Konzertkritik zu THE TUBES live im DAS BETT am 02.10.2016

Konzertkritik zu THE TUBES live im DAS BETT am 02.10.2016

Wow, das war echt stark so eine begnadete Band live in einem kleinen Club zu sehen.

SAMSUNG CAMERA PICTURES

In etwa wusste ich ja schon, was auf mich zukommen würde, denn ich hatte die Band bereits im Sommer 2015 auf der Centerstage des Burg Herzberg Festival erlebt.

Genau wie damals lieferten THE TUBES einen hervorrragenden Gig ab. Im Bett zelebrierte das Quintett SAMSUNG CAMERA PICTURESsatte zwei Stunden volle Live Power.

Die Show startete mit einer Hommage an den Rock´m´Roll vielleicht einem Song von Jerry Lee Lewis. Danach fackelte die Band, neben ihren Hits, auch die besten Tanz- und Partylieder ihrer Karriere ab. Sie legten sich dermaßen ins Zeug, dass dem Bassisten noch im ersten Set eine Seite riss. Solange wurde einfach weiter gerockt.

In den alten Hasen der THE TUBES steckt immer noch maximale Spielfreude.

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Ein feiner aber wuchtiger Sound und eine schöne Lightshow verwandelten DAS BETT in einen Rock´n´Roll Tempel.

In meinem Plattenarchiv lagern 3 Alben von THE TUBES und sogar eine Solo-Platte von Sänger Fee Waybill. Die kicken längst nicht so wie THE TUBES 2016. Die Jungs haben es geschafft ihre Musik aus der späten 1970er/Anfang 1980 Jahre in die Neuzeit zu beamen. Und natürlich spielten sie auch „White Punks on Dope“, den Song, den Nina Hagen mit der Nina Hagen Band coverte.

Kaum ein Mensch der westlichen Welt ist Dank i-phone, facebook u. Twitter noch in der Lage Informationen richtig zu verdauen, denn viele denken immer noch THE TUBES seien eine Punk Band. Resultierend aus einem einzigen Songtitel. Mann, Mann …

Sie sind genau das Gegenteil ! Sie spielen durchaus komplexe, gut durchkomponierte Rock Songs begleitet mit einer virtuosen Keyboard, die alles zusammenhält. Und dann noch die ständigen Ausflüge in den Funk ! „Die weiße Antwort auf James Brown“, meinte Gerry, mein Konzert Nachbar und selbst Musiker.

Mädels seid ihr neidisch ?

Mädels seid ihr neidisch ?

Ein toller Abend, den man nicht vergisst, allein schon wegen den Wahnsinnsschuhen von Fee Waybill. Der kann nicht nur darauf laufen, sondern hat auch eine fantastische Stimme, die – bei geschlossenen Augen – auch schwarz klingen kann.

Fee warnte noch vor der Pharmaindustrie. In seiner Heimat USA würden Pillen verkauft für Krankheiten, die es (noch) gar nicht gibt ! Zum Abschied coverten sie Jimi Hendrix`s Song „Third stone from the Sun“.

Bitte unbedingt wiederkommen – auch wenn der Äppler euch zu sauer ist !

Ben vom Hörnerv

 

 

http://thetubes.com/

Share this:

Leave a Reply