einkaufsstraßen wie die Zeil, Berger Str., Goethestr. und Leipziger Str. muss zwischen 8 und 22 Uhr eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht droht eine Strafe von 50 Euro.

Weitere aktuelle Information hält das Gesundheitsamt Frankfurt bereit. Bitte informiert Euch rechtzeitig.

https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/hauptamt-und-stadtmarketing/buergerbuero-und-ehrenamt/coronavirus–fragen-und-antworten

Die 2. Welle und die nächtlichen Sperrstunden bedeuten für die Menschen in der Musik- und Veranstaltungswirtschaft nichts gutes. Aber Sicherheit – soweit es die überhaupt gibt – ist oberstes Gebot. Es kommt der Tag an dem wir endlich wieder rischdisch rocken können. Noch aber braucht´s Geduld – und die ist eine Tugend.

Passt auf euch auf und vor allem bleibt gesund !

Ben vom Hörnerv

 

Update vom 14. September 2020

Auf der „Alarmstufe Rot“-Kundgebung in Berlin am 9.09.2020 hat Herbert Grönemeyer einen flammenden Appell an die Politik gerichtet. Die gesamte Veranstaltungsbranche stehe kurz vor dem Kollaps.

Herbert Grönemeyer auf 9.9. auf der Alarmstufe Rot Demo (Foto: news.de)
Herbert Grönemeyer auf 9.9. auf der Alarmstufe Rot Demo (Foto: news.de)

Mit der Großdemo soll auf die wirtschaftlichen Nöte aufmerksam gemacht werden, in die die Veranstaltungsbranche durch die Corona-Pandemie gestürzt wurde. Die rund 6500, Die Veranstalter sprachen von 15.000 Kulturschaffenden, wollten mit der Kundgebung ihre Forderungen an die Verantwortlichen in der Politik unterstreichen.

In der Branche seien bundesweit rund eine Million Menschen beschäftigt und es werde ein jährlicher Umsatz von 130 Milliarden Euro erzielt. Damit sei die Veranstaltungsbranche der sechstgrößte Wirtschaftszweig Deutschlands, so Grönemeyer. Allein der Rock’n’Roll-Bereich habe eine Wirtschaftskraft wie der Autobauer Porsche. Der Unternehmenswert sei größer als der, aller deutschen Bundesligen zusammen. Allerdings stehe dieser Wirtschaftszweig vor dem Aus, da seit Beginn der Corona-Krise keine Großveranstaltungen mehr stattfinden könnten. Doch gerade das Publikum sei „das Adrenalin der Künstler“. Und vor allem die vielen Menschen hinter den Kulissen seien in schweren Nöten: vom Trucker über den Roadie bis zum Security-Mitarbeiter. Ohne sie seien „Künstler hilf- und glanzlos“, so Grönemeyer. Sie alle seien größtenteils alleine als Kleinunternehmer tätig und hätten meist keinen „doppelten Boden“. Deshalb appellierte Grönemeyer mit Nachdruck an die Politik, die versprochene direkte und unbürokratische „Zugehensweise zur Grundsicherung“ zu finden. Außerdem forderte der Sänger ein monatliches Überbrückungs- oder Kurzarbeitergeld für Solo-Selbstständige. Ebenso wie Subventionen für die Popkultur, die denen ähnlich seien, die zum Beispiel der Hochkultur zukommen würden.
Wenn dies nicht „schleunigst passieren“ würde, sei die Gefahr groß, dass die gesamte Branche bald kollabieren würde. „Ein Land ohne Live-Kultur ist wie ein Gehirn ohne geistige Nahrung, ohne Euphorie, Aufbruch, Lust, Diskurs, Lachen und Tanz. Es verdorrt, gibt Raum für Verblödung, für krude und verrohende Theorien, verhärtet und fällt seelenlos auseinander“, so der 64-Jährige. Jede „einzelne Hand“ in der Veranstaltungsbranche habe das gleiche Recht auf Grundsicherung wie die Mitarbeiter anderer Unternehmen, die schnell und unkompliziert Hilfe bekommen hätten. Sie seien „die rauschende Seele und der öffentliche Herzschlag dieser Nation“. Deutschland stelle seinen „Zauber aufs Spiel und seine Zauberer zur Disposition“. (Quelle: news.de)

Hier könnt ihr die Rede von Herbert Grönemeyer selbst anhören: https://www.instagram.com/p/CE6vBxgKrPl/

Das letzte Bier im Clubkeller ist getrunken. RIP
Das letzte Bier im Clubkeller ist getrunken. RIP

Das Clubsterben in Frankfurt geht weiter. Jetzt hat es den legendären Clubkeller in Sachsenhausen erwischt.

 Andy König, Club-Chef  wirft nach 19 Jahre Underground-Musikkneipe mit Livemusik das Handtuch.

„Es ist unmöglich während der Corona-Pandemie zu betreiben, vor allem wenn er damit eine Familie ernähren muss. Auch möchte ich das Konzept der Bundesregierung  Steuergeld einzusetzen und es direkt an die Vermieter weiterzuleiten, nicht weiter  tragen. Die „Clubkiller“ sind das Virus, die Immobilienbranche und der Staat, der Gastronomie und Veranstalter mit benachteiligenden Rahmenbedingungen quäle, statt mit den Kommunen an Schutzschirmen für die Subkultur zu arbeiten.“ (Quelle Frankfurter Rundschau vom 11.09.20)

 

Update vom 11. September 2020

NEUSTART KULTUR : 117 Millionen Euro stellt die Bundesregierung als Förderprogramm für Livemusik-Veranstaltungen, Musikfestivals, Musikclubs, Künstler- u. Künstlerinnen in Aussicht. 

Seit dem 07.09. können die Anträge auf Unterstützung eingereicht werden. Eine Antragsstellung ist bis zum 31. Oktober 2020 möglich. Mehr Informationen unter: https://www.initiative-musik.de/

 

Update vom 23. August 2020

Sicherheit in unsicheren Zeiten: Testlauf eines „Superspreader-Events“ in der Arena Leipzig

Unter Leitung der Universitätsmedizin Halle fand am 22.08. das Experiment „Restart-19“ mit Sänger Tim Bendzko und Band sowie 2200 Freiwilligen (negativ getesteten) Konzertbesuchern statt.

Die Wissenschaftler wollen ein mathematisches Modell entwickeln, nach dem sich das Risiko eines Covid-19-Ausbruchs nach solchen Großveranstaltungen berechnen lässt. Dabei wurden drei Szenarien inszeniert und auch die An- und Abreise des Publikums per Tracker analysiert. Während des Konzerts bestand eine verschärfte Maskenpflicht. Die Auswertungen des Experiments sollen im Oktober vorliegen.

Ben vom Hörnerv

 

Update vom 21. August 2020

Endlich wieder Livemusik : Das Bett, Tanzhaus West und die Batschkapp starten die Open Air Serie „Kultursommergärten

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Möge der Sommer noch lange andauern – zumindest aus der Sicht der Künstler, Fans und Kulturschaffenden in der Eventbranche. Draußen an der frischen Luft ist das Corona Virus weitaus weniger aggressiv als in geschlossenen Räumen.

Unter den Auflagen der aktuellen Hygieneschutzbestimmungen haben drei Frankfurter Livemusik-Spielstätten in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt das Programm „Kultursommergärten“ aus der Taufe gehoben.

Die Veranstaltungen finden jeweils auf einem Freigelände – in der Regel auf dem Parkplatz am Club – statt. Los geht es ab 21.08.. Bis zu 250 Gäste werden pro Show zugelassen. Ursprünglich sollten bis zu 1000 Besucher erlaubt sein, doch die Idee musste leider aufgrund der ansteigenden Fallzahlen von Neuinfektionen fallen gelassen werden. Die Stadt Frankfurt bezuschusst das Projekt mit einem Zuschuss von 20.000 Euro.

Zum Programm: https://bett-club.de/     https://www.tanzhaus-west.de/     https://batschkapp.tickets.de/de/

Nix wie raus ! Ben vom Hörnerv

 

Update 5. August 2020

Die Initiativen „Wir für Euch“ und „Alarmstufe Rot“

BumBum Ulli + die Organisatoren der 1. "Wir für Euch" Kundgebung vom 2. Juli 20 an der Weseler Werft in Frankfurt
BumBum Ulli + die Organisatoren der 1. „Wir für Euch“ Kundgebung vom 2. Juli 20 an der Weseler Werft in Frankfurt

Seit Anfang März herrscht nahezu Stillstand in der Veranstaltungsbranche, vor allem bei Firmen der Veranstaltungstechnik. Wo es keine Konzerte, Festivals, Tourneen oder Messen gibt, sind Veranstaltungstechniker ohne Arbeit, Firmen für Veranstaltungstechnik ohne Aufträge.
Ähnlich ist die Situation für Musiker, Freelancern, Soloselbstständigen und bei Konzert-, Tournee-und Eventagenturen, angeschlossenen Dienstleistern, in Clubs, Kulturzentren und Spielstätten.
Die Branche liegt danieder und auch für 2021 steht nicht fest wann wieder Normalbetrieb aufgenommen werde kann.

Noch in diesem Herbst droht eine riesige Pleitewelle und Massenarbeitslosigkeit.
Den etwa 2 Millionen Menschen in Deutschland, die ihren Lebensunterhalt über die Einnahmen aus Veranstaltungen generieren, droht der Existenzverlust.
Es fehlt an Perspektiven und seitens der Politik existiert scheinbar kein Handlungsbedarf.

Mittlerweile gibt es bundesweit zwei Internet-Plattformen auf denen sich Betroffene und Unterstützer tummeln. Die Initiative „Wir für Euch“ ist bei facebook zuhause und auch „Alarmstufe Rot“ findet ihr im Internet.

Fotoserie aus der Kundgebung von „Wir für Euch“ am 04.08.2020 in Frankfurt:

Bereits am 29. Juli hatten wir von radio x innerhalb der Sendung ABS Magazin ausführlich und mit Studiogästen der Initiative „ Wir für Euch“ berichtet. Die Sendung könnt ihr jederzeit als podcast unter www.absmagazin.de nachhören.

Ben vom Hörnerv

 

Update 21. Juli 2020

Die Alternativ-Szene-Kneipe und Veranstaltungsbühne „HORST“ im Frankfurter Stadtteil Gallus muss aus Finanznöten infolge der Corona-Auswirkungen schließen. Dort hatten wir von VirusMusik gemeinsam mit dem HORST-Team in den letzten 2 Jahren wunderbare Konzerterlebnisse mit der „VirusMusikRadioShow“ feiern können. Danke an Caro und Lolek. Haltet durch und viel Erfolg bei der Suche nach einer neuen Location.

HORST - Nichts geht mehr
HORST – Nichts geht mehr

Hier der offizielle und bewegende Abschiedsbrief vom HORST vom 16.07. per Email:

Liebe Freunde,
viele von euch wissen es ja bereits, wir haben schlechte Nachrichten zu verkünden:
HoRsT hat Corona nicht überlebt!
Wir sind unendlich traurig, dass unser Herzensprojekt, welches wir über die letzten 7 Jahre mit viel Liebe, Leidenschaft, Freude, aber auch unter großen Anstrengungen aufgebaut haben, nun Vergangenheit ist.
Nachdem wir zu Silvester noch ausgelassen das Jahr 2020 begrüßt hatten, haben wir im Januar den Laden wegen einer Brandschutzsanierung komplett ausgeräumt und super motiviert unser neues Büro gegenüber eingerichtet, um dort die kommende Saison zu planen.
Am 1. Mai wollten wir den Raum mit einem lauten Knall wieder eröffnen und viele Konzerte und Parties, Privat- & Firmenveranstaltungen und natürlich unsere schönen Reihen wie die Jam Session, Pasta Kino e Vino und Comedy (Freischnauze) waren bereits fest im Kalender eingetragen.
Dann kam Corona… und zuerst dachten wir, was für ein Glück wir haben!, dass genau jetzt so etwas passiert wo wir sowieso gerade geschlossen haben. Aber: Pustekuchen, dieser Virus war dann doch krasser als befürchtet…
Nach wochenlangem Bangen, Hoffen, Abwägen, Kalkulieren und in alle Richtungen Denken haben wir uns entschieden, den Vertrag in den Adlerwerken nicht zu verlängern, denn unter diesen Umständen können wir den Raum nicht halten. Wann unser schöner Veranstaltungsraum wieder vollumfänglich genutzt werden kann steht noch in den Sternen, und ohne die volle Auslastung der Räume ist das Erwirtschaften der hohen Miete unmöglich.
Wir haben mit unserem Vermieter wochenlang verhandelt und versucht, die Wiedereröffnung nach der Brandschutzsanierung zeitlich so weit wie möglich nach hinten zu ziehen, doch leider stießen wir dort auf wenig Verständnis, denn: „der Investor braucht Planungssicherheit“!
Unser Polster, welches wir für die eingeplante Brandschutzsanierungsschließzeit zurückgelegt hatten, ist aufgebraucht und die Krise hat durch laufende Kosten die wir auch ohne Betrieb haben, mehr als unsere letzten Reserven aufgefressen.
Um unsere Firma zu retten ziehen wir die Reißleine, denn ein nahes Ende der Pandemie ist nicht absehbar und die staatlichen Unterstützungen reichen bei weitem nicht aus.
Wir wollen weiterhin ein niederschwelliges, vielseitiges Kulturprogramm anbieten, doch unter diesen Bedingungen – mit  Abstand, Hygieneregeln, begrenzter Gästezahl und persönlich unkalkulierbaren Haftungs- & Gesundheitsrisiken – funktioniert unser Konzept nicht mehr. Und vor allem es fehlt an einer Perspektive.
Seit über 25 Jahren sind wir in Frankfurt aktiv und unsere Leidenschaft ist und war es immer, die verschiedensten Leute zusammen zu bringen und diese mit Kunst, Kultur und Kulinarik zu verwöhnen.  Am besten so viele und so eng wie möglich!
Wichtig war uns auch immer, dass unser vielseitiges Programm zu fairen Preisen einem breiten Publikum zur Verfügung stand und auch Leute mit einem niedrigem Einkommen nicht ausgeschlossen werden. Frankfurt hat solche Orte nötig!
Dabei war uns immer die Qualität wichtiger als die Wirtschaftlichkeit.
Da wir leider keine öffentliche Förderung erhalten haben, hatten wir unser Kulturprogramm selber mit professionellen Firmenfeiern, Hochzeiten und privaten Vermietungen, quersubventioniert. Das alles ist jetzt nicht mehr möglich.
Was jetzt auch einfach weg ist und was uns ganz besonders am Herzen lag sind unsere Veranstaltungsreihen wie die 46 mal stattgefundene Jam Session „The HoRsT Sessions“, bei der sich Musiker aus dem ganzen Rhein Main Gebiet trafen um stundenlang  Live zusammen zu spielen, sich auszutauschen und kennen zulernen. Danke an Fabian Habicht + Frederich Helbing für die gute Zusammenarbeit!
Auch die vielen Kunstausstellungen, Pasta Kino e Vino -Abende, Konzerte, Diskussionsveranstaltungen, Vorträge sowie DJ Barabende und Clubveranstaltungen werden uns & Frankfurt fehlen.
Für uns war es ein großes Abenteuer und ein riesigesVergnügen die Entwicklung unseres horsty Babys zu verfolgen und zu sehen, wie sich permanent Querverbindungen und Netzwerke bilden.
Aber aufgeben werden wir nicht. Ein Ende birgt auch immer die Chance für etwas Neues – und an Ideen fehlt es uns nicht.  Auch nicht an Material. Eigentlich haben wir Alles und noch viel mehr, außer einem Raum – was Segen und Fluch ist, denn: wohin mit dem ganzen Kram (Möbel, Gastroküche, Deko, Technik u.v.m.)?
Auch wenn dieses Projekt bereits Covid 19 zum Opfer gefallen ist, wollen wir unsere Firma durch die Krise bringen, um danach noch einmal etwas Neues anzufangen.
Dafür fehlt es konkret an:
Räumen – am besten Open Air – zur Zwischennutzung, um kleinere Events zu veranstalten
einem kostengünstigen, ebenerdigen Lager, um für die Dauer der Pandemie alles unterzustellen, bis wir die Sachen entweder wieder nutzen oder verkaufen können. Mittlereile haben wir ein Lager bis Ende des Jahres gefunden – bis dahin müssen wir einen neuen Ort für unsere Sachen finden und dann vorraussichtlich alles nochmal umziehen.
finanzielle Unterstützung, um unser Lockdown-Loch in der Kasse zu stopfen, Schulden zurückzahlen zu können und  vor allem um auch in Zukunft das kulturelle Leben in Frankfurt mitgestalten zu können.

Angebote für Räume und Spenden nehmen wir mehr als dankbar an! <3
Bankverbindung bei der Frankfurter Sparkasse
HoRsT Kultur GmbH & Co. KG, IBAN: DE85 5005 0201 0200 5612 43, BIC: HELADEF1822

oder per paypal einfach an : kontakt@horst-ffm.de
Wir vermissen euch jetzt schon ganz stark ihr lieben Gäste, ihr tollen Musiker & Künstler;
danke an euch Kunden, Kooperationspartner, und vor allem an die besten Mitarbeiter der Welt!  Wir hatten ein tolles engagiertes Team, das den HoRsT nie nur als eine gewöhnliche Arbeitsstelle gesehen hat.
Wir hoffen dass das Clubsterben in Frankfurt nicht allzu dramatisch wird – bitte liebe Kollegen, haltet durch!
Wir sind auch so sauer & traurig, dass Corona uns nicht nur unsere Existenz, sondern auch die Möglichkeit genommen hat, das Ende von unserem geliebten HoRsT gebührend zu zelebrieren. Wir werden das irgendwann irgendwo nachholen.
We will be back
Carolin Hock & Lolek Lorey

 

Update 6. Juli 2020

Infolge der niedrigen Infektionsraten hat die Hessische Landesregierung letzte Woche umfangreiche Corona-Lockerungen beschlossen. Es gibt neue Regeln für Theater-, Kino-, Konzert- und Sportveranstaltungen.

Grundsätzlich gilt, das

– der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden muss,
– als Richtgröße sollen pro Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen,
– zwei Hausstände oder maximal zehn Personen können sich gemeinsam ohne Mindestabstand bei        Veranstaltungen und im öffentlichen Raum aufhalten,
– bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit Sitzplätzen müssen diese personalisiert werden,    um eine Rückverfolgung im Fall einer Infektion zu ermöglichen,
– Veranstaltungen mit mehr als 250 Besuchern müssen weiterhin vom Gesundheitsamt genehmigt          werden.

Öffentliche Tanzveranstaltungen bleiben weiter untersagt. Die bekannten Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Die neuen Regelungen gelten zunächst bis zum 16. August dieses Jahres. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 04.07.2020)

Bleibt schön gesund ! Ben vom Hörnerv

 

Update vom 5.07.20

Am 2.07. fand die Kundgebung “Wir für Euch” statt. Ein Weckruf der Frankfurter Veranstaltungsbranche, denen infolge der Covid19-Krise sämtliche Aufträge weggebrochen sind. Sie fürchten Insolvenzen und befürchten in Hartz4 zu landen, sollte sich nichts ändern. Etwa 200 Personen hatten an der Demo teilgenommen, die sich morgens um 11 Uhr auf der Weseler Werft am Main einfanden. Nach den eindringlichen Eröffnungsreden der Veranstalter an die Berliner Politik gerichtet, zog die Meute zum Willy-Brandt-Platz und von dort, über Sachsenhausen wieder zurück zum Treffpunkt, wo extra für diesen Anlass eine Bühne installiert wurde. Hier ein paar Fotos mit dem Hinweis, das diese wegen Kamerastreik erst zum Abschluss der Demo entstanden sind. Da war´s schon ein wilder Haufen, der trotzdem tapfer alle Hygieneregeln eingehalten hat. Sollte sich nichts ändern wird es nicht die letzte Demo gewesen sein …

*Zum Beitragsfoto: Hier – vor der Bühne – steht BumBum Ulli gemeinsam mit den Organisatoren. Ulli hatte die Demo schlagkräfig mit einer umgeschnallten Bassdrum und einer peruanischer Flöte zum Tanzen gebracht. Respekt !

Demo „Wir für Euch“ an der Weseler Werft zu Frankfurt

 

 

 

 

 

 

 

Update: 20. Juni 2020

Die hessische Landesregierung teilte am Donnerstag, den 18. Juni mit, dass generell ab Montag (22.06.) in Hessen wieder größere Veranstaltungen mit einer Anzahl von bis zu 250 Personen (bislang 100) zugelassen werden, sofern die Hygieneregeln eingehalten werden.

Großveranstaltungen wie Volksfeste bleiben bis Ende Oktober 2020 weiterhin geschlossen.

Update: 08. Juni 2020

1 Milliarde für die Kultur

Seit letzten Donnerstag wissen nun endlich offiziell wieviel Kunst der Bundesregierung wert ist. Nach langer Zeit des Wartens, hat nun am 04.06. Kultur-Staatsministein Monika Grütter das Hilfspaket für Kultur und Kulturschaffende verkündet. 1 Milliarde Euro stehen zum Abruf bereit. Der Kampf ums Geld kann beginnen. Verteilt wird nach unterschiedlichen Kriterien:

1. 250 Millionen für pandemiebedingte Investitionen wie z.B. Hygienemassnahmen

2. 450 Millionen für KünstlerInnen damit ihre künstlerische Arbeit weiter ermöglicht werden kann

3. 150 Millionen für „Neustart“ für neue Formate und Programme, die der Vernetzung,     Verständigung im Kulturbetrieb dienen

4. Vom Bund geförderte Kuturbetriebe können einen Ausgleich zu ihren Einnahmeverlusten beantragen.

Mehrfachanträge sind möglich.

Zum Thema sind zwei sehr interessante Zeitungsartikel erschienen. a) Tagesspiegel online vom 04.06. „Eine Milliarde gegen den Corona-Stllstand, b) Süddeutsche Zeitung vom 03.06. „Die Seuche, die Kunst und das Geld).

Wir wünschen viel Erfolg und starke Nerven ! Ben vom Hörnerv

Money Money Money - must be funny - in the rhich man´s world
Money Money Money – must be funny – in the rhich man´s world

Update: 01. Juni 2020

Nach 12 langen Wochen des Wartens kündigt die Bundesregierung nun für kommende Woche unter Federführung von Monika Grütters ein Hilfspaket für die Kulturszene an. Wir sind gespannt und können´s kaum Erwarten.

Die Welt rockt nur noch leise (Update vom 28.05.2020)

Nun befinden wir uns schon in der 12ten Woche nach dem lock down infolge der Covid 19 – Epidemie. Für die freischaffenden Menschen in und für die Kulturbetriebe und MusikerInnen steht nach wie vor kein wirklicher Rettungsschirm bereit. Während Konzerne wie die Fluggesellschaft Lufthansa mit 9.000.000.000 €uro (9 Milliarden) subventioniert werden, bleibt für die Livemusik-Kultur nur ein Achsel zucken übrig.

Die allmählichen Lockerungen der letzten Tage und Wochen schließen auch weiterhin Großveranstaltungen bis mindestens 31.08. aus. Es gilt „Superspreading-Events“ (Virenschleuder-Parties) zu vermeiden. Also wird es auch auf lange Sicht sehr leise bleiben. Es wird im Sommer weder Tourneen noch Festivals geben.

Die Zukunft ist wie immer ungewiss. Man wird sich infolge der Lockerungen auf lokale Ausbrüche (Hotspots) einstellen müssen.

Es empfiehlt sich auch weiterhin die Hygieneregeln, den Sicherheitsabstand (1,50m) zu Personen zu beachten und einen sauberen Atemschutz zu tragen. Der Corona-Virus ist manchmal nur einen tausendsten Millimeter klein und wird (von Infizierten) oft durch Atemluft, Sprechen oder Singen in Tröpfchenform freigesetzt. Große Tropfen fallen nach kurzer Strecke zu Boden, den Winzlingen gelingt es mittels Aerosolen bis zu 3 Stunden in der Luft zu stehen.

„Frische Luft ist des Coronas ärgster Feind“, sagt Virologe Drosten (Frankfurter Rundschau vom 27.05.2020)

Wer weiß, vielleicht wird es doch noch im Spätsommer in Eventlocations wie der Hafen 2 oder die Kommune 2010 in Offenbach kleine aber feine Open Air Festivals geben können.

Fest steht die alternative Szene braucht Alternativen. Sonst wird es eng im Turbo-Subventions-Kapitalismus.

Jammern hilft nicht. Jamen schon – mit Abstand versteht sich.
Viel Spaß dabei, Rock on & bleibt schön gesund

Ben vom Hörnerv

Kontakt: Bernd@virusmusik.de

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Stand: 26. April 2020

Soloselbstständige erhalten (kleine) Hilfe von „Kulturzeiter“

Daniela Cappelluti – Euch u.a. vielleicht bekannt  von „Danielas Ausgehtips“ – hatte vor gut 2 Wochen die Initiative „Kulturzeiter“ gegründet, um für eine schnelle Hilfe für die Solo-Selbstständigen zu sammeln. Bislang wurden 60.000 Euro gespendet. Damit konnten 49 KünstlerInnen aus unterschiedlichen Branchen mit je 500 Euro unterstützt werden. Soloselbstständige, Künstler und Kulturschaffende aus Frankfurt und Offenbach können sich unter https://www.kulturzeiterin.de bewerben.

Ben vom Hörnerv

 

Stand: 23. April 2020

Soloselbstständige

Unter der Headline „Keine Soforthilfen für Soloselbstständige – Kleinstuntenehmer fallen durch den Rost“ berichtet die Frankfurter Rundschau heute über Selbstständige, die bislang nicht in den Soforthilfeprogrammen von Bund und Länder berücksichtigt wurden. Soloselbstständige sind Ein-Mann, Eine-Frau-Unternehmen, die aus dem eigenen Wohnzimmer arbeiten und keine GmbH betreiben. Dies betrifft besonders viele Jobs im Kulturbereich. Laut Zeitung hat das hessische Wirtschaftsministerium bereits beim Bundeswirtschaftsministerium interveniert und Klarstellung gefordert.

Soforthilfen für Unternehmen mit 5-50 Beschäftigten unter: rp-kassel.hessen.de  oder  wirtschaft.hessen.de

Darlehen wickelt die landeseigene WI-Bank ab. www.wibank.de

von Ben vom Hörnerv

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Stand: 3. April 2020

Infolge der Covid-19 Pandemie steht spätestens seit dem 12. März unser aller Kulturleben still. Alle Konzerte mussten abgesagt oder verschoben werden. Mit fatalen Folgen für alle Musiker und Kulturschaffenden, den Solo-Selbstständigen und Freiberuflern, die aufgrund des Kontaktverbots von mehr als 2 Personen in eine existenzbedrohende Lage gerutscht sind.

Auch wir von VirusMusik (gegründet Kick e.V.) mussten leider unsere Teilnahme an der 40. Internationalen Musikmesse in Frankfurt sowie zwei Newcomer TV Frühlingskonzerten in der Portstraße in Oberursel absagen. Ob das Museumsuferfest 2020 mit unserer Gemeinschaftsbühne vom VirusMusik & radio x wie gewohnt stattfinden kann steht noch in den Sternen. Wir drücken unsere frisch gewaschenen Daumen und können es kaum erwarten Euch wieder leibhaftig erleben und weiter entertainen zu dürfen.

*Für Frankfurter Kulturschaffende die durch die Krise besonders hart getroffen sind, hat das Kulturamt der Stadt Frankfurt einen Notfalltopf von zunächst 200.000 Euro eingerichtet. Er hilft denjenigen im Kulturbereich, die bei den Maßnahmen von Bund und Land möglicherweise durchs Raster fallen. Antragsberechtigt sind Einzelkünstler und KünstlerInnen, Künstlergruppen und Kollektive aus Frankfurt.

Formlose Anträge können ab sofort per Brief an

a) das Kulturamt Frankfurt am Main
Brückenstraße 3 – 7, 60594 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0) 69 212 36325, Fax +49 (0) 69 212 37859
info.amt41@stadt-frankfurt.de

gerichtet werden sowie

per Mail an kulturfoerderung@stadt-frankfurt.de
Die Förderung ist zwischen 500 Euro und höchstens 5000 Euro gestaffelt und wird zunächst als rückzahlbare Zuwendung gewährt.

Unter www.kultur-frankfurt.de/FoerderungCovid-19 hat das Kulturamt eine Übersicht von kurzfristigen Fördermöglichkeiten mit links und Infos auf einem Blick zusammen gestellt. *(Stand 29.03.2020 – Interview mit Ina Hartwig in der Frankfurter Rundschau online)

Bis dahin erfahrt Ihr täglich Neues von uns von 17 – 18 Uhr in unseren Sendungen auf radio x, dem Frankfurter Stadtradio.  www.radiox.de

Nutzt die Zeit – seid kreativ & bleibt gesund ! Ben vom Hörnerv

Kontakt: Bernd@virusmusik.de