Ins Offene – das Kulturcampus Open Air am Samstag, den 4. Juni 2022.

Das Offene Haus der Kulturen, auf dem Kulturcampus Bockenheim.

INS OFFENE – das Kulturcampus Open Air!

Das Offene Haus der Kulturen und Virus Musik laden mit weiteren Initiativen am 4. Juni ab 15 Uhr zum Sommer Open Air auf den Frankfurter Kulturcampus. Fünf Bands aus Frankfurt und der Region bieten ein feines Lineup von Indie-Pop über Alternative bis (Post-)Punk. Daneben gibt es ein buntes Programm u.a. aus Flohmarkt, Urban Gardening, Kinderprogramm, politischen Diskussionen auf dem Sonnendeck und eine After-Party mit ausschließlich weiblichen DJs. Mit dem Festival möchten die Macher*innen für die Weiterentwicklung des heutigen Studierendenhauses zum Offenen Haus der Kulturen werben und die alternative (Musik-)kultur auf dem Kulturcampus verankern. Hintergrund sind die in diesem Sommer anstehenden beinahe historisch zu nennenden Umbrüche: denn die Uni verlässt ihren alten Campus in Bockenheim. Jetzt wirklich. Doch bevor hier in ein paar Jahren eine Großbaustelle das lang angekündigte Leuchtturmprojekt Kulturcampus hervorzaubern soll, treibt in den Ritzen des vor sich hin dämmernden Riesenareals ein wachsendes Kulturprogramm anderer Art seine Blüten: So ist erst jüngst auf geheimnisvollen Wegen ein Gemeinschaftsgarten entstanden und haben Skateboarder sich die Ecken und Kanten angeeignet, es wird Salsa getanzt oder man trifft sich spontan auf der Picknickdecke unter Freunden. Dazwischen veranstalten verschiedene Initiativen rund um das Offene Haus der Kulturen Feste, Open-Air-Kino-Abende, Theater, Sessions und Konzerte am laufenden Band. Beginnend mit dem Festival am 4. Juni soll der Ort in diesem Sommer vollends aus seinem Dornröschenschlaf erwachen und sich zu einem der charmantesten Open- Air-Stätten der Stadt entwickeln. Neben dem Bühnenprogramm findet auf der Außenfläche vor dem Offenen Haus den ganzen Tag über ein Rahmenprogramm aus Flohmarkt, Workshops und Diskussionen statt. Am Abend gibt es eine Feuershow von Künstler*innen aus dem Umkreis der „Kulturinitiative am Main“ und dem Verein Playground e.V. Der Abend endet unter dem Motto „party & politics“, einem Veranstaltungsformat, welches im Café KoZ zwei Welten verbindet, die ansonsten eher getrennt voneinander existieren: die anspruchsvolle politische Diskussion und die Party mit DJs aus dem Queer*-feministischen Spektrum.

Einlass 15 Uhr und der Eintritt ist frei.

Das Programm

15 Uhr  Garten der Pioniere

Flowmarkt, DJs, Food, Urban Gardening, Kinderprogramm, Sonnendeck & Strandbar u.v.m.

17 Uhr    Start Livemusik-Bühne

Mit: Mimose (Darmstadt, deutschsprachiger Indie-Pop), Tongärtner (Frankfurt, Indierock), Spunkk (Indie, Alternativ aus Frankfurt), Der Luger (Frankfurt, Singer & Songwriter, Alternative), Pretty Weird (Punkmusik aus Offenbach)

20 Uhr Party & Politics

OHA! MEETS FRANKFURTER QUEERE AKTIONSTAGE IM CAFE KOZ
Mit feinen Tunes von den Plattentellern im Café KoZ

Live-Acts:

 

Mimose -@Frau-Anika

17.00 Uhr Mimose aus Darmstadt mit deutschsprachigen Indie-Pop.
Den Entschluss, ihre Gedankenwelt in Melodien auszudrücken, traf die Musikerin im Jahr 2018. Seitdem produziert und arrangiert sie in Eigenregie ihre Songs mit deutschen Lyrics. Mal klingen sie nach einem Wirrwarr der Gefühle und dann nach der Ruhe in sich Selbst. Manchmal steuert die Künstlerin entspannt in den Hafen der Gelassenheit, um sich direkt wieder in den Sturm der Gefühle zu werfen. Angetrieben durch die Liebe zum Kaffee und die Bedeutsamkeit der Verbindung zu anderen Wesen wendet sie sich Gefühlen wie Zweifeln, Ängsten und ihrer Verletzlichkeit zu. Dabei zelebriert sie diese als Momentaufnahme der eigenen Authentizität. Beflügelt durch das Bedürfnis die Welt wie sie ist zu verstehen, geht es ihr nicht darum, die beste Version ihrer selbst zu zeigen, sondern sich in der eigenen Besonderheit wiederzufinden. Es geht um die Akzeptanz der eigenen Daseinsform, die Annahme von angenehmen als auch herausfordernden Emotionen. Das Anfreunden mit dem Dauerbegleiter Angst und ihrer Bedeutung als existenzieller Wegweiser.
Seit Februar 2020 ergänzen Lisa Bruder (Tasten), Rainer Schütte (Schlagzeug) und Melvin Kallmayer (Bass) das Live-Set von Mimose.
Weitere Infos unter: https://www.mimosemusik.de/

Tongärtner

18.20 Uhr Tongärtner, Indie-Rock mit deutschen Texten, alternatives Akustiktrio aus Frankfurt.
Live ist ihr Gemüse! Tongärtner sind drei Frankfurter Musiker, die ihren gemeinsamen Klanggarten fleißig sprießen lassen. Sie ernten saftigen Indie-Rock mit deutschen Texten, garniert mit erdschweren Blues-Riffs, lieben aber auch Offbeat-Hymnen und fruchtige Popmelodien. Mit Akustik-Gitarren, Cajón und Bass schreiben die Brüder Thomas und Christian Löw gemeinsam mit Dennis Bergmann fort, was sie bereits in früheren erfolgreichen Projekten zur Blüte gebracht haben, und arrangieren es zu einer frischen, ganz eigenen Spielwiese. Tongärtner wurzeln auf Club-Bühnen, sind jedoch durch ihre Akustikbesetzung auch bei Wohnzimmerkonzerten ein echter Genuss. Die Band fühlt sich aber auch im Freien ausgesprochen wohl, sei es bei einer Gartenparty oder einem Open-Air-Festival. So rockten Tongärtner bereits auf dem Museumsuferfest, im Beduinenzelt der Sommerwerft, beim Steinbruchfestival in Mühlheim und beim beliebten Parkfest in Ffm-Rödelheim. Ihre Texte, auf Deutsch und oft dreistimmig gesungen, handeln von der Liebe, aber auch den Abgründen der menschlichen Natur, die zerstörerisch gegen sich und den Planeten ist. Damit das Ganze nicht zu ernst wird, veredeln sie ihre Songplantagen gerne mit einem Hauch Ironie. Wer ihnen zuhört, spürt sofort die Spielfreude, die das Trio verbindet. Sie pflanzt sich fort in Ohren, Herz und Beine. Weitere Infos unter: https://tongaertner.de/ 

Spunkk

19.40 Uhr Spunkk, Indie, Alternativ aus Frankfurt.
Spunkk aus Frankfurt machen Musik, die man mal als „Indie“ oder „Alternative“ bezeichnet
Bernd hat nach dem letzten Konzert auf dem Hausboot Venus, das dort überhaupt stattfand, bevor es verkauft wurde, diese netten Zeilen über Spunkk geschrieben: Frankfurt Höchst. Am Samstagabend waren Spunkk zu Gast auf dem Hausboot Venus. Eine schwierige Aufgabe musste bewältigt werden: Die Begeisterung hochzuhalten, die soeben der Auftritt von Salon Erika erzeugt hatte. Diese Aufgabe erschein aus meiner Sicht unlösbar. Sind Spunkk doch Vertreter des Indie-Rock der 90er Jahre, was etwas gestrig erscheint. Wie man sich doch täuschen kann. Bei aller Diskussion um den Sound einer Band liegt meiner Meinung nach die Qualität einer Band vor allem im Songwriting. Und da haben Spunkk einen Riesenschritt nach vorne getan. Der häufigste Gedanke während des Konzerts: Wie geil ist das denn!?! Spunkk sind nicht gestrig. Sie sind die Retter des Indierock (und des Powerpops). Wenn es nur ein Wort gäbe, mit dem man die Rockmusik beschreiben müsste, dann würde ich das Wort „Yeah“ wählen. Letzten Samstag auf dem Hausboot Venus? Das war „Yeah, yeah, yeah, yeeaaaah!“
Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/Spunkk-the-band-770165866690105

Der Luger

21.00 Uhr Der Luger Singer & Songwriter, Alternative, mit Band. „Wein und Zigarettenrauch sind der Stoff, aus dem man Nähe baut. Außer uns weiß das keiner…“ Hinter „Der Luger“ steckt eine Band aus Frankfurt und Umgebung, rund um den Sänger und Songwriter Christof Langner. Im Sinne großer Geschichtenerzähler wie Gisbert zu Knyphausen und Olli Schulz, verarbeitet Luger in seinen Liedern Gefühle, Beziehungen und Alltagsbeobachtungen, die ihn bewegen. In einem Wechsel von Trauer, Wut, Resignation, Weinmelancholie und Sehnsucht wird mit Ex Beziehungen abgerechnet, versucht aus der Routine des Alltags auszubrechen, mit Vorurteilen gespielt und von der unerfüllten Liebe geträumt, nicht selten mit einem unerwarteten Augenzwinkern dazwischen. Textlich und musikalisch geht es dabei da hin, wo es weh tut, immer mit der Hoffnung darauf, dass am Ende alles gut wird und immer mit dem Anspruch Musik zu schaffen, die Menschen miteinander verbindet.
Weitere Infos unter: https://www.lugermusik.de/lugermusik

 

22.20 Uhr Pretty Weird Punkmusik aus Offenbach.
Weißt du was weird ist? Wenn irgendwo im Satz plötzlich ein Anglizismus auftaucht, das ist zum Beispiel weird. Oder wenn du das Gefühl hast, etwas Neues zu erleben, das dir aber trotzdem sehr vertraut vorkommt ist das… zunächst ein Deja Vu… aber auch irgendwie weird. Oder wenn vier Typen sich zusammentun und ihre verschiedenen (musikalischen) Geschmäcker und Hintergründe zusammenwerfen… dann kann auch das, was dabei raus kommt ganz schön weird sein. Weird ist grundsätzlich erstmal persönliche Empfindungs- und Ansichtssache… aber pretty weird, das ist eine Band. Und die hat sich „punkrock extra ordinary“ auf den Beipackzettel geschrieben. Also irgendwas mit Gitarre, Schlagzeug, Bass und der grundsätzlichen „Mach-was-du-willst“-Attitüde. Kannste dir nix drunter vorstellen? Dann solltest du es dir erst recht mal anhören! Entscheide du, ob’s eher „ganz besonders“ oder „besonders gewöhnlich ist“. Spaß machts auf jeden Fall. Versprochen. Ein bisschen langsam. Ein bisschen schnell. Ein bisschen hart. Ein bisschen weich. Ein bisschen Pop. Ein bisschen Hardcore. pretty weird eben. Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/prettyweirdband

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